Sidney Sheldon - Schatten der Macht

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Sidney Sheldon "Schatten der Macht,originaltitel "Memories of Midnight". Der Reederkönig Demiris ist einer der geschäftlich erfolgreichsten Männer Griechenlands. Reichtum und Macht bedeuten ihm alles, und, um sie zu erhalten und zu mehren, schreckt er weder vor Korruption noch vor Intrigen zurück. Als er durch Treulosigkeit seiner Mätresse in seiner Eitelkeit gekränkt wird, inszeniert er ein mörderisches Spiel, in dem Jäger und Gejagte zu Opfern werden.

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«Und jetzt?«

«Ich kann nicht länger mit einer Lüge leben. Ich muß einfach die Wahrheit sagen!«

«Haben Sie sich an dem bewußten Nachmittag mit Constantin Demiris in Akro-Korinth getroffen?«

«Ja, das habe ich.«

Ein Aufschrei ging durch den Saal. Delma, der blaß geworden war, stand auf.»Hohes Gericht, ich erhebe Einspruch gegen…«

«Einspruch abgelehnt!«

Der Staatsanwalt sank auf seinen Stuhl zurück. Constantin Demiris hatte sich mit glitzernden Augen vorgebeugt.

«Erzählen Sie uns von diesem Treffen. Haben Sie es vorgeschlagen?«

«Nein. Das Treffen ist Melinas Idee gewesen. Sie hat uns beide reingelegt.«

«Wie reingelegt?«

«Melina hat mich angerufen und behauptet, ihr Mann wolle sich dort oben in meiner Jagdhütte mit mir treffen, um mit mir einen Waffenstillstand zu schließen. Dann hat sie Demiris angerufen und ihm weisgemacht, ich wolle mich aus den gleichen Gründen dort oben mit ihm treffen. Nach unserer Ankunft haben wir festgestellt, daß wir einander nichts zu sagen hatten.«

«Und dieses Treffen hat nachmittags zu der Zeit stattgefunden, als Frau Demiris zu Tode kam?«

«Ja, das stimmt.«

«Von Akro-Korinth zum Strandhaus des Angeklagten fährt man etwa drei Stunden. Das habe ich nachprüfen lassen. «Napoleon Chotas wandte sich an die Geschworenen.»Da Constantin Demiris um fünfzehn Uhr in Akro-Korinth war, kann er unmöglich vor achtzehn Uhr in seinem Strandhaus gewesen sein. «Chotas drehte sich wieder zu Spyros Lambrou um.»Sie stehen unter Eid, Herr Lambrou. Ist das, was Sie soeben ausgesagt haben, die reine Wahrheit?«

«Ja, so wahr mir Gott helfe.«

Die Geschworenen berieten vier Stunden lang. Constantin Demiris beobachtete sie gespannt, als sie in den Saal zurückkamen. Er wirkte blaß und ängstlich. Napoleon Chotas achtete nicht auf die Geschworenen. Er konzentrierte sich auf Demiris, dessen Arroganz und Selbstbewußtsein sich verflüchtigt hatten. Er sah wie ein Mann aus, der den Tod vor Augen hat.

«Meine Damen und Herren Geschworenen, sind Sie zu einem Urteilsspruch gelangt?«fragte der Vorsitzende Richter.

Der Geschworenensprecher stand auf.»Ja, Hohes Gericht. Der Angeklagte ist nicht schuldig.«

Im Saal brach ein Tumult aus. Die Zuhörer schrieen durcheinander; manche klatschten Beifall, andere protestierten lautstark.

Constantin Demiris strahlte übers ganze Gesicht. Er atmete tief durch, stand auf und ging zu Napoleon Chotas hinüber.»Leon, du hast es geschafft!«sagte er.»Ich schulde dir viel!«

Chotas sah ihm in die Augen.»Jetzt nicht mehr. Ich bin sehr reich, und du bist sehr arm. Komm, das muß gefeiert werden!«

Demiris schob den Rollstuhl mit dem kleinen Anwalt durchs Gewühl, an den herandrängenden Reportern vorbei und auf den Parkplatz hinaus. Napoleon Chotas deutete auf eine in der Nähe der Einfahrt geparkte schwere Limousine.»Mein Wagen steht dort drüben.«

Constantin Demiris schob ihn zur Fahrertür.»Hast du keinen Chauffeur?«

«Ich brauche keinen. Ich habe den Wagen so umrüsten lassen, daß ich ihn selbst fahren kann. Hilf mir hinein.«

Demiris sperrte die Fahrertür auf und hob Chotas hinter das Lenkrad. Er klappte den Rollstuhl zusammen und legte ihn in den Kofferraum. Danach setzte er sich neben Napoleon Chotas.

