Andersen, Christian - Märchen
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Im Bauernhof stand ein alter Mann, welcher Seife zum Bart und zu den Händen, Seife in Kugeln und Seife in Stücken anzufertigen verstand. Es war ein herumwandernder, lustiger Alter und als er den Sperling erblickte, mit welchem die Knaben daherkamen, und aus dem, wie sie sagten, sie sich nichts machten, fragte er: »Wollen wir ihn schön machen?« Und es schauerte der Sperlingsmutter, als er das sagte. Aus seinem Kasten, worin die schönsten Farben lagen, nahm er darauf eine ganze Menge glänzendes Schaumgold, die Knaben mußten ein Ei herbeischaffen, davon nahm er das Weiße und bestrich den ganzen Vogel damit. Dann klebte er Schaumgold darauf, so war die Sperlingsmutter vergoldet, sie aber dachte nicht an den Staat, sie zitterte an allen Gliedern. Und der Seifenmann nahm einen roten Lappen, er riß ihn aus dem Futter seiner alten Jacke, schnitt den Lappen zu einem gezackten Hahnenkamme aus und klebte denselben auf den Kopf des Vogels fest.
»Jetzt sollt Ihr den Goldvogel fliegen sehen!« sagte er und ließ den Sperling los, welcher in der schrecklichsten Angst in dem klaren Sonnenschein dahinflog. Nein, wie der glänzte! Alle Sperlinge, ja sogar eine große Krähe, und zwar nicht eine von diesem Jahre, wurden ganz erschrocken über diesen Anblick, aber sie flogen doch hinterdrein, denn sie wollten wissen, was das für ein fremder Vogel sei.
»Woher? Woher?« schrie die Krähe.
»Wart' ein bißchen! wart' ein bißchen!« sagten die Sperlinge. Aber sie wollte nicht warten; von Angst und Schrecken ergriffen, flog sie nach Hause; sie war nahe daran, ermattet zur Erde zu sinken und immer kamen mehr Vögel hinzu, kleine und große; einige flogen gerade auf sie zu, um auf sie loszuhacken. »Seht den! Seht den!« schrieen alle.
»Seht den! Seht den!« schrieen die Jungen, als sie auf das Nest zukam. »Das ist gewiß ein junger Pfau, da sind alle Farben, welche in die Augen stechen, wie die Mutter sagte. Piep! Das ist das Schöne!« Dann hackten sie mit ihren kleinen Schnäbeln, sodaß es ihr nicht möglich war, hineinzuschlüpfen, und sie war vor Schrecken so ermattet, daß sie nicht mehr »Piep«, viel weniger: »Ich bin ja Eure Mutter!« sagen konnte. Die andern Vögel hackten nun alle auf sie ein, sodaß sie alle Federn verlor, und blutig sank die Sperlingsmutter in den Rosenstrauch hinab.
»Das arme Tier!« sagten die Rosen. »Komm, wir wollen Dich verbergen! Lehne Dein Köpfchen an uns an!«
Die Sperlingsmutter breitete noch einmal die Flügel aus, drückte sie dann wieder fest an sich, und war bei der Nachbarfamilie, den frischen, schönen Rosen, gestorben.
»Piep!« sagten die jungen Sperlinge im Neste, »wo nur die Mutter bleiben mag, das kann ich gar nicht begreifen. Es soll doch nicht etwa ein Pfiff von ihr sein, damit wir uns selbst ernähren und für uns sorgen sollen? Das Haus hat sie uns als Erbteil hinterlassen, aber wer von uns soll es allein besitzen, wenn wir Familie bekommen?«
»Ja, ich kann Euch anderen nicht hier behalten, wenn ich mein Hauswesen mit Frau und Kindern erweitere!« sagte der kleinste.
»Ich bekomme wohl mehr Frauen und Kinder als Du!« sagte der zweite.
»Ich bin der älteste!« sagte ein dritter. Alle fingen an, sich zu schelten, sie schlugen mit den Flügeln, hackten mit den Schnäbeln, und bums, wurde das eine nach dem andern aus dem Neste gepufft. Da lagen sie, und böse waren sie noch; den Kopf hielten sie ganz auf die eine Seite und blinzelten mit dem Auge, welches nach oben gekehrt war; das war so ihre Art zu schmollen.
Ein wenig konnten sie fliegen, und dann übten sie sich noch etwas mehr, und zuletzt kamen sie überein, daß sie, um sich wieder zu erkennen, wenn sie sich später in der Welt begegnen sollten, Piep! sagen und dreimal mit dem linken Fuß kratzen wollten.
Der Junge, welcher im Nest zurückgeblieben war, machte sich so breit, wie er nur konnte, er war ja nun Hauseigentümer, aber lange währte es nicht. – In der Nacht leuchtete das rote Feuer durch die Fenster, die Flammen schlugen unter dem Dache hervor, das dürre Stroh loderte auf, das ganze Haus verbrannte, und der junge Sperling mit, die jungen Leute aber kamen glücklich davon.
