Sidney Sheldon - Die zehn Fragen
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Eine Rauchwolke puffte hoch, und etwas donnerte und röhrte los, als hätte sich der Himmel aufgetan. Und sie fanden sich im Weltraum, taumelnd und sich endlos überschlagend. Es schien überhaupt nicht mehr aufzuhören.
Bis es dann einen plötzlichen Ruck gab.
Sie standen auf einem großen Feld, und Leute in Toga und mit Pferdewagen kamen ihnen entgegengeeilt.
„Wo sind wir?" begehrte die Witwe zu wissen.
David sah sich um. „Ich würde sagen, im Kolosseum des Alten Rom." Er blickte auf ihr seltsames Fahrzeug. „Das hier ist eine Zeitmaschine!"
„Mach keine faulen Witze!" rief der Neffe.
Die ersten Pferdewagen waren bei ihnen angekommen. „Was ist denn das? Was seid ihr für Leute?"
„Wir sind Besucher", sagte der Anwalt, der seine Angst zu verbergen suchte.
„Warum seid ihr so seltsam gekleidet, ihr Besucher?" fragte der Anführer und sagte zu seinen Leuten: „Nehmt sie fest!" Und so fanden sich alle vier gefesselt und in den Kerker abgeführt.
„Ich werde dem großen Cäsar von euch berichten", sagte der Anführer. „Dann kann er selbst entscheiden, was mit euch geschehen soll." Und er ließ sie allein. Außer ihnen war niemand in ihrem Verlies. „Warum hat Mr. Yamamoto denn nichts davon gesagt, daß seine Erfindung eine Zeitmaschine ist?"jammerte der Neffe. „Weil du ihm gar keine Zeit dazu gelassen hast!" fauchte ihn die Witwe an. „Er wollte dir doch erklären, wie es funktioniert. Aber nein, du wußtest ja alles, nicht?"
„Was sie hier wohl mit uns machen?" fragte der Anwalt. Auch David dachte darüber nach. Würde man ihnen ihre Geschichte glauben? „Ich weiß nicht", antwortete er dem Anwalt. „Ich denke, sie werden uns freilassen." Nach einer Stunde kam der Wachhabende wieder. Er lächelte ihnen zu. „Ich habe mit dem großen Cäsar gesprochen", sagte er. „Er läßt euch hinaus."
„Oh, das ist wunderbar!" rief die Witwe. „Übermitteln Sie ihm doch unbedingt unseren Dank!" „Folgt mir!" sagte der Wachhabende.
„Da haben wir Glück gehabt", sagte der Neffe. „Ich dachte schon, sie haben etwas Schlimmes mit uns vor. Ihr wißt doch, diese alten Römer gelten als ziemliche Barbaren!"
Der Wachhabende führte sie direkt in die Arena. Die Ränge waren voller Menschen. „Wartet hier", sagte er.
„Vielen herzlichen Dank", erklärte der Anwalt. „Wenn wir jemals etwas für Sie tun können..." ..
„Kommt", sagte die Witwe. „Machen wir, daß wir wegkommen."
Als sie durch die Arena gingen, öffnete sich am anderen Ende ein Käfig, und daraus kamen vier Löwen hervor. „Sie sehen aus wie Löwen", sagte die Witwe. „Das muß hier so eine Art Zoo sein, oder?"
David blickte auf die jubelnde Menschenmenge und wurde blaß. „Sie werfen uns den Löwen vor!" sagte er. „Was?" kreischte die Witwe. „Das können sie doch nicht machen!"
„Haben sie aber gerade gemacht", sagte der Anwalt. Die Löwen kamen bereits auf sie zu.
David sah sich um. In der ersten Reihe saß ein Mann in einer Toga mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. „Das muß Cäsar sein", sagte er. Die Löwen kamen schnell näher.
„Die fressen uns!" schrie die Witwe.
David rannte auf die Loge Cäsars zu und sagte zu ihm: „Großer Cäsar, wenn du uns von den Löwen fressen läßt, kostet dich dies das Lösegeld für einen König in Gold!"
„Wovon redest du?" sagte Cäsar streng.
„Wir haben Gold mitgebracht. Tonnenweise."
Cäsars Miene wurde freundlicher. „Tonnenweise?"
„Ja. Laß die Löwen wegschaffen."
Cäsar rief den Wachhabenden. „Laß die Löwen wegschaffen." „Ja, mächtiger Cäsar!"
David wartete, bis die berittenen Soldaten die Löwen zurück in ihren Käfig getrieben hatten.
„Also", sagte Cäsar, „zeige mir dein Gold!"
„Es ist in dem Automobil, in dem wir gekommen sind."
Cäsar sah ihn verdutzt an. „Automobil? Was ist das?"
