Erich Maria Remarque - Arc de Triomphe
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Irgendein Geräusch. Wieder das Telefon? Er drehte die Wasserhähne ab. Es klopfte. Jemand klopfte an seine Tür. Ravic nahm seinen Bademantel über. Das Klopfen wurde stärker. Joan konnte es nicht sein; sie wäre hereingekommen. Die Tür war nicht verschlossen. Er wartete einen Moment, bevor er öffnete. Wenn es die Polizei bereits war...
Er öffnete die Tür. Draußen stand ein Mann, den er nicht kannte, der ihn aber an irgend jemand erinnerte. Er trug einen Smoking.
»Doktor Ravic?«
Ravic erwiderte nichts. Er sah den Mann an. »Was wollen Sie?« fragte er.
»Sind Sie Doktor Ravic?«
»Sagen Sie mir besser, was Sie wollen.«
»Wenn Sie Doktor Ravic sind, müssen Sie sofort zu Joan Madou kommen.«
»So?«
»Sie hat einen Unfall gehabt.«
»Was für einen Unfall?« lächelte Ravic ungläubig.
»Mit einer Waffe«, sagte der Mann. »Geschossen...«
»Ist sie getroffen?« fragte Ravic, immer noch lächelnd. Fingierter Selbstmordversuch wahrscheinlich, dachte er, um den armen Teufel hier zu erschrecken.
»Sie stirbt, mein Gott«, flüsterte der Mann. »So kommen Sie doch! Sie stirbt. Ich habe sie erschossen!«
»Was?«
»Ja... ich...«
Ravic hatte bereits den Bademantel abgeworfen und griff nach seinen Sachen. »Haben Sie ein Taxi unten?«
»Ich habe meinen Wagen.«
»Verdammt...« Ravic streifte den Bademantel wieder über, faßte seine Tasche und griff nach seinen Schuhen, seinem Hemd und seinem Anzug. »Ich kann das im Wagen anziehen... los... rasch.«
Der Wagen schoß durch die milchige Nacht. Die Stadt war ganz abgedunkelt. Es gab keine Straßen mehr — nur eine fließende, neblige Weite, in der die blauen Luftschutzlampen zu spät und verloren auftauchten — als fahre der Wagen auf dem Meeresboden.
Ravic zog seine Schuhe und seine Sachen an; er stopfte den Bademantel, in dem er heruntergelaufen war, in die Ecke neben dem Sitz. Er hatte keine Strümpfe und keine Krawatte. Unruhig starrte er in die Nacht. Es hatte keinen Zweck, den Fahrer etwas zu fragen. Er fuhr mit aller Konzentration, sehr schnell und völlig auf die Richtung achtend. Er hatte keine Zeit, etwas zu sagen. Er konnte nur den Wagen herumwerfen, ausweichen, Unfälle vermeiden und sehen, daß er sich in der ungewohnten Dunkelheit nicht verfuhr. Fünfzehn Minuten verloren, dachte Ravic. Mindestens fünfzehn Minuten.
»Fahren Sie schneller...«, sagte er.
»Ich kann nicht — ohne Scheinwerfer — abgeblendet — Luftschutz...«
»Dann fahren Sie mit Scheinwerfer, zum Teufel!« Der Mann drehte die großen Lichter an. Einige Polizisten schrien an den Straßenecken. Ein geblendeter Renault fuhr fast in sie hinein. »Los — weiter! Rascher!«
Der Wagen hielt mit einem Ruck vor dem Haus. Der Aufzug war unten. Die Tür war offen. Irgendwo klingelte jemand wütend. Der Mann hatte wahrscheinlich die Tür nicht zugeworfen, als er herausgerannt war. Gut, dachte Ravic. Spart ein paar Minuten.
Der Fahrkorb kroch nach oben. Das war schon einmal so gewesen! Nichts war passiert damals! Nichts würde auch diesmal... Der Fahrstuhl hielt plötzlich. Jemand schaute durch das Fenster und öffnete die Tür. »Was soll das heißen, den Aufzug so lange untenzuhalten?«
Es war der Mann, der geklingelt hatte. Ravic schob ihn zurück und riß die Tür zu: »Gleich! Wir müssen erst ’rauf!«
Der Mann draußen schimpfte. Der Aufzug kroch weiter. Der Mann vom vierten Stock klingelte wütend weiter. Der Fahrstuhl hielt. Ravic riß die Tür auf, bevor der Mann von unten Unsinn machen und den Fahrstuhl mit ihnen wieder herunterholen konnte.
Joan lag auf dem Bett. Sie war angezogen. Ein Abendkleid, hochgeschlossen bis zum Hals. Silberne, blutige Flekken darauf. Blut auf dem Fußboden. Da war sie gefallen. Der Idiot hatte sie dann aufs Bett gelegt.
