Frei, Max - Die Füchse von Mahagon
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- Название:Die Füchse von Mahagon
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»Weißt du, dass über Bubuta und seine Mitarbeiter jede Menge Witze gerissen werden?«, fragte Melifaro.
Ich schüttelte den Kopf.
»Du bist wirklich schlecht informiert, Sir Nachtantlitz.«
Melifaro sprang auf, ging im Zimmer hin und her, stützte sich dann feierlich auf die Fensterbank und gab einige dieser Witze zum Besten, die mich sehr zum Lachen brachten.
Merkwürdig war allerdings, dass ich sie alle kannte, und zwar aus meiner Heimat, auch wenn es dort natürlich andere Helden gegeben hatte. Offenbar reisen Witze öfter zwischen den Welten als ihr Personal - und als die, die sie erzählen.
»Sieh mal«, rief Melifaro belustigt, »da kommen die zwei besten und tapfersten Mitarbeiter der Stadtpolizei: Leutnant Kamschi und Hauptmann Schichola.« Mit diesen Worten wandte er sich an die beiden und fuhr fort: »Am besten sprechen Sie mit Sir Max. Für ein ordentliches Bestechungsgeld wird er Ihren Chef heute Abend bestimmt bespucken oder beschimpfen.«
»Das hättest du wohl gern«, brummte ich. »Ich bin unbestechlich.«
»Wieso das denn?«, fragte Melifaro verwundert.
»Keine Ahnung. Ich fürchte, ich bin weit und breit der Einzige.«
»Prima«, rief das Tagesantlitz unseres Ehrwürdigen Leiters erfreut. »Er wird es kostenlos für Sie tun.«
»Sie haben gut lachen, meine Herren, aber wir brauchen Ihre Hilfe, denn wir sind in einer schwierigen Lage«, sagte Leutnant Kamschi seufzend, und Hauptmann Schichola machte ein leidendes Gesicht.
»Natürlich sind Sie in einer schwierigen Lage«, meinte Melifaro lächelnd. »Ihnen steht die Rückkehr des großartigen Bubuta Boch bevor. Und da er sich entschieden hat, zu diesem Wesen hier nett zu sein«, fuhr er fort und wies mit dem Kopf auf mich, »hält er bestimmt bald wieder im Haus an der Brücke Einzug. Ihre fröhlichen Tage sind also gezählt. Tut mir wirklich leid für Sie.«
»Früher oder später wäre das sowieso passiert«, sagte Hauptmann Schichola und seufzte erneut. Er sah aus wie ein Gefangener, der sich jahrelang auf die Vollstreckung seines Todesurteils gefasst gemacht hatte. »Aber ausgerechnet jetzt passt uns seine Rückkehr besonders schlecht.«
»Als ob es einen passenden Termin für Bubutas Rückkehr geben könnte!«, rief Melifaro lachend. »Haben Sie denn etwas Spannendes zu verbergen?«
»Eigentlich nicht. Wir haben es nur mit dem Aufleben alter Sitten und Gebräuche zu tun. Im Wald von Mahagon sind Räuber aufgetaucht.«
»Schon wieder?«, fragte Melifaro erstaunt. »Die Welt ist Dschifa Savancha und seine Bande doch erst seit dreißig Jahren los. Und jetzt hat er einen Nachfolger gefunden? Man sollte seinen Leuten zur Abschreckung das Porträt von Sir Juffin übers Bett hängen. Und wie steht's mit Ihren Bemühungen?«
»Unsere Chancen, die Räuber zu schnappen, sind gar nicht schlecht«, erklärte Kamschi. »Solange General Bubuta zu Hause bleibt und sein Vertreter Fuflos durch die Kneipen zieht, können wir machen, was wir wollen. Aber wenn unser Chef wieder auftaucht, wird er absurde Befehle geben, und wir müssen sie befolgen! Da werden sich die Herren Räuber sicher freuen.«
»Ich verstehe Ihren Kummer«, meinte Melifaro mitfühlend. »Aber wie können wir Ihnen helfen? Sollen wir Bubuta verhexen, damit er keine Lust mehr hat, Befehle zu erteilen? Ich fürchte, das wird sich nicht machen lassen.«
»Das sehen wir auch so, haben aber den Eindruck, harte Arbeit könnte seinen Gesundheitszustand nur verschlechtern«, sagte Kamschi versonnen. »Haben Sie beide nicht auch das Gefühl? Und könnten Sie Lady Boch nicht einen entsprechenden Hinweis geben? Oder besser noch: Könnten Sie General Bubuta nicht persönlich sagen, welche Sorgen Sie sich um ihn machen?«
»Davon träume ich seit Tagen«, rief Melifaro aufgeregt.
