Sidney Sheldon - Die zehn Fragen

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Der Neffe kam schließlich als erster an, stürmte hinein zum Empfang und keuchte: „Ich möchte zu Mr. Popow." „Sind Sie der Herr, der vorhin angerufen hat?" „Ja."

„Ich habe es Ihnen noch zu sagen versucht, aber Sie hatten gleich aufgelegt. Mr. Popow ist schon abgereist." „Was? Sagten Sie abgereist?"

„Wie ich sagte, ja. Sein Gepäck wurde heruntergebracht, und er ist auf dem Weg zum Flughafen."

Die anderen waren gerade noch rechtzeitig ebenfalls angekommen, um diese letzte Antwort zu hören. Und schon waren sie ohne ein Wort wieder weg und rasten zum Flughafen.

Mr. Popow wollte gerade zu seinem Flugzeug gehen, als er über den Lautsprecher ausgerufen wurde. „Mr. Popow, melden Sie sich bitte an einem der weißen Telefone! Mr. Popow, bitte, gehen Sie zu einem der weißen Telefone!" Mr. Popow fragte sich, wer das wohl sein mochte. Er sah auf die Uhr. Er wollte sein Flugzeug nicht versäumen. Aber er ging dann doch zu einem der weißen Telefone und meldete sich. „Hier Popow."

Und eine Frau und drei Männer kamen plötzlich mit offenen Armen auf ihn zu.

„Mr. Popow", rief die Witwe aus, „ich bin hocherfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen!"

Popow legte den Hörer auf und war leicht verdutzt. „Wer sind Sie denn?" "

„Ich bin Mrs. Samuel Stone! Sie waren heute früh bei mir."

„Ja. Aber Ihr Butler hat mich hinausgeworfen."

„Dieser dumme Mensch! Wie konnte er das tun? Wo ich mich so auf Ihren Besuch gefreut habe!"

„Sie haben sich darauf gefreut?"

„Ja, sicher doch!" sagte die Witwe und hakte ihn unter.

„Moment mal", meldete sich der Neffe. „Möchtest du uns nicht vorstellen?"

Die Witwe seufzte. „Na gut. Also, das ist mein Neffe, dies ist unser Anwalt, und der da ist David."

„Sehr erfreut, die Herren", sagte Popow höflich. „Aber wenn Sie mich jetzt entschuldigen wollen. Mein Flugzeug wartet." Die Witwe war ganz erschlagen. „Flugzeug? Sie wollen uns verlassen? Aber nicht doch, wo wir uns gerade erst getroffen haben! Wir haben soviel miteinander zu bereden! Sie müssen bleiben!"

Popow wunderte sich. „Ja, aber ich habe doch mein Hotel schon verlassen und alles."

Jetzt tat der Neffe so, als könne er das gar nicht fassen. „Hotel? Sie haben in einem Hotel gewohnt und nicht bei uns? Aber wieso denn?"

„Ja, richtig!" kam ihm der Anwalt zu Hilfe. „Und heute abend sind Sie unser Gast bei einem guten Essen."

„Sehr freundlich von Ihnen", antwortete Popow. „Aber ich hatte eigentlich das Gefühl, daß Sie mich nicht sehen wollten."

„Aber Sie wissen ja gar nicht, wie froh wir sind, Sie bei uns zu haben!" sagte der Anwalt. „Ich lasse gleich mal Ihr Gepäck holen."

Zehn Minuten danach fuhren sie hintereinander her zum Haus zurück.

Das Abendessen war eine aufwendige Angelegenheit. Sie drängten Popow pausenlos zum Essen und Trinken, bis er fast platzte und halb betrunken war.

„Sie und mein Mann müssen sehr eng zueinander gestanden haben", vermutete die Witwe.

„Ja. Ich war sehr betrübt, von seinem Tod zu erfahren. Sobald ich es hörte, kam ich hierher. Ich hatte etwas zu überbringen, an dem ihm sehr gelegen war."

„Und ich glaube, ich weiß, was das ist", sagte die Witwe schelmisch. „Haben Sie es bei sich?" „Ja. In meinem Koffer."

„Holen Sie es doch herunter", schlug der Anwalt vor. „Möchten Sie es wirklich jetzt gleich sehen?" „Unbedingt!" sagte David.

Sie sahen Popow nach, wie er die Treppe hinauf nach oben ging.

„Na", sagte der Neffe, „das war nun wirklich eines der einfachsten Rätsel bisher. Ist uns direkt ins Haus gelaufen." „Ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis ich das Ei sehe", sagte die Witwe.

Popow kam wieder. Er trug einen großen, in braunes Packpapier eingewickelten viereckigen Gegenstand.

„Merkwürdige Form für ein Ei", bemerkte David.

„Das ist es", sagte Popow. „Er war ganz verrückt danach."

