Alexandre Dumas der Ältere - Pauline
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Alles gut, erwiderte Alfred, aber warum haben Sie selbst sich vor zwei Jahren gegen Ihre Überzeugung auf Pistolen geschlagen?
Bei mir ist das eine andere Sache, ich mußte mich auf jede Waffe schlagen, die man will, ich bin Fechtmeister, und überdieß giebt es Lagen, in denen wir die Bedingungen nicht ablehnen können, die uns auferlegt werden.
Nun wohl, ich bin in der nämlichen Lage gewesen, mein lieber Grisier, und Sie sehen, daß ich mich nicht schlecht aus derselben gezogen habe.
Ja, mit einer Kugel in der Schulter!
Immer besser, als eine Kugel im Herzen!
Und darf man die Ursache dieses Duells wissen?
Verzeihen Sie, mein lieber Grisier, die ganze Geschichte ist noch ein Geheimnis, später jedoch sollen Sie dieselbe erfahren.
Pauline?. . . fragte ich ihn leise.
Ja, erwiderte er.
Wir erfahren sie also gewiß? fragte Grisier. . . .
Ganz gewiß, versicherte Alfred, zum Beweise, daß ich mein Versprechen erfüllen werde, bitte ich Alfred, mich zum Abendessen zu begleiten, um sie ihm diesen Abend noch zu erzählen, damit Sie dieselbe einst, wenn ihr Kundwerden keinen der dabei Betheiligten mehr unangenehm berührt, in einem Bändchen, betitelt »Braune Erzählungen, oder »Blaue Erzählungen, selbst lesen können. Geduldigen Sie sich also bis dorthin.
Grisier mußte sich demnach fügen. Alfred führte mich mit sich zum Abendessen, wie er mir angeboten hatte, und erzählte mir dann die Geschichte Paulinens.
Jetzt ist jedes Hindernis ihres Erscheinens verschwunden. Die Mutter Paulinens ist gestorben und mit ihr erlosch die Familie und der Name dieses unglücklichen Kindes, deren Abenteuer einer Zeitepoche und einer Lokalität entnommen scheinen, die weit von der entfernt sind, in welcher wir jetzt leben.
II
Du weist, begann Alfred, daß ich mich der Malerkunst befleißigte, bevor mein braver Onkel starb und mir und meiner Schwester jedem eine jährliche Rente von 30000 Livres hinterließ.
Ich verneigte mich ein wenig, um meine Aufmerksamkeit auf das, was Alfred erzählte, und meine Achtung vor dem Schatten desjenigen zu bezeigen, welcher vor seinem Abschiede von dieser Welt noch ein so gutes Werk gestiftet hatte.
Von nun an, fuhr der Erzähler fort, betrieb ich die Malerei nur zum Vergnügen. Ich beschloß, zu reisen, Schottland, die Alpen und Italien zu sehen, traf deshalb mit meinem Notar ein Arrangement wegen meiner Geldangelegenheiten und reiste nach Havre ab, um von da aus meine Reise nach England anzutreten.
Zu Havre angekommen, erfuhr ich, daß Dauzats und Jadin sich in einem kleinen Dorfe am anderen Ufer der Seine, Namens Trouville aufhielten, und wollte Frankreich nicht verlassen, ohne zwei Kollegen meines früheren Ateliers die Hand zum Abschied gereicht zu haben. Ich mietete ein Boot, war in zwei Stunden in Honfleur und den andern Tag in Trouville; leider aber waren Beide den Tag, vorher abgereist.
Du kennst diesen kleinen Hafen mit seiner Bevölkerung von Fischern; er ist einer der malerischsten Punkte der ganzen Normandie. Ich blieb hier einige Tage, um Ausflüge in die Umgegend zu machen, Abends aber hörte ich am Kamine den Erzählungen meiner sehr ehrenwerten Wirtin, Madame Oseraie, von sonderbaren Ereignissen, deren Schauplatz seit drei Monaten die Departements Calvados, Loiret und la Manche geworden waren, zu. Es handelte sich um Räubereien, die mit außerordentlicher Geschicklichkeit und Kühnheit ausgeführt wurden. Reisende waren zwischen den Dörfern Buisson und Sallenelles verschwunden; man hatte den Postillon mit verbundenen Augen an einen Baum angebunden, den Postwagen auf der Chaussee und die Pferde ruhig weidend auf einer nahe liegenden Wiese gefunden. Dem Generaleinnehmer zu Caen erbrach man die Kasse und entwendete 70000 Francs, während er einem jungen Manne aus Paris, Namens Horaz von Beuzeval, und noch zwei Freunden auf dem Schlosse Burcy, ungefähr Lieues von Trouville, die dorthin gekommen waren, um das Vergnügen der Jagd zu genießen, ein Abendessen gab. Endlich war der Schullehrer von Pont l'Evêque auf dem Wege nach Lisieux, wo er 12000 Francs umwechseln wollte, ermordet worden. Sein Leichnam, von den Mördern in die Toques geworfen, von diesem kleinen Fluße aber wieder an's Ufer getrieben, hatte diese Mordthat enthüllt, deren Urheber jedoch bisher unentdeckt geblieben war, trotz der Tätigkeit der Pariser Polizei, die, durch diese Räubereien beunruhigt, mehrere ihrer geschicktesten Gehilfen in jene Departements gesendet hatte.