Als die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgegangen war und alles wie nach einem sanften Nachtschlaf erquickt schien, war von dem Bauernhofe weiter nichts übrig geblieben, als einige schwarze, verkohlte Balken, die sich gegen den Schornstein anlehnten, der nun sein eigener Herr war. Aus dem Grunde erhob sich noch starker Rauch, aber vor demselben stand frisch und blühend der ganze Rosenstrauch, der jeden Zweig und jede seiner Blumen in dem ruhigen Wasser spiegelte.
»Wie schön stehen die Rosen vor dem abgebrannten Hause!« rief ein Mann, welcher daherkam, aus. »Das ist das lieblichste kleine Bild, das muß ich haben!« Der Mann zog aus der Tasche ein kleines Buch mit weißen Blättern hervor, und nahm seine Bleifeder, denn er war ein Maler, und zeichnete dann den rauchenden Schutt, die verkohlten Balken gegen den überhängenden Schornstein, denn dieser neigte sich mehr und mehr, aber vorn stand der große, blühende Rosenstrauch, der war wahrhaftig schön und war ja auch allein Veranlassung, daß das Ganze gezeichnet wurde.
Später am Tage kamen zwei Sperlinge vorbei, die hier geboren waren. »Wo ist das Haus?« sagten sie. »Wo ist das Nest? – Piep! Alles ist verbrannt und unser starker Bruder ist mit umgekommen; das hatte er davon, daß er das Nest behielt. – Die Rosen sind gut davon gekommen, die stehen noch mit roten Wangen da. Sie trauern also nicht über des Nachbars Unglück. Ich spreche nicht mit ihnen, und häßlich ist es hier, das ist meine Meinung!« Dann flogen sie fort.
Spät im Herbst gab es einen schönen, sonnenhellen Tag, man hätte glauben können, man sei noch mitten im Sommer. Es war trocken und rein im Hofe vor der großen Treppe beim Edelmann, und da gingen die Tauben, sowohl schwarze als weiße und bunte, sie glänzten im Sonnenschein und die alten Taubenmütter sagten zu den Jungen: »Steht in Gruppen, Kinder! Steht in Gruppen, Kinder!« denn so nahmen sie sich weit besser aus.
»Was ist das kleine graue, was hier zwischen uns herumläuft?« fragte die alte Taube, welche rot und grün in den Augen hatte. »Kleine Graue, kleine Graue!« sagte sie.
»Das sind Sperlinge, gute Tierchen! Wir haben stets in dem Ruf gestanden, gutmütig zu sein, darum wollen wir ihnen auch gestatten, etwas mit aufzulesen! – Sie sprechen nicht mit und kratzen so niedlich mit dem Fuße.«
Ja, sie kratzten, dreimal kratzten sie mit dem linken Fuße, aber sie sagten auch piep! Und dann erkannten sie sich; es waren drei Sperlinge vom abgebrannten Hause.
»Hier ist außerordentlich gut fressen!« sagten die Sperlinge. Und die Tauben gingen um einander herum, brüsteten sich und hatten ihre Ansicht inwendig.
»Siehst Du die Kropftaube?« sagte die eine Taube zu der andern. »Siehst Du, wie sie Erbsen verschluckt? Sie bekommt zu viel; sie bekommt die besten! Kurr, kurr! Siehst Du, wie die da kahl im Kamme wird, siehst Du das häßliche, das boshafte Tier? Kurre kurre!« Und ganz rot funkelten aller Augen vor Bosheit. »Steht in Gruppen, steht in Gruppen! Kleine Graue, kleine Graue! Kurre, kurre, kurre!« So ging es in einem fort unter den sanften Tauben und Täubchen, und so geht es wohl noch nach tausend Jahren.
Die Sperlinge fraßen gut, und sie hörten gut, ja, sie stellten sich sogar mit auf, aber das stand ihnen nicht gut. Zuletzt waren sie satt und gingen von den Tauben weg und äußerten gegenseitig ihre Meinung über dieselben, hüpften dann unter den Gartenzaun, und da die Thür zum Gartenzimmer offen stand, hüpfte der eine auf die Thürschwelle, er war übersatt und deshalb mutig. »Piep!« sagte er; »das wage ich!« – »Piep!« sagte der zweite, »das wage ich auch, und noch etwas mehr!« Und dann hüpfte er in das Zimmer hinein. Es befanden sich keine Leute darin, das sah der dritte wohl, und dann flog er noch weiter in das Zimmer hinein und sagte: »Ganz oder gar nicht! Dies ist übrigens ein sonderbares Menschennest, und was ist hier aufgestellt, was ist das?«
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