Alexandre Dumas der Ältere - Pauline
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Ich hatte die Hoffnung, weine Barke wieder zu finden, welche die steigende Fluth an die Küste geworfen haben mußte, und in der Tat fand ich dieselbe zwischen den Steinen der Küste gestrandet, ohne sie jedoch zu meiner Rückkehr nach Trouville benutzen zu können. Das Meer hatte sich bereits zurückgezogen und die Entfernung war zu groß, das Fahrzeug flott machen zu können. Dann war auch, wahrscheinlich durch einen Stoß an die Felsen, ein Bret im Boden zerschmettert. Glücklicherweise ist die dortige Küste von vielen Fischern bewohnt und kaum war eine halbe Stunde verflossen, so bemerkte ich in einiger Entfernung ein Fahrzeug. Bald kam dasselbe ziemlich nahe; ich rief, gab Zeichen und wurde bemerkt und verstanden, denn das Fahrzeug richtete seinen Lauf nach mir zu. Ich legte nun den Mast, das Segel und die Ruder in das angekommene, damit nicht eine neue Flut sie hinwegspüle, das Fahrzeug selbst ließ ich zurück. Sein Eigentümer mochte selbst sehen, ob es zum ferneren Gebrauche noch tauglich sei, oder nicht, und ob ich nur die teilweise Ausbesserung oder das Ganze zu bezahlen habe. Die Fischer, welche mich wie einen neuen Robinson Crusoe aufnahmen, waren aus Trouville selbst, erkannten mich, und bezeigten mir ihre Freude, mich noch unter den Lebenden zu finden. Sie hatten mich den Tag vorher abfahren sehen und da ich nicht zurückkehrte, geglaubt, ich sei, ertrunken. Ich erzählte ihnen meinen Schiffbruch, sagte ihnen, daß ich die Nacht hinter einem Felsen zugebracht habe und erkundigte mich nach den Ruinen, die sich auf dem Hügel erhoben und uns, sobald wir uns vom Ufer entfernten, zu Gesichte kamen. Sie erzählten mir, daß es die Ruinen der Abtei Grand-Pré wären und zu dem Parke des vom Grafen Horaz von Beuzeval bewohnten Schlosses Burcy gehörten.
Dieß war das zweite Mal, daß mir der Name dieses Mannes genannt wurde welcher durch eine alte Erinnerung, die derselbe in mir hervorrief, mein Herz erbeben machte. – Der Graf Horaz von Beuzeval war der Gemahl des Fräuleins Pauline von Meulien.
Pauline von Meulien! rief ich, Alfred unterbrechend. Pauline von Meulien!. . . und nun erinnerte ich mich vollkommen. Ja, es war dieselbe. . . ja, es war die Dame, mit der ich in der Schweiz und in Italien zusammentraf! Wir waren in den Salons der Prinzessin B., des Herzogs von F., der Frau von M. zusammen gewesen. Wie war es möglich, daß ich sie nicht wieder erkannte, so blaß, so abgezehrt sie auch sein mochte? O! es war eine reizende Dame, voll Talente, voll Anmut und Geist! Sie hatte schöne schwarze Haare, sanfte glänzende Augen! Armes Kind! armes Kind! Ach, ich erinnere mich ihrer, ich erkenne sie jetzt wieder.
Ja, sagte Alfred, mit bewegter und unterdrückter Stimme, ja. . . sie war es. . . auch sie hatte dich wieder erkannt und deshalb floh sie dich mit großer Sorgfalt. Sie war ein Engel von Schönheit, Anmut und Sanftmuth: du weißt es selbst, denn wir haben sie mehr als einmal zusammen gesehen, wie du vorhin selbst geäußert hast, aber das weist du nicht, daß ich sie von ganzer Seele liebte, daß ich jedenfalls Alles aufgeboten hätte, sie zu der Meinigen zu machen, hätte ich damals das Vermögen besessen, welches ich jetzt mein eigen nenne. Aber ich schwieg, weil ich ärmer war als sie. Ich sah ein, daß ich mein Lebensglück auf's Spiel setzte, wenn ich sie länger sähe und reiste deshalb nach Spanien. Während ich in Madrid war, erfuhr ich, daß Fräulein Pauline von Meulien den Grafen Horaz von Beuzeval geheiratet habe.
