Sidney Sheldon - Die zehn Fragen
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Am Ende kamen sie enttäuscht zu der Einsicht, daß sie sich ganz umsonst einer Menge Unannehmlichkeiten unterzogen hatten und daß sie von Samuel Stone wohl doch tüchtig hereingelegt worden waren.
Am Nachmittag saßen sie niedergeschlagen in der Bibliothek herum.
„Nichts zu machen", sagte die Witwe. „Dieses Halsband finden wir nie." Sie dachte an die Worte Samuel Stones: Es war „sehr, sehr, sehr teuer".
David dachte nach. „Irgend etwas haben wir übersehen", sagte er. „Er hat gesagt, vierbeiniges Tier, und er hat auch >Bär< gesagt, wenn auch in dem Wort bärtig."
„Ja, das alles hatten wir ja schon" brummte der Neffe mißmutig. „Ich gebe auf."
Doch David machte weiter. „Wo sonst noch könnte man einen Bären finden?"
„Im Wald natürlich", sagte der Anwalt. „Ja, aber in Alaska", sagte die Witwe.
David schüttelte den Kopf. „Das bringt uns nicht weiter." Dann fiel ihm noch etwas ein. „Und was ist mit dem Zoo?" „Ja, was ist damit?" fragte die Witwe. David fragte den Anwalt: „Sie wissen das bestimmt. Hatte Samuel Stone irgendwelche Beziehungen oder Verbindungen mit dem Zoo?" „Na, sicher. Er war im Vorstand unseres Zoos hier in der Stadt."
Mit einem Schlag lag elektrisierte Spannung in der Luft. „Das ist es dann wohl!" sagte die Witwe. „Der Bär im Zoo!" Und sie sprangen alle auf. „Dann los!"
Eine halbe Stunde später rannten sie in aller Eile in den Zoo hinein zu den verschiedenen Tiergehegen. Da gab es die Elefanten und Giraffen, die Affen und Nilpferde, Löwen und Tiger und im letzten Käfig ganz hinten - einen Bären! Und zwar einen Bären mit einem wunderschönen glitzernden Halsband um! Sie drängten sich alle vor dem Käfig und starrten wie gebannt hinein.
„Wirklich und wahrhaftig!" flüsterte die Witwe ergriffen. „Es ist wahr. Das ist das Echte! Das muß ein Vermögen wert sein!" „Und wie verschaffen wir es uns?" fragte der Neffe. Sie saßen im Büro des Zoodirektors.
„Ich möchte den Bären kaufen", sagte der Anwalt. Doch die Witwe winkte sofort ab. „O nein, Sie nicht. Ich kaufe ihn!" „Augenblick", mischte sich der Neffe ein. „Ich will ihn kaufen."
„Ich weiß gar nicht, warum Sie sich so ereifern", sagte der Zoodirektor. „Der Bär ist nicht verkäuflich." „Alles ist verkäuflich", sagte der Anwalt. So denken Anwälte nun einmal. „Ich biete Ihnen fünfzigtausend dafür." Der Neffe schob ihn zur Seite. „Und ich hunderttausend." Die Witwe musterte sie beide böse. „Zweihunderttausend." Der Zoodirektor wußte nicht, wie ihm geschah angesichts der Art, wie diese drei Leute einander hektisch immer höher überboten.
„Ich", meldete sich nun auch David, „gehe auf dreihunderttausend."
„Vierhunderttausend!" schrie die Witwe.
„Ich will diesen Bären haben", erklärte der Anwalt.
„Fünfhunderttausend." „Sechshunderttausend."
„Siebenhunderttausend."
„Achthunderttausend!"
Sie schrien ihre Gebote nur so heraus.
Der Anwalt sagte schließlich sogar noch: „Neunhunderttausend!"
Und da stand die Witwe auf und sagte: „Eine Million Dollar!" Auf einmal war es ganz still im ganzen Raum. Alle starrten die Witwe an. Der Zoodirektor sagte langsam: „Sie wollen im Ernst eine Million für diesen Bären bezahlen?" „Absolut!" bestätigte die Witwe entschlossen. „Morgen haben Sie das Geld!" Sie wußte ja, sie brauchte nur das Collier zu einem Juwelier zu bringen, die fünfzehn oder zwanzig Millionen, die es wert war, einzukassieren und dem Direktor seine Million zu bezahlen, dann hatte sie immer noch genug übrig, was sie allein für sich behalten konnte. Der Zoodirektor erhob sich, schüttelte der Witwe die Hand und sagte: „Abgemacht. Der Bär gehört Ihnen." Die Witwe drehte sich triumphierend zu den anderen um. Sie hatte sie alle ausgestochen.
Der Zoodirektor ging mit ihr zum Bärenkäfig. „Wo hin möchten Sie den Bären geliefert haben?" fragte er.
