Rita Brown - Die Sandburg

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August 1952: Die siebenjährige Nickel verbringt mit ihrer Mutter, ihrer Tante Louise und ihrem Cousin Leroy einen Tag am Meer. Die vier sitzen am Ufer der Chesapeake Bay, die bekannt ist für ihren Reichtum an Muscheln und Krebsen. Mit Blick auf das glitzernde Wasser, das ein Labyrinth kleiner Inseln umspült, verbringen die Schwestern, Nickel und Leroy einen zunächst unbeschwerten Nachmittag. Sie bauen eine prächtige Sandburg, ziehen einen Burggraben und basteln aus Eisstielen eine Zugbrücke. Doch als die Erwachsenen sich im Wasser abkühlen, bleibt Leroy skeptisch; er fürchtet sich vor Haien. Nickel, die keine Gelegenheit auslässt, ihren Cousin zu necken, versichert ihm, dass ihn kein Hai je erwischen wird - sondern ein Krebs. Später, im für seine Schalentiere berühmten Strand-Restaurant, ist Leroy das Essen verleidet. Doch damit nicht genug - denn als die vier zu ihrer Sandburg zurückkehren, ist dort ein erster Bewohner eingezogen ...

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«Wie tief ist es, Mutter?» «Wie groß bin ich?» «Ah, zwei Meter.»

Sie lachte. «Nickel, dann war ich größer als Dad. Er ist eins achtzig. Versuch's noch mal.» «Eins fünfzig.»

«Gut gezielt, Kind, aber nicht ganz getroffen.» Die Chesterfield hing noch in ihrem Mundwinkel, brannte aber schnell herunter. Für mich war Mutters Zigarette ein Modeacces-soire. «Eins fünfundfünfzig.»

«Bingo. Also, wie tief ist es? Denk dran, wie groß ich bin und wie hoch mir das Wasser reicht. Streng deinen Kopf an.» «Vielleicht eins zwanzig.»

«Vielleicht hast du recht.» Sie lächelte, dann trug sie mich zurück, bis meine Füße den Boden berührten. «Man kann sich fast immer alles ausrechnen, wenn man sich umsieht. Das ist das Dumme bei den meisten Menschen, Herzchen, sie hören auf das, was andere Leute ihnen sagen, oder sie stecken den Kopf in den Sand. Streng deinen Kopf an.»

«Daddy sagt immer, »

Sie lächelte. «Er steckt voller Sprüche. Meistens hat er recht.» Sie drehte sich um und guckte zum Strand. «Um Himmels willen, da sitzt Louise und schmiert sich ein. Eine einzige Sommersprosse, und sie muss in die Notaufnahme.» «Sie hat keine Sommersprossen.»

«Eben.» Mutter ließ meine Hand los. «Ich wollte, ich hätte das Geld, das meine

Schwester für Salben und Cremes ausgibt.»

«Parfüms, Tante Wheezie hat mehr Parfüms als sonst wer.»

«Ja, nicht wahr?»

«Wieso sagt sie Philister zu dir?»

«Ach, das war nur Spaß. Sie hat's nicht böse gemeint. Ich hätte mich rächen und Pharisäer zu ihr sagen können.»

«Die konnte Jesus auch nicht leiden.» Die Bibelstunden waren nicht ohne Wirkung geblieben, trotzdem konnte ich mir nichts unter einem Pharisäer vor­stellen; das Wort hatte ich aber schon gehört. So wie ich das Wort «Eucharistie» gehört hatte und nicht recht wusste, was es bedeutete.

«Heuchler. Ein Pharisäer ist ein Heuchler, der in der Öffentlichkeit laut betet und dann, wenn keiner hinguckt, macht, was er will.» «Ist Tante Wheezie wirklich ein Pharisäer?»

«Hm ... nein, aber sie versucht wahrhaftig, allen Leuten die Bibel hinzureiben, dabei ist sie beileibe nicht vollkommen. Seit Ginnys Tod ist sie zur frommen Eule mutiert.» Mutter sah mich an, legte mir dann die Hand auf die Schulter. «Es ist furchtbar, eine Tochter zu verlieren. Ich bemühe mich, daran zu denken, wenn ich wütend auf sie bin oder wenn sie katholischer sein will als der Papst.» Sie wölbte die Hände,

schöpfte klares Wasser, öffnete dann die Hände und sah zu, wie es wieder in die Bucht fiel. «Zeit. Mit der Zeit wird sie den verflixten Jesus aufgeben.» «Mutter, du weißt doch, wenn du neben mir kniest, wenn ich meine Gebete aufsage?» «Ja?»

«Ich will das eine Gebet nicht mehr aufsagen.» «Das Vaterunser?» Das überraschte sie.

«Nein. Ich will nicht mehr beten, A»

Sie schürzte die Lippen, wollte etwas sagen, hielt sich aber zurück. «Ich verstehe.»

«Als Tante Ginny gestorben ist, wollten Leroy und ich dieses Gebet nicht mehr sprechen, aber wir hatten Angst, was zu sagen.» «Jetzt hast du keine Angst.» «Zeit.» Ich lächelte sie an.

«Du kluges kleines Ding.» Sie überlegte. «Dann müssen wir eben ein anderes Gebet finden. Du könntest einen von den Psalmen aufsagen, die sind schön. Die meisten werden dir gefallen. Du liest sie sehr gut für dein Alter.» «Dann sag ich einen Psalm auf.» «Und Leroy?»

