Alexandre Dumas der Ältere - Zwanzig Jahre nachher
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»Halt halt!« schrie derjenige, welchen sie Monseigneur genannt hatten, »haltet ein, wenn Euch Euer Kopf lieb ist. Das ist nicht seine Stimme.«
»Ei, meine Herren,« sprach d’Artagnan, »ist man zufällig in Noisy wahnsinnig geworden? Nehmt Euch wohl in Acht, denn ich sage Euch, daß ich dem Ersten, der sich mir auf die Länge meines Degens nähert, und mein Degen ist lang, den Bauch aufschlitze.«
Der Anführer näherte sich.
»Was macht Ihr hier?« sagte er mit einem hochmüthigen und an das Befehlen gewohnten-Tone.
»Was macht Ihr hier?« entgegnete d’Artagnan.
»Seid höflich oder man wird Euch auf die gehörige Weise striegeln, denn obgleich man sich nicht nennen will, wünscht man doch seinem Range gemäß respektirt zu werden.
»Ihr wollt nichts erkannt sein, weil Ihr einen Hinterhalt leitet,« sagte d’Artagnan, »aber ich, der ich ruhig mit meinem Lackeien reise, ich habe nicht dieselben Ursachen, wie Ihr meinen Namen zu verschweigen.«
»Genug! genug! wie heißt Ihr?«
»Ich sage Euch meinen Namen, damit Ihr wißt, wo Ihr mich finden könnt. Mein Herr, Monseigneur oder mein Prinz, wie Ihr Euch nennen lassen möget,« sprach der Gascogner, der nicht das Aussehen haben wollte, als wiche er einer Drohung, »kennt Ihr Herrn d’Artagnan.
»Lieutenant bei den Musketieren?« fragte die Stimme.
»Denselben.«
»Allerdings.«
»Nun wohl,« fuhr der Gascogner fort, Ihr müßt es gehört haben, daß er ein festes Faustgelenk und eine feine Klinge ist.«
»Ihr seid Herr d’Artagnan?«
»Ich bin es.«
»Dann kommt Ihr hierher, um ihn zu vertheidigen.«
»Wen, ihn ?«
»Denjenigen, welchen wir suchen.«
»Es scheint,« erwiderte d’Artagnan, während ich nach Noisy zu kommen glaubte, bin ich, ohne es zu vermuthen, in das Königreich der Räthsel gelangt.«
»Antwortet,« sprach dieselbe hochmüthige Stimme. Erwartet Ihr ihn unter diesen Fenstern? Kommt Ihr nach Noisy um ihn zu vertheidigen?
»Ich erwarte Niemand,« erwiderte d’Artagnan, welcher ungeduldig zu werden anfing. »Ich will Niemand vertheidigen, als mich; aber diesen mich werde ich kräftig vertheidigen, das sage ich Euch zum Voraus.«
»Gut, sprach die Stimme, »entfernt Euch von hier, räumt uns den Platz.«
»Mich von hier entfernen,« sagte d’Artagnan, dem dieser Befehl seine Pläne durchkreuzte, »dies ist nicht so leicht, in Betracht, daß ich vor Müdigkeit umsinke und mein Pferd ebenso. Ihr mußtet denn geneigt sein, mir Abendbrod und ein Lager in der Gegend anzubieten.«
»Halunke!«
»Herr!« rief d’Artagnan »nehmt Euch in Acht mit Euern Worten, ich bitte Euch, denn wenn Ihr noch ein zweites Wort wie dieses gebrauchtet, so wurde ich es Euch, wäret Ihr nun Marquis, Herzog oder Prinz, in den Bauch zurückstoßen; versteht Ihr?«
»Ganz richtig,« sprach der Anführer, »man kann sich nicht täuschen, es ist ein Gascogner, der hier spricht, und folglich nicht der Mann, den wir suchen. Wir haben unsern Streich für diesen Abend verfehlt und können nichts Besseres thun, als uns zurückzuziehen … Wir werden uns wiederfinden, Meister d’Artagnan,« fügte der Anführer, den Ton verstärkend, bei.
»Ja, aber nie mit denselben Vortheilen,« sagte der Gascogner spottend; »denn wenn Ihr mich wieder findet seid Ihr vielleicht allein und es ist Tag.«
»Gut, gut,« sprach die Stimme; »vorwärts, meine Herren!«
Murrend verschwand die Truppe in der Finsterniß und kehrte, wie es schien, in der Richtung von Paris zurück.
D’Artagnan und Planchet blieben noch einen Augenblick in der Defensive. Als sich aber das Geräusch immer mehr entfernte, steckten sie ihre Degen wieder in die Scheide.
»Du stehst wohl, Dummkopf,« sprach d’Artagnan ruhig zu Planchet, »daß sie nicht an uns wollten.«
»Aber an wen denn sonst?« sagte Planchet.
