Erich Maria Remarque - Der Weg zurück

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In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkenholz, der Ich-Erzähler, und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkriegs, worauf sie sich auf den Weg nach Hause machen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht als Helden gefeiert werden, sondern dass von der Kriegsbegeisterung, mit der man sie Jahre zuvor in den Krieg „gelockt“ hat, nichts mehr übrig ist. Ein Großteil der Bevölkerung, unter anderem auch die Eltern und Ehefrauen von Ernst und seinen Kameraden, kann und will nicht anerkennen, dass die Jahre des Krieges die jungen Soldaten verändert und traumatisiert haben. Der Einstieg in das für die Soldaten ziel- und belanglose zivile Leben erscheint ihnen nach dem Leben im Schützengraben unmöglich. Die ehemaligen Soldaten fühlen sich immer weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und orientierungslos. Während einige sich als skrupellose Schieber aus der Not der Bevölkerung Kapital schlagen, enden andere im Irrenhaus, Gefängnis oder begehen Selbstmord. Ernst Birkenholz beendet sein durch den Krieg unterbrochenes Studium am Lehrerseminar und tritt eine Stelle als Lehrer in einem Dorf an, welche er jedoch bereits kurze Zeit später wieder kündigt, da ihn die Perspektive auf ein ewig gleichförmiges Leben abschreckt. Zu diesem Zeitpunkt tritt sein psychisches Trauma weiter in den Vordergrund was in einem Nervenzusammenbruch endet. Das Buch endet damit, dass der Protagonist erkennt, dass vieles durch den Krieg zerstört wurde, aber auch manches wieder aufzubauen und wieder gutzumachen ist.

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ter dazu, erkundigt sich überlegen nach Karls und Ludwigs Examen. Ludwig sollte ihm dafür sein Bier in den Kragen schütten. Gott sei Dank antwortet Karl ihm äußerst abfällig über Bildung, Examen und so was und preist dafür Geschäft und Handel.

Ich werde ganz krank bei dem Geschwätz hier. Lieber hätten wir uns nie wiedertreffen sollen, dann hätten wir wenigstens die Erinnerung gehabt. Vergeblich versuche ich mir vorzustellen, daß alle diese Leute wieder schmutzige Uniformen trügen und daß diese Konersmannsche Kneipe eine Kantine im Ruhequartier wäre. Es gelingt mir nicht mehr. Die Dinge hier sind kräftiger. Das Fremde ist stärker. Das Gemeinsame ist nicht mehr beherrschend. Es ist schon zerfallen in Einzelinteressen. Wohl scheint manchmal noch etwas aus der Zeit von früher hindurch, als wir alle dasselbe Zeug trugen, aber es ist bereits undeutlich und verwaschen geworden. Es sind noch unsere Kameraden, und sie sind es doch nicht mehr, das macht gerade so traurig. Alles andere ist kaputtgegangen im Kriege, aber an die Kameradschaft hatten wir geglaubt. Und jetzt sehen wir: Was der Tod nicht fertiggebracht hat, das gelingt dem Leben: es trennt uns.

Aber wir wollen es nicht glauben. Wir hocken uns an einen Tisch, Ludwig, Albert, Karl, Adolf, Willy, Valentin. Es herrscht eine gedrückte Stimmung.

«Wenigstens wir wollen Zusammenhalten«, sagt Albert mit einem Blick in den großen Saal. Wir stimmen zu und geben uns die Hände, während drüben schon das Zusammenrücken der guten Anzüge beginnt. Diese Neuordnung machen wir nicht mit. Wir wollen ausgehen von dem, was die ändern beiseite schieben.»Schlag ein, Adolf, du auch«, sage ich zu Bethke. Er lächelt seit langer Zeit wieder und legt seine Pranke auf unsere Hände.

Wir sitzen noch eine Weile zusammen. Adolf Bethke ist bald fortgegangen. Er sah schlecht aus. Ich nehme mir vor, ihn in diesen Tagen zu besuchen.

