Erich Maria Remarque - Der Weg zurück

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In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkenholz, der Ich-Erzähler, und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkriegs, worauf sie sich auf den Weg nach Hause machen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht als Helden gefeiert werden, sondern dass von der Kriegsbegeisterung, mit der man sie Jahre zuvor in den Krieg „gelockt“ hat, nichts mehr übrig ist. Ein Großteil der Bevölkerung, unter anderem auch die Eltern und Ehefrauen von Ernst und seinen Kameraden, kann und will nicht anerkennen, dass die Jahre des Krieges die jungen Soldaten verändert und traumatisiert haben. Der Einstieg in das für die Soldaten ziel- und belanglose zivile Leben erscheint ihnen nach dem Leben im Schützengraben unmöglich. Die ehemaligen Soldaten fühlen sich immer weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und orientierungslos. Während einige sich als skrupellose Schieber aus der Not der Bevölkerung Kapital schlagen, enden andere im Irrenhaus, Gefängnis oder begehen Selbstmord. Ernst Birkenholz beendet sein durch den Krieg unterbrochenes Studium am Lehrerseminar und tritt eine Stelle als Lehrer in einem Dorf an, welche er jedoch bereits kurze Zeit später wieder kündigt, da ihn die Perspektive auf ein ewig gleichförmiges Leben abschreckt. Zu diesem Zeitpunkt tritt sein psychisches Trauma weiter in den Vordergrund was in einem Nervenzusammenbruch endet. Das Buch endet damit, dass der Protagonist erkennt, dass vieles durch den Krieg zerstört wurde, aber auch manches wieder aufzubauen und wieder gutzumachen ist.

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«Gemacht, Willy«, unterbricht ihn Tjaden,»du kannst ein paar Würste haben. Und meinetwegen auch noch etwas Karbonaden dazu. Komm Montag hin. Wir haben dann weiße Woche.«

«Wieso?«frage ich erstaunt,»habt ihr denn auch ein Wäschegeschäft?«

«Das nicht, aber wir schlachten dann einen Schimmel.«

Wir versprechen fest, zu erscheinen, und trudeln weiter.

Valentin biegt zum Altstädter Hof ein. Dort steigen die Artisten ab. Eine Liliputanergruppe ist gerade beim Abendessen, als wir ein- treten. Auf dem Tisch steht Steckrübensuppe: jeder hat dazu ein Stück Brot neben sich.

«Hoffentlich werden wenigstens die satt von ihrem Markenfraß«, knurrt Willy,»sie haben ja kleinere Bäuche.«

An den Wänden hängen Plakate und Fotografien. Bunte Lappen, halbzerrissen, mit Bildern von Kraftmenschen, Löwenbräuten und Clowns. Sie sind alt und vergilbt, denn in den letzten Jahren war der Schützengraben die Manege für die Gewichtheber, Schulleiter und Akrobaten. Da brauchten sie keine Plakate.

Valentin zeigt auf eins davon.»Das war ich mal. «Ein Mann mit gewölbter Brust schlägt auf dem Bilde einen Salto vom Reck einer Zirkuskuppel. Aber man kann Valentin mit dem besten Willen darin nicht mehr erkennen.

Die Tänzerin, mit der er arbeiten will, wartet schon. Wir gehen in den kleinen Saal des Restaurants. Ein paar Theaterdekorationen lehnen in der Ecke. Sie gehören zu dem Schwank:»Flieg, du kleine Rumplertaube«, einem humorvollen Stück aus dem Leben unserer Feldgrauen mit Refraingesang, das zwei Jahre lang großen Erfolg hatte.

Valentin stellt ein Phonograph auf einen Stuhl und sucht Platten hervor. Eine heisere Melodie krächzt aus dem Trichter, abgespielt, aber noch mit einem Rest von Wildheit, wie die verbrauchte Stimme einer verwüsteten Frau, die ehemals schön war.»Tango«, flüstert Willy mir zu mit der Miene des Kenners, die nicht verrät, daß er eben erst die Aufschrift der Platte gelesen hat.

