Erich Maria Remarque - Der Weg zurück

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In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkenholz, der Ich-Erzähler, und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkriegs, worauf sie sich auf den Weg nach Hause machen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht als Helden gefeiert werden, sondern dass von der Kriegsbegeisterung, mit der man sie Jahre zuvor in den Krieg „gelockt“ hat, nichts mehr übrig ist. Ein Großteil der Bevölkerung, unter anderem auch die Eltern und Ehefrauen von Ernst und seinen Kameraden, kann und will nicht anerkennen, dass die Jahre des Krieges die jungen Soldaten verändert und traumatisiert haben. Der Einstieg in das für die Soldaten ziel- und belanglose zivile Leben erscheint ihnen nach dem Leben im Schützengraben unmöglich. Die ehemaligen Soldaten fühlen sich immer weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und orientierungslos. Während einige sich als skrupellose Schieber aus der Not der Bevölkerung Kapital schlagen, enden andere im Irrenhaus, Gefängnis oder begehen Selbstmord. Ernst Birkenholz beendet sein durch den Krieg unterbrochenes Studium am Lehrerseminar und tritt eine Stelle als Lehrer in einem Dorf an, welche er jedoch bereits kurze Zeit später wieder kündigt, da ihn die Perspektive auf ein ewig gleichförmiges Leben abschreckt. Zu diesem Zeitpunkt tritt sein psychisches Trauma weiter in den Vordergrund was in einem Nervenzusammenbruch endet. Das Buch endet damit, dass der Protagonist erkennt, dass vieles durch den Krieg zerstört wurde, aber auch manches wieder aufzubauen und wieder gutzumachen ist.

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Adele steht auf und verabschiedet sich von Karl.»Bei Meyer und Nickel also«, sagt sie vergnügt,»stimmt, die handeln ja mit allerlei hintenherum. Morgen gehe ich mal hin. Wiedersehen, Ernst!«

«Ich begleite dich ein Stück«, sage ich.

Draußen gibt sie mir die Hand.»Weiter kannst du nicht mitgehen, ich werde hier erwartet.«

Ich finde mich töricht und sentimental, aber ich kann mir nicht helfen: Ich nehme die Mütze ab und grüße sie tief, als nähme ich einen großen Abschied — nicht von ihr — von allem Früheren. Sie sieht mich eine Sekunde prüfend an.»Manchmal bist du wirklich komisch. «Singend läuft sie den Weg hinunter.

Die Wolken haben sich verzogen, und die Nacht steht klar über der Stadt. Ich sehe lange hinüber. Dann gehe ich zurück.

IV

Im großen Saal von Konersmann ist die erste Regimentszusammenkunft, seit wir aus dem Krieg zurück sind. Alle Kameraden sind eingeladen. Es soll eine große Feier geben. Karl, Albert, Jupp und ich sind eine Stunde zu früh da. Wir können es kaum erwarten, die alten Gesichter wiederzusehen.

Einstweilen hocken wir im Gastzimmer neben dem großen Saal und warten auf Willy und die anderen.

Gerade wollen wir eine Runde Steinhäger ausknobeln, da geht die Tür auf und Ferdinand Kosole tritt ein. Uns fallen die Würfel aus der Hand, so verblüfft sind wir über seinen Anblick. Er ist in Zivil.

Bislang hat er, wie wir fast alle, immer noch seine alte Uniform weitergetragen; heute aber, zur Feier des Tages, ist er zum erstenmal in Zivil erschienen und steht jetzt da in einem blauen Überzieher mit Samtkragen, einen grünen Hut auf dem Schädel und einen Stehkragen mit Schlips um den Hals. Er ist ein ganz anderer Mensch damit geworden.

