Sidney Sheldon - Die zehn Fragen

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„Und ich möchte meinen neuen Ferrari ausprobieren", sagte der Neffe. „Ein Prachtstück. Ihr seid alle zu einer Fahrt eingeladen."

„Ich möchte raschestens in mein neues Bürogebäude zurück", sagte der Anwalt. „Das wird mir viele neue Mandanten bringen."

Und dann sahen sie alle erwartungsvoll David an. „Mein Anteil am Erlös kam der Wohltätigkeit zugute", sagte David. .. „Ach, du Narr!" sagte der Neffe.

„Mag schon sein", sagte David achselzuckend, „aber andere Menschen haben dieses Geld nötiger als ich."

Der Butler kam heraus und sagte: „Entschuldigen Sie, aber es ist Zeit für Samuel Stones Videoband."

„Ja." Sie standen auf und begaben sich in die Bibliothek.

„Ich frage mich, was er diesmal aus dem Ärmel zieht", sagte der Neffe.

„Wir werden es gleich wissen", sagte der Anwalt. Sie nahmen ihre üblichen Plätze ein. Der Butler legte das Band in den Videorecorder und stellte an. Samuel Stone erschien wieder auf dem Bildschirm. „So", sagte er, „dies ist nun das letzte Mal, daß ihr Hinweise für eine Schatzsuche von mir bekommt. Ich hoffe nur, ihr habt bisher überhaupt nichts gefunden. Der Gedanke, mein Geld an euch verschwenden zu müssen, ist mir ausgesprochen zuwider." Sein Blick richtete sich auf die Stelle, wo David saß. „Speziell an dich, David. Bei dir muß man ja leider annehmen, daß du das schöne Geld an die bedürftigen Armen verschleuderst. Aber mein Motto ist: Denen, die nichts haben, muß man nicht auch noch etwas geben." Er seufzte. „Na gut, ich kann ja ohnehin nichts mehr dagegen machen." Dann kam er zur Sache. „Wenn ihr das heutige Rätsel lösen wollt, müßt ihr ein wenig reisen, aber ihr braucht keinen Paß dafür. Ist auch allmählich Zeit. Fragt Mr. Yamamoto." Seine Augen wanderten über den ganzen Raum hin. „Und damit wünsche ich euch allen wenig Glück." Und der Bildschirm war dunkel.

„Das ist alles?" kreischte die Witwe. „Wir sollen eine Reise ohne Paß machen? Das nennt der einen Hinweis?" „Wer ist Mr. Yamamoto?" fragte der Neffe. Er wandte sich an den Anwalt: „Ist das vielleicht ein Geschäftspartner von Onkel Samuel gewesen?"

Der Anwalt verneinte kopfschüttelnd. „Nie gehört."

„So wenig wie ich", knurrte die Witwe. „Wie, glaubt er, sollen wir mit so mickrigen Hinweisen etwas finden?"

Und wieder einmal war es allein David, der sie beruhigte. „Der erste Schritt ist, Mr. Yamamoto zu finden."

„Richtig."

Wieder einmal rannten sie alle zum Telefonbuch. In dem standen mindestens ein halbes Dutzend Yamamotos. Der Neffe wollte schon gleich wieder als erster los, aber David sagte: „Warte noch. Wenn wir das herausbekommen wollen, sollten wir zusammenhalten. Und wenn wir das Geld finden, teilen wir es redlich. Einverstanden?"

Damit waren, nachdem sie einander angesehen hatten, alle einverstanden.

Die Witwe sagte: „In Ordnung, David, wir spielen fair." Bei sich aber dachte sie: Ich muß mir etwas ausdenken, wie ich alle Anteile für mich allein einkassieren kann.

Der Anwalt nickte. „Sie hat recht, David. Wir wollen gerecht und gleich teilen." Und bei sich dachte er: Ich muß mir etwas ausdenken, wie ich alles allein behalten kann.

Und auch der Neffe sagte: „Wir sind alle zu gleichen Teilen dabei." Aber bei sich dachte er: Nicht, wenn ich es verhindern kann!

Und damit gingen sie alle los, jeder mit dem Vorsatz, die anderen um ihren Anteil zu betrügen. Mit Ausnahme von David.

Der erste Yamamoto im Telefonbuch besaß ein Gewächshaus mit Blumen und Pflanzen. Ein untersetzter junger Japaner arbeitete dort, als sie ankamen.

„Mr. Yamamoto?" fragte der Anwalt. Der Mann blickte auf. „Ja?"

Der Anwalt wußte nicht so recht, wie er beginnen sollte. „Wir sind hier, weil... "

„Sie möchten Pflanzen kaufen?"

„Nicht eigentlich", sagte die Witwe: „Samuel Stone schickt uns. Sie kennen Mr. Stone doch, nicht wahr?" „Bedaure, nein."

