Alexandre Dumas der Ältere - La San Felice Band 13

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»Einen einzigen.«

»Welchen?«

»Ein eigentlicher Auftrag ist es nicht, sondern ich möchte Ihnen blos empfehlen, General, sich künftig mehr zu schonen. Die tapfersten meiner Leute, welche Sie im Kampfe gesehen, beschuldigen Sie der Tollkühnheit. Ihr Brief wird dem Chevalier San Felice zugestellt werden, Signor Salvato. Dies schwöre ich Ihnen hiermit zu.«

Salvato begriff, daß der Cardinal ihn mit diesen Worten verabschiedete.

Er verneigte sich und machte sich abermals unter dem Vortritt des Trägers der weißen Fahne ganz träumerisch auf den Rückweg nach dem Castello Nuovo.

Ehe er aber in dasselbe zurückkehrte, machte er auf dem Hafendamme Halt, stieg in ein Boot und ließ sich in den Kriegshafen rudern, wohin Caracciolo sich mit seiner Flottille geflüchtet hatte.

Die Matrosen hatten sich zerstreut. Nur einige von den Leuten, welche das Deck ihres Schiffes nur im äußersten Nothfalle verlassen, waren an Bord geblieben.

Er erreichte das Kanonenboot, welches Caracciolo in dem Gefechte am 13. Juni getragen.

Es waren nur drei Mann am Bord.

Der eine davon war der Hochbootsmann, ein alter Seemann, der alle Feldzüge des Admirals mitgemacht.

Salvato ließ ihn kommen und befragte ihn.

Noch denselben Morgen hatte der Admiral, als er sah, daß der Cardinal nicht direct mit ihm unterhandelt und daß er nicht in die Capitulation der Castelle inbegriffen war, sich als Bauer verkleidet ans Land setzen lassen und gesagt, man solle sich um seinetwillen keine Sorge machen, denn er habe, bis er das Königreich verlassen können ein sicheres Asyl bei einem seiner Diener, von dessen Treue und Hingebung er überzeugt sei.

Salvato kehrte in das Castello Nuovo zurück, ging in Luisas Zimmer zurück und fand sie vor dem Tische sitzend, den Kopf auf die Hand gestützt, ganz in derselben Haltung, wie er sie verlassen.

Viertes Capitel.

Die englische Flotte

Es war, wie man sich erinnern wird, am 24. Juni Morgens, wo die neapolitanischen Verbanntem das heißt diejenigen, welche glaubten, es sei ferner für sie sicherer, das Vaterland zu verlassen, als in Neapel zu bleiben, sich auf den dazu bereitgemachten Fahrzeugen einschiffen und unter Segel nach Toulon gehen sollten.

Während der ganzen Nacht vom 23. zum 24. Juni hatte man eine kleine Flotte von Tartanen, Felucken und Balancellen zusammengebracht und dieselbe mit Mundvorräthen versehen.

Der Wind kam aber von Westen und versetzte die Fahrzeuge in die Unmöglichkeit, die hohe See zu gewinnen.

Schon mit Tagesanbruch waren die Thürme des Castello Nuovo mit Flüchtlingen bedeckt, welche warteten, daß ein günstiger Wind das Signal zur Einschiffung gäbe. Verwandte und Freunde standen auf den Quais und wechselten Signale mit ihren Taschentüchern.

Mitten unter allen diesen sich bewegenden Armen und geschwenkten Taschentüchern unterschied man eine unbewegliche Gruppe, welche niemanden Zeichen gab, obschon eine derselben angehörige Person augenscheinlich Jemanden unter der am Meeresstrand stehenden Menge zu erkennen suchte.

Die drei Personen, welche diese Gruppe bildeten, waren Salvato, Luisa und Michele.

Salvato und Luisa standen sich Eines auf das Andere stützend. Sie waren allein auf der Welt und Eines dem Andern Alles. Man sah, daß sie mit dieser die Quais bedeckenden Menge nichts zu schaffen hatten.

Michele dagegen suchte zwei Personen: seine Mutter und Assunta.

Nach Verlauf von einigen Minuten erkannte er seine alte Mutter.

Was Assunta dagegen betraf, so blieb diese, sei es nun, daß ihr Vater und ihre Brüder sie abhielten, bei diesem letzten Stelldichein zu erscheinen, sei es, daß ihr Kummer so schmerzlich war, daß sie fürchtete, Michele’s Anblick werde ihr denselben unerträglich machen, unsichtbar, obschon Michele’s durchdringender Blick sich von den ersten Häusern der Strada del Piliero bis zur Immacolatella erstreckte.