»Meiner Treue, ich weiß es nicht und es liegt mir auch nichts daran. Für mich ist die Hauptsache, in das Jesuitenkloster zu kommen. Zu Pferde also und dann angeklopft. Es mag kosten, was es will, sie werden uns nicht fressen.«
Und d’Artagnan schwang sich wieder in den Sattel.
Planchet that dasselbe, als eine unerwartete Last auf das Hintertheil seines Pferdes fiel.
»He, Herr!« rief Planchet, ich habe einen Mann hinter mir!«
D’Artagnan wandte sich um und sah wirklich zwei menschliche Formen auf dem Pferde von Planchet.
»Es scheint, der Teufel verfolgt uns,« rief er, zog den Degen und war im Begriffe, den Unerwarteten anzugreifen.
»Nein, nein, mein lieber d’Artagnan,« i sagte dieser, »es ist nicht der Teufel: ich bin es, Aramis. Im Galopp, Planchet, und am Ende des Dorfes links gehalten.«
Und Aramis auf dem Kreuze fortführend, ritt Planchet im Galopp davon, gefolgt von d’Artagnan, welcher zu glauben anfing, er mache einen phantastischen, unzusammenhängenden Traum.
X
Der Abbé d’Herblay
Am Ende des Dorfes wandte sich Planchet links, wie es ihm Aramis befohlen hatte, und hielt unter dem erleuchteten Fenster. Aramis sprang zu Boden und schlug dreimal in seine Hände. Sogleich öffnete sich das Fenster und eine Strickleiter fiel herab.
»Mein Lieber,« sagte Aramis, »wenn Ihr hinaufsteigen wollt, so wird es mich sehr freuen, Euch zu empfangen.«
»Ah, so kehrt man bei Euch nach Hause,« sprach d’Artagnan.
»Wenn es neun Uhr vorüber ist, muß man es bei Gott so machen,« erwiderte Aramis. »Die Klosterordnung ist äußerst streng.«
»Um Vergebung, mein Freund,« sagte d’Artagnan, »ich glaube, Ihr habt bei Gott gesagt.«
»Ihr glaubt,« versetzte Aramis lachend, »das ist wohl möglich. Ihr könnt Euch nicht denken, wie viel schlechte Gewohnheiten man in diesen verdammten Klöstern annimmt, und was für abscheuliche Manieren alle diese Kirchenleute haben, mit denen ich zu leben genöthigt bin. Aber Ihr steigt nicht hinauf?«
»Steigt voraus, ich folge Euch.«
»Wie der selige Cardinal zu dem seligen König sagtet »»Um Euch den Weg zu zeigen, Sire.««
Und Aramis stieg leicht die Leiter hinaus und hatte in einem Augenblick das Fenster erreicht.
D’Artagnan folgte ihm, aber langsamer; man sah, daß er; mit solchen Wegen weniger vertraut war, als sein Freund.
»Verzeiht,« sagte Aramis, als er seine Ungeschicklichkeit wahrnahm; »wenn ich gewußt hätte, daß ich mit einem Besuche von Euch beehrt würde, so hätte ich die Leiter des Gärtners bringen lassen. Für mich allein ist diese genügend.«
»Gnädiger Herr,« rief Planchet, als er sah, daß d’Artagnan auf dem Punkte war, seine Aufsteigung zu vollenden, »das geht gut für Herrn Aramis, das geht auch gut für Euch, es würde streng genommen auch für mich gehen, aber die zwei Pferde können nicht wohl an der Strickleiter hinaufsteigen.«
»Führt sie unter jenen Schoppen, mein Freund, sagte Aramis und deutete auf eine Hütte, welche in der Ebene sichtbar war. »Ihr findet dort Stroh und Haber für sie.«
»Aber für mich?«
»Ihr kommt unter dieses Fenster, klatscht dreimal in Eure Hände, und wir lassen Euch Lebensmittel herab. Mord und Tod! seid unbesorgt, man stirbt hier nicht Hungers.«
Aramis zog die Leiter zurück und schloß das Fenster.
D’Artagnan betrachtete das Zimmer.
Nie hatte er eine zugleich kriegerischere und elegantere Stube gesehen. In jeder Ecke des Zimmers waren Waffentrophäen, welche dem Blicke und der Hand Schwerter aller Art boten, und vier große Gemälde stellten in ihren Schlachtrüstungen den Cardinal von Lothringen, den Cardinal von Richelieu, den Cardinal von Lavalette und den Erzbischof von Bordeaux dar. Nichts deutete die Wohnung eines Abbé an. Die Tapeten waren von Damast, die Teppiche kamen von Alencon und das Bett besonders hatte mehr das Aussehen des Bettes einer Favoritin, mit seiner Spitzenverzierung und seiner gestickten Fußdecke, als das eines Lagers von einem Manne, der das Gelübde gethan hatte, den Himmel durch Geißelung und Enthaltsamkeit zu gewinnen.
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