Jetzt wurde David erst wieder bewußt, daß in dieser Zeit das Auto ja noch gar nicht erfunden war.
„Ich zeige es dir, hoher Herr, wenn deine Leute mich dorthin bringen, wo wir angekommen sind."
Cäsar gab seinem Wachhabenden einen entsprechenden Befehl. „Bringe sie dorthin, wo ihr sie aufgegriffen habt, aber behaltet sie im Auge. Ich will dieses Gold haben. Haben sie keines, dann bringt sie hierher zurück, und sie werden den Löwen vorgeworfen."
„Was tust du denn da?" flüsterte der Neffe David zu. „Wir haben doch gar kein Gold!"
„Sie bringen uns alle in Teufels Küche!" zischte auch der Anwalt.
David aber sagte nur: „Pst! Laßt mich nur machen." Man brachte sie wieder zu ihrem Automobil. Die Soldaten beäugten es total verständnislos. Das war schon ein sehr eigenartiges Gebilde.
„Also, wo ist das Gold?" fragte der Wachhabende. „Gleich!"
sagte David. Er bedeutete den anderen einzusteigen. Der Neffe saß wieder am Steuer.
„Jetzt!" sagte David.
Der Neffe drückte auf den Anlasser.
Aber nichts geschah.
„Wo das Gold ist, habe ich gefragt?" forschte der Wachhabende bereits ungeduldig.
„Kommt ja gleich!" sagte David.
Der Neffe drückte auf einen anderen Knopf.
Wieder passierte nichts.
Er drückte sämtliche Knöpfe.
Dem Wachhabenden wurde es zu dumm. „Gut", sagte er, „aussteigen, alle. Zurück zu den Löwen." Schließlich drückte der Neffe auch noch auf den allerletzten Knopf, den es gab.
Und eine Rauchwolke puffte heraus, und das Auto verschwand.
Die Wachen starrten wie vor den Kopf geschlagen auf die Stelle, wo eben noch das Auto gewesen war.
Die vier aber wirbelten wieder durch Zeit und Raum, und in ihren Ohren dröhnte es.
„Sind wir auf dem Heimweg?" rief die Witwe.
„Wie soll ich das wissen?" rief der Neffe zurück. „So ein Ding habe ich schließlich noch nie gefahren."
Dann gab es einen Plopp, und sie standen.
„Gott sei Dank!" sagte der Anwalt. „Wir sind gerettet."
Aber als er aufblickte, sah er einen riesigen Dinosaurier, dessen Kopf hoch oben in der Luft war, auf sie zukommen.
„Um Himmels willen, seht euch das an!" schrie die Witwe.
„Wir sind in der Steinzeit gelandet!" Und der Neffe bekam ihre Ansicht gleich wieder zu hören: „Du und deine Fahrkünste!"
„Wir machen besser, daß wir fortkommen!" sagte David.
Der Neffe drückte hektisch auf allen möglichen Knöpfen herum, doch es passierte gar nichts. Und der Dinosaurier kam bereits bedrohlich näher.
„Rennt um euer Leben!" schrie der Anwalt.
Alle sprangen aus dem Automobil und flüchteten, so schnell sie konnten, in den Dschungel. Das Gras wuchs höher, als ihre Köpfe waren, die Bäume schienen direkt in den Himmel zu reichen.
„Also so hat die Welt vor Tausenden Jahren ausgesehen", sagte David bewundernd.
Und dann standen ihnen plötzlich ein halbes Dutzend Steinzeithöhlenmenschen gegenüber. Sie stießen böse, bedrohliche Laute aus und trugen schwere Keulen. Und kamen immer näher.
„Wir sind Freunde!" rief ihnen David laut entgegen. Aber die Höhlenmenschen verstanden sie natürlich nicht. Noch war ja die Sprache nicht erfunden. David hob in einer Geste des Ergebens die Hände hoch. Aber einer von den Höhlenmenschen schlug ihm einfach seine Keule auf den Kopf, und den anderen ging es genauso.
Sie kamen erst in einer Höhle wieder zu sich. Lauter Höhlenmenschen, auch Frauen, standen um sie herum und ließen sie nicht aus den Augen. Einer fraß rohes Fleisch von einem Tier, das sie gerade getötet hatten. Sie hörten die seltsamen Geräusche des Dschungels draußen und merkten, wie die Höhlenmenschen begierige, hungrige Blicke auf sie warfen. Einer faßte die Witwe am Arm an, um zu sehen, ob sie auch gut im Fleisch sei. Er leckte sich bereits die Lippen.
„Die wollen uns fressen!" schrie die Witwe und sagte zu David: „Du bist doch immer der große Gescheite! Tu etwas! Sag denen, wer wir sind!" „Wie denn?" antwortete David. „Die haben doch noch gar keine Sprache!"
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