Plötzlich ward die Aufmerksamkeit der Drei ebenso wie die der andern Zuschauer von diesem Gegenstand, so fesselnd derselbe auch war, abgezogen und nach der hohen See gelenkt.

In der That sah man hinter Capri am fernsten Horizont zahlreiche Segel auftauchen. Da diese den Wind im Rücken hatten , so wurden sie schnell größer und kamen näher.

Der erste Gedanke aller dieser armen Flüchtlinge war, daß es die französisch-spanische Flotte sei, welche ihnen zu Hilfe käme, und man begann schon die Eile zu beklagen, womit man die Verträge unterzeichnet hatte.

Dennoch aber wagte keine einzige Stimme auf Zurücknahme der ertheilten Zustimmung anzutragen, oder wenn auch dieser Gedanke in einigen Gemüthern aufstieg, so erstickten diese ihn, ohne ihn vorher ihren Nachbarn mitzutheilen.

Einer von denen aber, welche mit dem Fernrohr in der Hand von dem platten Dache ihres Hauses mit der größten Spannung und Besorgniß diese Schiffe herannahen sahen, war unstreitig der Cardinal.

In der That hatte er denselben Morgen auf dem Landwege zwei Briefe, einen von dem König, den andern von der Königin, erhalten.

Wir theilen dieselben bruchstückweise mit, und der Leser wird daraus ersehen, in welche Verlegenheit der Cardinal dadurch versetzt werden mußte.

»Eminentissime!

»Palermo, 20. Juni 1799.

»Antworten Sie mir noch in Bezug auf einen andern Punkt, der mir schwer auf dem Herzen liegt, den ich aber, offen gesprochen, für unmöglich halte. Man glaubt hier nämlich; daß Sie mit den Castellen unterhandelt haben und daß es diesem Vertrage, zufolge allen Rebellen, selbst Caracciolo, selbst Manthonnet, erlaubt sein wird, Neapel unbelästigt zu verlassen und sich nach Frankreich zu begeben. Sie können sich leicht denken, daß ich dieses Gerücht nicht glaube. Von dem Augenblick an, wo Gott uns befreite, wäre es unsinnig von uns, diese giftigen Nattern am Leben zu lassen, besonders Caracciolo, welcher alle Winkel und Schluchten unserer Küsten kennt. Ha, wenn ich mit den zwölftausend Mann Russen in Neapel einziehen könnte, welche man mir versprochen und welche jener Thugut, unser geschworener Feind, abgehalten hat, nach Italien abzumarschieren! Dann würde ich machen, was ich wollte. Der Ruhm aber Alles zu Ende zu führen, ist Ihnen und unseren wackeren Landleuten vorbehalten, und zwar ohne andern Beistand als den Gottes und seiner unendlichen Barmherzigkeit.

»Ferdinand B.«

Wir lassen nun den Brief der Königin folgen und ändern, ebensowenig als bei dem so eben mitgetheilten Bruchstück, an dem Inhalt keine Sylbe. Man wird darin stets denselben Geist der Heuchelei und Hartnäckigkeit erkennen.

»Ich schreibe Ihnen nicht alle Tagen Eminenz, obschon ich dies gern möchte, denn ich respektiere Ihre schwierigen und mannigfachen Mühewaltungen und empfinde, wie ich ausdrücklich erkläre, die lebhafteste Dankbarkeit für die Versprechungen von Nachsicht und die Ermahnungen zur Unterwerfung, obschon die halsstarrigen- Patrioten sich immer noch nicht haben ergeben wollen.

»Es betrübt mich dies sehr um der Uebel willen, welche diese Halsstarrigkeit zur Folge haben wird und die Ihnen immer mehr den Beweis liefern, daß bei solchen Leuten keine Reue zu hoffen ist.

»Gleichzeitig mit diesem Briefe wird wahrscheinlich Nelson mit seinem Geschwader bei Ihnen ankommen. Er wird den Republikanern den Befehl überbringen, sich ohne Bedingung zu ergeben. Man sagt, Caracciolo werde entrinnen. Dies sollte mir sehr leid thun, denn ein solcher Schurke könnte furchtbar gefährlich werden. Deshalb wünschte ich sehr, daß diese Verräther außer Stand gesetzt würde, Unheil anzurichten.

»Ich fühle, wie sehr die Gräul, welche Sie, Eminenz, in Ihrem Briefe vom 17. dieses dem König erzählen, Ihr Herz betrüben müssen. Was wich jedoch betrifft, so scheint mir, daß wir gethan haben, was wir gekonnt, daß wir mit solchen Rebellen schon allzu nachsichtig umgegangen sind und daß wir, wenn wir mit ihnen unterhandeln, uns nur erniedrigen, ohne Nutzen davon zu haben.

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