Gabriele Ketterl - Wenn die Träume laufen lernen 1 - IBIZA

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Wenn die Träume laufen lernen 1: IBIZA: краткое содержание, описание и аннотация

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An einem Frühlingstag im Jahr 2018 zieht die schottische Schriftstellerin Caroline Montrose in ihrem Cottage in Stonehaven einen alten, verstaubten Karton aus dem Regal.
Als sie ihn nach reiflicher Überlegung öffnet, beginnt eine ebenso bunte wie emotionale Zeitreise in die Achtzigerjahre. Mit jedem Foto, jedem Gesicht kehren Erinnerungen an die turbulenteste Zeit ihrer Jugend zurück. Erinnerungen an wundervolle Menschen, die sie erst zu der Frau werden ließen, die sie heute ist. An die magisch-romantische Hippieinsel Ibiza, an ein Leben, von dem viele träumen.
Vor allem jedoch an einen ganz besonderen Mann: Carlos, den schönen, selbstverliebten Macho sowie begnadeten Flamencotänzer ¬und an eine einzigartige Freundschaft, für die es keine Worte gibt.
Von Gabriele Ketterl bei Amrun erschienen:
Gefangene der Wildnis 1
Gefangene der Wildnis 2
Highlands mit Hindernissen*
Wenn die Träume laufen lernen 1: IBIZA
Wenn die Träume laufen lernen 2: LANZAROTE

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»Aber sicher, ich bin nur müde. Was soll denn nicht in Ordnung sein? Du weißt doch, wenn ich vor Sonnenaufgang aufstehen muss, bin ich zu nichts zu gebrauchen.«

Er zuckte die Schultern. »Dann sorgen wir dafür, dass du wach wirst, ich hol mal Kaffee.« Mit Fernando im Schlepptau verschwand er in der Bodega.

Ich ließ meinen Blick über die Bucht gleiten, sah die Boote mit ihren am Bug befestigten Laternen draußen auf dem Meer. Wie große Glühwürmchen schaukelten sie auf den sanften Wellen, während sich über ihnen der Mond anschickte, sich zur Ruhe zu begeben. Vereinzelt hörte man die Fischer singen und einige klangen ausnehmend schön.

Die Mauer war in zwei Etagen gebaut, sodass man wie auf einer Bank gemütlich sitzen konnte. Tagsüber war es hier trotz einiger Sonnenschirme fast zu heiß, um diese Zeit aber war es sehr angenehm und die Stimmung der ausklingenden Nacht unvergleichlich. Auch wenn ich das frühe Aufstehen hasste, das hier versöhnte mich immer wieder mit den Umständen. Carlos und Fernando kamen auf uns zu, jeder zwei volle Gläser Café con leche in Händen.

Während Fernando Roberta versorgte, setzte Carlos sich vorsichtig hinter mich und streckte seine langen Beine links und rechts von mir aus.

»Mit zwei Päckchen Süßstoff. Und umgerührt ist auch schon.« Er drückte mir das Glas in die Hand, das er wie immer mit einer Papierserviette umwickelt hatte, damit ich mich nicht verbrannte.

Ich nippte an dem heißen, süßen Kaffee. »Perfekt, vielen Dank.«

Behutsam stellte ich das Glas neben uns ab, schmiegte mich an Carlos‹ warmen Oberkörper, verrenkte mich ein wenig und zog ein Päckchen Marlboro Lights aus meiner Hosentasche. Ich konnte gar nicht so schnell nach meinem Feuerzeug greifen, wie auch schon eine Flamme neben meinem Gesicht aufloderte. Ich hielt meine Zigarette an die Flamme und beobachtete wie so oft das Kunststück, bei dem Carlos seine Corona zuerst aus der Packung und dann so in die Höhe schnippte, dass sie einen Doppelsalto in der Luft beschrieb und exakt zwischen seinen leicht geöffneten Lippen landete.

Ich hasste ihn dafür!

Viel zu oft habe ich, zur allgemeinen Erheiterung, dieses Kunststück nachzumachen versucht – mit zweifelhaftem Erfolg. Die Kippe landete überall, in meinen Haaren, in meinem Ausschnitt, im Ausschnitt meines Gegenübers, in Silvies Crema Catalán und einmal um ein Haar in meinem rechten Nasenloch. Danach hatte ich es nie wieder versucht. Ich griff nach meinem Glas und kuschelte mich fester an ihn, spürte, wie sein Arm mich umfasste und an sich drückte.