Valentin trägt eine blaue Hose und ein Hemd, die Frau ein Trikot. Sie üben einen Apachentanz und eine Phantasienummer, bei der das Mädchen zum Schluß mit den Beinen um Valentins Nacken hängt, während er sich dreht, so schnell er kann.

Die beiden üben schweigend, mit ernsten Gesichtern. Nur gelegentlich fällt ein halblautes Wort. Das bleiche Licht der Lampe flackert. Leise zischt das Gas. Die Schatten der Tanzenden schwanken groß über die Dekorationen zur» Rumplertaube«. Willy tappt wie ein Bär hin und her, um den Phonograph aufzuziehen. Valentin hört auf. Willy klatscht Beifall. Mißmutig winkt Valentin ab. Das Mädchen zieht sich um, ohne uns zu beachten. Langsam bindet sic sich die Tanzschuhe auf unter der Gaslampe. Geschmeidig biegt sich der Rücken in dem verwaschenen Trikot herunter. Dann richtet sie sich auf und hebt die Arme, um etwas überzustreifen. Licht und Schatten wechseln auf ihren Schultern. Sie hat schöne, lange Beine.

Willy schnüffelt im Saal umher. Er findet ein Textbuch zur» Rumplertaube«. Hinten sind Annoncen angehängt. Ein Konditor empfiehlt darin Bomben und Granaten aus Schokolade, fertig verpackt zum Verschicken in die Schützengräben. Eine sächsische Firma offeriert Brieföffner aus Granatsplittern, Klosettpapier mit Aussprüchen großer Männer über den Krieg — und zwei Ansichtskartenserien:»Soldatenabschied «und» Steh ich in finstrer Mitternacht«.

Die Tänzerin hat sich angezogen. In Mantel und Hut sieht sie ganz fremd aus. Vorhin war sie ein geschmeidiges Tier, aber jetzt ist sie wieder wie alle ändern. Man kann fast nicht glauben, daß sie nur die paar Stücke Stoff anzuziehen brauchte, um so zu wechseln. Sonderbar, wie schon Kleider verändern. Wie sehr erst Uniformen.

III

Willy ist jeden Abend bei Waldmann. Das ist ein Ausflugslokal in der Nähe der Stadt, in dem nachmittags und abends getanzt wird. Ich gehe auch hin, denn Karl Bröger hat mir erzählt, Adele wäre manchmal da. Und Adele möchte ich wiedertreffen.

Alle Fenster von Waldmanns Gartensaal sind hell. Die Schatten der Tanzenden gleiten über die heruntergezogenen Vorhänge. Ich stehe an der Theke und schaue nach Willy aus. Sämtliche Tische sind besetzt, nicht ein Stuhl ist mehr frei. In diesen Monaten nach dem Krieg ist eine wahre Raserei ausgebrochen, sich zu amüsieren. Plötzlich sehe ich einen blitzenden, weißen Bauch und die majestätischen Schniepel eines Schwalbenschwanzes. Willy im Cut. Geblendet starre ich ihn an. Der Cut ist schwarz, die Weste weiß, die Haare sind rot — er ist eine lebendige Fahnenstange.

Willy nimmt meine Bewunderung herablassend zur Kenntnis.»Ja, da staunst du, was?«sagt er und dreht sich wie ein Pfau,»mein Kaiser-Wilhelm-Gedächtniscut! Was aus einem Kommißmantel alles werden kann, wie?«

Er klopft mir auf die Schulter.»Übrigens gut, daß du da bist, heute ist Tanzturnier, wir machen alle mit, es gibt erstklassige Preise! In einer halben Stunde geht's los.«

Bis dahin kann man also noch trainieren. Willy hat eine Art Ringkämpferin als Dame, ein mächtig gebautes Geschöpf, kräftig wie ein Sechstalergaul. Damit übt er einen Onestep ein, bei dem die Geschwindigkeit das Wichtigste ist. Karl dagegen tanzt mit einem Mädchen vom Lebensmittelamt, das wie ein Schlittenpferd mit Ketten und Ringen aufgezäumt ist. Er verbindet dadurch Geschäft und Vergnügen auf bequeme Weise. Aber Albert — Albert ist nicht bei uns am Tisch. Etwas verlegen grüßt er aus einer Ecke herüber. Er sitzt dort mit einem blonden Mädchen.

