Colin Falconer - Die Königin vom Nil

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Mit achtzehn Jahren soll Kleopatra VII. an der Seite ihres jüngeren Bruders, Ptolemaios XIII., die Regentschaft über Ägypten antreten. Als sie sich querstellt, muss sie fliehen und sucht Schutz bei den Römern. Kleopatra läßt sich von ihren Vertrauten in den Palast zu Caesar schmuggeln, den ihr Mut und ihre Schönheit fasziniert. Was jedoch als schicksalhafte Liebe beginnt, endet in einer Tragödie, die Caesar das Leben kostet. Kleopatra aber bleibt keine Zeit zur Trauer. Sie muß um die Sicherheit ihres Landes und ihrer Nachkommen fürchten und sich auf die Suche nach einem neuen Verbündeten machen.

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Was würde der Mann denken, wenn ich ihm sagte, wer ich bin? dachte Kleopatra. Daß er von den Spießgesellen der Königin gestört und beleidigt wurde? Wahrscheinlich würde er mir kein Wort glauben.

»In Ordnung«, rief Antonius, als der Mann sich aus Dellius' Griff befreite und erneut auf ihn losgehen wollte. »Dieses Mal eine ganze Melone, aber mehr ist nicht drin!«

»Für heute nacht ist es genug, mein Herr!« sagte Dellius und zog Antonius wie einen störrischen Maulesel hinter sich her.

»Hast du diesen Winzling gesehen?« fragte Antonius. »Aber er hatte einen ordentlichen Schlag am Leib. Sieh mal nach, ob ich irgendwo blute.«

Kleopatra fragte sich, ob dieser gutaussehende Tollkopf neben ihr derselbe Mann sein konnte, der Brutus und Cassius bei Philippi geschlagen hatte. Doch wie die alten Geschichtenerzähler berichteten, waren selbst Götter manchmal närrisch aufgelegt.

In der Dunkelheit streckte sich ihr eine Hand entgegen und krallte sich in ihr Gewand. Es war eine alte Frau, eine Bettlerin.

»Gebt mir etwas!« krächzte sie. »Laß los, du dreckige Vogelscheuche!« fuhr Dellius sie an. Antonius blieb jedoch stehen, kramte in seinem Umhang, holte einen Geldbeutel hervor und warf ihn der Alten hin. Man hörte, wie schwere Münzen zu Boden fielen. »Seid Ihr wahnsinnig?« zischte Dellius. »Ob ich wahnsinnig bin, Quintus Dellius? Nein, ich bin nur betrunken. Aber morgen früh, wenn ich nüchtern bin, erwache ich in einem Palast. Diese Elende dort ist dann aber immer noch arm und erwacht in einer stinkenden Gasse.«

»Sie wird das Geld vertrinken«, schnaubte Dellius verächtlich.

»Und ich?« lachte Antonius und drehte sich schwankend zu ihm um. »Was tue ich denn mit meinem Geld?«

Kleopatra lächelte in der Dunkelheit. Ein Tollkopf, in der Tat. Nie wußte man, was er als nächstes tat.

Antonius lag ausgebreitet auf dem Rücken, während die Morgenröte über den Himmel kroch. Kleopatra warf sich neben ihn, strich ihm über die wirren Locken und fuhr ihm mit den Lippen über die Stirn. Er würde als Andenken an seine nächtlichen Eskapaden ein paar blaue Flecke davontragen.

»Ich liebe Alexandria«, murmelte er.

»Alexandria liebt dich.«

»Außer dem Winzling.«

»Das war kein Winzling, es war ein Mann von ganz normaler Größe. Aber du bist ein Riese.«

»Ein Riese«, wiederholte er glücklich.

»Oder ein König«, sagte Kleopatra. »Das sähen meine Alexandriner am liebsten. Sie wollen ein König. Du könntest es sein, mein Herkules, du könntest es sein.«

Er blinzelte sie schläfrig an. Dann wanderten seine Augen an die Decke, an der ein erster Sonnentupfer erschienen war.

»Ägypten gehört dir, wenn du es wünschst. Und wer Ägypten besitzt, der besitzt Rom.«

Antonius gab keine Antwort. Seine Augen schienen den Schatten zu folgen, die sich über die Wände hinweg wie furchtsame Sklaven in die Ecken stahlen. Kleopatra küßte ihn noch einmal, doch als sie in seine Augen schaute, waren sie geschlossen, sein Gesicht entspannt. Als er sich gegen Mittag erhob, griff er das Thema nicht wieder auf, verriet mit keinem Zeichen, daß er sich daran erinnerte, daß er überhaupt etwas gehört hatte.

14

Mardian beobachtete Kleopatra, als sie die morgendliche Sitzung eröffnete, und wunderte sich zum wiederholten Mal darüber, wie schnell sie sich von Strapazen erholte. In der vergangenen Nacht hatte sie sich mit Antonius und den sogenannten Freunden des Lebens bei einem Gelage vergnügt, doch nun war sie schon wieder auf den Beinen und kümmerte sich um Staatsangelegenheiten, während Antonius und dessen Kumpane noch in ihren Betten schnarchten. Mardian wußte zwar, daß Kleopatra den Wein nur stark verdünnt trank, so daß sie nicht annähernd soviel konsumierte wie Antonius, doch es wollte ihm nicht in den Kopf, daß ein Mensch mit so wenig Schlaf auskam.

