Alexandre Dumas der Ältere - Der Frauenkrieg

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»Welch ein Gewebe von Abscheulichkeiten!« rief Nanon.

»Nein, meine liebe Schwester, das sind die Nothwendigkeiten des Bürgerkrieges.«

»Ich begreife jetzt, wie ein Mensch, der zu solchen Dingen fähig ist, wagen konnte, was Ihr gestern gewagt habt.«

»Was habe ich denn gethan?« fragte Cauvignac mit der unschuldigsten Miene der Welt, »was habe ich gewagt?«

»Ihr habt es gewagt, eine so angesehene Person wie Herrn von Epernon in das Gesicht zu betrügen. Aber das begreife ich nicht, das habe ich, ich gestehe es, nie gedacht, daß ein von meinen Wohlthaten überhäufter Bruder kalt den Plan fassen könnte, seine Schwester zu Grunde zu richten.«

»Meine Schwester zu Grunde richten. . . ich?« sagte Cauvignac.

»Ja, Ihr!« versetzte Nanon; »ich brauchte nicht Eure Erzählung abzuwarten, welche mir beweist, daß Ihr zu Allem fähig seid, um die Handschrift des Billets zu erkennen. Seht! Wollt Ihr leugnen, das dieser anonyme Brief von Eurer Hand ist?«

Entrüstet legte Nanon den verrätherischen Brief, welchen ihr der Herzog am Abend vorher zugestellt hatte, ihrem Bruder vor die Augen.

Cauvignac las ihn, ohne ans der Fassung zu kommen-.

»Nun,« sagte er, »was habt Ihr gegen diesen Brief? Findet Ihr ihn etwa schlecht abgefaßt? Es würde mir sehr leid für Euch thun, denn es bewiese, daß Ihr keine Literatur besitzt.«

»Es handelt sich nicht um die Abfassung, mein Herr, sondern um die Sache selbst. Seid Ihr es oder seid Ihr es nicht, der diesen Brief geschrieben hat?«

»Ich hin es allerdings. Hätte ich die Sache leugnen wollen, so würde ich weine Handschrift verstellt haben; aber das war unnötig. Es lag nie in meiner Absicht, mich vor Euren Augen zu verbergen. Ich wünschte sogar, daß Ihr erkennen würdet, der Brief käme von mir.«

»Ihr gesteht es!« rief Nanon mit einer Geberde des Abscheus.

»Das ist ein Rest von Demuth, liebe Schwester. Ja, ich muß Euch sagen, ich wurde von einer Art von Rache angetrieben.«

»Von Rache?«

»Ja, von einer sehr natürlichen.«

»Rache gegen mich, Unglücklicher! Bedenkt Ihr auch, was Ihr sagt? Was habe ich Euch Böses zugefügt, daß Euch der Gedanke kommt, sich an mir zu rächen?«

»Was Ihr mir gethan habt? Ah! Nanon, versetzt – Euch an meine Stelle. Ich verlasse Paris, weil ich dort zu viel Feinde hatte; das ist des Unglück von allen Politikern. Ich wende mich an Euch, ich flehe Eure Hilfe an. Erinnert Ihr Euch? Ihr habt drei Briefe erhalten. Ihr werdet wohl nicht sagen, Ihr habet meine Handschrift nicht erkannt. Es war ganz die des anonymen Billets, und überdies hatte ich die Briefe unterzeichnet. Ich schrieb drei Briefe an Euch, um Euch um hundert armselige Pistolen zu bitten. Hundert Pistolen von Euch, die Ihr Millionen besitzt! Das war eine Erbärmlichkeit, aber Ihr wißt, hundert Pistolen sind meine Zahl. Nun wohl, meine Schwester stößt mich zurück. Ich zeige mich bei meiner Schwester: meine Schwester läßt mich abweisen. Natürlich erkundige ich mich. Vielleicht ist sie im Unglück, denke ich; das ist der Augenblick, um ihr zu beweisen, daß ihre Wohlthaten nicht auf ein undankbares Land gefallen sind. Vielleicht ist sie nicht mehr frei. Dann muß man ihr vergeben. Ihr seht, mein Herz suchte Entschuldigungen für Euch. Da erfahre ich, meine Schwester sei frei, glücklich, reich, sehr reich, und ein Fremder, ein Baron von Canolles, maße sich meine Rechte an und lasse sich von ihr an meiner Stelle protegieren. Nun verdrehte mir die Eifersucht den Kopf.«

»Sagt die Habgier. Ihr habt mich an den Herrn, von Epernon verkauft, wie Ihr Fräulein von Chevreuse an den Coadjutor verkauftet. Ich frage Euch, was ging es Euch an, daß ich mit Herrn von Canolles in Verbindung stand?«

»Nicht nichts, und ich hätte nicht daran gedacht, mich darüber zu beunruhigen, würdet Ihr Eure Verbindung mit mir fortgesetzt haben.«

