Sidney Sheldon - Die zehn Fragen

Здесь есть возможность читать онлайн «Sidney Sheldon - Die zehn Fragen» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Триллер, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die zehn Fragen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die zehn Fragen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die zehn Fragen — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die zehn Fragen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Sie haben das Haus verwanzt", sagte David. „Sie hören alles mit, was gesagt wird. Würde mich nicht wundern, wenn auch versteckte Kameras installiert worden wären."

„Sie meinen, man beobachtet uns heimlich?" flüsterte der Neffe.

„Schon möglich", sagte David.

„O mein Gott", stöhnte die Witwe. „Sie bringen uns alle um!" „Ich hätte wissen müssen, daß dies eine Nummer zu groß für uns ist", sagte David. „Was wir hier in der Hand haben, bedeutet schließlich einen gewaltigen Einschnitt in das Gefüge der gesamten Weltwirtschaft. Lieber bringen sie uns um, als daß sie das zulassen."

„Wir könnten die Polizei einschalten", regte der Anwalt an. „Ach was, die sind viel mächtiger als die ganze Polizei. Haben Sie eine Vorstellung, wie groß diese Sache ist? Nein, wir müssen uns schon etwas anderes ausdenken." „Jedenfalls liefern wir ihnen die Formel auf keinen Fall aus!" erklärte die Witwe. Sie hatte doch keine Absicht, das ganze Geld wegzugeben, mit dem sie sich ihre schönen Kleider und eine Jacht und prächtige Häuser in Südfrankreich kaufen konnte!

„Absolut nicht!" pflichtete ihr der Neffe bei. Er gab doch nicht das ganze Geld auf, mit dem er sich schnelle Autos und schöne Frauen kaufen konnte!

„Völlig richtig!" sagte auch der Anwalt. Er gab doch nicht seinen Traum von dem großartigen Gebäude auf, mit dem er seine Mandanten beeindrucken konnte! David war der einzige, der sich nicht so sicher war. Auch er hätte zwar gerne das viele Geld gehabt, mit dem er dann den Armen und Obdachlosen hätte helfen können. Aber er fürchtete doch mehr das Risiko für ihrer aller Leib und Leben. Die Leute, mit denen sie es da zu tun hatten, waren zu mächtig, als daß sie ihnen hätten Einhalt gebieten können. Und sie waren auch ganz offensichtlich mit Nachdruck darauf aus, sich der Formel zu bemächtigen.

„Was machen wir jetzt?" fragte der Neffe. „Wenn das ganze Haus verwanzt ist, können sie doch jedes Wort mithören, das wir reden!"

Doch genau das gab David nun eine Idee ein. „Eben!" rief er. „Das ist es!"

„Das ist was?" fragte die Witwe.

„Ist doch ganz einfach", erläuterte David. „Nachdem sie alles mithören können, was wir sagen, sagen wir auch nur Sachen, die sie hören wollen."

„Was wollen wir sie denn hören lassen ?" fragte der Anwalt. „Daß wir die Formel gar nicht mehr haben!" „Aber wir haben sie doch!" sagte der Neffe. „Wir vernichten sie."

Alle starrten ihn ungläubig an. „Bist du verrückt?" „Natürlich nicht wirklich", erklärte David. „Wir tun nur so, als vernichteten wir sie. Dann lassen sie uns wieder in Ruhe." Alle sahen ihn bewundernd an.

„Großartige Idee!" sagte der Anwalt. „Aber wie machen wir es?"

„Ich bereite einen zweiten Umschlag vor", sagte David, „mit leeren Blättern darin. Dann gehen wir ins Haus und führen ein Gespräch, in dem wir so tun, als würden wir beschließen, die Formel lieber zu vernichten. Wir machen Feuer im Kamin und verbrennen diesen zweiten Umschlag darin. Dann denken sie, das Problem ist gelöst, und kümmern sich nicht mehr weiter um uns. Nach ein paar Tagen gehen wir zum Patentamt und melden die Formel an. Sobald das aber geschehen ist, ist es für sie zu spät, noch etwas zu unternehmen. Es hat dann keinen Sinn mehr, uns weiter zu verfolgen"

Die Witwe war so begeistert, daß sie David sogar umarmte und erklärte: „David, du bist ein Genie!"

„Und wann wollen wir es machen?" erkundigte sich der Neffe. „Gleich morgen früh als erstes", sagte David. „Aber jetzt sollten wir wieder hineingehen, damit sie hören können, was wir reden." „Richtig."

Und sie gingen wieder ins Haus hinein und begannen zu reden, aber alles war nur dafür gedacht, daß es die versteckten Abhörmikrophone auffingen.

