Sidney Sheldon - Die zehn Fragen
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„Einen Clown könnten wir gebrauchen", sagte der Zirkusdirektor. „Meinetwegen. Sie sind engagiert."
Gut, dachte der Neffe. jetzt kann ich mir das Halsband unter den Nagel reißen.
Und natürlich kam danach auch noch der Anwalt daher und behauptete: „Ich bin Jongleur!"
„Eine gute Jongleurnummer ist im Zirkus beliebt."
Als dann später David eintraf, ging er gleich direkt in das Büro des Zirkusdirektors und fragte: „Haben Sie heute morgen zufällig jemanden engagiert?"
„Ja", sagte der Zirkusdirektor, „zufällig ja. Eine Trapezartistin, einen Clown und einen Jongleur."
David wußte selbstverständlich sofort, wer diese drei neuen „Artisten" waren.
„Können Sie vielleicht auch einen Rigger gebrauchen?" fragte er den Zirkusdirektor. Der Rigger ist im Zirkus der Mann, der für die Seilspannungen des Zirkuszelts verantwortlich ist und auch für alles Gerät. „Gut, Sie sind engagiert."
So kam es, daß alle vier Erben jetzt im Zirkus arbeiteten - alle vier in Wirklichkeit nur darauf aus, an den Bären und sein Halsband heranzukommen. Allerdings, so wie sie es sich vorgestellt hatten, verliefen die Dinge nicht.
Die Witwe schlich sich gerade zu den Tierkäfigen, als der Zirkusdirektor sie überraschte und sagte: „Jetzt ist Trapezprobe im Zelt!",
Sie starrte ihn an. „Was?"
„Sie sollen ins große Zelt. gehen, da wartet man auf Sie. Sie müssen doch die neue Trapeznummer schließlich proben." Die Witwe geriet in Panik. „Das kann ich nicht machen ... ich... "
Der Zirkusdirektor wunderte sich sehr. „Was denn, wollen Sie die Nummer etwa nicht machen?"
Die Witwe war natürlich in ihrem ganzen Leben noch nie auf einem Trapez gewesen. Aber wenn sie den Zirkusdirektor zwang, sie gleich wieder zu entlassen, kam sie auch nicht an den Bären heran. Also lächelte sie ihn an und sagte: „Nein, nein, schon, ich mache es ja."
Zwei Minuten darauf stand sie in der Hauptmanege. Ein Mann im hautengen Körpertrikot sagte zu ihr: „Also, Kollegin, dann probieren wir mal den neuen Todessprung, den Dreifachsalto. Ist ganz einfach. Kinderspiel"
Die Witwe starrte ihn an. „Was denn, den dreifachen Salto mortale?"
„Ja, sicher", sagte der Mann. Er drückte ihr ein Seil in die Hand, und im nächsten Moment fand sie sich hoch in die Zirkuskuppel gezogen.
„He, Moment, wartet!" rief die Witwe. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr.
Man zog sie hoch bis zu einer Trapezstange. Dort standen bereits zwei Männer. Der eine hielt ein Schwingtrapez in der Hand und sagte zu der Witwe: „Hier, das ist dein Schwingtrapez. Du schwingst raus, machst den Dreifachsalto, und der Kollege drüben auf seinem Trapez fängt dich. Klar?"
Die Witwe blickte nach unten, und alles drehte sich um sie. Ich komme um hier! dachte sie. Aber gerade in diesem Augenblick ertönte eine Lautsprecherstimme: „Mittagspause!" „Herrgott noch mal", schimpfte der Artist, der ihr die Anweisungen gegeben hatte, „diese Gewerkschaften mit ihren sturen Regelungen machen noch den ganzen Zirkus kaputt! Wie soll man denn proben, wenn man! andauernd zur Kaffeepause und zum Mittagessen und was noch alles abgerufen wird!"
Gleich danach fand die Witwe sich wieder unten in der Manege auf festem Boden. Und sie machte sich noch einmal eiligst zu den Tierkäfigen auf.
Der Neffe hatte ein Clownskostüm an und probte mit den anderen Clowns.
„Also, wir haben da eine echt komische Nummer", sagte einer zu ihm. „Paß auf." Er drehte einen Wasserschlauch auf, und der Wasserstrahl traf den Neffen mitten ins Gesicht, so daß es ihn gleich umwarf. Die anderen Clowns schlugen mit Baseballschlägern aus Schaumgummi auf ihn ein. „Die Leute lieben solche Nummern", sagten sie dem Neffen. Und sie schlugen weiter auf ihn ein, und der Neffe dachte: Na meinetwegen. Für dieses Halsband lasse ich mich gern ein wenig malträtieren.