Die neuen Ideen, welche der eben von den Fischern ausgesprochene Name in mir weckte, fingen an, die Eindrücke zu verwischen, welche bisher das sonderbare Abenteuer der vorigen Nacht in mir zurückgelassen hatte. Außerdem trugen der helle Tag, der heitere Sonnenschein und die geringe Übereinstimmung, in welcher dergleichen Abenteuer mit unserer gewöhnlichen Lebensnorm stehen, dazu bei, mich Alles wie einen Traum betrachten zu lassen. Der Gedanke, eine Anzeige zu machen, war ganz verschwunden und nur der Wunsch geblieben, einen Versuch anzustellen, dieses Alles selbst zu ergründen. Über dem machte ich mir Vorwürfe, daß ich mich einen Augenblick vom Schrecken hatte bewältigen lassen und wollte mir selbst ausreichende Genugtuung geben. »
Gegen elf Uhr Morgens kam ich in Trouville an. Jedermann beglückwünschte mich, denn man hatte allgemein geglaubt, ich sei, ertrunken oder ermordet und Alle freuten sich, daß ich mit einer Steifheit aller Glieder davongekommen war. Bald sank ich vor Müdigkeit nieder, legte mich sogleich zu Bette, befahl, mich um 5 Uhr zu wecken und mir einen Wagen nach Pont l'Evêque zu bestellen, wo ich die Nacht zubringen wollte. Meine Befehle wurden pünktlich vollzogen und um 8 Uhr war ich an dem Orte der Bestimmung. Des andern Morgens um 6 Uhr nahm ich Postpferde und ritt in Begleitung eines Führers nach Dives. Von da aus wollte ich als einfacher Spaziergänger nach der Meeresküste gehen, diese verfolgen bis ich die Ruinen der Abtei Grand-Pré erreichte und dort als Freund schöner Landschaften die Örtlichkeit in Augenschein nehmen, dieselbe mir tief einprägen, um sie in der Nacht wieder zu erkennen und dahin zurückzukehren. Ein unvorhergesehener Umstand zerstörte diesen Plan und führte mich auf einem andern Wege zum Ziel.
Beim Postmeister in Dives angekommen, der auch zugleich Maire war, fand ich die Gend'armerie vor der Türe versammelt und die ganze Stadt in Aufruhr. Ein neuer Mord war begangen worden und diesmal mit einer beispiellosen Kühnheit. Die Gräfin von Beuzeval, erst vor einigen Tagen von Paris angekommen, war im Park des Schlosses, welches sie mit dem Grafen und einigen seiner Freunde bewohnte, ermordet worden. – Verstehst du? – Pauline. . . die Dame, welche ich geliebt hatte und deren Andenken, in meinem Herzen wieder erwacht, ganz in demselben lebte. . . Pauline, ermordet,. . . ermordet, während der Nacht, im Parke ihres Schlosses, als ich mich gerade in der daran stoßenden Abtei befand, ungefähr 500 Schritte von ihr entfernt. Es war kaum glaublich. . . . Doch plötzlich erinnerte ich mich wieder an jene Erscheinung, an jene Türe, jenen Menschen; ich war im Begriff, zu sprechen, Alles zu erzählen, als mich, ich weiß nicht welches, Vorgefühl davon abhielt. Noch hatte ich nicht genug Gewißheit und beschloß, bevor ich etwas entdecke, meine Forschungen zu beendigen. —
Die Gensd'armes, welche bereits um 4 Uhr Morgens Nachricht von dem Morde erhalten hatten, suchten den Maire, den Friedensrichter und zwei Ärzte, um das Protocoll aufzunehmen. Der Maire und der Friedensrichter waren bereit, aber einer der beiden Ärzte war in Angelegenheiten seiner Praxis abwesend und konnte der Einladung,der Behörde nicht folgen. Ich hatte früher in der Charité Anatomie studiert, so weit sie für meine Kunst, die Malerkunst, mir von Nutzen sein konnte und erbot mich, als ein der Chirurgie Beflissener die Stelle des abwesenden Arztes auszufüllen. Aus Mangel eines bessern wurde ich angenommen und wir reisten nach dem Schlosse Burcy ab. Mein ganzes Benehmen war instinktmäßig: ich wollte Pauline noch einmal sehen, bevor sich der Deckel des Sarges für immer über ihr schloß, oder ich folgte vielmehr einer inneren Stimme, die mir vom Himmel kam.
Wir kamen im Schlosse an. Der Graf war denselben Morgen noch nach Caen abgereist, um vom dortigen Präfekten die Erlaubnis auszuwirken, die Leiche nach Paris schaffen zu dürfen, wo sich das Familienbegräbnis befand. Er hatte zu seiner Entfernung die Zeit benutzt, in welcher die Justiz ihr Amt mit jener kalten, für den Verzweifelnden so schmerzlichen Förmlichkeit verwaltete.
Einer seiner Freunde empfing und führte uns in das Zimmer der Gräfin. Kaum konnte ich mich aufrecht halten; die Füße zitterten unter mir, mein Herz schlug heftig; ich mußte bleich sein, wie das Opfer des Todes, welches uns erwartete. Wir traten in das Zimmer, das noch ganz mit dem Geruche des Lebens erfüllt war. Ich warf bestürzt den scheuen Blick umher, und bemerkte auf einem Bette eine menschliche Gestalt, welche das über sie gedeckte Tuch deutlich verriet. Jetzt schwand all' mein Mut. Ich lehnte mich an die Türe, während der Arzt mit jener Ruhe, jener unbegreiflichen Gefühllosigkeit, welche die Gewohnheit endlich mit sich bringt, auf das Bett zuschritt. Er hob das Tuch auf, welches den Leichnam bedeckte, und entblößte den Kopf. – Ich glaubte, noch zu träumen oder mich im Reiche der Zauberei zu befinden. – Der auf dem Bette ausgestreckte Leichnam war nicht der der Gräfin von Beuzeval! – die ermordete Dame, deren Tod wir erweisen sollten, war nicht Pauline!. . .
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