Wilkie Collins - Armadale
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»Entschuldigen Sie«, sagte der undurchdringliche Schotte, »wenn ich Sie daran zu erinnern wage, daß Sie mir den Faden Ihrer Erzählung zu verlieren scheinen.«
»Nichts wahrscheinlicher«, erwiderte der Doctor in vollkommen guter Laune. »Es ist eine Gewohnheit meiner Nation, stets den Faden zu verlieren, und eine Gewohnheit der Ihrigen, Sir, denselben beständig zu finden. Welch ein herrliches Beispiel der weisen Anordnungen des Weltalls und der ewigen Uebereinstimmung der Dinge!«
»Sie werden mich verbinden«, sagte Mr. Neal mit ungeduldigem Stirnrunzeln, »wenn Sie sich ein für allemal auf die Thatsachen beschränken. Darf ich um meiner selbst willen fragen, ob Mrs. Armadale Ihnen zn sagen im Stande war, was ihr Gatte mich schreiben zu lassen wünscht, und warum er sich weigert, sie dasselbe für ihn schreiben zu lassen?«
»Da ist der Faden meiner Erzählung, und besten Dank, daß Sie denselben für mich gefunden!« sagte der Doctor. »Sie sollen das, was Mrs. Armadale mir zu erzählen hatte, in Mrs. Armadales eigenen Worten erfahren. »Die Ursache, die mich jetzt aus seinem Vertrauen ausschließt«, sagte sie »ist, wie ich fest überzeugt bin, dieselbe, die mich stets aus seinem Herzen ausgeschlossen. Ich bin das Weib, das er geheirathet, doch nicht das Weib, das er geliebt hat. Ich wußte, als er mich heirathete, daß ein anderer Mann das Weib zum Altar geführt, welches er geliebt hatte. Ich glaubte im Stande zu sein, ihn sie vergessen zu machen. Ich hoffte dies, als ich ihn heirathete, und ich hoffte es wieder, als ich ihm einen Sohn gebar. Ich brauche Ihnen das Ende meiner Hoffnungen nicht zu sagen, Sie haben dasselbe selbst gesehen.« Geduld, Sir, wenn ich bitten darf! Ich habe den Faden nicht wieder verloren, sondern folge demselben Zoll für Zoll. »Ist dies alles, was Sie wissen?» fragte ich. »Alles«, sagte sie, »was ich bis vor kurzer Zeit wußte. In der Schweiz jedoch, als seine Krankheit fast ihren Gipfel erreicht hatte, sollte ich etwas mehr, erfahren. Der Zufall brachte ihm Nachrichten von dem Weibe, das der Schatten und das Gift meines Lebens gewesen, die Nachricht, daß sie gleich mir ihrem Gatten einen Sohn geboren. Sowie er diese Entdeckung gemacht – eine so unbedeutende Sache, wie es nur eine gab – erfaßte ihn eine tödtliche Furcht, nicht für sich selbst, nicht für mich, sondern für sein eigenes Kind. An demselben Tage ließ er, ohne mir ein Wort zu sagen, den Arzt holen. Ich war so kleinlich oder gottlos, wie Sie es nennen wollen, an der Thür zu lauschen. Ich hörte ihn sagen: »Ich habe meinem Sohne etwas mitzutheilen, wenn derselbe alt genug ist, um mich zu verstehen. Werde ich lange genug leben, um es ihm sagen zu können?« Der Arzt wollte ihm hierüber nichts Gewisses mittheilen. In derselben Nacht schloß er sich, abermals ohne mir ein Wort zu sagen, in sein Zimmer ein. Was würde ein anderes Weib gethan haben, das man behandelt, wie man mich behandelte? Sie würde gethan haben, was ich that, sie würde abermals gelauscht haben. Ich hörte ihn zu sich selber sprechen: »Ich werde nicht lange genug leben, um es ihm zu sagen; ich muß es niederschreiben, ehe ich sterbe.« Ich hörte seine Feder auf dem Papiere kratzen, ich hörte ihn schwer stöhnen und schluchzen, während er schrieb; ich flehte ihn um Gottes willen an, mich einzulassen. Die grausame Feder war die einzige Antwort, die mir wurde. Ich wartete vor der Thür – stundenlang – ich weiß nicht, wie lange. Plötzlich hörte die Feder zu kratzen auf und ich vernahm nichts mehr. Ich flüsterte leise durch das Schlüsselloch; ich sagte, es friere mich und ich sei müde vom langen Warten; ich sagte: Liebes Herz, laß mich ein! doch selbst die grausame Feder antwortete mir jetzt nicht mehr, es herrschte Todtenstille Ich schlug mit der ganzen Kraft meiner schwachen Hände an die Thür Die Diener kamen und. erbrachen dieselbe. Wir kamen zu spät, das Unglück war geschehen. Bei jenem unglückseligen Briefe hatte der Schlag ihn getroffen, bei jenem unglückseligen Briefe fanden wir ihn gelähmt, wie Sie ihn jetzt sehen. Die Worte, die er Ihnen jetzt zu dictiren wünscht, sind jene Worte, die er selbst würde geschrieben haben, falls der Schlag ihn bis zum Morgen verschont hätte. In jenem Augenblicke ist eine Stelle in dem Briefe leer geblieben, und diese leere Stelle bittet er Sie für ihn auszufüllen.