Alexandre Dumas der Ältere - La San Felice Band 13

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»Seitdem ich angefangen Dir diesen Brief zu schreiben, sehe ich Dich wieder; ich überschaue in meinem-Herzen die achtzehnjährige Güte, welche Du mir bewiesen, ich strecke Dir die Arme entgegen wie dem Gott, den man anbetet, den man beleidigt hat und vor welchem man sich niederwerfen möchte. O, warum bist Du nicht hier, anstatt zweihundert Meilen von mir entfernt zu sein? Ich fühle, daß ich zu Dir eilen würde und daß, wenn ich mich an dein Herz lehnen könnte, nichts im Stande sein würde, mich davon hinwegzureißen.

»Indessen, was Gott thut, das ist wohlgethan. In den Augen der Weit bin ich jetzt nicht blos ein undankbares Weib, sondern auch eine rebellische Unterthanin, und habe nicht blos von deinem verlorenen Glück, sondern auch von deiner compromittirten Loyalität Rechenschaft zu geben. Meine Abreise schützt Dich, meine Flucht rechtfertigt Dich, und Du brauchst blos zu sagen: »Von einer Ehebrecherin ist es nicht zu verwundern, daß sie auch eine Rebellin geworden ist.«

»Leb wohl, mein Freund; leb’ wohl, mein Vater! Wenn Du Dir von meinen Leiden einen Begriff machen willst, so denke an das, was Du selbst gelitten. Du hast nur den Schmerz; ich aber habe auch die Reue.

»Leb’ wohl, wenn Du mich vergissest und wenn ich Dir unnütz bin.«

»Wenn Du aber jemals meiner bedarfst: Auf Wiedersehen!

»Dein strafbares Kind, welches aber niemals aufhören wird an dein Erbarmen zu glauben.

Luisa.«

Eben als Luisa diese letzten Worte schrieb, trat Salvato wieder ein.

Sie hörte ihn, drehte sich um und reichte ihm den Brief.

Als er aber das Papier ganz von Thränen benetzt sah und begriff, was sie, während er dasselbe läse, zu leiden haben würde, schob er es zurück.

Sie begriff dieses Zartgefühl ihres Geliebten.

»Ich danke Dir, mein Freund,« sagte sie.

Dann brach sie den Brief zusammen, siegelte ihn und schrieb die Adresse darauf.

»Aber,« sagte sie, »wir soll ich diesen Brief an den Chevalier San Felice befördern? Du siehst ein, nicht wahr, daß nur er und kein Anderer ihn empfangen darf.«

»Die Sache ist sehr einfach,« antwortete Salvato. »Der Commandant Massa hat freies Geleit. Ich werde ihn um Ueberlassung desselben bitten und den Brief selbst zu dem Cardinal mit der Bitte tragen, ihn nach Palermo zu befördern, und ihm sagen, wie viel darauf ankommt, daß er richtig in die Hände des Adressanden gelange.«

Luisa bedurfte Salvato’s Nähe im höchsten Grade. So lang er da war, verscheuchte seine Stimme die Phantome, welche sie umlagerten, sobald er sich wieder entfernt hatte.

Indessen, wie sie gesagt hatte, es war nothwendig, daß dieser Brief an den Chevalier gelangte.

Salvato stieg zu Pferde, Massa gab ihm außer seinem Geleitschein einen Mann mit , damit; dieser ihm seine weiße Fahne vorantrüge, so daß er ohne Unfall im Lager des Cardinals anlangte.

Dieser hatte sich noch nicht schlafen gelegt. Kaum ward Salvato angemeldet, so befahl der Cardinal, ihn sofort vorzulassen.

Der Cardinal kannte ihn dem Namen nach. Er wußte was für Wunder der Tapferkeit er während der Belagerung verrichtet. Selbst tapfer, wußte er die Tapferkeit zu würdigen.

Salvato setzte ihm die Ursache seines Besuches auseinander und fügte hinzu, er habe nicht blos deshalb in eigener Person kommen wollen, damit der Brief sicher bestellt werde. sondern auch um den außerordentlichen Mann zu sehen, welcher soeben das Werk der Restauration zu Stande gebracht. Trotz des Unheils, welches nach Salvatos Ansicht durch diese Restauration angerichtet ward, konnte er doch nicht umhin, anzuerkennen, daß der Cardinal in seinem Siege gemäßigt und mild gewesen und daß die Bedingungen, die er zugestanden, die eines edelmüthigen Siegers seien.

Während der Cardinal mit der Miene befriedigten Stolzes Salvato’s Complimente hinnahm warf er die Augen auf den Brief, welchen Salvato ihm empfahl, und las darauf die Adresse des Chevalier San Felice.