David begann. „Wißt ihr", sagte er laut und deutlich, damit es auch wirklich mitgehört werden konnte, „ich habe über diese Sache mit der Formel nachgedacht. Sie ist viel zu gefährlich, als daß wir sie behalten sollten."

„Daran habe ich auch schon gedacht", sagte nun der Anwalt.

„Aber was können wir in der Sache tun?"

Der Neffe meldete sich. „Am besten verbrennen wir Sie."

Die Witwe bekräftigte dies. „Das ist eine gute Idee, finde ich."

„Gut, wir sind uns einig", stellte David laut fest. „Dann verbrennen wir die Formel gleich morgen früh."

„Richtig!" riefen sie alle im Chor.

„Jetzt ist mir bedeutend wohler", sagte David. „Danach brauchen wir uns keine Sorgen mehr zu machen."

Und sie blinzelten sich gegenseitig zu, weil sie die heimlichen Mithörer irregeführt hatten.

David gähnte sogar noch laut. „Na, dann will ich mal zu Bett gehen."

„Ich auch", sagte die Witwe. „Jetzt, wo klar ist, daß wir diese dumme Formel verbrennen, kann ich hoffentlich wieder ruhig schlafen."

Sie wünschten alle einander gute Nacht und begaben sich auf ihre Zimmer.

Alle außer David. Er huschte leise zu dem Schreibtisch und entnahm ihm einen Umschlag, der genauso aussah wie der mit der echten Formel darin. Er legte einige leere Blätter hinein und verschloß ihn. Morgen früh würden sie dann diesen falschen Umschlag verbrennen, den richtigen aber behalten. Als er mit diesen Vorbereitungen fertig war, ging auch er schlafen. Er träumte in dieser Nacht wild von einer ganzen Armee, die ihn mit Maschinengewehren angriff.

Am nächsten Morgen kamen sie alle nach unten zum Frühstück. David nickte zu der Stehlampe hin, um sie alle daran zu erinnern, daß der Raum verwanzt war.

„Ich fühle mich wirklich sehr erleichtert", sagte die Witwe, „daß wir diese Formel verbrennen."

„Ich auch", sagte der Neffe.

„Wir bringen es am besten gleich nach dem Frühstück hinter uns", erklärte David. „Ich wollte sowieso, wir hätten nie etwas von dieser Formel gehört." Aber natürlich meinte er das nicht wirklich. Vielmehr war er fasziniert von der Idee, eine. solche Riesenmenge Geld zu bekommen, die er an die Armen und Obdachlosen verteilen konnte.

Gemeinsam gingen sie nun nach ihrem Frühstück zu dem Safe, und David holte den echten Umschlag heraus. „Wir verbrennen ihn am besten im Kaminfeuer in der Bibliothek", sagte er laut. „Kommt!"

Sie zogen alle miteinander in die Bibliothek. David legte den Umschlag direkt neben den falschen, den er vorbereitet hatte. „Machen wir ein Feuer", verkündete er.

„Ich mache das", meldete sich der Neffe. Er holte Streichhölzer und entzündete das Holz im offenen Kamin. „So, das Feuer brennt jetzt schön", stellte David laut und deutlich fest, damit es die ungebetenen Mithörer auch wirklich gut verstanden.

In diesem Moment kam der Butler herein. „Entschuldigung, Sir", sagte er zu David, „aber da ist jemand, der Sie sprechen möchte."

„Wer?" fragte David. „Soviel ich verstanden habe, heißt er Bandy." Alle sahen sich erschrocken an und folgten David nach draußen. Der Butler sah hinter ihnen her und fragte sich, was der Polizeiinspektor wollen mochte. Er war schon dabei, wieder wegzugehen, als er die beiden direkt nebeneinander liegenden Umschläge auf dem Kaminsims entdeckte. Sie sahen völlig gleich aus. Nanu? dachte er und nahm sie, um sie genauer anzusehen. Sie schienen völlig gleich zu sein. Er legte sie achselzuckend wieder hin, doch vertauscht. Jetzt war die echte Formel links und der Umschlag mit den leeren Blättern rechts.

Nebenan sprachen die Erben mit Inspektor Bandy. „Wir haben die Leiche des Professors gefunden", sagte er. „Sie lag im Kofferraum des Autos. Wenn Sie bitte mitkommen möchten, um ihn zu identifizieren."

„Selbstverständlich", sagte David. „Geht es ein wenig später? Wir haben im Augenblick etwas sehr Wichtiges zu erledigen!" „Jederzeit, heute nachmittag." „Vielen Dank."

Sie warteten, bis der Inspektor wieder gegangen war, und kehrten dann hastig in die Bibliothek zurück, wo das Feuer im Kamin inzwischen prasselte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die zehn Fragen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die zehn Fragen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die zehn Fragen»

Обсуждение, отзывы о книге «Die zehn Fragen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x