Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Nein«, sagte ich lächelnd. »Aber ausgerechnet heute wirst du hier weiter nichts Essbares finden. Ich hab nämlich schon alles vertilgt.«

Der arme Ande Pu blickte mich erstaunt an und tat mir wirklich leid.

»Na schön, vielleicht finde ich noch was für dich.«

Ich schob die Hand unter den Tisch. Das war ein guter Anlass, meinen Zaubertrick mit der Ritze zwischen den Welten zu wiederholen. Vielleicht funktionierte er ja nicht mehr.

Doch mein Gast war ein echter Glückspilz: Diesmal hatte ich weder einen kaputten Regenschirm noch eine Flasche Mineralwasser in der Hand, sondern eine heiße Pfanne, in der Rührei mit Zwiebeln und Tomaten brutzelte. Donnerwetter! So einen guten Griff hatte ich nicht erwartet.

»Wenn du das gegessen hast, mach unbedingt den Tisch sauber«, sagte ich schroff. »Falls Sir Max hier Unordnung entdeckt, sucht er gleich nach dem Schuldigen und trifft ihn mit seiner giftigen Spucke. Ich rate dir: Lass es nicht dazu kommen. Du musst also über die Katzen berichten? Hier hast du sie. Jetzt schreib über die Tiere, und geh nach Hause, wenn du fertig bist. Mit einem guten Text wirst du den Chefredakteur bestimmt beglücken. Alles klar? Ich geh jetzt schlafen.«

Ich hatte keine Kraft mehr abzuwarten, bis Ande Pu fertig war, und hinter ihm die Tür zuzumachen. Ich hatte zu gar nichts mehr Kraft.

»Toll! Woher hast du das Essen?«, fragte mein wunderbarer Gast.

»Ich hab's unterm Tisch hervorgezogen. Woher sonst?«

»Toll!«, rief Ande Pu begeistert.

Ich tat, als hätte ich seinen Enthusiasmus nicht bemerkt, und ging ins Schlafzimmer. Dort legte ich das Armband an, das vom Orden des Geheimen Krauts stammte und ohne das ich nicht mehr einschlafen durfte. Dann schloss ich die Augen.

Den Magistern sei Dank! Ich hatte endlich einen Traum. Er war zwar ziemlich dumm, aber nach so langer Abstinenz war mir fast alles recht. Als ich aufwachte, fühlte ich mich wie der glücklichste Mensch im Universum. Endlich war alles, wie es sein sollte!

In bester Laune kam ich wieder runter ins Wohnzimmer. Der lustige Journalist - wie hieß er gleich? Ande Pu? - saß noch immer am Tisch und verbreitete Unordnung, obwohl ich ihn davor gewarnt hatte. Die kokette Ella schnurrte in seinen Armen, und Armstrong spielte phlegmatisch mit seinem Mantel.

»Sir Max ist doch nicht gekommen«, sagte er enttäuscht. »Ich geh dann mal. Das war's für mich.«

»Du meinst, das ist dein Ende?«, fragte ich lächelnd. »Nein, Freund, du hast mehr Glück als du ahnst. Sir Max ist ein schwieriger Typ. Er hätte dich fertiggemacht. Was hast du da eigentlich auf dem Tisch angestellt?«

»Ach, ich wusste nicht, was ich mit dem ganzen Zeug machen sollte. Außerdem ist es ja wohl dein Job aufzuräumen. Dafür wirst du sicher gut bezahlt.«

»Ich bekomme nichts dafür«, sagte ich. »Ich bleibe am Leben - das war's. Siehst du die Tür? Sie führt in den Flur, falls du es schon vergessen hast. Dort steht ein Kohlenbecken. Bring es her und leg alles rein, was auf dem Tisch ist. Ich hoffe, das schaffst du.«

»Kein Problem«, antwortete mein Gast und wirkte etwas verlegen.

Ich nickte ihm freundlich zu und ging mich waschen. Meine gute Laune hatte keinen Schaden gelitten.

Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, sah ich meinen Besucher alles, was auf dem Tisch lag, ins Kohlenbecken legen. Das tat er so ruhig und unerschütterlich, dass ich fürchtete, er würde bis zum Abend brauchen. Ich seufzte und verfrachtete die Reste des Durcheinanders mit einer Handbewegung ins Becken. Dann schnippte ich mit den Fingern. Diesen Trick hatte ich erst kürzlich gelernt und ließ keine Gelegenheit aus, damit anzugeben. Und wirklich: Das Kohlenbecken war leer.

»Das war's schon«, verkündete ich.

»War das Verbotene Magie? Das hast du toll hingekriegt«, sagte der einzige Zuschauer meiner kleinen Zaubervorstellung.

»Wie kommst du denn darauf?«, fragte ich. »Ich setze doch keine Verbotene Magie ein. Das war Fingergymnastik.«

Es klopfte mal wieder.

