Osho Osho - DAS HERZ-SUTRA

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DAS HERZ-SUTRA: краткое содержание, описание и аннотация

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Diese Sutras sind die wichtigsten Sutras in der großen buddhistischen Literatur. Daher heißen sie «Das Herz-Sutra» – weil sie das Herz der buddhistischen Botschaft sind.Osho erläutert hier, aus dem Blickwinkel der Moderne, warum Identifikation unser größter Hemmschuh auf dem Weg der Bewusstheit ist, und warum wir die Essenz des Erwachens als Saat in uns tragen, die nur den richtigen Boden braucht, um zu gedeihen und zu blühen. Im Einssein mit der Existenz ist alles da, im Zustand des Erwachens erkennen wir es endlich."Was Buddha hier sagt, das sind die Aussagen von einem, der in die Weisheit des Jenseits eingetreten ist – die Weisheit, die erst dann kommt, wenn du alle möglichen Identifikationen abgestreift hast, niedrigere wie höhere, diesseitige wie jenseitige, wenn du alle denkbaren Identifikationen transzendiert hast, wenn du überhaupt nicht mehr identifiziert bist, wenn nur noch eine reine Flamme der Bewusstheit zurückbleibt …"
Ein Buch für alle, die sich für diese große Botschaft Buddhas in einem zeitgenössischen Kontext interessieren.

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Entweder in der Liebe – was die Leute zu meiden gelernt haben … Wie viele Leute verzehren sich nicht ständig nach Liebe, zerstören aber aus dieser Angst vor dem Nichts jegliche Möglichkeit, dass sie kommen kann! Oder in tiefer Meditation, wenn das Denken stillsteht: Du siehst einfach, dass innen nichts ist, aber dies Nichts eine Präsenz hat, nicht einfach eine Abwesenheit von Denken ist, sondern eine Anwesenheit von etwas Unbekanntem, Mysteriösem, etwas Riesigem ist. Oder aber im Tod – wenn du wach dabei bleibst. Die Leute sterben meist in Unbewusstheit. Aus ihrer Angst vor dem Nichts werden sie unbewusst. Wenn du bewusst stirbst … Und du kannst nur dann bewusst sterben, wenn du das Phänomen des Todes akzeptierst; aber dazu muss man sein Leben lang lernen, muss sich vorbereiten. Man muss lieben können, um zum Sterben bereit zu sein, und man muss meditieren können, um zum Sterben bereit zu sein. Nur ein Mensch, der geliebt und meditiert hat, wird bewusst sterben können. Und wenn du einmal bewusst stirbst, dann brauchst du nicht wieder zurückzukehren, weil du die Lektion des Lebens gelernt hast. Dann löst du dich im Ganzen auf: Das heißt Nirvana .

Die logischen Positivisten erscheinen sehr logisch, aber sie übersehen etwas – weil die Wirklichkeit sehr viel mehr ist als Logik. In der gewöhnlichen Erfahrung kommen wir nicht über Logik hinaus. Sie sagen: „Dieser Sessel ist da. Nehmt ihn weg, und ihr werdet sagen, es ist kein Sessel da. Also wird damit eine bloße Abwesenheit bezeichnet. Der Sessel ist fortgenommen worden.“ Dies sind gewöhnliche Beispiele für „nichts“ – einst war hier ein Haus, dann wurde es abgerissen, jetzt ist es nicht da. „Nicht da“ bezeichnet nur eine Abwesenheit.

Aber es gibt Formen des Nichts, tief in eurem Sein, mitten im Kern … Im genauen Kern des Lebens existiert der Tod. Der Tod ist das Auge des Zyklons. In der Liebe kommt ihr ihm nahe, in der Meditation kommt ihr ihm nahe, im körperlichen Tod kommt ihr ihm ebenfalls nahe. Im Tiefschlaf, wenn die Träume verschwinden, kommt ihr ihm nahe. Es ist sehr lebensspendend, es ist lebensbestärkend. Ein Mensch, der nicht tief schlafen kann, wird krank werden, weil er nur im tiefen Schlaf, wenn er in seine tiefsten Tiefen hineinstirbt, wieder Leben, Energie, Vitalität schöpft. Am Morgen ist er wieder frisch und voller Saft und Kraft – pulsierend, wieder pulsierend. Lernt zu sterben! Das ist die größte Kunst, die es zu lernen gilt, das größte Know-how.

Heidegger sagt … Sein Standpunkt kommt demjenigen Buddhas sehr nahe, aber seine Sprache ist sehr modern. Das ist der Grund, warum ich ihn hier zitiere: „Jedes Sein, insofern es ein Sein ist, besteht aus nichts.“ Es gibt dazu auch eine parallele christliche Doktrin, wenn auch sehr gemieden – denn die christlichen Theologen können nichts damit anfangen, sie fühlen sich von ihr überfordert: nämlich die Doktrin der creatio ex nihilo – dass die Schöpfung aus dem Nichts kommt.

Fragt ihr den modernen Physiker, wird er Buddha recht geben: Je tiefer man in die Materie eindringt, desto mehr löst sich alles auf. Es kommt der Moment – wenn man das Atom spaltet –, wo die Dinglichkeit vollends verschwindet. Dann gibt es noch Elektronen, aber das sind keine Dinge mehr, sondern Nichtse. Es ist sehr schwierig zu verstehen. Aber die Physik, die moderne Physik, ist der Metaphysik sehr nahe gekommen – weil sie mit jedem Tag der Wirklichkeit immer näher kommt. Sie nimmt ihren Weg durch die Materie, aber kommt beim Nichts an. Ihr wisst, es gibt in der modernen Physik keine Materie mehr.