„Ach, den können Sie behalten", sagte die Witwe. „Geben Sie mir nur das kleine Halsbändchen, das er umhat."
Er sah sie verwundert an. „Das ist alles, was Sie haben wollen?"
„Richtig, das ist alles."
Der Bärenpfleger wurde geholt und nahm das Halsband ab. Er händigte es der Witwe aus. Sie brauchte nur einen kurzen Blick darauf zu werfen, um zu wissen, daß es diesmal echte Diamanten waren. Ich bin reich! dachte sie Jetzt kaufe ich die ganze Welt.
Am Nachmittag begab sie sich mit dem Halsband zum exklusivsten Juwelier der Stadt. Ein Angestellter kam zu ihr, als sie eintrat.
„Madame, zu Ihren Diensten."
„Wenn Sie mir bitte den Geschäftsführer holen."
„Gewiß."
Der Geschäftsführer kam nach einer kleinen Weile.
„Guten Tag, Madame, Sie wollten mich sprechen? Womit kann ich dienen?"
„Wenn Sie sich dieses Collier ansehen würden. Ich möchte es verkaufen."
„Verstehe. Bitte kommen Sie mit in mein Büro." Er führte sie in ein großes und wunderschön eingerichtetes Büro. „Haben Sie das Collier bei sich?"
„Ja." Sie holte es aus ihrer Tasche, und der Geschäftsführer begann es zu inspizieren. „Das ist ein sehr schönes Schmuckstück."
Die Witwe lächelte. „Ich weiß." Wieviel er wohl anbieten würde? Zehn Millionen, fünfzehn, vielleicht sogar zwanzig Millionen Dollar?
Der Juwelier holte eine Lupe hervor und besah sich das Schmuckstück aus der Nähe und in der Vergrößerung. „Sehr schöne Steine", sagte er.
Die Witwe strahlte.
„Auch die Fassung ist wunderschön."
Die Witwe strahlte noch mehr.
„Ein wirklich wunderschönes Collier."
Die Witwe strahlte unermeßlich. „Sie würden es also kaufen?"
„O ja, gewiß."
Sie entspannte sich. Endlich hatte sie ihr Vermögen. „Ich biete Ihnen", sagte der Juwelier, „...eine Million dafür."
„Was?"
Er blickte auf. „Doch, das ist es wert. Eine Million ist dieses schöne Schmuckstück durchaus wert."
„Da kann etwas nicht stimmen", sagte die Witwe. „Es muß sehr viel mehr wert sein."
„Bedaure, aber genausoviel ist es wert. Eine Million." Die Witwe strahlte nicht mehr. Das Herz sank ihr bis in die Knie. Sie hatte einen Bären für eine Million gekauft, und genausoviel war der Schmuck wert! Der ganze Aufwand und alle Mühe für nichts!
„Wollen Sie das Halsband nun verkaufen oder nicht?" fragte der Juwelier.
Sie hatte keine Wahl. Sie mußte ja diesen blöden Bären bezahlen! „Gut; ich verkaufe es."
Am nächsten Morgen kam sie zum Zoo und überreichte dem Direktor einen Scheck über eine Million Dollar. „Das ist sehr großzügig von Ihnen", sagte der Zoodirektor. „Sind Sie auch wirklich sicher, daß Sie Ihren Bären doch nicht mitnehmen wollen?"
„Was täte ich denn mit einem Bären?" sagte sie.
Sie saßen auf der Terrasse beim Essen.
„So eine Zeitverschwendung!" sagte die Witwe.
„Der ganze Aufwand für nichts und wieder nichts."
„Ach, für nichts war es nicht", widersprach David.
„Na, was denn?" fuhr ihn die Witwe böse an. „Da habe ich eine Million für dieses Halsband bekommen und die ganze Summe im Zoo abliefern müssen."
„Eben", sagte David. „Das war doch der Sinn der ganzen Sache. Ich habe heute morgen noch einmal mit dem Zoodirektor gesprochen. Er benutzt das Geld zum Ankauf weiterer Tiere und für neue Gehege und Tierpfleger. Deinetwegen kann unser Zoo jetzt einer der schönsten im ganzen Land werden. Da solltest du stolz darauf sein!"
Alle starrten David an.
„Wissen Sie, David", sagte der Anwalt, „es gibt etwas, das Sie einfach nicht verstehen. Nämlich, was die Welt anstachelt und vorantreibt: die Gier."
10. KAPITEL
Es war wieder Montag vormittag, Zeit für Samuel Stone, seinen nächsten Fernsehauftritt zu absolvieren und seinen Erben versteckte Hinweise auf einen weiteren Teil seines gigantischen Vermögens zu geben. Die Witwe, der Neffe, der Anwalt und David saßen auf ihren angestammten Plätzen und warteten darauf, daß es an- ging. Der Butler kam herein und legte das nächste Band in den Videorecorder. „Sind Sie bereit?" fragte er. „Wir sind bereit."
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