«Den sind wir los«, sagt Willy prophetisch.

Ich selbst passe auf, um eine gute Tänzerin zu schnappen. Das ist gar nicht so einfach, denn manche sieht am Tisch zierlich aus wie ein Reh und tanzt nachher wie ein schwangerer Elefant. Außerdem sind die leichten Tänzerinnen sehr begehrt. Aber es gelingt mir doch, mich mit einer kleinen Näherin zu verabreden.

Ein Tusch ertönt. Jemand mit einer Chrysantheme im Knopfloch tritt vor und erklärt, ein Tanzpaar aus Berlin würde das Neueste vorführen: einen Foxtrott. Den kennen wir hier noch nicht; wir haben nur mal was davon gehört.

Neugierig versammeln wir uns. Die Kapelle intoniert eine abgehackte Musik. Die beiden Tanzenden hüpfen dazu wie Lämmer umeinander herum. Manchmal entfernen sie sich voneinander, dann haken sie sich mit den Armen wieder ein und wirbeln hinkend im Kreise.

Willy reckt sich und macht große Augen. Das ist ein Tanz nach seinem Herzen.

Der Tisch mit den Preisen wir hereingetragen. Wir stürzen hin. Es gibt je drei Preise für Onestep, Boston und Foxtrott. Foxtrott scheidet für uns aus, den können wir nicht; aber in den beiden ändern werden wir rangehen wie Blücher.

Der erste Preis besteht jedesmal aus zehn Möweneiern oder einer Flasche Schnaps. Willy erkundigt sich mißtrauisch, ob Möweneier auch eßbar wären. Beruhigt kehrt er zurück. Der zweite Preis sind sechs Möweneier oder ein reinwollener Kopfschützer, der dritte vier Eier oder zwei Schachteln Zigaretten, Marke» Deutschlands Helden- ruhm«.»Die nehmen wir auf keinen Fall«, sagt Karl, der damit Bescheid weiß.

Das Turnier beginnt. Für den Boston haben wir Karl und Albert vorgesehen; für den Onestep Willy und mich. Auf Willy setzen wir allerdings nur geringe Hoffnung. Er kann nur siegen, wenn die Preisrichter Humor haben.

Im Boston kommen Karl und Albert mit drei anderen Paaren in die Ausscheidungsrunde. Karl ist im Vorsprung; der hohe Kragen seiner Extrauniform, seine Lackstiefel und die Ketten und Ringe seines Schlittenpferdes geben ein Bild verwirrender Eleganz, dem keiner widerstehen kann. In Haltung und Stil ist er einzigartig, aber in Harmonie ist Albert mindestens ebensogut. Die Richter notieren, als wäre bei Waldmann der Ausscheidungskampf fürs jüngste Gericht. Karl siegt und nimmt die zehn Möweneier, denn die Schnapsmarke kennt er zu genau; er hat sie selbst hierher verkauft. Großmütig schenkt er uns seine Beute; er hat besseres zu Hause. Albert holt den zweiten Preis. Seine sechs Möweneier bringt er mit einem verlegenen Blick nach uns dem blonden Mädchen. Willy stößt einen Pfiff aus. Im Onestep sause ich mit der kleinen Näherin los und komme auch in die Schlußrunde. Zu meinem Erstaunen ist Willy einfach sitzengeblieben und hat sich überhaupt nicht gemeldet. Ich brilliere mit einerbesonderen Variantedes Einknickens und Rückwärts- schassierens, die ich vorher nicht gezeigt habe. Die Kleine tanzt wie eine Flaumfeder, und wir schnappen den zweiten Preis, den wir teilen. Stolz kehre ich mit der silbernen Ehrennadel des Reichsverbandes für Tanzsport an der Brust zu unserem Tisch zurück.

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