Sidney Sheldon - Die zehn Fragen

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„Tot ...", sagte die Witwe.

Aber da unterbrach David sie bereits hastig: „Todmüde, meint sie! Er erholt sich."

Die anderen sahen ihn verdutzt an.

„Dann sagen Sie ihm doch einen schönen Gruß", meinte Iwan Popow, „und daß ich ihn erwarte. Nur ihm persönlich händige ich es aus."

Die Witwe machte noch einen schwachen Versuch. „Das hat er gesagt?"

„Ja. Er befürchtete, man würde es ihm zu stehlen versuchen. Er sagte wörtlich: Bewahren Sie mir das Ei gut auf, bis ich komme und es mir hole."

Der Neffe sagte langsam: „Also, Sie würden es niemandem anderen geben?"

„Kommt nicht in Frage", sagte Iwan Popow. „Sagen Sie Samuel, er soll bald kommen. Ich kann es kaum erwarten, ihn wiederzusehen."

„Ja, gut, das sagen wir ihm", erklärte die Witwe schwach. Dann standen sie niedergeschlagen wieder draußen vor dem Laden und beratschlagten.

„Das wäre es dann wohl", sagte der Anwalt. „Jetzt können wir genausogut wieder heimfliegen."

David dachte nach. „Nicht unbedingt", sagte er dann. Er hatte sogleich wieder die allgemeine Aufmerksamkeit. „Was meinen Sie damit?"

„Ich habe da eine Idee", sagte David. „Wir treffen uns im Hotel wieder."

Und sie sahen ihm nach, wie er davonging, und fragten sich, was er wohl vorhatte.

Wären sie ihm gefolgt, hätten sie festgestellt, daß er in einen Laden für Theaterschminke und -masken ging. Er kaufte dort ein halbes Dutzend Artikel und kehrte anschließend ins Hotel zurück.

Die Witwe war dort bereits beim Packen zum Heimflug, als es an ihrer Tür klopfte. „Augenblick!" rief sie. .. Dann ging sie zur Tür und öffnete sie. Draußen stand der leibhaftige Samuel Stone und lächelte sie an. Sie kreischte auf. „Du .. du kannst doch nicht hier sein, du bist tot!" „Pst!" flüsterte David. Er trat rasch in ihr Zimmer und machte die Tür hinter sich zu. Die Witwe sah ihn mit offenem Mund an. Er war runtergerissen das Ebenbild ihres verstorbenen Ehemanns. Derselbe Schnurrbart, derselbe Kinnbart, dieselben Koteletten.

„Du siehst genau wie Samuel Stone aus", stammelte sie schließlich.

„Und wir beide gehen jetzt das Faberge-Ei holen", erklärte ihr David.

„Ja, glaubst du denn, du kannst Popow täuschen?" fragte die Witwe.

Eine halbe Stunde darauf betrat David erneut den Buchladen des Iwan Popow. Der stand auf und bekam vor Überraschung den Mund nicht mehr zu. „Samuel!" rief er schließlich. Und er umarmte ihn heftig.

David verstellte seine Stimme tiefer, so daß sie einigermaßen wie Samuel Stone klang. „Schön, dich wiederzusehen, mein lieber Iwan! Hast du das Ei noch?"

„Selbstverständlich, Samuel. Ich habe es die ganze Zeit für dich aufbewahrt, lieber Freund."

David sah zu, wie Popow zu einem kleinen Panzerschrank in der Ecke ging, ihn öffnete und ein wunderschönes Faberge-Ei herausholte, das über und über mit Edelsteinen besät war. „Hier ist es", sagte Popow. „Nimm es, es ist deines." David hielt das Ei bewundernd in der Hand. „Wirklich schön", sagte er. „Ich danke dir. Aber ich muß gleich wieder gehen, ich muß mein Flugzeug noch kriegen." „Komm bald wieder", sagte Popow. Die anderen warteten schon draußen.

„Hast du es?" fragte die Witwe begierig. David hielt es hoch. „Wunderschön!" rief die Witwe und hielt es selbst in der Hand. „Ich nehme es in Verwahrung."

David zögerte ein wenig, sagte aber dann: „Na gut, meinetwegen!"

Der Anwalt sah auf die Uhr. „Das nächste Flugzeug geht in einer Stunde. Wenn wir es noch kriegen wollen, müssen wir uns beeilen."

Als sie am Flughafen waren, sagte der Neffe: „Zeigt das Ei nur nicht her. Sie wollen hier solche Sachen nicht aus dem Land lassen."

„Keine Sorge", sagte die Witwe, „das mache ich schon. lch habe es in meinem Koffer verstaut."

Sie waren in solcher Eile zum Flughafen gefahren, daß David seine Samuel-Stone-Maske nicht mehr abschminken konnte. Als sie bei der Zollkontrolle waren, sah der Beamte den Paß der Witwe durch und stempelte ihn. Dann nahm er den Paß des Neffen und stempelte ihn ebenfalls. Dann sah er den Paß des Anwalts an und stempelte ihn. Dann sah er den Paß Davids an und dann David und wieder den Paß und erklärte: „Das ist nicht Ihr Paß."