Wir haben uns von unserem Staunen noch nicht erholt, da erscheint Tjaden. Auch er zum ersten Male in Zivil — in einem gestreiften Jackett, mit gelben Halbschuhen und einem Spazierstock mit versilberter Krücke. Mit hocherhobenem Kopf stolziert er durch den Raum. Als er auf Kosole stößt, stutzt er. Kosole stutzt ebenfalls. Beide haben sich nie anders als in Uniform gesehen. Sie mustern sich noch eine Sekunde. Dann brüllen sie vor Lachen: Jeder findet den ändern blödsinnig komisch in Zivil.

«Mensch, Ferdinand, ich habe immer gedacht, du wärst ein feiner Mann«, grinst Tjaden.

«Wieso?«fragt der und hört auf zu lachen.

«Na, hier«, Tjaden zeigt auf Kosoles Überzieher,»das sieht man ja, der ist doch beim Lumpensammler gekauft.«

«Ochse«, knurrt Ferdinand wütend und wendet sich ab — aber ich sehe, wie er langsam errötet. Ich traue meinen Augen nicht; er wird tatsächlich verlegen, und als er sich unbeobachtet glaubt, betrachtet er verstohlen den verspotteten Mantel. Bei seiner Uniform hätte er sich nie darum gekümmert — doch jetzt putzt er wahrhaftig mit dem abgeschabten Ärmel ein paar Flecken weg und sieht dann lange zu Karl Bröger hinüber, der einen erstklassigen neuen Anzug trägt. Er weiß nicht, daß ich ihn beobachtet habe. Nach einer Weile fragt er mich:»Was ist eigentlich Karls Vater?«

«Amtsrichter«, antworte ich.

«So, Amtsrichter«, wiederholt er nachdenklich.»Und Ludwig seiner?«

«Steuersekretär.«

Er schweigt eine Zeitlang. Dann sagt er:»Na, da werdet ihr ja wohl bald mit uns nichts mehr zu tun haben wollen. —«

«Du bist verrückt, Ferdinand«, entgegne ich. Er zuckt zweifelnd die Achseln. Ich wundere mich immer mehr. Er sieht nicht nur verändert aus mit diesen verdammten Zivilbrocken, sondern er hat sich auch wirklich verändert. Bisher scherte er sich einen Dreck um so was; jetzt aber zieht er sogar den Mantel aus und hängt ihn in die dunkelste Ecke des Lokals.

«Zu heiß hier«, sagt er ärgerlich, als er sieht, daß ich ihn beobachte.

Ich nicke. Nach einer Weile fragt er verdrossen:

«Und dein Vater?«

«Buchbinder«, erwidere ich.

«Tatsächlich?«Er belebt sich.»Und Albert seiner?«

«Der ist tot. Er war Schlosser.«

«Schlosser«, wiederholt er erfreut, als wäre das soviel wie Papst.»Schlosser, das ist ja großartig. Ich bin Dreher. Da wären wir ja direkt Kollegen gewesen.«

«Das wärt ihr«, sage ich.

Ich sehe, wie das Blut des Militär-Kosole in den Zivil-Kosole zurückströmt. Er kriegt wieder Farbe und Kraft.

«Wäre sonst auch schade gewesen«, versichert er mir eindringlich, und als Tjaden gerade vorüberkommt und eine neue Grimasse zieht, gibt er ihm wortlos einen wunderbar gezielten Tritt, ohne dabei aufzustehen. Er ist wieder der alte.

Die Tür zum großen Saal beginnt zu klappen. Die ersten Kameraden kommen. Wir gehen hinein. Der leere Raum mit den Papiergirlanden und den unbesetzten Tischen macht noch einen unbehaglichen Eindruck. In den Ecken stehen einige Gruppen herum. Ich entdecke Julius Weddekamp in seiner verschossenen Militärjoppe und stoße rasch ein paar Stühle beiseite, um ihn zu begrüßen.

«Wie geht's, Julius?«frage ich,»weißt du auch noch, daß du mir ein Mahagonikreuz schuldig bist? Du wolltest es mir aus einem Klavierdeckel tischlern damals? Leg's gut zurück, alter Schwede.«

«Ich hätte es selbst schon brauchen können, Ernst«, antwortet er trübe,»meine Frau ist gestorben.«

«Verdammt, Julius«, sage ich,»was hat sie denn gehabt?«

Er zuckt die Achseln.»Hat sich wohl kaputtgemacht mit dem ewigen Schlangestehen vor den Geschäften im Winter. Dann kam ein Kind, das konnte sie nicht mehr aushalten.«

«Und das Kind?«frage ich.