»Ich könnte ja behaupten, ich hätte all meine Freizeit der Untersuchung der Pastete gewidmet und sei zu dem Schluss gekommen, dass ein Rückfall nicht ausgeschlossen ist, Bubuta sich also keinesfalls überanstrengen dürfe. Oder etwas in der Art. Warum haben Sie eigentlich nicht versucht, Abilat Paras zu bestechen? Das ist doch der Arzt Ihres Chefs, und jede Warnung aus seinem Munde wäre wirkungsvoll.«
»Er ist so unbestechlich wie Sie, Sir Max«, meinte Leutnant Kamschi. »Außerdem habe ich den Eindruck, der arme Mann hat es längst satt, den General zu behandeln.«
»Na schön, wir werden es versuchen«, meinte Melifaro beruhigend. »Wir werden den General darauf ansprechen, dass er ungewöhnlich blass ist, und Sir Max wird ein wenig über die Gefahren der Überarbeitung sprechen. Die Dunklen Magister können bezeugen, dass wir auf Ihrer Seite sind. Suchen Sie jetzt in Ruhe weiter nach Ihren Räubern. Und genießen Sie das Leben.«
Als die Polizisten Melifaros Büro verließen, wirkten sie deutlich aufgemuntert.
»Ich glaube, Leutnant Kamschi bleibt nicht mehr lange bei der Polizei«, meinte Melifaro nachdenklich, als wir wieder allein waren. »Marunarch Antarop ist schon alt, und die Arbeit als Direktor des Cholomi-Gefängnisses ist sehr anstrengend.«
»Warum denkst du, dass ausgerechnet Kamschi ... ?«
»Ich denke gar nichts. Sir Juffin hat nur mal erwähnt, Kamschi eigne sich besonders gut für diesen Posten. Und was meinst du wohl, wer über die Neubesetzung dieser Stelle entscheidet?«
»Zweifellos Sir Juffin, und das ist auch gut so.«
»Schön, dass du das auch so siehst. Bist du schon zu unserem fröhlichen Treffen bereit?«
»Nein, und das werde ich auch nie sein. Aber wir müssen es jetzt wohl über uns ergehen lassen.«
Die Villa von General Bubuta Boch war so groß wie ein kleines Stadion und lag am vornehmen Linken Ufer der Stadt, allerdings in Randlage, also dort, wo die Grundstückspreise nicht so hoch waren. Direkt am linken Ufer des Churon lebt nur, wer sich weder um Grundstücks- noch um andere Preise kümmern muss. In der Nähe von Bubutas Haus sah ich kaum weitere Bauten. Die Stadt schien hinter seinem Anwesen zu Ende.
»Der Alte lebt auf großem Fuß«, sagte Melifaro beiläufig. »Was für ein Palast.«
»Ich finde, in Echo leben alle auf großem Fuß«, meinte ich. »Erinnerst du dich an mein Haus in der Straße der alten Münzen? Nach meinem Empfinden war es viel zu groß.«
»Du bist wirklich ein Immobilienexperte! Wenn man dich so hört, sollte ein Haus möglichst klein sein.«
»Du wirst es kaum glauben, aber bis vor kurzem hat mir ein winziges Zimmer zum Leben genügt. Wie ich es dort so lange ausgehalten habe, kann ich mir heute nicht mehr erklären.«
»Damals warst du vermutlich schlanker«, meinte Melifaro lächelnd. »Und du hast bestimmt im Stehen geschlafen.«
General Bubuta begrüßte uns schon an der Tür. Er war viel dünner und blasser als früher und wirkte durchaus menschlich.
»Willkommen in meinem Haus, Herrschaften«, sagte er ehrerbietig.
Auch seine Stimme klang ungewöhnlich leise. Melifaro und ich tauschten einen vorsichtigen Blick. Ob dieser sanfte alte Mann tatsächlich das ganze Haus an der Brücke in Angst und Schrecken würde versetzen können? Was war nur mit ihm los? Als Hausherr musste er zwar höflich zu uns sein, und außerdem hatten wir ihm das Leben gerettet, und er hatte schon davor Angst vor mir gehabt - und doch kam uns die Situation sehr merkwürdig vor.
Nach der Begrüßung gingen wir ins Haus. Dort trafen wir seine Frau. Seltsamerweise war sie weder eine Furie noch ein schreckhaftes, sanftes Mädchen. Nach meiner Erfahrung heiraten Männer wie Bubuta nur Drachen oder Unschuldsengel. Lady Boch dagegen war eine sympathische, durchaus attraktive Frau mittleren Alters, die durchaus wohlwollend wirkte.
»Vielen Dank, dass Sie meinen Mann gerettet haben«, sagte sie lächelnd. »In meinem Alter ändert man seine Gewohnheiten nicht mehr so leicht, und ich habe mich so an sein Schnarchen gewöhnt.«
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