«Du bist noch immer der beste Straf Verteidiger der Welt«, behauptete Constantin Demiris.

«Ja. «Chotas legte den ersten Gang ein und fuhr an.»Was hast du jetzt vor, Costa?«

«Oh, ich komme schon irgendwie zurecht«, antwortete Demiris vorsichtig. Mit zehn Millionen Dollar Startkapital kann ich mein Imperium neu aufbauen. Demiris lachte vor sich hin.»Spyros wird verdammt sauer sein, wenn er merkt, wie du ihn reingelegt hast.«

«Aber er kann nichts dagegen machen«, versicherte Chotas ihm.»Mit dem Vertrag, den er unterzeichnet hat, bekommt er eine völlig mittellose Firma.«

Sie fuhren auf die Berge zu. Constantin Demiris beobachtete, wie Chotas die Hebel bediente, die Kupplungs-, Brems- und Gaspedal ersetzten.»Du kommst erstaunlich gut damit zurecht.«

«Was man braucht, das lernt man auch«, antwortete Chotas.

Sie fuhren eine schmale, steile Bergstraße hinauf.

«Wo fahren wir hin?«

«Ich habe dort oben ein kleines Haus. Wir trinken ein Glas Champagner miteinander, und ich lasse dich mit einem Taxi in die Stadt zurückbringen. Weißt du, Costa, ich habe mir meine Gedanken gemacht. Über alles, was passiert ist… Noelle Pages Tod — und Larry Douglas' Tod. Und über den armen Stavros. Dabei ist es nie um Geld gegangen, stimmt's?«Chotas sah kurz zu Demiris hinüber.»Immer nur um Haß. Um Haß und Liebe. Du hast Noelle geliebt, nicht wahr?«

«Ja«, antwortete Constantin Demiris.»Ich habe Noelle geliebt.«

«Ich habe sie auch geliebt«, sagte Napoleon Chotas.»Das hast du nicht geahnt, stimmt's?«

Demiris starrte ihn überrascht an.»Nein, davon hab' ich nichts gewußt.«

«Und trotzdem habe ich dir geholfen, sie zu ermorden. Das habe

ich mir nie verziehen. Hast du dir selbst vergeben, Costa?«

«Sie hat verdient, was sie bekommen hat.«

«Ich glaube, daß wir letztendlich alle verdienen, was wir bekommen. Ich muß dir übrigens noch etwas erzählen. Dieser Brandanschlag…seit der Nacht, in der mein Haus abgebrannt ist, leide ich entsetzliche Schmerzen. Die Ärzte haben versucht, mich wieder zusammenzuflicken, aber das ist ihnen nicht wirklich gelungen. Ich war zu schwer verletzt. «Er gab Gas. Die Reifen quietschten, als der Wagen eine Haarnadelkurve nahm. Tief unter ihnen wurde das Ägäische Meer sichtbar.

«Tatsächlich sind meine Schmerzen so schlimm«, sagte Chotas,»daß ich das Leben nicht mehr lebenswert finde. «Er beschleunigte weiter.

«Langsamer!«forderte Demiris ihn auf.»Du fährst viel zu…«

«Deshalb habe ich beschlossen, daß wir es gemeinsam beenden werden.«

Demiris starrte ihn erschrocken an.»Was soll das heißen? Fahr langsamer, Mann! Du bringst uns noch beide um.«

«Richtig«, bestätigte Chotas. Er drückte den Gashebel bis zum Anschlag durch. Der Wagen machte förmlich einen Satz.

«Du bist verrückt!«schrie Demiris.»Du bist reich! Warum willst du sterben?«

Chotas' Lippen verzogen sich zu einer grausigen Imitation eines Lächelns.»Nein, ich bin nicht reich. Soll ich dir sagen, wer jetzt reich ist? Deine alte Freundin Schwester Theresa. Ich habe dein ganzes Geld dem Kloster in loannina vermacht.«

Sie rasten auf eine ungesicherte Haarnadelkurve zu.

«Halt endlich an!«kreischte Demiris. Er versuchte, Chotas ins Steuer zu greifen, aber der kleine Mann entwickelte überraschende Kräfte.

«Ich gebe dir alles, was du willst!«brüllte Constantin Demiris.»Halt an!«

«Ich habe, was ich will«, sagte Napoleon Chotas.

Im nächsten Augenblick schoß der Wagen über die Kurve hinaus und rollte, sich immer wieder überschlagend, den Steilhang hinunter, bis er endlich tief unten mit einem lauten Klatschen ins Meer fiel. Nach einer gewaltigen Explosion herrschte tiefe Stille.

Es war vorbei.

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