Sie sahen einander an. „Na gut, keine Ursache. Vielen Dank." Die zweite Adresse war die Holzverarbeitungsfirma Yamamoto. Ein hünenhafter Japaner lud Baumstämme auf einen Laster. „Mr. Yamamoto?" Er wandte sich um. „Ja?"

Der Anwalt führte wieder das Wort. „Wir sind Freunde von Samuel Stone."

Der Japaner musterte sie. „Ja, und was wollen Sie?"

Die Witwe sagte: „Wir wollen das, was Sie von Mr. Stone in Verwahrung haben."

„Keine Ahnung, wovon Sie reden", sagte dieser Mr. Yamamoto. „Ich habe noch nie etwas von einem Samuel Stone gehört."

Auch ihre nächste Station brachte sie nicht weiter. Es war ein Restaurant, und der Inhaber Yamamoto war gerade mit der Zubereitung von Sushi beschäftigt.

„Tja", sagte er, „ich habe eine Menge Gäste, aber von einem Samuel Stone habe ich noch nie etwas gehört." Da standen sie wieder mit leeren Händen da. „Jetzt haben wir nur noch eine Adresse", sagte David. Die Adresse des letzten Yamamoto auf ihrer Liste war ein College. Als sie dort ankamen, wurden sie in ein Zimmer in einem der zu dem College gehörenden Gebäude geführt. Bei ihrem Eintritt in. eines der Klassenzimmer sahen sie sich einem kleinen, alten Herrn gegenüber, der an einem Schreibtisch saß und schrieb.

„Entschuldigen Sie die Störung", sagte David. Mr. Yamamoto blickte auf. „Ja? Kann ich etwas für Sie tun?" „Das wissen wir nicht genau", sagte David, der sich in dem Klassenzimmer umsah. Er dachte: Also, an Colleges war Samuel Stone ja nun nicht gerade interessiert. Vermutlich waren sie hier ebenfalls wieder an der falschen Adresse. „Sie haben nicht zufällig Samuel Stone gekannt?" fragte er dann. Der alte Herr stand auf. „Ach so, Sie kommen von Samuel Stone?"

Die Witwe fragte sogleich drängend: „Sie kennen ihn also?" „Sehr gut sogar, Samuel Stone hat eine meiner Erfindungen finanziert. Sie ist fast fertig. Ich war sehr betrübt, als ich von seinem Tod las. Er hat sie nie mehr gesehen." „Nun ja",. sagte der Anwalt, „dies hier sind seine Erben. Also gehört diese Erfindung jetzt ihnen."

„Können wir sie mal sehen?" fragte der Neffe neugierig. „Haben Sie sie hier?"

Die Witwe war sofort sehr viel direkter. „Wieviel ist sie wert?" Doch Mr. Yamamoto sagte achselzuckend: „Schwer zu sagen. Genaugenommen ist sie unbezahlbar."

„Habt ihr das gehört?" rief der Neffe. „Unbezahlbar!" Und er sah bereits im Geiste vor sich ganze Armeen von Autos, schönen Mädchen und Jachten.

„Könnten wir also mal einen Blick darauf werfen?" fragte David.

Der kleine alte Mann verbeugte sich. „Gewiß doch, da sie nun Ihnen gehört. Wenn Sie mir bitte folgen wollen."

Sie folgten ihm hinaus und durch einen langen Korridor bis zu einer großen Garage. In deren Mitte stand ein Auto. Es sah alt, staubig und abgefahren aus.

„Hier", sagte Mr. Yamamoto.

„Was denn?" stammelte der Neffe, als er den Mund wieder zubrachte. „Das nennen Sie eine Erfindung? Das dürfte eine der häßlichsten Blechkisten von Auto sein, die ich je gesehen habe."

„Es ist ein ganz besonderes Auto", sagte Mr. Yamamoto. Aber auch die Witwe höhnte: „Unbezahlbar, wie? Wenn man für dieses Wrack noch hundert Dollar bekommt, muß man froh sein." Sie wandte sich angewidert den anderen zu. „Das ist so typisch Samuels Idee von einem schlechten Scherz. Auf unsere Kosten!" Zu dem Professor sagte sie: „Wenn Samuel Ihnen für den Zusammenbau dieses Schrotthaufens mehr als hundert Dollar gab, haben Sie ihn sauber hereingelegt." Der Neffe meinte: „Na ja, zumindest können wir das Ding zum Heimfahren benutzen."

„Ach", schimpfte die Witwe, „den Kasten möchte ich nicht einmal vor dem Haus geparkt wissen. Was sollen die Nachbarn denken? Daß wir schon auf dem letzten Loch pfeifen?" Aber dann stiegen sie doch nacheinander ein. Der Neffe saß am Steuer.

„Ich erkläre Ihnen, wie es funktioniert", sagte Mr. Yamamoto. „Ach was, ich fahre seit Jahren", tat ihn der Neffe ab. „Ich brauche keine Erklärungen. Leben Sie wohl, Professor!" Und er drehte den Zündschlüssel um.

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