Colin Falconer - Die Königin vom Nil

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Mit achtzehn Jahren soll Kleopatra VII. an der Seite ihres jüngeren Bruders, Ptolemaios XIII., die Regentschaft über Ägypten antreten. Als sie sich querstellt, muss sie fliehen und sucht Schutz bei den Römern. Kleopatra läßt sich von ihren Vertrauten in den Palast zu Caesar schmuggeln, den ihr Mut und ihre Schönheit fasziniert. Was jedoch als schicksalhafte Liebe beginnt, endet in einer Tragödie, die Caesar das Leben kostet. Kleopatra aber bleibt keine Zeit zur Trauer. Sie muß um die Sicherheit ihres Landes und ihrer Nachkommen fürchten und sich auf die Suche nach einem neuen Verbündeten machen.

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Ganz ähnlich waren die Römer - selbst der habgierigste und ehrgeizigste unter ihnen wagte es nicht, sich zu sträuben, obgleich die Macht, die ihn band, nicht mehr als ein Mythos war.

»Ich werde darüber nachdenken«, sagte Antonius.

Nun gut, dachte Kleopatra. Denk darüber nach, aber tu es bald. Der Winter ist so gut wie vorüber. Es wird Zeit, in die Welt zurückzukehren.

Pernsia in Italien

Lucius durcheilte die Stätten des Grauens. Seine Leibgarde hastete hinter ihm her. Sie mußten über Tote steigen und über herabgestürzte Gebäudeteile. Der Rauch hatte sich wie ein Leichenruch über die Stadt gesenkt. Die Meuterer waren bis auf den letzten Mann gerichtet worden, doch ihr Aufstand galt als schlechtes Zeichen. Niemand wußte, wie lange die restlichen Truppen noch Gehorsam leisten würden.

Sie kamen an einem der Felsbrocken vorbei, die Octavians Soldaten in die Stadt geschleudert hatten. Er war so groß wie ein Rad. GEBT ES FULVIA stand in rohen Lettern darauf eingeritzt. Die Trümmer des Gebäudes, dessen Wand er eingeschlagen hatte, türmten sich neben ihm auf.

Die Inschrift war Octavians Einfall gewesen. Es machte ihm allgemein Spaß, seine Feinde zu verhöhnen, doch jetzt zielte sein Spott einzig auf Fulvia, wobei er in den Legionären ein dankbares Publikum fand. Einer seiner Spottverse wurde in den Soldatenunterkünften bis zur Bewußtlosigkeit gegrölt:

Kleopatra treibts mit Antonius, nein, wie peinlich!

Dafür will Fulvia mich - oh, abscheulich!

Auch Plancus will es mit mir treiben,

doch ich bin klug und lass' es bleiben.

Mach's mir oder kämpfe, schreit sie,

doch ich weiß, welche Waffe ich einzieh' und lass' die Trompeten erschallen.

Das Lied bedeutete nicht, daß die Soldaten Octavian liebten, sondern wies vor allem darauf hin, wie sehr sie Fulvia haßten. Fulvia hatte alle gegen sich aufgebracht. Wie konnte man auch Magistrate hängen und ihre Leichen ausstellen lassen, nur weil sie von Kapitulation gesprochen hatten?

Inzwischen wurde von noch größeren Greueltaten gemunkelt, die in den Verliesen vor sich gingen - auf Fulvias Betreiben.

In Kanopos

Es war unglaublich, was er da vor Augen hatte, einfach ungeheuerlich. Bilder auf Marmorwänden, die im zuckenden Fackellicht ein eigenes Leben annahmen. Hengste, die Zentauren bestiegen, Satyrn mit Ziegen, Mänaden, die sich Löwen hingaben, Bacchanten im Akt mit Pferden. Und über diesem Schmutz eine Aphrodite, die die Abscheulichkeiten mit holdseligem Lächeln quittierte.

Ahenobarbus war erschüttert. Er stammte aus einer alten römischen Familie, die seit Generationen der Republik ergeben war. Antonius war ihm mehr als ein Freund, er war der Waffenbruder, der Mann, mit dem er vor fünfzehn Jahren in Pelusium den ägyptischen Aufstand niedergeschlagen hatte, den er für seinen Mut bewunderte, für seine Redekunst, für das Geschick, mit dem er Armeen führte. Antonius war gleichbedeutend mit der Stärke Roms.

Deshalb hatte es ihn auch aus der Fassung gebracht, in dieser stinkenden Hundehöhle von Stadt anzukommen und den Imperator in seidenen Gewändern anzutreffen, in weichen Pantoffeln, juwelenbestückt wie ein Orientale und nach Duftwässern riechend wie ein Knabe der Lust.

Ahenobarbus war gekommen, um Antonius zu warnen und ihn auf die dunklen Wolken hinzuweisen, die sich in Syrien und Italien zusammenballten, doch wie es schien, hatte sich einer der edelsten der Römer im vergangenen Jahr in einen Griechen verwandelt.