Diese Ereignisse und einer der häufigen Aufruhre, deren Ursachen unbekannt waren und damals von den Oppositionsjournalen der Regierung zur Last gelegt wurden, verbreiteten in der ganzen Normandie einen bisher in diesem guten Lande, bekannt durch seine Advokaten und Proceßführer, aber durchaus nicht pittoresk genug zum Aufenthalte für Räuber und Meuchelmörder, einen noch nicht gekannten panischen Schrecken. Was mich betrifft, so gestehe ich, daß ich Anfangs allen diesen Erzählungen keinen großen Glauben beimaß, weil mir dieselben mehr in die einsamen Schluchten der Sierra oder in die wilden Gebirge Calabriens, als in die reichen Ebenen von Falaise und in die fruchtbaren Thäler von Pont-Audemer, die mit Dörfern, Schlössern und Meiereien übersät sind, zu gehören schienen. Räuber konnten meiner Meinung nach nur mitten in einem Walde oder in der Tiefe einer Höhle sich finden. In allen drei oben genannten Departements gab es aber weder einen Schlupfwinkel, der den Namen einer Höhle verdient hätte, noch ein Holzgehäge, welches den eines Waldes hätte in Anspruch nehmen können.
Dennoch wurde ich bald genötigt, an die Wahrheit dieser Erzählungen zu glauben. Ein reicher Engländer, von Havre nach Alencon reisend, wurde eine halbe Meile von Dives, wo er die Pferde gewechselt hatte, angefallen. Man hatte den Postillon geknebelt und gebunden in den Wagen auf den Platz seiner Passagiere geworfen und die Pferde, den Weg wohl kennend, waren in ihrem gewöhnlichen Schritte zu Ranville angekommen, hatten am Posthause gehalten und ruhig bis zum Anbruche des Tages auf das Ausspannen gewartet. Ein Stalljunge, welcher früh die Türe öffnete, fand den Wagen, der weiter Niemand enthielt, als den armen geknebelten Postillon. Vor den Maire geführt sagte dieser aus, daß er auf der Straße von vier maskierten, Männern angehalten worden sei, die ihrem Äußern nach zu der niedrigsten Volksklasse gehörten. Sie hätten ihn gezwungen, zu halten und die Reisenden zum Aussteigen genötigt. Der Engländer hätte versucht, sich zu verteidigen, es sei, ein Schuß gefallen und im nämlichen Augenblicke habe er ein Stöhnen gehört; gesehen habe er aber nichts, weil man ihn mit dem Gesicht auf die Erde gelegt hätte. Dann habe man ihn geknebelt und in den Wagen geworfen, in welchem er geraden Wegs so sicher, als hätte er seine Pferde geführt, nach der Post gelangt sei,. Die Gendarmerie begab sich sogleich an den Ort, welchen der Postillon als denjenigen bezeichnete, wo das Verbrechen begangen worden war, und in der Tat fand man auch den Leichnam des Engländers in einem Graben von zwei Dolchstichen durchbohrt, von seiner Frau aber bemerkte man keine Spur. Dieses Ereigniß hatte sich kaum 10—12 Lieues von Trouville zugetragen und der Leichnam des Opfers wurde nach Caen gebracht. Ich konnte demnach nicht mehr an der Wahrheit zweifeln und wäre ich so ungläubig wie Thomas gewesen, denn in weniger als 5 bis 6 Stunden konnte ich hingehen und wie er die Finger in die Wunden legen.
Drei oder vier Tage nach dieser Begebenheit, den Tag vor meiner Abreise, beschloß ich, zum letzten Male die Küste zu besuchen, welche ich nun verlassen wollte. Ich ließ das Fahrzeug, das ich, für einen Monat gemiethet hatte, wie man in Paris einen Wagen miethet, gehörig in Stand setzen. Der Himmel war heiter und versprach einen schönen Tag; ich ließ also mein Mittagsbrot und meinen Zeichenapparat bringen und ging ganz allein an Bord. Meine Person machte die ganze Equipage des Fahrzeugs aus.
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