George Benecke - Beyträge zur Kenntniss der altdeutschen Sprache und Litteratur
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Recht sehr wird es mich freuen, wenn diese meine Arbeit dazu beyträgt, die Überzeugung zu befördern, dass es durchaus nothwendig ist, eine neue sorgfältige Vergleichung der Pariser Handschrift anzustellen, und die sich daraus ergebenden Berichtigungen des Textes bekannt zu machen. Ich bin weit entfernt, das Verdienst zu verkennen, das sich seit einigen Jahren mehrere Freunde der alten Deutschen Poesie auf mancherley Weise um das Studium derselben erworben haben. Vor allen Dingen aber sollten wir doch eilen, den vorzüglichsten Gedichten, die bereits gedruckt sind, die grösste mögliche Richtigkeit des Textes zu geben, ehe vielleicht ein unglücklicher Zufall die Handschriften vernichtet, aus denen diese Berichtigungen zu nehmen sind. Wie sehr besonders die MÜLLERsche Sammlung einer solchen Nachhülfe bedarf, weiss jeder Kenner, zu seinem Leidwesen, nur zu gut. So ausgemacht es auch ist, dass die allgemeinen Grundsätze der Critik, wie sie bey den classischen Sprachen in der höchsten Periode ihrer Bildung angewandt werden, bey ihrer Anwendung auf die alte Deutsche Sprache, und die darin geschriebenen und von Abschreibern und Umarbeitern oft so willkührlich behandelten Werke, gar manche besondere und eigenthümliche Bestimmung erfordern: so wahr bleibt es doch auf der andern Seite, dass für das gründliche Studium unserer alten vaterländischen Litteratur nichts erspriesslicher seyn kann, als wenn wir uns die genaue critische Sorgfalt zum Muster nehmen, die man mit so vielem Scharfsinn und unermüdet fortgesetztem Fleisse auf die Schriften der Griechen und Römer verwandt hat. Je sorgfältiger der Acker bestellt wird, desto erfreulicher wird die Ernte seyn.
Göttingen, December 1809.
ERGÄNZUNGEN
DER
SAMMLUNG VON MINNESINGERN
AUS DER
BREMISCHEN HANDSCHRIFT
GRAVE OTTO VON BOTTENLAUBE
Von diesem Dichter enthält die Handschrift folgende mit XI. bezeichnete Zeilen, wovon sich in der Samml. von Minnesingern (Th. 1. S. 16. a Zeile 2 v. u.) bloss der Anfang befindet.
Mir hat ein wib
Herze und lib
Betwungen und gar verhert!
Dú ist so gůt,
Swas si mir tůt.
Wil si, so wirde ich sanfte ernert;
Tůt si mir we,
Doch wil ich e
Betwungen sin von ir gewalt,
Danne ich verber
Die werden ger
Und ouch die sorgen manicvalt,
Die si mir machet
Und git.
Min froͤide swachet
Iemer sit.
Sweme si nu lachet
Zaller zit,
Des selde wachet
Sunder strit;
Gelúkes rat
Hat in den pfat
Geleret so,
Das er sol ho
Daruffe sweben,
Mit froͤiden leben.
Solde ich das sin,
So muͤste, an aller sorgen schin,
Das herze min
Erhoͤhet werden, sunder pin.
Ich, froͤide bar,
Ich gedenke ie dar,
(Als ich getar):
Wirt si gewar,
Das ich so var,
Ir eigen gar;
Si erzeiget ir
Genade an mir
Si ist ein wib,
Der ie min lib
Alleiner lebt,
Und iemer strebt
Uf den gedinge
Und selchen trost,
Das mir gelinge,
Und werde erlost
Der sorgen, dú mich twanc noh ie,
Sit ich verlie
Den můt an sie.
Min herze jach,
Sit si min ouge alrerst ersach,
Sin ungemach,
Das ime sit,
Bi siner zit
Beschach,
Das were dahin,
Und were ime sin
Komen und gewin.
Des wande ouch ich;
Nu tůt si mich
Gar sorgenrich,
Und meret mine clage.
Das verkeret
Und seret
Mine tage.
Min gemuͤte
Ist worden kranc;
Ich verwuͤte
Nach ir guͤte
Ane allen dank;
Iedoch darunder
Ist ein wunder
Nicht besunder,
Das ich liden,
Und miden
Můs si, reine,
Die ich meine
Nicht ze cleine.
Amme herzen
Hab ich smerzen
Und kumber
(Ich vil tumber!)
Manigen sumber.
Warzů wart ich ie geborn,
Sol ich iemer sin verlorn?