An diesem Abend hatte Antonius zum Aphroditetempel nach Kanopos eingeladen, der etwa fünfzehn Meilen außerhalb von Alexandria lag. Die Gäste bestanden aus Höflingen, wohlhabenden Griechen und Juden, Antonius' Offizieren und anderen Speichelleckern und - nicht zu vergessen - der erlauchten Königin selbst. Mit einer Flotte aus Vergnügungsbooten waren sie über den See gesegelt, dann über einen Kanal und anschließend über den Kanopischen Arm des Nils.

Bei dem Tempel handelte es sich um einen der größten in Ägypten, seine Länge betrug fast ein halbes Stadion, und die Pforten waren aus schwerem Gold. Er war umgeben von Gärten, innerhalb eines terrassenförmig angelegten Kreises, die Mauern sechs Mann hoch, mit einem Umfang von achtzig Stadien. Verstreut über die Gärten lagen kleine Pavillons, in denen Dirnen aller Rassen ihren Dienst versahen und die Einnahmen der Göttin opferten. Dunkelhäutige Frauen mit Goldringen in der Nase aus dem fernen Indien, Nubierinnen, deren Haut tiefschwarz glänzte, Germaninnen mit weißblondem Haar und rosiger Haut, rehäugige Syrerinnen, Spanierinnen mit blauschwarzem Haar, Armenierinnen, Partnerinnen, Asiatinnen und Gallierinnen.

Jeder dieser Pavillons, in denen sie - wie sie behaupteten -ihrer Göttin dienten, hatte eine Tür aus rotem Kupfer, deren Türklopfer wie ein Phallus aussah.

»Jede der Frauen wird sieben Jahre lang in diesem Gebäude dort drüben ausgebildet«, hörte Ahenobarbus diesen widerlichen Zwerg Sisyphus sagen. »Man bezeichnet es als die Schule der Aphrodite. Dort werden sie in allen Finessen erotischer Liebeskunst unterrichtet.«

Soll mir recht sein, dachte Ahenobarbus. Doch während Antonius sich hier der Wollust ergibt, dreht sich die Welt weiter, und wenn er nicht rasch zur Tat schreitet, läßt sie ihn hinter sich zurück.

Der erlauchte Imperator hatte ihn tunlichst übersehen, seit er am Vortag angekommen war. Auch an diesem Abend hatte er ihm noch keine Gelegenheit zu einem Gespräch gegeben. Er hatte seiner Gästeschar eine ganz besondere Überraschung versprochen, doch worum es sich dabei handeln würde, ahnte Ahenobarbus schon jetzt und ließ ihn das Schlimmste befürchten.

Er beugte sich zu Antonius vor und tippte ihm auf die Schulter. »Marcus, wann können wir miteinander reden?«

Antonius wandte den Kopf gereizt nach hinten. »Später.«

»Es kann nicht warten! Ich habe erfahren, daß sich einer von Cassius' alten Generälen den Parthern angeschlossen hat und dort eine Armee zusammenstellt, mit der er Syrien überfallen will. Der Krieg ist unvermeidbar.«

Antonius machte eine unwirsche Handbewegung. »Wenn er unvermeidbar ist, gibt es für mich wohl kaum etwas zu tun.«

»Du mußt dich nach Syrien begeben und Saxas Truppen verstärken.«

»Saxa ist durchaus in der Lage, sich selbst zu verteidigen. Er ist ein fähiger Soldat.«

Antonius' Gleichmut brachte Ahenobarbus in Rage. Lag ihm inzwischen so viel an seinem Vergnügen, daß ihn sonst nichts mehr interessierte? »Das ist noch nicht alles. Man hat mir auch gesagt, daß deine Frau einen Aufstand gegen Octavian angezettelt hat.«

Natürlich hatte Antonius längst davon gehört. Aber auch das schien ihn nicht beeindruckt zu haben.

»Es ist mir gleich, was in Rom geschieht«, sagte er. »Ich war noch nie so glücklich wie hier. Sollen sie sich doch die Köpfe einschlagen, wenn sie wollen.«

Ahenobarbus glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. Wie konnte es einem der Triumvirn gleich sein, was in Rom geschah?

Unter den Gästen hatte sich mittlerweile erwartungsvolle Stille breitgemacht. Ahenobarbus' Blick richtete sich auf das Theaterrund unter ihm. Über dem Tempel hing ein großer runder Mond, der die Palmen zu schwarzen Silhouetten erstarren ließ. Dazwischen schimmerten weiße Marmorsäulen wie Knochen. Das Rot des Tempelsockels wurde von der Dunkelheit verschluckt, so daß es aussah, als schwebe er über der Erde.

Ahenobarbus fühlte sich unwohl zwischen den dicht gedrängt sitzenden Gästen, dem Schweiß ihrer Körper und der erdrückenden Luft, die getränkt war vom Rauch der harzigen Fackeln.

Er sah, wie etwa vierzig Priesterinnen aus einem seltsamen dreiseitigen Gebäude schritten. Sie hatten sich hölzerne Phalli um die Taille gegürtet. Widerwärtig.

»Jetzt kommt das beste von allem«, flüstere Dellius ihm zu. Ahenobarbus wunderte es nicht, daß dieser ewige Kriecher die Vorlieben seines Herrn teilte. »Das sind die Hohenpriesterinnen des Tempels. Wenn du eine von ihnen für die Nacht kaufen möchtest, kostet es dich eine Mine aus reinem Gold.«

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