»Ich kann schlafen, wenn ich im Grab liege«, hatte Kleopatra ihm einmal erklärt, als er sie darauf ansprach.

Auch während des Tages schonte Kleopatra sich nie. Sie arbeitete am Morgen, wenn Antonius schlief, und begleitete ihn nachmittags, wenn er sich mit dem Schwert übte oder im Gymnasion zum Ringkampf antrat. Manchmal unternahmen sie auch Kamelritte durch die Wüste jenseits der Stadt, gingen zum Angeln oder zogen an den See Mareotis, wo sie sich ein hübsches Plätzchen suchten und ihre Mahlzeit im Freien einnahmen.

Für Mardian war es, als wolle Kleopatra ein ganzes Leben in ein Jahr packen.

In diesem Moment lag Kleopatra auf ihrer Ruhebank ausgestreckt und wirkte so munter, als habe sie die vergangene Nacht durchgeschlafen. Sie hatte bereits eine Unterredung mit dem Obersten Zollmeister hinter sich, hatte Diomedes einen Brief an den Aufseher über die Steuereinnahmen diktiert, den Ausführungen des Hüters des Staatsschatzes zugehört, die Berichte über den Ausbau der Kanäle und Dämme entgegengenommen und studiert und dem Hohenpriester des Serapistempels eine Audienz gewährt.

Als sie schließlich allein waren, warf Kleopatra Mardian einen scharfen Blick zu. »Was ist los, Mardian?« fragte sie.

»Majestät?«

»Deine Miene! Den ganzen Morgen über ziehst du schon ein seltsames Gesicht. Was bedrückt dich denn?«

War er tatsächlich so leicht zu durchschauen? »Ich wundere mich lediglich über Eure Kräfte, Majestät.«

»Es ist noch mehr.«

Mardian schaute betreten zu Boden. »Der Anführer der Palastwache suchte mich heute früh auf, ein sehr besorgter Mann.«

Kleopatra schien in die vor ihr liegenden Schriftrollen vertieft zu sein. »Weiter.«

»Ihm dünkt, daß Ihr das Palastgelände verließet, ohne ihn zu unterrichten und ohne den notwendigen Schutz zur Begleitung.«

»Dünkt ihm auch, daß man mich so sehr haßt, daß ich sofort ermordet werde, wenn ich mich ohne Schutz entferne?«

»Es ist zur Zeit für keinen Herrscher ratsam, sich schutzlos zu bewegen - wenn man so will, zu keiner Zeit.«

Kleopatra warf ihm einen flüchtigen Blick zu, ob belustigt oder verärgert, hätte Mardian nicht zu sagen vermocht.

Er holte tief Luft. »Es wird gemunkelt, daß Ihr Euch als Sklavenmädchen verkleidet mit Antonius zu Ausflügen nach Rhakotis begebt.«

Sie gab ihm keine Antwort.

»Majestät?« »Wie lange kennst du mich schon, Mardian?«

»Seit Ihr ein Kind wart, Majestät.«

»Und dann traust du mir dergleichen zu?«

»Nun, leider gerade deshalb.«

Mardian sah das vergnügte Grinsen auf Kleopatras Gesicht, den Ausdruck eines unartigen Mädchens. Er erinnerte sich nur zu gut daran. Demnach stimmte es also.

»Ich wünschte, Ihr ginget achtsamer vor«, sagte er tadelnd.

»Mein Begleiter bei diesen >Ausflügen<, wie du ihn nennst, hat einmal zwei Gladiatoren hochgestemmt, eine Leistung, die ich bisher bei keinem anderen sah. Es gibt nichts zu befürchten, wenn ich bei Marcus Antonius bin. Es ist, als wäre die makedonische Wache mit mir.«

»Es ziemt sich nicht für die Königin von Ägypten, sich derart aufzuführen.«

»Deshalb geht sie verkleidet.«

»Es spricht sich aber herum.«

»Es ist eine Sache, über etwas zu reden, und eine andere, etwas zu sehen. Du hast immer noch viel zu lernen, Mardian.«

»Ich verstehe nicht, was Ihr damit zu erreichen glaubt«, beharrte er.

Kleopatra schob die Schriftrollen zur Seite und schaute ihn an. »Die Krone von Rom und Ägypten für meinen Sohn, sonst gar nichts.«

»Wie soll das angehen?«

»Es wird einen nächsten Caesar geben«, erwiderte Kleopatra vielsagend und wandte die Aufmerksamkeit wieder den Schriftrollen zu.

Mardian wollte etwas entgegnen, besann sich jedoch eines Besseren. Er verstand ihre Beweggründe nicht. Dürstete es sie insgeheim nach Vergnügen? Sollte dieser unbesonnene Römer ihr zuletzt doch zum Seelengefährten geworden sein? Unwahrscheinlich. Glaubte sie, sich Antonius gefügig zu machen, indem sie ihm Alexandria als Garten der Lüste bot?

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