« Dies waren Mrs. Armadale’s eigene Worte und in diesen Worten haben Sie die ganze Erklärung und Auskunft, die ich Ihnen zu geben vermag. Sagen Sie mir, Sie, wenn Sie die Güte haben wollen, ob ich diesmal dem Faden meiner Erzählung gefolgt bin? Habe ich Ihnen die Nothwendigkeit gezeigt, die mich von dem Sterbelager Ihres Landsmannes zu Ihnen führte?«
»Bis hierher«, sagte Mr. Neal, »zeigen Sie mir blos, daß Sie sich der Aufregung hingeben. Es ist dies eine zu ernste Sache, als daß man dieselbe behandeln dürfte, wie Sie sie in diesem Augenblicke behandeln. Sie haben mich in die Sache hineingezogen und ich bestehe darauf, meinen Weg klar vor mir zu sehen. Erheben Sie nicht die Hände; Ihre Hände gehören nicht zur Sache. Falls ich mich an der Beendigung dieses geheimnißvollen Briefes betheiligen soll, so ist es nicht mehr als eine gerechtfertigte Vorsicht, wenn ich frage, warum es sich in dem Briefe handelt. Mrs. Armadale scheint Sie, vermuthlich in Erwiderung der höflichen Aufmerksamkeit, mit der Sie ihre Hand in die Ihrige nahmen, mit einer Menge häuslicher Einzelheiten bekannt gemacht zu haben. Darf ich fragen, was sie Ihnen über den Brief ihres Gatten, soweit dieser denselben geschrieben, mitzutheilen wußte?«
»Mrs. Armadale konnte mir darüber nichts mittheilen«, erwiderte der Arzt mit einer plötzlichen Förmlichkeit, welche verrieth, daß ihm die Geduld zu reißen anfange. »Ehe sie sich hinlänglich zu fassen vermochte, um an den Brief zu denken, hatte ihr Gatte denselben gefordert und in sein Schreibpult einschließen lassen. Sie weiß, daß er seitdem einmal über das andere denselben zu beenden versucht hat, daß ihm aber jedes mal seine Finger den Dienst versagten. Sie weiß, daß seine ärztlichen Rathgeber, als jede andere Hoffnung auf Heilung entschwunden, ihm auf die Wirkung des vortrefflichen Brunnens von Wildbad zu hoffen empfahlen Und schließlich weiß sie, welches Ende diese Hoffnung genommen hat, denn sie weiß, was ich heute Morgen ihrem Gatten angekündigt habe«
Das düstere Stirnrunzeln, das sich allmälig auf Mr. Neal’s Gesicht gelagert, war immer finsterer geworden. Er sah den Doctor an, als hätte dieser ihm eine persönliche Beleidigung angethan.
»Je mehr ich mir das, was Sie von mir fordern, überlege, je weniger gefällt mir dasselbe«, sagte er. »Können Sie mit Bestimmtheit erklären, daß Mr. Armadale völlig bei Verstand ist?«
»Ja, so bestimmt, wie ich dies mit Worten zu thun vermag.«
»Billigt seine Gattin es, daß Sie mich um meinen Beistand ersuchen?«
»Seine Gattin sendet mich zu Ihnen, dem einzigen Engländer in Wildbad, damit Sie für Ihren sterbenden Landsmann die Worte niederschreiben, die er selbst nicht zu schreiben im Stande ist und die außer Ihnen Niemand in diesem Orte zu schreiben fähig ist.«
Diese Antwort trieb Mr. Neal aus den letzten Zoll Terrains zurück, den er noch behaupten konnte; doch selbst auf diesem Zoll bot der Schotte noch immer Widerstand.
»Warten Sie einen Augenblick!« sagte er. »Sie drücken sich stark aus; lassen Sie uns untersuchen, ob Sie sich auch richtig ausdrücken. Lassen Sie uns ganz sicher sein, daß außer mir Niemand zur Hand ist, der die Verantwortlichkeit statt meiner zu übernehmen geeignet wäre. Es befindet sich erstens ein Bürgermeister in Wildbad, ein Mann, der eine officielle Stellung einnimmt, die eine solche Einmischung rechtfertigen würde.«
»Ein Mann, wie man ihn unter tausenden kaum findet«, sagte der Doctor, »der nur einen Fehler besitzt – er kennt keine Sprache, außer seiner Muttersprache.«
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