Ein Kellner erscheint und flüstert mit Tjaden. Der winkt ab.»Damen haben hier nichts zu suchen.«Überrascht sehen wir auf, Tjaden lächelt geschmeichelt. Der Kellner kommt zurück. Hinter ihm her geht mit raschen Schritten ein strammes Mädchen. Tjaden ist verblüfft. Wir grinsen. Aber Tjaden weiß sich zu helfen. Er macht eine große Bewegung.»Meine Braut.«

Damit ist für ihn die Sache erledigt. Willy übernimmt die weitere Vorstellung. Er beginnt mit Ludwig und endet mit sich. Dann fordert er das Mädchen auf, Platz zu nehmen. Sie tut es. Willy setzt sich neben sie und legt den Arm auf ihre Stuhllehne.»Ihr Vater hat doch die bekannte Pferdeschlächterei am Neuen Graben?«leitet er die Konversation ein.

Das Mädchen nickt. Willy rückt näher. Tjaden kümmert sich nicht im mindesten darum. Behaglich trinkt er sein Bier. Das Mädchen taut bei Willys geistvoller und eindringlicher Unterhaltung bald auf.

«Ich wollte doch so gern mal die Herren kennenlernen«, erzählt sie,»Schatzi hat so oft von Ihnen gesprochen, aber immer, wenn ich sagte, er solle Sie mal mitbringen, hat er nicht gewollt.«

«Was?«Willy vernichtet Tjaden mit Blicken,»mitbringen? Aber wir kommen doch furchtbar gerne, wirklich außergewöhnlich gerne. Nicht ein Wort hat der Lump uns davon gesagt.«

Tjaden ist etwas unruhig geworden. Jetzt beugt Kosole sich vor.»So, er hat oft von uns gesprochen, der Schatzi? Was hat er denn eigentlich erzählt?«

«Wir müssen los, Mariechen«, wirft Tjaden ein und erhebt sich. Kosole drückt ihn auf seinen Stuhl herunter.»Bleib sitzen, Schatzi. Was hat er denn erzählt, Fräulein?«

Mariechen ist völlig zutraulich. Sie sieht Willy kokett an.»Sind Sie Herr Homeyer?«Willy macht eine Verbeugung vor der Schlächterei.»Dann hat er Sie doch gerettet«, plaudert sie, indes Tjaden auf seinem Stuhl hin und her rutscht, als säße er in einem Ameisenhaufen.»Wissen Sie das denn nicht mehr?«

Willy faßt sich an den Kopf.»Ich war später verschüttet, das geht furchtbar aufs Gedächtnis. Da ist mir leider vieles entfallen.«»Gerettet?«fragt Kosole atemlos.

«Mariechen, ich gehe, kommst du mit oder nicht?«erklärt Tjaden. Kosole hält ihn fest.

«Er ist so bescheiden«, kichert Mariechen und strahlt,»dabei hat er doch drei Neger, die Herrn Homeyer mit ihren Beilen abschlachten wollten, getötet. Den einen mit der Faust…«

«Mit der Faust«, wiederholt Kosole dumpf.

«Die ändern mit ihren eigenen Beilen. Und dann hat er Sie noch zurückgetragen. «Mariechen sieht Willys hundertneunzig Zentimeter an und nickt ihrem Verlobten energisch zu.»Es kann ruhig mal gesagt werden, Schatzi, was du geleistet hast.«

«Wahrhaftig«, stimmt Kosole ein,»es kann mal gesagt werden. «Willy schaut einen Augenblick versonnen in Mariechens Augen.»Ja, er ist ein herrlicher Mensch«, gibt er zurück. Dann nickt er zu Tjaden hinüber.»Komm doch mal einen Moment mit raus. «Tjaden erhebt sich zögernd. Aber Willy hat nichts Böses im Sinne. Arm in Arm erscheinen die beiden nach einigen Minuten wieder. Willy beugt sich zu Mariechen herunter:»Also abgemacht, ich komme morgen abend zu Besuch. Ich muß mich doch bedanken für die Rettung von den Negern. Aber ich habe Ihren Bräutigam auch einmal gerettet.«

«So?«macht Mariechen erstaunt.