»Na«, meinte ich, »vielleicht ist das ja Sir Max. Ich vermute allerdings, dass da meine morgendliche Kamra kommt. Lass uns mal nachsehen.«

Mein Gast setzte sich bequem hin und schlug den Lochi-mantel vor der Brust zusammen. Journalisten sind wirklich tollkühn, dachte ich bewundernd. Nicht mal vor einem Monster wie mir haben sie Angst.

Dann ging ich mein Frühstück holen.

Natürlich musste ich Kamra und Gebäck mit Ande Pu teilen. Das war eigentlich nicht schlimm, denn Ella mochte den Jungen sehr, der allem Anschein nach bis an sein Lebensende in meinem Wohnzimmer bleiben wollte. Der arme Schreiberling schien geradezu nach einer seelischen Erschütterung zu lechzen.

Nach dem Frühstück ging ich nach oben und zog den Todesmantel an. Wenn ich schon gezwungen bin, mich in ein Monster zu verwandeln, will ich wenigstens Applaus dafür einheimsen, dachte ich auf dem Weg ins Erdgeschoss.

»Das gibt's doch nicht!«, rief Ande Pu begeistert, aber auch etwas erschrocken. »Du ... also Sie sind Sir Max? Das ist mein Ende!«

Ich kicherte. Dass er stets sein Ende ankündigte, gefiel mir. Außerdem mochte ich seine lebensfrohe Ungezwungenheit, doch nun wurde er stumm.

»Was hast du denn? Du wolltest doch etwas über meine Katzen erfahren«, meinte ich erstaunt. »Also frag mich. Aber schnell - ich muss gleich los.«

»Die Katzen ...«, begann Ande Pu ehrfürchtig. »Verzeihen Sie, aber wenn Sie es eilig haben ... Ich bin wohl etwas zu lange bei Ihnen geblieben ... Ich hoffe nur, Sie nicht gestört zu haben ...«, stammelte er, und ich merkte, wie schnell ihn der Mut verließ.

»Du hast nicht gestört«, sagte ich gnädig. »Na schön -falls du noch Fragen hast, kannst du dich ja per Stummer Rede bei mir melden.«

»Darf ich das wirklich? Vielen Dank, Sir Max.«

Ande Pu verschwand im Flur und machte leise die Haustür zu. Ich zuckte die Achseln und fuhr zum Haus an der Brücke.

»Du siehst prima aus, Max«, sagte mein Chef. »Anscheinend hat dir das Treffen mit Bubuta gutgetan. Vielleicht solltest du ihn öfter besuchen.«

»Ich wusste, dass Sie das sagen würden. Machen Sie sich ruhig über mich lustig - mir macht das nichts aus. Ich hab endlich wieder geträumt.«

»Ja?«, fragte Juffin und zog die Brauen hoch. »An deiner Stelle würde ich mich darüber nicht so voreilig freuen.«

»Ach was«, meinte ich abwinkend. »Erstens war es wider Erwarten kein Albtraum, und zweitens ... aber das ist egal. Haben Sie schon von Bubutas gewaltigem Leuchtpilz gehört?«

»Versuch du bitte nicht auch noch, mir diese Geschichte zu erzählen«, sagte mein Chef, und sein Erschrecken wirkte echt. »Zum achtzehnten Mal werde ich das nicht überleben.«

»Melifaro hat diese Geschichte doch nur zehnmal zum Besten gegeben, Chef«, mischte sich Kurusch ein. »Ihr Menschen übertreibt manchmal ganz schön.«

»Nein, meine Freude: Zehnmal hat er in deiner Anwesenheit davon erzählt. Und dann noch siebenmal bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit.«

»Der fiese Melifaro ist mir also zuvorgekommen«, seufzte ich. »Da haben Sie einiges verpasst, Sir Juffin - ich hätte Ihnen diese Sache viel hübscher erzählt.«

»Daran zweifle ich keine Sekunde, aber mir reicht es jetzt wirklich. Komm, lass uns ins Fressfass gehen. Ich muss ein paar Dinge mit dir besprechen.«

»Wie nett!«

»Ach, nichts Besonderes - eher Kleinigkeiten. Du magst deine Arbeit, oder?«

»Ich hasse Sie«, erklärte ich mit Nachdruck. »Aber ich bin ein knallharter Karrierist und will mich hochboxen. Haben Sie das noch nicht gemerkt?«

Im Wirtshaus zeigte sich, dass Juffin mir eine neue Aufgabe zugedacht hatte. Ich sollte einen Übeltäter schnappen und ins Haus an der Brücke schaffen. Schon seit Tagen hatte Sir Kofa die Aktivitäten dieses Mannes, der sein Geld mit Kartentricks im Wirtshaus verdiente und dabei unerlaubterweise Weiße Magie sechsten Grades benutzte, genüsslich beobachtet. Sir Juffin behauptete, meine Teilnahme an dieser Aktion würde ihr besonderes Gewicht geben. Sicher würden anschließend viele Gerüchte in der Stadt kursieren und potentielle Falschspieler abschrecken. Es sei besser, beizeiten gegen kleine Verbrecher vorzugehen, als sie später im großen Stil bekämpfen zu müssen.

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