Sidney Sheldon - Die zehn Fragen
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Im ganzen Raum war alles drunter und drüber. Lampen, Stühle, Tische, alles war umgeworfen.
„Wer ihn umgebracht hat", sagte David, „suchte nach der Formel."
„Glauben Sie, er hat sie gefunden?" fragte die Witwe. David schüttelte den Kopf. „Weiß nicht. Jedenfalls ist hier gründlich gesucht worden." Er ging zu einem Schreibtisch, auf dem Papiere lagen, und sah sie kurz durch. Dann hielt er abrupt inne. „Seht mal!" sagte er. Er hielt einen Umschlag hoch, der an Samuel Stone adressiert war. „Den haben sie übersehen. Der Professor wollte ihn offensichtlich an Samuel Stone abschicken. Es könnte die Formel darin sein." „Machen Sie auf!" verlangte der Anwalt. Unter den Augen aller öffnete David den Umschlag. Es kamen Zeichnungen einer Maschine zum Vorschein und mathematische Gleichungen, die sie alle nicht verstanden. Aber dafür verstanden sie eines: Sie hielten eine Milliarde Dollar in der Hand.
„Unglaublich", sagte der Neffe. „Das ist eine Formel für Autos, die mit Wasser und Luft angetrieben werden. Wißt ihr, was das bedeutet? Es wird die ganze Welt revolutionieren!" Die Witwe lächelte. „Auf jeden Fall wird es meine Welt revolutionieren! Das ist nicht nur eine Milliarde wert, es ist Hunderte Milliarden wert. Die Welt ist nicht mehr auf Erdöl angewiesen. Mit dieser Formel betreiben wir Fabriken und Gesellschaften und Eisenbahnen und..." Sie war so aufgekratzt, daß sie sich hinsetzen mußte.
David sah auf den toten Professor am Boden. „Wir sollten jetzt die Polizei rufen", sagte er, „und ihr diesen Mord melden." „Augenblick", wandte der Anwalt ein. „Wenn wir die Polizei rufen, kommt sie und stellt uns endlose Fragen, und wir müssen über diese Formel Auskunft geben.
Entfernen wir uns lieber erst von hier. Wir können die Polizei ja dann von zu Hause aus anrufen."
„Ich finde das nicht richtig", sagte David.
„Das ist Ihr Problem", tat ihn der Anwalt ab. „Sie denken doch immer nur daran, was angeblich richtig ist."
Sie kehrten mit der magischen Formel ins Haus zurück, und es herrschte eitel Freude unter ihnen. Sie waren reicher, als sie es sich in ihren wildesten Vorstellungen hätten träumen lassen! David griff zum Telefon und rief bei der Polizei an. „Ich möchte einen Mord melden", sagte er.
Man verband ihn mit Inspektor Bandy, dem Leiter der Mordkommi ssion.
„Sie möchten einen Mord anzeigen?"
„Richtig", sagte David. Und er gab dem Inspektor die Adresse des Hauses von Professor Manning.
Nachdem er aufgelegt hatte, sagte er: „Jetzt fühle ich mich schon besser. Jetzt können sie anfangen, nach dem Mörder zu suchen."
Der Anwalt aber sagte: „Setzt euch mal alle hin. Wir müssen besprechen, wie es weitergehen soll." Er hielt den Umschlag mit der Formel. hoch. „Dies hier ist wahrhaft erderschütternd. Revolutionär eben. Und Mr. Stone hatte recht, es ist Milliarden wert. Alle Welt wird es uns abzujagen .versuchen. Die Ölgesellschaften speziell werden verrückt spielen. Und mit ihnen die arabischen Länder. Denn damit nehmen wir ihnen über Nacht ihre Existenz und das ganze Geschäft. Das erste, was wir deshalb tun müssen: Wir müssen die Formel patentieren lassen. Ich gehe gleich mal zum Patentamt und -" „0 nein, das tun Sie nicht", sagte der Neffe. „Wir gehen alle mit. Wir werden einander gegenseitig nicht mehr aus den Augen lassen."
David sah auf die Uhr. „Das Patentamt ist nicht mehr auf, aber wir können gleich morgen früh hingehen und die Formel anmelden."
„Nie hätte ich gedacht, daß ich noch einmal so reich werde", sagte die Witwe hingerissen. „Ich könnte ihn glatt küssen, den alten Samuel Stone!"
„Er ist doch tot", erinnerte sie der Anwalt.
Das Telefon klingelte. Es war für David. Inspektor Bandy war am Apparat.
„Waren Sie das, der einen Mord in der Elm Street 214 gemeldet hat?" „Ja, das stimmt."
„Und Sie sagten, Sie hätten die Leiche im Wohnzimmer dort entdeckt?"
„Ja."
„Was für ein schlechter Scherz soll das sein?"
„Wieso?" fragte David. „Ich verstehe nicht."
„Wir sind direkt in diesem Haus hier. Weit und breit ist keine Leiche."
Als David auflegte; sah er die anderen reihum an und sagte: „Da geht etwas Merkwürdiges vor." „Wovon reden Sie?"