«Er wird es Ihnen vielleicht später mal erzählen«, grinst Willy. Erleichtert schwimmt Tjaden mit seiner Braut ab.

«Sie schlachten nämlich morgen«, sagt Willy zu uns. Aber niemand hört zu. Wir haben zu lange an uns halten müssen und wiehern jetzt wie ein hungriger Pferdestall. Kosole erbricht sich beinahe, so schüttelt es ihn. Erst nach einer Weile kann Willy mitteilen, welch vorteilhafte Bedingungen er mit Tjaden über die Lieferung von Pferdewurst abgeschlossen hat.»Der Junge ist in meiner Hand«, schmunzelt er.

V

Ich habe nachmittags zu Hause gesessen und versucht, irgend etwas zu tun. Aber es ist nichts geworden, und seit einer Stunde schon streife ich ziellos durch die Straßen. Dabei komme ich an der Holländischen Diele vorbei. Das ist die dritte Likörstube, die im Laufe von drei Wochen eröffnet worden ist. Überall schießen diese Dinger mit ihren bunten Schildern wie Fliegenpilze zwischen den Häuserfronten heraus. Die Holländische Diele ist die größte und feinste.

Vor der erleuchteten Glastür steht ein Portier, der halb wie ein Husarenoberst und halb wie ein Bischof aussieht, ein mächtiger Kerl mit einem goldbeschlagenen Stab in der Hand. Ich fasse ihn schärfer ins Auge — da verläßt ihn auch schon alle Würde, er stößt mir seinen Knüppel gegen den Magen und schmunzelt:»Salü, Ernst, alte Vogelscheuche! Kommang ßawa, wie der Franzose sagt.«

Er ist der Unteroffizier Anton Demuth, ein früherer Küchenbulle von uns. Ich mache ihm eine stramme Ehrenbezeigung, denn beim Kommiß wurde uns eingebleut, Ehrenbezeigungen gälten der Uniform und nicht dem Träger. Diese Phantasieuniform hier aber ist große Klasse und mindestens ein Frontmachen wert.

«Mahlzeit, Anton«, lache ich,»sag mal, um gleich von was Vernünftigem zu reden: hast du was zu fressen?«

«Pupille«, antwortet er zustimmend,»Elstermanns Franz ist nämlich auch hier in diesem Saftladen. Als Koch!«

«Wann kann ich vorbeikommen?«frage ich, denn diese Tatsache genügt, um Bescheid zu wissen. Elstermann und Demuth waren die größten Requirierer von ganz Frankreich.

«Nach ein Uhr heute abend«, zwinkert Anton,»wir haben von einem Provianiamtsinspektor ein Dutzend Gänse rübergeschoben gekriegt, Schleichware. Da kannst du sicher sein, daß Elstermanns Franz vorher ein paar amputiert! Wer will behaupten, daß es bei Gänsen keinen Krieg gibt, in dem sie ihre Beine verlieren können?«»Keiner«, sage ich und frage:»Betrieb hier?«

«Jeden Abend bombenvoll. Mal reinsehen?«

Er schiebt die Portiere etwas zur Seite. Ich schiele durch einen Spalt in den Raum. Weiches, warmes Licht liegt über den Tischen, bläulicher Zigarettenrauch zieht in Streifen hindurch, Teppiche schimmern, Porzellan glänzt, und Silber leuchtet. An den Tischen sitzen Frauen, von Kellnern umgeben, und bei ihnen Männer, die nicht im geringsten schwitzen oder verlegen sind. Mit wunderbarer Selbstverständlichkeit geben sie ihre Anweisungen.»Na, Mensch, mal mit so einer richtig auf die Rutschbahn, was?«meint Anton und knufft mich in die Rippen.

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