Sidney Sheldon - Die zehn Fragen

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Sie gingen. Aber noch in der folgenden Nacht kamen sie alle außer David wieder, als die Frau und ihre kleine Tochter schliefen: die Witwe, der Neffe und der Rechtsanwalt. Sie schlichen sich hinter das Haus zu der Hundehütte, in der Tiger untergebracht war. Sie entfernten die Kette, an der er lag, und zerrten ihn mit sich zum Auto.

Nach einer halben Stunde hatten sie ihn sicher wie- der zu Hause.

Gleich am nächsten Morgen schleppten sie den Hund nach hinten in den Garten, wo sie gegraben hatten, und wollten ihn suchen lassen.

„Hier, Junge, hier, brav; such!" sagte der Neffe. „Hol's Fressi, hol den Knochen, los, du Mistvieh!" Tiger sah ihn nur träge an.

Die Witwe ermunterte ihn ebenfalls. „Such's Knochi, Tigerle! Schön ausbuddeln das Knochi!"

Der Hund spitzte die Ohren und schien tatsächlich zu verstehen, was man von ihm erwartete. Er setzte mit großen Sprüngen ans Ende des Gartens. Alle sahen ihm mit fieberhafter Spannung zu, wie er den Boden aufzuscharren begann.

„Er macht es!" rief der Anwalt freudig.

Und tatsächlich, schon nach einer Minute hatte der Hund einen Knochen ausgebuddelt.

Aber es war nur ein ganz gewöhnlicher Rinderknochen. „Nein, du dummer Hund!" fuhr ihn die Witwe an. „Das ist er nicht." Sie war sehr enttäuscht. „Du blödes Vieh, du! Wo ist der große Knochen, den du vergraben hast?" Tiger sah sie mit schiefem Kopf kurz an und legte sich dann ins matschige Gras.

Tiger !!" schrie ihn die Witwe böse an. Tiger rührte sich nicht.

„Vielleicht, wenn wir ihn in Ruhe lassen?" schlug der Anwalt vor. „Vielleicht tut er es dann von alleine." „Gute Idee", meinte der Neffe.

Sie gingen alle zurück ins Haus und beobachteten den Hund durch das Fenster. Tiger lag einfach nur da und schlief in der Morgensonne.

„Es hat keinen Zweck", sagte die Witwe. „Der Garten ist so groß, da könnten wir auch ein ganzes Jahr lang graben, ohne etwas zu finden. Das Glück hat uns einfach verlassen." „Ja, ja", nickte der Neffe dazu. „Das ist zu dumm! Und ich wollte mir schon zwei Rolls-Royce und ein kleines Boot von meinem Anteil kaufen!"

„Was mich ärgert", sagte die Witwe, „ist, daß ich das Gefühl nicht loswerde, der Hund weiß ganz genau, was wir wollen, tut uns aber bewußt aus Trotz nicht den Gefallen." „Vielleicht würde er uns ja helfen", sagte David, „wenn ihr alle etwas netter zu ihm gewesen wärt die ganze Zeit."

Sie starrten den ganzen Tag zum Fenster hinaus, bis es dunkel wurde. Aber noch immer hatte Tiger keine Anstalten gemacht, den Dinosaurierknochen auszugraben. Sie aßen zu Abend, und dann war es Zeit, schlafen zu gehen. „Dies ist das erste Mal", sagte der Neffe, „daß wir den Schatz nicht finden. Mir ist ganz übel."

Alle begaben sich in ihre Zimmer und träumten von großen Dinosauriern, die auf sie losgingen.

David träumte, wie ein Dinosaurier direkt auf ihn zukam, näher und immer näher. Und schon spürte er dessen heißen Atem auf seinem Gesicht. Da wachte er auf.

Neben ihm im Bett lag Tiger und hatte den Dinosaurierknochen zwischen den Fängen! Er setzte sich auf und war mit einem Schlag hellwach. „ Tiger!" sagte er. „Du kleines Mistvieh, du!"

Und er drückte ihn herzlich an sich. „Ich danke dir, daß du den Knochen mir gebracht hast, du Hund!" Tiger wedelte mit dem Schwanz.

Am nächsten Morgen, als sich alle zum Frühstück versammelten, erschien David mit dem Dinosaurierknochen. Die Witwe sah ihn zuerst. „Du hast ihn ja!" rief sie aus. „Wie hast du ihn gefunden?"

Der Anwalt meinte vorwurfsvoll: „Da sind Sie mitten in der Nacht hinaus und haben ohne uns gegraben!" „Nein, habe ich nicht", antwortete David. „ Tiger fand den Knochen und brachte ihn mir."

„Dann teilen wir uns den Erlös", sagte der Neffe sofort. „Er gehört uns allen."