„Aber selbstverständlich ist er das", sagte David. „Aber das ist nicht Ihr Foto. Das ist ein gestohlener Paß." Da wurde David plötzlich klar, was los war. Er lachte los. „Nein, nein, das bin ich schon. Hier meine Freunde bestätigen das und bürgen für mich."

Er wandte sich an die Witwe. „Sag ihm, wer ich bin."

Und die Witwe sagte: „Diesen Mann habe ich noch nie gesehen."

David war perplex. „Was redest du da, sag mal?" Und er wandte sich an den Neffen und den Anwalt. „Sagt dem Beamten, wer ich bin!"

Der Neffe sagte: „Ich kenne diesen Mann nicht." Der Anwalt sagte: „Nie gesehen." „Sie sind verhaftet", sagte der Beamte zu David. „Das könnt ihr mir doch nicht antun!" rief David.

Der Beamte trillerte auf seiner Pfeife; woraufhin sofort zwei Polizisten gerannt kamen. „Festhalten den Mann, bis der Chefinspektor kommt", sagte der Beamte und winkte die anderen drei weiter. „Sie können zu Ihrem Flugzeug gehen." „Danke sehr", flötete die Witwe. Sie und der Neffe und der Anwalt bestiegen ihr Flugzeug und waren sehr zufrieden. „Jetzt brauchen wir nicht mehr mit David zu teilen", sagte die Witwe, „und alles ist für uns drei." „Gut gemacht", lobte sie der Anwalt.

David wurde inzwischen in einen Raum eingesperrt. „Der Chefinspektor kommt gleich", beschied ihn einer der Polizisten.

Der Zollbeamte eilte inzwischen sehr zufrieden, einen Verbrecher geschnappt zu haben, in das Büro des Chefinspektors. Vielleicht werde ich dafür befördert, dachte er. Er zeigte dem Chefinspektor den Paß. „Sehen Sie her", sagte er, „dieser Mann versucht mit einem falschen Paß aus Rußland zu fliehen. Wahrscheinlich ist er ein gesuchter Schwerverbrecher!"

„Aha", sagte der Chefinspektor und stand auf. „Gute Arbeit." „Der Mann sieht völlig anders aus als auf diesem Paßfoto", sagte der Beamte. „Wie der glauben konnte, mir würde das nicht auffallen...!"

Sie begaben sich zu dem Raum, in den man David vorerst eingesperrt hatte. David saß auf einem Stuhl mit dem Rücken zu ihnen, als sie eintraten. Als er die Tür aufgehen hörte, drehte er sich um.

Der Zollbeamte stutzte und traute seinen Augen nicht. Davids gesamte Maske mit allen künstlichen Bärten und Haaren war weg.

„Wo ist denn der Mann?" „Welcher Mann?" fragte David.

Der Chefinspektor musterte Ihn eindringlich. „Ist das der Verbrecher", fragte er seinen Beamten, „den Sie. gefangen haben?"

„Nein... ich meine ja ... ich..."

Der Chefinspektor verglich den Paß mit David. „Sie sagten doch, er sieht überhaupt nicht aus wie auf dem Paßfoto? Aber er sieht doch genauso aus! Sind Sie nicht ganz klar im Kopf?" „Anscheinend", stammelte der Beamte.

Der Chefinspektor sagte zu David: „Rußland entschuldigt sich bei Ihnen."

„Danke", sagte David. „Ich hätte gerne mein Flugzeug noch erwischt."

„Kein Problem. Wir sorgen dafür, daß es auf Sie wartet." Zehn Minuten später sahen die Witwe, der Neffe und der Anwalt ungläubig, wie David noch zu ihnen ins Flugzeug stieg. Na schön, dachte die Witwe, dann kriegen wir ihn eben nächstes Mal.

Als sie wieder in Amerika waren, brachten sie das Faberge-Ei zu einem Kunsthändler und bekamen sechs Millionen Dollar dafür. Die Witwe stürzte sich mit ihrem Anteil sofort in einen Kaufrausch für Kleider und Pelze, der Neffe kaufte sich einen teuren Sportwagen und der Anwalt ein Bürogebäude. David aber spendete seinen Anteil für wohltätige Zwecke.

12. KAPITEL

Und wieder war Montag, der Tag der großen Gelegenheiten, an dem unsere Erben die Chance hatten, noch einmal etwas von dem riesigen Vermögen Samuel Stones zu gewinnen. Sie saßen beim Frühstück auf der Terrasse. „Ich hoffe, wir können das heutige Rätsel schnell lösen", sagte die Witwe. „Ich muß noch eine Menge einkaufen. Ich brauche noch einen weiteren Nerzmantel."

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