Der Anwalt hatte inzwischen einige indische Keulen zum Jonglieren in die Hand gedrückt bekommen. Er warf sie hoch in die Luft. Das sah ganz schön aus. Das Problem war nur, daß sie ihm beim Herunterkommen alle auf den Kopf fielen, statt daß er sie auffing.
Der Zirkusdirektor, der zusah, sagte: „Das ist ganz lustig. Nehmen Sie das in der Vorstellung mit in Ihre Nummer hinein."
Nach dem Mittagessen schlichen sich alle vier, Witwe, Anwalt, Neffe und David, zum Bärenkäfig. Es war ein. sehr großer, schwarzer Bär, und er sah richtig gefährlich aus. Aber tatsächlich war er ganz zahm. Er steckte in einem Kostüm mit einem lustigen Hütchen auf dem Kopf, und sie konnten das Halsband, das er umhatte, gut erkennen. Sie standen alle zusammen vor dem Käfig, aber keiner traute sich hinein. Der Anwalt sagte: „Also, einer muß hinein, wenn wir das Halsband haben wollen."
„Warum gehen Sie denn nicht?" fragte der Neffe.
Sie begannen darüber zu streiten, wer hineingehen sollte.
Schließlich griff David mit einem Vorschlag ein.
„Losen wir es doch aus. Wer den kürzesten Strohhalm zieht, muß hinein."
Er machte drei gleich lange und einen kürzeren Strohhalm und hielt sie so, daß nur die oberen Enden aus seiner Hand hervorschauten. Die Witwe zog den kurzen Strohhalm. „Warum ich ?" jammerte sie. „Losen wir noch einmal!" „Nein, nein", sagte der Neffe. „Du hast verloren, also gehst du hinein und holst das Halsband."
Sie seufzte schwer. „Also gut. Aber wenn der Bär mich umbringt, verklage ich euch alle!" Sie sahen zu, wie sie die Käfigtür öffnete und hineinging. Der Bär lag auf dem Boden und rührte sich nicht.
„Schön, Bäri-Bäri", säuselte die Witwe. „Braves Bärchen." Sie ging langsam auf ihn zu. „Braves Bärchen will mir doch nichts tun, oder?"
Der Bär blickte träge zu ihr hoch.
„Ja doch, braver Bär, du magst mich doch leiden, nicht?"
Der Bär bewegte sich immer noch nicht.
Die Witwe nahm ihren ganzen Mut zusammen und tätschelte dem Bären vorsichtig das Fell.
Der Bär sah fast aus, als lächele er.
„Na siehst du, guter Bär, braver Bär." Und sie griff nach dem Halsband und nahm es ihm ab, indem sie den Verschluß öffnete.
„Ich habe es!" rief sie.
Jetzt rappelte sich der Bär endlich langsam hoch auf die Beine. Die Witwe rannte hastig aus dem Käfig hinaus und verschloß die Tür. Sie hielt das Halsband triumphierend in die Höhe. „Ich habe es!"
Dann begann sie es genauer zu betrachten und wurde dabei ganz blaß.
„Was ist?" fragte David. .
„Das ist ja nur eine Imitation!" rief die Witwe. „Schaut es euch an! Das sind keine Diamanten. Das ist nur einfaches Glas!" Alle besahen sich das Halsband und mußten ihr zustimmen. Das Halsband war nichts wert.
„Dieser alte Bösling!" schimpfte die Witwe. „Er hat uns hereingelegt!" Sie fauchte David an. „Und es ist alles deine Schuld! Du hast diesen Quatsch erzählt, daß das Diamantcollier an dem Bären hängen würde!" „Augenblick", sagte der Anwalt. „David könnte schon durchaus recht gehabt haben. Samuel Stone sagte, er gab es einem vierbeinigen Tier. Vielleicht sollte uns ja der Bär nur auf eine falsche Fährte locken. Es könnte doch auch ein anderes Tier hier im Zirkus sein." Sogleich waren alle wieder gierig.
Der Anwalt übernahm das Kommando und sagte: „Wir verteilen uns und schwärmen aus und untersuchen sämtliche Tierkäfige. Wer das Collier findet, teilt den Erlös mit den anderen."
„Abgemacht", sagte der Neffe.
Der Bär mochte ja zahm sein. Aber es gab auch Tiere im Zirkus, die wirklich wild waren... ganz wild!
Der Neffe steckte seinen Arm in den Löwenkäfig und bekam ihn um ein Haar abgebissen. Der Anwalt machte mutig den Tigerkäfig auf, und der Tiger entfloh. Aber er hatte auch kein Halsband um. David ging zu den Leoparden, jedoch auch von diesen hatte keiner ein glitzerndes Halsband um.
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