Er riß das Verpackungspapier auf, und sie sahen sich einem Gemälde von einem Haus gegenüber.

„Was ist das denn?" fragte die Witwe.

„Eines meiner Bilder", sagte Popow. „Ich bin ein sehr guter Maler, müssen Sie wissen. Samuel Stone hat dieses Bild hier in Moskau gesehen und war ganz hingerissen davon. Sicher werden Sie es zu seinen Ehren und zum Gedenken an ihn kaufen wollen."

Es war ein grausam schlechtes Bild. „Und wo ist das Ei?" fragte der Anwalt. Popow war ratlos. „Was denn für ein Ei?" „Das Faberge-Ei!"

„Ach so! Ja, da meinen Sie meinen Bruder Iwan. Der hat es!" „Ihr Bruder hat das Ei?"

„Richtig. Samuel hat es ihm abgekauft." „Und wo ist Ihr Bruder?"

„Na, in Moskau. Aber was ist mit meinem Bild hier? Ich mache Ihnen auch einen sehr annehmbaren Preis."

„Raus hier!" schrie die Witwe. „Sie Betrüger! Sie Gauner!

Bevor wir Sie verhaften lassen!"

Popow war sehr irritiert.

„Wieso? Ich habe doch nichts verbrochen."

„Verschwinden Sie, bevor wir die Polizei holen!"

Die sind verrückt, dachte Popow.

Fünf Minuten danach war er fort.

„Na, da können wir das Ei ja wohl vergessen", meinte der Neffe.

„Stimmt", sagte die Witwe.

„Absolut", erklärte auch der Anwalt. „Es ist in Rußland. Hat gar keinen Zweck, wenn es irgendeiner dort aufspüren wollte." David hörte ihnen zu und wußte, woher der Wind wehte. Jeder war praktisch schon auf dem Weg nach Rußland!

Am nächsten Tag saßen sie alle in einem russischen Flugzeug nach Moskau. Sie waren einzeln zum Flughafen gekommen und hatten sich erst im Flugzeug getroffen. Jedem war es leicht peinlich, erwischt worden zu sein.

„Nun ja", sagte die Witwe zu David, „ich hatte eben noch einmal über alles nachgedacht und es mir dann anders überlegt."

„Genau wie ich", heuchelte der Neffe. „Ich meine, versuchen kann man es doch."

„Eben", sagte der Anwalt, „ganz meine Meinung. Wir haben ja nichts zu verlieren dabei."

Als sie landeten und durch die Einreisekontrolle waren, fuhren sie zu einem Hotel und begannen, im Telefonbuch nach Iwan Popow zu suchen.

Es gab mehrere.

Der erste, den sie aufsuchten, war ein Metzger. „Wir haben heute kein Fleisch", sagte er sofort.

„Wir wollen gar kein Fleisch", flüsterte der Neffe. „Wir wollen das Ei."

„Eier haben wir auch keine", sagte der Metzger. Danach fuhren sie zu einem Obstmarkt. Als sie hineingingen, sagte der Obsthändler sogleich: „Obst ist aus. Kommt morgen wieder."

„Wir wollen gar kein Obst", flüsterte diesmal die Witwe. „Wir wollen das Ei."

„Da müßt ihr zu einem Eierladen gehen. Aber die haben auch keine Eier."

Ihre nächste Station war ein Schuhgeschäft. „Keine Schuhe", sagte der Ladenbesitzer. „Schuhe sind aus."

Hier sagte David nun: „Wir sind eigentlich nicht wegen Schuhen hier. Sondern wir sind auf der Suche nach dem Ei."

„Sind Sie nicht gescheit? Seit wann kauft man Eier im Schuhgeschäft?"

Der Neffe konstatierte: „Sieht so aus, als wären wir mit unserem Latein am Ende. Das alles ist ein Schuß ins Blaue." „Eine Adresse ist immerhin noch übrig", sagte David. „Richtig", bestätigte der Anwalt.

Es war eine Buchhandlung, ein kleiner Laden in einer winzigen Seitenstraße. Draußen stand der Besitzername: Iwan Popow. Sie gingen hinein. Drinnen saß ein Hüne von Mann hinter der Ladentheke.

„Mr. Popow?" fragte David.

„Ja." Er musterte sie kurz. „Ihr seid wohl Amerikaner?" „Richtig", sagte die Witwe. „Und ich war mit Samuel Stone verheiratet."

Popows Miene hellte sich sofort auf. „Ah, da seid ihr wohl wegen des Faberge-Eies gekommen!" „Haben Sie es?" fragte der Anwalt.

„Gewiß doch. Ich bewahre es für meinen Freund Samuel auf. Er hat es bereits bezahlt. Ich sollte es behalten, bis er wiederkommt. Und keinem außer ihm persönlich geben. Wo ist er denn?"

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