Er stutzte.

»Ist dieser Brief,« fragte er, »vielleicht von der Gattin des Chevalier?«

»Ja, von ihr selbst, Eminenz.«

Der Cardinal ging einige mal unruhig im Zimmer auf und ab, dann blieb er plötzlich vor Salvato stehen und fragte, indem er ihn scharf ansah:

»Interessieren Sie sich für diese Dame?«

Salvato konnte einen Ausdruck des Erstaunens nicht zurückhalten.

»O,« sagte der Cardinal, »es ist nicht eine Frage der Neugier, die ich an Sie thue, und Sie werden dies sogleich sehen. Ueberdies bin ich Priester und ein Geheimniß, welches man mir anvertraut, wird von diesem Augenblick an geheiligtes Vermächtniß.«

»Ja, Eminenz ich interessiere mich für diese Dame und zwar im höchsten Grade.«

»Nun dann, Signor Salvato, lassen Sie mich als einen Beweis der Bewunderung, die ich für Ihren Muth hege, Ihnen leise, ganz leise sagen, daß die Person, für welche Sie sich interessieren, grausam compromittirt ist. Wäre sie in der Stadt und befände sie sich nicht in der Capitulation der Castelle inbegriffen, so müßte man sie sofort entweder in das Castello d’Uovo oder in das Castello Nuovo bringen, und es möglich machen, ihren Eintritt um fünf bis sechs Tage zurückzudatiren.«

»Aber hätte sie selbst im entgegengesetzten Falle immer noch zu fürchten, Eminenz?«

»Nein, meine Unterschrift würde sie hoffentlich decken. Nur tragen Sie in dem einen wie in dem andern Falle Sorge, daß sie gleich mit unter den Ersten eingeschifft werde. Eine sehr mächtige Person verfolgt sie und will ihren Tod.«

Salvato ward todtenbleich.

»Die Signora San Felice,« sagte er mit erstickter Stimme, hat das Castell Nuovo seit Beginn der Belagerung nicht verlassen. Sie hat deshalb Anspruch auf die Capitulation, welche der General Massa mit Ihnen Eminenz, unterzeichnet hat. Ich danke Ihnen jedoch, Herr Cardinal, deswegen nicht weniger für die Warnung, die Sie mir ertheilt, und die ich wohl beachten werde.«

Salvato verneigte sieh und wollte sich entfernen; der Cardinal legte ihm aber die Hand auf den Arm.

»Noch ein Wort,« sagte er.

»Ich höre, Eminenz,« antwortete der junge Mann.

Was auch der Cardinal sagen mochte, so war es augenscheinlich, daß er zögerte zu sprechen und daß ein Kampf in ihm vorging.

Endlich behielt die erste Bewegung die Oberhand.

»Sie haben,« sagte der Cardinal, »in Ihren Reihen einen Mann, der nicht mein Freund ist, den ich aber seines Muthes und seines Genies wegen schätze. Diesen Mann möchte ich retten!«

»Ist dieser Mann verurtheilt?« fragte Salvato.

»Ebenso wie die Chevaliere San Felice,« entgegnete der Cardinal.

Salvato fühlte wie der kalte Schweiß ihm an der Wurzel seines Haares perlte.

»Und durch dieselbe Person?« fragte Salvato.

»Ja, durch dieselbe Person,« wiederholte der Cardinal.

»Und Sie sagen, Eminenz, diese Person sei sehr mächtig?«

»Habe ich gesagt sehr mächtig? dann habe ich mich geirrt – ich hätte sagen sollen: allmächtig.«

»Ich kann wohl erraten, Eminenz, daß Sie mir den Mann nennen, welchen Sie mit Ihrer Achtung beehren und den Sie mit Ihrem Schutze decken?«

»Es ist der Admiral Francesco Caracciolo.«

»Und was soll ich ihm sagen?«

»Sie werden ihm sagen, was Sie wollen; Ihnen aber sage ich, daß sein Leben nicht in Sicherheit ist, oder vielmehr nicht eher in Sicherheit sein wird, als bis er mit beiden Füßen außerhalb des Königreiches steht.«

»Ich danke Ihnen, Eminenz, in seinem Namen,« sagte Salvato. »Es soll geschehen, wie Sie wünschen.«

»Dergleichen Geheimnisse vertraut man nur einem Mann an wie Sie, Signor Salvato, und man macht ihm nicht erst Verschwiegenheit zur Pflicht, denn man ist überzeugt, daß er den Werth derselben schon von selbst kennt.«

Salvato verneigte sich.

»Haben Sie,« fragte er, »mir noch andere Aufträge zu ertheilen, Eminenz?«

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