„Nein, gehört er nicht", sagte David und schüttelte heftig den Kopf. „Er gehört dem Museum."

„Der Direktor hat doch selbst gesagt, er würde fünf Millionen dafür bezahlen!"

„Aber es ist nicht anständig!" sagte David. „Er hat uns erzählt, daß Samuel Stone sich den Knochen nur ausgeborgt hatte. Er mußte ihn also auch wieder zurückgeben. Man kann doch das Museum nicht dafür bezahlen lassen, daß es sein Eigentum zurückbekommt!"

Die Witwe war entsetzt. „Soll das heißen, Sie haben tatsächlich die Absicht, den Knochen einfach so zurückzugeben?" „Ganz genau das soll es heißen", erklärte David. „Die Kinder gehen in das Museum, damit sie sehen, wie so ein Dinosaurier aussieht. Nach meiner Meinung haben sie ein Recht darauf, einen kompletten Dinosaurier besichtigen zu können." „Das ist das Ekelhafteste, was ich jemals gehört habe!" sagte der Neffe. „Sie sind ja mehr an Kindern interessiert als an Geld!"

„Richtig", sagte David. „Genauso ist es." Die anderen konnten ihn keinen Millimeter mehr davon abbringen. „Und da ist außerdem noch etwas", sagte er. „Dies hier ist das Zuhause von Tiger. Er bleibt hier. Ich will nichts davon hören, daß er noch einmal verkauft wird."

Am Nachmittag begab David sich mit dem Dinosaurierknochen zum Museum für Naturgeschichte. Der Direktor war vor Freude ganz außer sich. „Sie haben ihn zurückgebracht!" rief er aus. ."'Das ist wunderbar! Die Kinder werden sich alle sehr freuen!" Er brachte den Dinosaurierschienbeinknochen wieder an der Stelle des Skeletts an, wo er hingehörte. „So, jetzt sieht das wieder besser aus." Dann fragte er David: „Wie soll ich Ihnen den Scheck ausschreiben?"

Doch David wehrte kopfschüttelnd ab. „Gar nicht. Sie brauchen mir keinen Scheck zu geben. Der Knochen gehört schließlich Ihrem Museum. Ich habe ihn nur dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben." „Das ist sehr anständig von Ihnen", sagte der Museumsdirektor. „Da möchte ich dann doch auch etwas für Sie tun. Was halten Sie von einer Spende für eine wohltätige Einrichtung Ihrer Wahl?"

David lächelte. „Das wäre sehr nett. Dann schreiben Sie doch den Spendenbetrag auf die Stiftung Samuel Stone aus." „Aber gerne. Und haben Sie noch einmal vielen Dank!"

Die Witwe kochte vor Wut. Nach ihrer Ansicht hatte man sie um ihr rechtmäßiges Geld betrogen. Warum mußte dieser David denn unbedingt so ein menschenfreundlicher Zeitgenosse sein?

Sie rief die anderen zusammen. „Hört zu", sagte sie. „Nächsten Montag, wenn uns Samuel seine nächsten Schatzsuchehinweise gibt, machen wir folgendes. Wir arrangieren etwas, damit David nicht dabeisein kann. Dann können wir das Geld endlich nur unter uns aufteilen und vor allem auch behalten. Er gibt es ja ständig nur fort für diese dummen Armen! Was haltet ihr davon?"

„Das ist eine großartige Idee", sagte der Rechtsanwalt. „Wir wollen uns einen Plan ausdenken, wie wir ihn fortkriegen." Als David wiederkam, sahen sie ihm alle ganz unschuldig und harmlos entgegen. Und er hatte keine Ahnung, daß sie etwas gegen ihn im Schilde führten.

Am nächsten Morgen fuhr die Witwe wieder zu der Tierhandlung und verkaufte Tiger noch einmal. Für die tausend Dollar, die sie bekam, kaufte sie sich auf der Stelle ein neues Kleid.

9. KAPITEL

Erinnert Ihr Euch noch, wie im vorigen Kapitel alle sagten, sie wollten etwas unternehmen, um sich Davids zu entledigen, damit sie das nächste Videoband ohne ihn anschauen könnten? Glaubt Ihr wirklich, sie würden so etwas Gemeines tatsächlich tun? Ja, doch, leider, dazu sind sie imstande. Sie können es gar nicht erwarten, David loszuwerden. Und so kommt es, daß am nächsten Montagvormittag, als es fast schon Zeit ist, wieder in die Bibliothek zu gehen und das nächste Videoband mit Samuel Stones Hinweisen für die nächste Schatzsuche einzulegen, David, als er unten im Frühstücksraum erscheint, von dem ,Neffen zu hören bekommt: „Da war ein Anruf für dich, Dayid! Du sollst sofort in dein Büro kommen."

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