»Wisst Ihr wohl, daß Ihr, wenn ich ein einziges Wort zu dem Herrn Herzog von Epernon sagte, wenn ich ihm ein unumwundenes Geständnis machte, verloren wäret? Ihr habt selbst so eben und aus seinem eigenen Munde gehört, was für ein Schicksal er demjenigen bestimmt, der ihm sein Blanquett gestohlen hat.«

»Sprecht nicht mehr davon; ich schauerte bis in das Mark meiner Knochen, und ich bedurfte meiner ganzen Selbstbeherrschung, um mich nicht zu verrathen.«

»Und Ihr zittert nicht, Ihr, der Ihr doch zugesteht, daß Ihr die Furcht kennt?«

»Nein; denn dieses unumwundene Bekenntniß würde beweisen, daß Herr von Canolles nicht Euer Bruder ist. Die Worte Eures Briefes nähmen, an einen Fremden gerichtet, eine ärgerliche Bedeutung an. Glaubt mir, ein Geständniß mit Umwegen, wie das, welches Ihr vorhin machtet, ist mehr werth. Undankbare, ich will nicht sagen Blinde, bedenkt doch, wie viele von mir vorhergesehene Vortheile aus der kleinen durch meine Sorge vorbereiteten Komödie entspringen. Erstens waret Ihr sehr verlegen und zittertet vor Angst, Herrn von Canolles kommen zu sehen, der, nicht in Kenntniß gesetzt, bei Eurem kleinen Familienromane furchtbar im Nebel herumgetappt wäre. Meine Erscheinung hat im Gegentheil Alles gerettet. Euer Bruder ist kein Geheimniß mehr. Herr von Epernon nahm ihn an und zwar, ich muß es sagen, auf eine sehr artige Weise. Nun braucht der Bruder sich nicht mehr zu verbergen, er ist vom Hause; folglich Briefwechsel, äußere und innere Rendezvous, vorausgesetzt, daß der Bruder mit den schwarzen Haaren und Augen die Unschicklichkeit nicht so weit treibt, daß er dem Herrn Herzog von Epernon gerade in das Gesicht schaut. Ein Mantel gleicht ungeheuer einem andern Mantel, und sieht Herr von Epernon einen Mantel von Euch gehen, wer wird ihm sagen, ob es der eines Bruders ist oder nicht? Ihr seid also frei wie der Wind. Nur habe ich mich um Euch zu dienen, umgetauft und nenne mich Canolles; das ist unbequem. Ihr solltet mir für dieses Opfer Dank wissen.«

Diesem Redestrom, einem Resultat einer unglaublichen Unverschämtheit, wußte Nanon ganz versteinert keine Gründe mehr entgegenzusetzen. Den Sieg, den er im Sturme davon getragen, benützend, fuhr Cauvignac fort:

»Und nun, liebe Schwester, da wir nach einer so langen Abwesenheit wieder vereinigt sind, da Ihr nach so vielen Kreuz- und Querzügen einen wahren Bruder wieder gefunden habt, gesteht, daß Ihr fortan, Dank sei es dein Schilde, den die brüderliche Liebe über Euch ausbreitet, auf beiden Ohren schlafen werdet. Ihr werdet so ruhig leben, als ob ganz Guienne Euch anbetete, was, wie Ihr wißt, nicht der Fall ist; aber Guienne muß nach unserer Pfeife tanzen. In der That, ich quartiere mich auf Eurer Schwelle ein; Herr von Epernon macht mich zum Obersten; statt sechs Mann habe ich zweitausend. Mit diesen zweitausend Mann erneute ich die Arbeiten des Hercules. Man ernennt mich zum Herzog; zum Pair; Frau von Epernon stirbt, Herr von Epernon heirathet Euch . . .«

»Vor Allem dem hört zweierlei,« sagte Nanon mit kurzem Tone.

»Was, liebe Schwester? Sprecht, ich bitte Euch.«

»Erstens werdet Ihr dem Herzog das Blanquett zurückgeben, sonst hängt man Euch. Ihr habt den Spruch aus seinem eigenen Munde gehört. Sodann entfernt Ihr Euch sogleich von hier, oder ich bin verloren, was für Euch zwar nichts ist, aber Ihr stürzt Euch mit mir ins Verderben, ein Grund, der Euch vielleicht bewegen wird, meinen Untergang in Betracht zu ziehen.«

»Zwei Antworten, liebe Dame: dieses Blanquett ist mein Eigenthum, und Ihr könnt mich nicht abhalten, mich hängen zu lassen, wenn es mir gefällt.«

»Immerhin!«

»Ich danke! aber seid unbesorgt, es wird dem nicht so sein. Ich habe Euch so eben meinen Widerwillen gegen diese Todesart ausgedrückt. Ich behalte also das Blanquett, wenn Ihr nicht etwa Lust habt, es mir abzukaufen, in welchem Falle wir mit einander handeln können.«

»Ich brauche es nicht, ich ertheile selbst Blanquette.«

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