Ja hat ich si mir erkorn,
Das die wunden,
Ungesunden,
Mir verbunden 1 1 In der Handschrift: Mir verkunden.
Solten werden
Von der werden;
Nu ist min swere
Ir gar unmere,
Der ich lere
Wurde, ob mir dú frouwe min
Tete gůten willen schin.
Solde es mit ir hulden sin,
Das ich sprechen
Muͤste zir,
Was si zechen
Und rechen
Wolde an mir:
Sicherliche,
Ob das geschiht,
Imme riche
Ist min geliche
Danne niht.
Herze, sinne,
Minen můt
Hat dú minne
Mit gewinne
Also behůt.
Peir der Mere
Dulde swere
Dur Afrien,
Sin amien,
Von Navar.
Plei von Lone
Lie die krone
Und die sinne
Durch die minne
Drisseg jar.
Er was sorgenrich;
Das was kumberlich,
Doch ungelich
Der swere min,
Die mir tůt schin,
Von der ich dulde disen pin.
Es enstille
Ir gůter wille
In kurzen ziten
Ane biten;
Ich bin tot.
Sol min trúwe,
Ane alle rúwe,
Sus ein sterben
An ir erwerben;
Dest ein not,
Die ich gerne dol,
Und liden sol;
So rehte wol
Stet si mir an.
Ich selic man!
So suͤsse not ich nie gewan.
Iedoch swie gerne
Ich sterben lerne
Dur ir minneclichen lip
(Owe, si reine, selig wib!);
So denke ich doch,
Das si mir noch
Gerůche geben
Ein senfter leben.
Des valde ich ir die hende min,
Das ane ir zúrnen muͤsse sin,
Ob ich genende,
Und ich ir sende
Disen sanc.
Ir lob, ir ere
Ich gerne mere;
In froͤmdú lant
Tůn ichs erkant
Mit truwen, ane valschen wanc.
Wirt mir davon ein habedank,
Ich singe ir das
Ir lob noch bas
Erhoͤhet, ob ichs e vergas.
Mine frouwen
Sult ir schouwen
In so hoher werdekeit,
Das ir sol iemer sin gereit
Der eren krone,
Sit vil schone
Eht aller selden seldekeit
Ir beide hende hat geleit
Ir uf ir houbet.
Das geloubet
Alle mir:
Ob ir si seht,
Ir verjeht
Tugende michels me von ir,
Danne ich iu sage,
Wand ichs durch klage
Mines willen vil verbir.
Min frouwe ist gůt;
Iedoch si tůt,
Das wunneklichcn froͤiden gir
Mich vergat
Und lat,
Das mir kumberlichen stat;
Wand ich pflac
Manigen tag,
Das min froͤide nie gelac.
Owe der dinge!
Ich wenne, ich ringe
Uf einen wan,
Den ich han,
Dem ich iemer undertan
Wesen můs,
Dess mir bůs
Niemer wirdet, untz ein gruͤs
Mich enbindet;
Sa verswindet
Und erwindet
Alles klagen.
In minen tagen
Was sol ich von froͤiden sagen?
Sol ich heil an ir bejagen,
Swie das were,
Es were zit.
Alle swere
Ich gar verbere,
Ob si den strit
Genedecliche
Wolde ir geben
Endeliche;
E ich danne entwiche,
Ich ir gibe das leben.
Bi dem eide
Ich wil geloben:
Sin enscheide
Mich von leide,
Ich můs ertoben.
Das erwende,
Selig wib,
Und sende
Mir das ende,
Das min lib
Froͤide und minne
Und sinne
Von dir, kúniginne,
Gewinne!
Darnach ich iemer ringe
Und zellen ziten strebe.
Uf das hoh gedinge
Ich vil dicke schone lebe,
Das mir an dir gelinge,
Und enphahen muͤsse
Suͤsser minne gebe.
Wie suͤsse
Ich danne singe
Und erclinge,
Swenne ich froͤliche ob allen froͤiden swebe!
( Nun folgt unter XII. der zarte Wechselgesang: Were Cristes lon niht also suͤsse. – Samml. von Minnes. Th. I. S. 16. b. )
HER GOͤTFRIT VON NIFEN
Was wohl der Grund seyn mag, dass von den funfzig Liedern dieses Dichters in den Züricher Abdruck, ausser vier ganzen, nur einige aus dem Zusammenhange herausgerissene Strophen aufgenommen wurden? Dass Wahl dieser Grund nicht war, das liegt am Tage. – Jene vier von Bodmer vollständig gelieferten Lieder sind hier ausgelassen, die einzelnen Strophen konnten ohne Übelstand nicht ausgelassen werden; auch nehmen sie kaum ein Paar Seiten ein.
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