»Ruhig!« sagte, Ravic. »Ruhig! Alles kommt in Ordnung. Es ist nicht sehr schlimm.«
Er zerschnitt die Achselbänder des Abendkleides und streifte es vorsichtig herunter. Die Brust war unverletzt. Es war der Hals. Der Kehlkopf konnte nicht getroffen sein; sie hätte sonst nicht telefonieren können. Die Arterie war unverletzt. »Schmerzen?« fragte er.
»Ja.«
»Sehr?«
»Ja...«
»Das wird gleich vorbei sein...«
Die Spritze war fertig. Er sah Joans Augen. »Nichts. Nur etwas gegen die Schmerzen. Sie werden gleich aufhören.«
Er setzte die Spritze an und zog sie heraus. »Schon fertig.« Er drehte sich nach dem Mann um. »Telefonieren Sie Passy 27 41. Bestellen Sie eine Ambulanz mit zwei Trägern. Sofort.«
»Was ist es?« fragte Joan mühsam.
»Passy 27 41«, sagte Ravic. »Sofort! Eilig! Los! Nehmen Sie das Telefon!«
»Was ist es — Ravic?«
»Nichts Gefährliches. Aber wir können das hier nicht nachsehen. Du mußt in ein Krankenhaus.«
Sie sah ihn an. Ihr Gesicht war verschmiert, das Mascara war von den Wimpern getropft, und das Rouge des Mundes war an einer Seite heraufgewischt. Die eine Seite des Gesichts sah aus wie die eines billigen Zirkusclowns, die andere, mit dem Schwarz, das unter das Auge geschmiert war, wie das einer müden, verbrauchten Hure. Darüber leuchtete das Haar.
»Ich will nicht operiert werden«, flüsterte sie.
»Wir werden das sehen. Vielleicht brauchen wir es nicht.«
»Ist es ...?« Sie verstummte.
»Nein«, sagte Ravic. »Harmlos. Wir haben nur alle Instrumente drüben.«
»Instrumente...«
»Zum Untersuchen. Ich werde jetzt... es tut nicht weh...«
Die Spritze tat ihre Wirkung. Die Augen verloren ihre angstvolle Härte, als Ravic vorsichtig untersuchte. Der Mann kam zurück. »Die Ambulanz kommt.«
»Rufen Sie Auteuil 13 57 an. Es ist eine Klinik. Ich will sprechen.«
Der Mann verschwand gehorsam. »Du wirst mir helfen«, flüsterte Joan.
»Natürlich.«
»Ich will keine Schmerzen haben.«
»Du wirst keine haben.«
»Ich kann es nicht... ich kann keine Schmerzen...«, sie wurde schläfrig. Ihre Stimme rutschte ab. »Ich kann es einfach nicht...«
Ravic sah die Einschußstelle. Es waren keine großen Gefäße verletzt. Er sah keine Ausschußstelle. Er sagte nichts. Er legte einen Kompressionsverband an. Er sagte nicht, was er fürchtete. »Wer hat dich aufs Bett gelegt?« fragte er. »Bist du selbst...«
»Er...«
»Hast du... konntest du gehen?«
Die Augen kamen erschrocken zurück aus schlierigen Seen. »Was... ist es... Ich... nein; ich konnte meinen Fuß nicht bewegen. Mein Bein... was ist es, Ravic?«
»Nichts. Ich dachte es mir. Es wird wieder in Ordnung kommen.«
Der Mann erschien. »Die Klinik...«
Ravic ging rasch zum Telefon. »Wer ist da? Eugenie? Ein Zimmer — ja — und rufen Sie Veber an.« Er sah nach dem Schlafzimmer hinüber. Leise: »Machen Sie alles fertig. Wir müssen sofort arbeiten. Ich habe eine Ambulanz bestellt. Ein Unfall — ja — ja — richtig — ja — in zehn Minuten...«
Er legte den Hörer auf. Er blieb eine Weile stehen. Der Tisch. Eine Flasche Crème de Menthe, ekelhaftes Zeug, Gläser, Rosenblattzigaretten, scheußlich, ein schlechter Film, ein Revolver auf dem Teppich, Blut auch hier, alles nicht wahr, warum denke ich das bloß, es ist wahr — und jetzt wußte er auch, wer der Mann war, der ihn geholt hatte. Der Anzug mit den zu geraden Schultern, das glattgebürstete, pomadisierte Haar, dieser leichte Geruch nach Chevalier d’Orsay, der ihn unterwegs irritiert hatte, die Ringe an den Händen — es war der Schauspieler, über dessen Drohungen er so gelacht hatte. Gut gezielt, dachte er. Überhaupt nicht gezielt, dachte er. Solche Schüsse konnte man nicht zielen. So präzise konnte man nur treffen, wenn man keine Ahnung hatte und nicht treffen wollte.
Er ging zurück. Der Mann kniete neben dem Bett. Kniete, natürlich. Anders ging es ja nicht; redete, klagte, redete, die Silben rollten... »Stehen Sie auf«, sagte Ravic.
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