„Das war die Polizei. Die Leiche ist verschwunden."
„Was soll das heißen?" fragte die Witwe.
„Das will ich euch sagen", erklärte David langsam. „Während wir dort waren, befand sich noch jemand anderer in dem Haus, und zwar vermutlich der Mörder des Professors. Und er hat gesehen, wie wir mit der Formel fortgingen."
„Du meinst, er folgte uns?" fragte der Neffe.
„Das vermute ich stark", sagte David.
Die Witwe starrte ihn an. „Willst du damit sagen, wir sind vielleicht in Lebensgefahr?"
David nickte. „Genau das will ich damit sagen."
Wie sich herausstellte, hatte David recht. Mitten in der Nacht hörten sie einen Einbrecher, der sich Zutritt ins Haus zu verschaffen suchte. Alle machten das Licht an, und da floh der Einbrecher. Aber sie hatten das sichere Gefühl, daß er wiederkommen werde. Sie versammelten sich im Wohnraum, um zu besprechen, was zu tun sei.
„Sie können nicht sicher sein, daß wir die Formel haben", sagte David. „Ich würde es deshalb für einen Fehler halten, wenn wir sofort zum Patentamt gingen. Wenn sie uns auf dem Weg dorthin sehen, bringen sie uns vermutlich um. Wir sollten uns lieber zuerst einmal ganz normal verhalten und solange, bis uns niemand mehr verdächtigt und mißtrauisch ist, die Formel einfach nur verwahren."
„Richtig", sagte die Witwe. „Da gehe ich morgen einfach nur zu einem Friseur und zum Einkaufen."
„Und ich in meinen Klub und trinke dort etwas", meinte der Neffe.
„Ich gehe einfach ins Büro wie normal", sagte der Anwalt. „Sie haben völlig recht; David. Wir dürfen nichts tun, was uns auffällig und verdächtig macht."
Am nächsten Morgen ging die Witwe zum Friseur und anschließend zum Einkaufen in ein großes Kaufhaus. Sie trat in einen Aufzug, in dem sonst niemand war, aber kurz bevor die Tür zuging, schlüpfte noch schnell ein großer Mann zu ihr mit hinein. Er war schon dabei, ein Messer aus der Tasche zu ziehen und es aufzuklappen, als noch mehrere Leute in den Aufzug drängten und die Witwe damit fürs erste in Sicherheit war.
Der Neffe war auf dem Weg zu seinem Klub und kam an einem Haus vorbei, von dem plötzlich jemand einen großen Stein auf ihn herabwarf. Weil er sich im selben Augenblick gebückt hatte, um ein vor ihm am Boden liegendes Geldstück aufzuheben, traf ihn der Stein nicht.
Der Anwalt überquerte eben die Straße, als ein Auto mit großer Geschwindigkeit auf ihn zukam. Er entging dem Überfahrenwerden nur knapp, weil er gerade noch rechtzeitig zurücksprang.
David geriet in keine solche Gefahr, weil er das Haus gar nicht erst verließ. Aber auch er wurde das Gefühl nicht los, daß sie alle miteinander in großer Gefahr schwebten. Die Leute, die die Formel an sich bringen wollten, hatten bereits einen Mord begangen, und für David war klar, daß sie darum .vor nichts zurückschreckten. Die reichen und mächtigen Ölgesellschaften standen vor dem sicheren Ruin, wenn die neue Formel erst einmal heraus war. Sämtliche Tankstellen der Welt mußten dann ja zusperren.
Das Abendessen an diesem Tag verlief sehr schweigsam. „Ich habe Angst", sagte die Witwe.
Sie hatten alle Angst, wollten es aber nicht eingestehen. Sie gingen früh zu Bett, konnten aber nicht einschlafen. Sie hörten Geräusche in der Nacht, schrieben sie aber ihrer Einbildung zu. Als sie am Morgen zum Frühstück hinunterkamen, sahen sie als erstes nach, ob der Safe, in den sie die Formel verschlossen hatten, noch unversehrt war. Aber alles war in Ordnung. Trotzdem beunruhigte David etwas. Wenn ich nur wüßte, was, dachte er. Er sah sich im Raum um und spürte, daß irgend etwas nicht stimmte. Dann plötzlich wußte er es. Verschiedene Dinge waren nicht an ihrem üblichen Platz. Eine Stehlampe war verschoben, ein Tisch verrückt worden. Es war also jemand im Haus gewesen! Die Geräusche, die er nachts gehört hatte, waren keine Einbildung! Aber warum kam jemand ins Haus und nahm doch nichts mit? Auch dafür wußte er mit einem Schlag die Antwort. Er ging zu der Stehlampe und nahm den Lampenschirm ab - und tatsächlich da sah er die „Wanze", das Abhörmikrophon. Und unter dem Tisch, der nicht mehr an seinem Platz war, fand er eine zweite. Die anderen sahen neugierig zu, was er da machte. „Was machst du da, David?" wollte der Neffe wissen. David richtete sich auf. „Ach, nichts", sagte er. Er legte den Finger auf den Mund und winkte sie in den Garten. „Was ist los?" fragte der Anwalt.
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