Materie ist nur eine Illusion: Sie scheint nur da zu sein, ist es aber nicht. Ihre ganze Solidität, ihre ganze Stofflichkeit – alles nur Illusion, nichts ist stofflich, alles ist Fluxus und Energie. Die Materie ist nichts als Energie. Und je tiefer man in die Energie hineingeht, desto mehr ist Energie nicht ein Etwas, sondern ein Nicht-Etwas.

Der Tod ist der Punkt, wo alles Wissen scheitert und wir offen werden für das Sein. Das ist auch seit Jahrhunderten die buddhistische Erfahrung. Buddha schickte seine Jünger, wenn jemand gestorben war, immer zum Zuschauen – sie sollten sich anschauen, wie die Leiche auf dem Scheiterhaufen verbrennt: „Meditiert dort, meditiert über die Nichtigkeit des Lebens.“ Der Tod ist der Punkt, an dem alles Wissen scheitert, und wo das Wissen scheitert, scheitert der Verstand. Und wenn der Verstand scheitert, besteht eine Möglichkeit, dass die Wahrheit zu dir durchdringt. Aber die Leute wissen es nicht. Wenn jemand stirbt, wisst ihr nicht, was ihr tun sollt, werdet ihr sehr verlegen. Wenn jemand stirbt, ist das ein großartiger Moment zu meditieren.

Ich denke immer, dass jede Stadt ein Sterbezentrum braucht. Wenn jemand stirbt und sein Tod ganz, ganz nah ist, sollte er ins Sterbezentrum gebracht werden. Es sollte ein kleiner Tempel sein, wo Menschen, die tief in Meditation gehen können, um den Sterbenden herumsitzen sollten, ihm helfen sollten zu sterben und an seinem Sein teilhaben sollten, wenn es ins Nichts übergeht. Wenn jemand sich ins Nichts auflöst, wird eine enorme Energie freigesetzt. Die Energie, die da war, die ihn umgab, wird freigesetzt. Wenn ihr in schweigendem Zustand um ihn herumsitzt, werdet ihr auf eine phantastische Reise gehen. Kein psychedelisches Mittel kann euch da hinbringen. Der Sterbende setzt auf natürlichem Wege eine enorme Energie frei. Wenn ihr diese Energie absorbieren könnt, werdet auch ihr quasi mit ihm sterben. Und ihr werdet das Höchste sehen – den Ursprung und das Ziel, den Anfang und das Ende.

„Der Mensch ist dasjenige Wesen, durch das das Nichts in die Welt kommt“, sagt Jean-Paul Sartre. Bewusstsein ist nicht dieses oder jenes Objekt, es ist überhaupt kein Objekt. Aber es ist doch zumindest es selbst? „Nein“, sagt Sartre, „genau das ist es nicht. Bewusstsein ist nie identisch mit sich selbst. Daher ist das reflektierte Selbst, wenn ich über mich selbst reflektiere, etwas anderes als das reflektierende Selbst. Wenn ich versuche auszusprechen, was ich bin, scheitere ich, weil das, worüber ich spreche, während des Sprechens in die Vergangenheit entgleitet und zu dem wird, was ich war. Ich bin meine Vergangenheit und meine Zukunft, und dennoch bin ich nicht. Ich war das eine, und ich werde das andere sein. Aber in der Gegenwart ist da ein Nichts.“

Wenn jemand dich fragt: „Wer bist du?“, was wirst du sagen? Entweder wirst du aus der Vergangenheit heraus antworten – die nicht mehr ist; oder du kannst aus der Zukunft heraus antworten – die noch nicht ist. Aber wer bist du genau in diesem Moment? – ein Niemand, ein Nichts. Dieses Nichts ist der wahre Kern, das Herz … das Herz deines Seins.

Der Tod ist nicht die Axt, die den Baum des Lebens umhaut, sondern die Frucht, die an ihm heranwächst. Der Tod ist die eigentliche Substanz, aus der du gemacht bist. Das Nichts ist dein eigentliches Sein. Dringe zu diesem Nichts vor, entweder durch Liebe oder durch Meditation, und sieh es immer wieder blitzhaft aufleuchten. Das ist es, was Nagarjuna mit Shunya meint. Das ist es, was Buddha an jenem Tag übertrug, als er die Blumenpredigt hielt. Das ist es, was Mahakashyapa verstand, als er lachte. Er sah das Nichts und seine ganze Reinheit, seine ganze Unschuld, seine ganze unberührte Unschuld, seinen ganzen Glanz, seine ganze Unsterblichkeit – denn das Nichts kann nicht sterben. Dinge sterben; das Nichts ist unsterblich, ewig. Wenn ihr mit etwas identifiziert seid, egal was es ist, werdet ihr den Tod erleiden. Aber wenn ihr wisst, dass ihr der Tod seid, wie könnt ihr dann den Tod erleiden? Dann kann euch nichts zerstören; das Nichts ist unzerstörbar.

Eine buddhistische Parabel erzählt, dass der König der Hölle einen frisch angekommenen Geist fragte, ob er während seines Lebens den drei himmlischen Boten begegnet sei. Und als dieser antwortete: „Nein, Herr, ich bin ihnen nicht begegnet“, fragte er, ob er je einen alten, altersgebeugten Mann, oder je einen armen, kranken, freundlosen Mann, oder je einen toten Mann gesehen habe.

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