Dan Brown - Diabolus

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Sanitäter eine Herzmassage durchgeführt?«

»Das weiß ich nicht. Als sie eingetroffen sind, waren wir ja schon fort.«

»Sie meinen, nachdem Sie den Ring gestohlen hatten«, sagte Becker finster.

Rocío sah ihn entwaffnend an. »Wir haben den Ring nicht gestohlen. Der Mann lag im Sterben. Seine Absicht war klar und

deutlich zu erkennen. Wir haben ihm seinen letzten Willen erfüllt!«

Becker wurde wieder versöhnlich. Rocío hatte Recht. Vermutlich hätte er sich genauso verhalten. »Aber dann haben Sie den Ring einem

wildfremden Mädchen gegeben.«

»Ich habe es Ihnen doch schon erklärt. Der Ring hat mich nervös gemacht. Das Mädchen war mit lauter Schmuck behängt. Da habe ich

gedacht, der Ring würde ihm gefallen.«

»Und dem Mädchen ist das nicht irgendwie komisch vorgekommen, dass Sie einfach so einen Ring verschenken?«

»Nein. Ich habe gesagt, ich hätte den Ring im Park gefunden. Ich dachte, das Mädchen würde mir etwas dafür geben, doch das war ein Irrtum. Aber das war mir auch egal. Ich wollte den Ring einfach nur

loswerden.«

»Wann haben Sie dem Mädchen den Ring gegeben?«

Rocío hob die Achseln. »Heute Mittag. Ungefähr eine Stunde, nachdem wir an den Ring gekommen waren.«

Becker sah auf die Uhr. Es war jetzt dreiundzwanzig Uhr achtundvierzig. Die Spur war inzwischen fast zwölf Stunden alt. Becker seufzte. Was in drei Teufels Namen hast du eigentlich hier verloren ? Du wolltest in den Smoky Mountains sein! Er stellte die einzige Frage, die ihm noch einfiel. »Wie hat dieses Mädchen denn

ausgesehen?«

»Era un punki«, antwortete Rocío. Becker sah sie verwirrt an. »¿Unpunki?« »Sí. Punki.«

»Eine Punkerin?«

»Ja, eine Punkerin! ¡Con muchas joyas! Mit lauter Glitzerzeug und Ketten behängt! An einem Ohr hatte sie so einen komischen

Ohrhänger, einen Totenkopf, glaube ich.« »Es gibt Punk-Rocker in Sevilla?«

Rocío lächelte. »jTodo bajo el sol! Alles, was es unter der Sonne gibt!« Das war der Slogan des Fremdenverkehrsbüros von Sevilla.

»Hat das Mädchen Ihnen gesagt, wie es heißt?«

»Nein.«

»Hat es gesagt, wo es hin will?«

»Nein. Sein Spanisch war ganz miserabel.«

»Ach, es war gar keine Spanierin?«

»Nein, Engländerin, glaube ich. Mit ganz verrückten Haaren - rot, weiß und blau.«

Becker schauderte bei dem Gedanken an die groteske Farbkombination. »Könnte es vielleicht auch eine Amerikanerin

gewesen sein?«, fragte er schließlich.

»Das glaube ich nicht«, widersprach Rocío. »Das T-Shirt des Mädchens sah aus wie die britische Flagge.«

Becker nickte stumm. »Okay, rot-weiß-blaue Haare, ein Union-Jack-T-Shirt, einen Totenkopf-Ohrhänger, was noch?«

»Nichts weiter. Nur eine ganz normale Punkerin.«

Eine ganz normale Punkerin! Becker war in der Welt der Colleges zu Hause, wo die jungen Leute Sweatshirts und ordentliche Frisuren trugen! Von dem, was diese Frau ihm beschrieb, hatte er noch nicht einmal eine vage Vorstellung. »Fällt Ihnen denn sonst nichts mehr

ein?«, bohrte er.

Rocío dachte kurz nach. »Nein, das war schon alles.«

In diesem Augenblick krachte das Bett. Rocíos Kunde hatte sich

bewegt. Becker sah ihn an. »Wissen Sie noch etwas?«, fragte er den Mann in perfektem Deutsch. »Irgendetwas, was mir dienlich sein könnte, um diese Punkerin mit dem Ring zu finden?«

Es gab eine lange Pause, als ob der schwabbelige Riese etwas sagen wollte, aber nicht wusste, wie. Seine Unterlippe bebte, dann sammelte er sich und sagte etwas. Durch seinen schweren deutschen Akzent entstellt, gab er vier englische Wörter von sich. »Fock off and

die.«

Becker holte tief Luft. »Wie bitte?«

»Fock off and die!«, wiederholte der Dicke und patschte sich mit seiner fleischigen Linken auf den rechten Unterarm – eine

ungeschickte Imitation der derben Geste für fuck you.

Für Empörung war Becker viel zu müde. Fuck off and die? Hau ab und verrecke? Was war in den Schlappschwanz gefahren? Becker wandte sich wieder an Rocío. »Klingt, als wäre ich hier nicht mehr

willkommen«, sagte er auf Spanisch.

»Kümmern Sie sich nicht um ihn«, entgegnete Rocio mit einem Lächeln. »Er ist nur ein bisschen frustriert. Er bekommt schon noch, wofür er mich bezahlt.« Sie warf kokett die Locken und blinzelte

Becker verführerisch zu.

»Gibt es sonst noch etwas?«, fragte Becker. »Irgendetwas, was mir weiterhelfen könnte?«

Rocío schüttelte den Kopf. »Das ist alles. Sie werden das Mädchen aber nicht finden. Sevilla ist eine große Stadt. Man kann sich hier

ganz schön verlaufen.«

»Ich werde mein Bestes tun.« Eine Frage der nationalen Sicherheit.

»Wenn Sie kein Glück haben«, sagte Rocío mit einem Blick auf die Beule in Beckers Jackett, wo der Umschlag steckte, »dann kommen sie doch wieder her. Mein Bekannter wird bestimmt schlafen. Klopfen Sie leise. Ich finde schon ein Zimmer für uns. Sie werden eine Seite von Sevilla erleben, die Ihnen unvergesslich bleiben

wird.« Sie machte eine sinnliche Schnute.

Becker zwang sich zu einem höflichen Lächeln und entschuldigte sich bei dem Deutschen für die Unannehmlichkeiten. »Ich werde mich

jetzt auf den Weg machen.«

Der schwabbelige Riese lächelte zaghaft. »Keine Ursache.« Becker ging zur Tür. Keine Ursache?, wunderte er sich. Und was war mit

>fock off and die

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