«Auch gestorben. «Er zieht seine schiefe Schulter hoch, als fröre er.»Ja, Ernst, Scheffler ist auch tot, das weißt du ja, nicht?«

Ich schüttle den Kopf.»Wie ist denn das gekommen?«

Weddekamp steckt seine Pfeife an.»Er hatte doch siebzehn den Kopfschuß, nicht? War alles tadellos geheilt, damals. Vor sechs Wochen kriegt er auf einmal so blödsinnige Schmerzen, daß er immer mit dem Schädel gegen die Wand rennen will. Wir mußten ihn mit vier Mann zum Krankenhaus bringen. Entzündung oder so was. Am nächsten Tage war's schon aus. «Er nimmt ein zweites Streichholz.

«Ja, und seiner Frau wollen sie jetzt noch nicht mal eine Rente geben.«

«Und Gerhard Pohl?«frage ich weiter.

«Der kann nicht kommen, Faßbender und Fritsch auch nicht. Arbeitslos. Nicht mal Geld zum Fressen. Wären gerne mitgefahren, die alten Knaben.«

Der Saal hat sich inzwischen zur Hälfte gefüllt. Wir treffen noch viele von unsern Kompaniekameraden, doch ist es sonderbar: die richtige Stimmung will trotzdem nicht aufkommen. Dabei haben wir uns seit Wochen auf dieses Zusammentreffen gefreut und gehofft, es würde eine Befreiung von mancherlei Druck, Unsicherheit und Mißverständnissen werden. Mag sein, daß es das Zivilzeug ist, das überall zwischen die Militärbrocken gesprenkelt ist — mag sein, daß Berufe, Familie, soziale Stellungen sich wie Holzkeile hineingeschoben haben: die richtige alte Kameradschaft von früher ist es nicht mehr.

Alles ist vertauscht. Da ist Bosse, der Kompanieschussel, der stets verulkt wurde, weil er sich immer so dämlich anstellte; er war draußen schmierig und verludert, und mehr als einmal haben wir ihn unter die Pumpe gekriegt. Jetzt sitzt er zwischen uns in einem pikfeinen Kammgarnanzug, eine Perle im Schlips und Gamaschen an den Füßen, ein wohlhabender Mann, der das große Wort führt. Und Adolf Bethke neben ihm, der im Felde so turmhoch über ihm stand, daß Bosse froh war, wenn er ihn überhaupt anredete, ist plötzlich nur noch ein armer, kleiner Schuster mit etwas Landwirtschaft. Ludwig Breyer trägt seinen zu knappen, verschabten Schulanzug mit einer schief um den Hals gezerrten Jungenstrickkrawatte statt der Leutnantsuniform; sein ehemaliger Bursche aber klopft ihm behäbig auf die Schulter und ist wieder ein Großinstallateur mit Wasserspülung und flotter Lage an der Hauptgeschäftsstraße. Valentin hat unter der abgerissenen, offenen Uniform einen alten blauweißen Sweater an und sieht aus wie ein Vagabund, aber was war er für ein Soldat — und Ledderhose, dieser krumme Hund, sitzt mit glänzender Dohle und kanariengelbem Gummimantel großspurig dabei und raucht englische Zigaretten. Alles ist durcheinandergeschmissen. Aber das ginge ja noch. Doch auch der Ton ist anders geworden, und das kommt ebenfalls von den Anzügen. Leute, die früher nicht Papp sagen konnten, reden jetzt dicke Töne. Die mit den guten Anzügen haben etwas Gönnerhaftes an sich und die mit den schlechten sind meistens still. Ein Oberlehrer, der Unteroffizier war und ein schlech

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