Seine tiefe, leise Stimme unterbrach kurz darauf die Stille. »Hey, Nando, ein gut gemeinter Rat, da ich dich letzte Nacht mit der schwarzgefärbten Schönheit gesehen habe: Sei da ein wenig vorsichtig.«

Fernando seufzte herzerweichend. »Was soll ich denn tun? Das ist mein unglaubliches Charisma, sie steht eben auf mich. Gib doch zu, dass sie dir auch aufgefallen ist.«

Carlos lachte lautlos in sich hinein. »Ja, schon, aber um ehrlich zu sein, war der Blick auf sie meist durch ihren stiernackigen Begleiter verdeckt, der die nicht zu verachtenden Ausmaße eines Profiwrestlers besitzt.«

»Ja, Himmel, wie soll ich mich denn wehren, wenn sie mich halb anspringt? Zur Seite gehen?«

Carlos nickte. »Das wäre wirklich die beste Lösung. Du kannst nicht behaupten, dass das Angebot in Sachen Frauen in irgendeiner Form zu klein wäre, oder? Noch mal, pass auf. Der Kerl macht dich alle, wenn er etwas mitbekommt. Schon klar, dass er nicht der Hellste ist, aber selbst der Typ hat sowas wie Instinkt, wenn’s um seine Frau geht. Lass die Finger von ihr, wenn dir dein Gesicht im Urzustand lieb ist.«

Fernando drückte seine Zigarette im Aschenbecher aus, der zwischen uns stand. »Du hast leicht reden. Kann ich was dafür, dass ich andauernd Problemfälle anziehe?«

Ich musste mich nun leider doch einmischen. »Tja, Großer, Gleich und Gleich gesellt sich eben gerne.«

Fernando beugte sich blitzschnell zu uns und zwickte mich in den Arm.

»Hier gibt’s kein tja, junge Frau. Was hältst du denn von der Idee, mich endlich zu erhören und mir somit all diese Probleme vom Hals zu schaffen, na?«

Ich wandte Fernando mein Gesicht zu und lächelte ihn vielsagend an. »Ich dachte, damit sind wir durch? Also noch mal: Träum weiter!«

Der schöne Canario ließ seinen Blick aus unverschämt blauen Augen über mich gleiten und grinste frech zurück. »Dich krieg ich noch.«

» Das werde ich zu verhindern wissen.« Carlos‹ Stimme hatte nun einen drohenden Unterton.

»Okay, schon gut. Ich gebe mich geschlagen … für den Augenblick.« Mit einem Lächeln auf den Lippen lehnte Fernando sich zurück und begann gedankenverloren, sich eine von Robertas dunklen Locken um den Finger zu wickeln.

Carlos trank den letzten Schluck Kaffee, stellte sein Glas weg, zündete sich eine neue Corona an und legte die Arme wieder um mich. Schweigend sahen wir hinaus aufs Meer.

Zusammen schweigen, das war nicht einfach, das musste man können. Schweigen, ohne das seltsame Gefühl, unbedingt etwas sagen zu müssen. Carlos und ich hatten es von der ersten Minute an beherrscht.

4

Drei Jahre zuvor

Teneriffa, Flughafen Reina Sofia, Juni 1985

Es war früher Nachmittag, als ich vor etwas über drei Jahren nach meiner Abreise aus Deutschland auf Teneriffa gelandet war. Jaimes letzte Nachricht am Telefon hatte gelautet, dass er seinen Chefchoreografen Carlos schicken würde, um mich abzuholen. Er beschrieb ihn mir kurz, und schon da war ich mir sehr sicher, dass ich ihn erkennen würde.

So war es dann auch. Kaum verließ ich den Zollbereich und hatte meinen Gepäckwagen, der natürlich in eine komplett andere Richtung wollte als ich, mit Müh und Not hinaus ins Getümmel bugsiert, hielt ich nach Carlos Ausschau. Er war nicht schwer zu erkennen. In einem ärmellosen Jeanshemd und einer kunstvoll zerrissenen, ausgebleichten Jeans sowie dunkelbraunen Cowboystiefeln stand er, die Hände tief in den Hosentaschen versenkt, mit mürrischer Miene an eine Säule gelehnt. Er ließ den Blick aus dunklen Augen gelangweilt über die ankommenden Fluggäste schweifen. Sonderlich begeistert von seinem Auftrag, mich hier aufzusammeln, schien er nicht zu sein. Was mich spontan für ihn einnahm, war die Tatsache, dass an seinem rechten Arm annähernd so viele Armbänder und -reifen baumelten wie an meinem. Ich musste ihn wohl angestarrt haben, denn plötzlich blieb sein Blick an mir hängen. Er musterte mich kurz mit ernster Miene, dann erschien ein Lächeln auf seinen Lippen. Er stieß sich von der Säule ab, nahm die Hände aus den Taschen und kam langsam auf mich zu.

»Caroline? Caroline Montrose?«

O Mann, was für eine Samtstimme.

Ich war mir der Funktionstüchtigkeit meiner Sprachwerkzeuge nicht ganz sicher und beließ es bei einem freundlichen Nicken.

Er sah auf den Gepäckwagen, dessen Griff ich haltsuchend umklammerte. »Ist das dein ganzes Gepäck?«

Ich räusperte mich umständlich, um mit viel zu hoher Stimme zu antworten. »Ja, das reicht doch eigentlich auch, oder?«

Er lächelte vielsagend. »Bei euch Frauen weiß man das nie. Hattest du einen guten Flug? War alles in Ordnung?«

Wieder nickte ich. »Alles super, danke. Der Kaffee hat beschissen geschmeckt, aber sonst war alles gut.«

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