«Er hat Angst, mit Tante Wheezie zu sprechen, weil sie so, du weißt schon, geworden ist.»

«Ich will sehen, was ich tun kann.» Sie nahm wieder meine Hand. «Du hast das die ganze Zeit für dich behalten? Jeden Abend sprichst du das Gebet. Das ist eine lange Zeit, ein halbes Jahr, dass du was tust, was dir nicht gefällt.» Sie ließ meine Hand los und blickte über die Bucht. «Komisch, Nickel, manchmal wünsche ich, ich hätte deine Selbstdisziplin. Du bist damit auf die Welt gekommen. Ich kämpfe damit.»

«Du arbeitest schwer.» Arbeit war für mich gleich Disziplin. «Friss, Vogel, oder stirb.» Sie lachte. «Man kann seine Gefühle nicht kontrollieren. Was bei mir drinnen ist, kommt nach draußen. Bei Louise auch, aber sie kann länger durchhalten als ich.» Sie sah wieder zu ihrer Schwester hinüber. «Jetzt baut sie mit Leroy eine Sandburg. Die zwei sind sich in mancher Hinsicht sehr ähnlich. Künstlerische Ader.» Sie drehte sich wieder um und richtete den Blick auf die unendliche Weite des Wassers. «Die Bucht hat Zauberkräfte. Die Indianer, die hier gelebt haben, wussten das, und ich glaube, Chesapeake bedeutet Schellfischgrund oder so ähnlich. Einen Ort wie diesen gibt es nicht noch einmal auf der Welt. Er wird von weiß Gott wie vielen großen und kleinen Flüssen gespeist, die dann in die fünf Hauptströme münden. Weißt du, welche das sind?»

«Der Potomac, äh, der James.» Ich wusste nicht weiter.

Sie sprang ein: «Der York, der Rappahannock und der Susquehanna. Wenn du später erwachsen bist, denk an heute. Du hast dann bestimmt ein Auto und kannst hierherfahren und den ganzen Zauber wieder spüren. Geister hüten das Wasser, das schwör ich. Aber sag Louise nichts davon. Sie wird das als Got­teslästerung empfinden. Ist es vielleicht auch, aber ich glaube an Geister, an Engel und an Teufel.» Sie bespritzte mich mit Wasser. «Ich sehe gerade einen kleinen Teufel vor mir.» «Ich bin ja wohl nicht gemeint.»

«Stimmt.» Sie nahm meine Hand. «Komm, Kind, wir helfen die Sandburg bauen,

sonst kriegt sie 'nen Anfall.»

«Geht Tante Wheezie nicht gern ins Wasser?»

«Sie geht schon gern rein, sie will bloß nicht, dass ihre Haare nass werden.» «Oh.» Meine lagen nass angeklatscht am Kopf. «Kann ich 'nen Bürstenschnitt haben wie Leroy? Dann muss ich mich nicht mehr kämmen.» «Nein.» «Ich hätte dann mehr Zeit zum Geschirrspülen und für Hausarbeit. Weißt du eigentlich, wie viel Zeit ich mit Haarekämmen verplemper?» Sie lachte. «Wenn du groß bist, gehst du in die Politik.» «Ist das gut?»

«Nein, aber es liegt in der Familie. Es ist hilfreich, wenn du gleichzeitig aus beiden Mundwinkeln reden kannst.»

Ich nahm das wörtlich und versuchte es, worauf sie noch lauter lachte. «Geht nicht.»

«Mach dir darüber jetzt keine Gedanken.» Sie drückte meine Hand, und wir liefen triefend zu unserer Decke. Wir trockneten uns ab und passten auf, dass wir ja keinen Tropfen auf Louises Decke spritzten.

Die dicken quadratischen Außenmauern der Burg ragten auf. Louise war mit den Ecktürmen zugange. Die Geschicklichkeit und die Schnelligkeit, mit der sie zu Werke ging, verblüffte mich. Leroy mischte in einem Eimer Sand und Wasser im richtigen Verhältnis.

Bauen und Gestalten lag in der Familie. Die zwei Schwestern entwarfen gerne Gartenhäuschen, kleine Treibhäuser, eine neue Garage mit Zimmern obendrauf. Sie stürzten sich in die praktische Ausführung. Mutter hatte eine Gehrungslade, eine gute Säge, eine Werkzeugsammlung, ordentlich aufgehängt an der Wand der Werkstatt, die sie ebenfalls gestaltet hatte.

Bald werkelten die zwei Schwestern an der exakt ausgeführten Sandburg, während Leroy und ich die zwei kleinen Eimer mit Sand und Wasser füllten. Wir trampelten einen Pfad zur Bucht und zurück. Nach einer Weile wurden uns die Eimer zu schwer.

Wir trugen jetzt einen Eimer zu zweit, was den Bauvorgang verlangsamte. «Wie viele brauchen sie wohl noch?» Leroys grüne Badeshorts flatterten im Wind.

«Eine Million.» «Du lügst.»

«Ich weiß nicht», antwortete ich. «Zwanzig?» «Tante Wheezie hat gesagt, wir bauen eine Sandburg, und jetzt darf ich bloß den Eimer schleppen.» «Ach, Leroy, du weißt doch, wie sie ist.» «Ja.»

Wir lieferten ihnen den Eimer ab, den wir synchron abstellten.

«Mutter, wir machen einen Spaziergang.» Das schien mir der klügere Weg, statt

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