Index
A
α-Motoneuron 77
absteigende Bahnen 79
Adamkiewicz-Arterie siehe Arteria radicularis magna
Anulus fibrosus 93-94
Arachnoidea mater spinalis 75
Arteria radicularis magna 96
Arteria spinalis anterior 70
Arteria spinalis posterior 70
Aszensus siehe Rückenmark: Aszensus
Atlas 72
aufsteigende Bahnen 81
Axis 72
B
Bandscheibenvorfall 93f.
C
Canalis centralis 78
Canalis vertebralis 68
Cauda equina 74
Commissura alba (anterior et posterior) 78
Commissura grisea (anterior et posterior) 78
Conus medullaris 70, 75
Cornu anterius 77
Cornu laterale 77
Cornu posterius 77
D
Decussatio pyramidum 70, 79
Dermatom 84, 95
Dura mater spinalis 75
Durasack 73, 75, 96
E
Epiduralanästhesie 76
Epiduralraum 75
epikritische Sensibilität 81
extrapyramidalmotorisches System 79
F
Fasciculus cuneatus 81
Fasciculus gracilis 81
Feinwahrnehmung siehe epikritische Sensibilität
Fila radicularia 71
Filum terminale 70
Fissura mediana anterior 69
Foramen magnum 69
Foramina intervertebralia 72, 96
Fremdreflex siehe Reflex: polysynaptischer
Funiculus anterior 78
Funiculus lateralis 78
Funiculus posterior 78
G
Ganglion spinale siehe Spinalganglion
Grobwahrnehmung siehe protopathische Sensibilität
Gyrus postcentralis 81
Gyrus praecentralis 79
H
Head’sche Zone 82
Hinterhauptloch siehe Foramen magnum
Hinterhorn siehe Cornu posterius
Hinterstrang siehe Funiculus posterior
I
Incisura vertebralis 72
Interneuron 89
Intumescentia cervicalis 70
Intumescentia lumbosacralis 70
Ischiasschmerz 94
K
Kopfgelenk
oberes 72
unteres 72
L
Lähmung
schlaffe 79
spastische 79
Liquor cerebrospinalis 68, 75
Lumbalpunktion 75
M
Motoneuron 77
motorische Vorderwurzel siehe Radix anterior
Muskeleigenreflex siehe Reflex: monosynaptischer
Myotom 84
N
Nervenplexus 85
Nervi intercostales 84
Neuron
pseudounipolares 74
Nozizeption 81
Nucleus dorsalis 93, 96
Nucleus Edinger-Westphal 93
Nucleus intermediolateralis 96
Nucleus proprius 96
Nucleus pulposus 93f.
Nucleus salivatorius inferior 93
Nucleus salivatorius superior 93
Nucleus Stilling-Clarke siehe Nucleus dorsalis
Nucleus thoracicus posterior siehe Nucleus dorsalis
O
Obex 78
P
Parasympathikus 93
Parese 79
Patellarsehnenreflex 89
Pediculus arcus vertebrae 72
Periduralanästhesie siehe Epiduralanästhesie
Phantomschmerzen 82
Pia mater spinalis 75
Plexusbildung 87
Plexus brachialis 87
Plexus cervicalis 87
Plexus lumbalis 87
Plexus sacralis 87
Propriozeption 82
protopathische Sensibilität 81
Pyramidenbahn 79
Pyramidenbahnkreuzung
siehe Decussatio pyramidum
R
Radix anterior 71
Radix posterior 71, 74
Ramus communicans albus 84
Ramus communicans griseus 84
Ramus dorsalis 83
Ramus ventralis 83
Reflex 88
monosynaptischer 89
pathologischer 92
polysynaptischer 91
Reflexbogen 88
Reflexstatus 90
Rückenmark 69
Aszensus 74
Meningen 75
Rückenmarksegment 72
S
Seitenhorn siehe Cornu laterale
sensorische Hinterwurzel siehe Radix posterior
Somatomotorik 78
Somatosensibilität 78
Spinalanästhesie 76
Spinalganglion 74, 83
Spinalnerv 72
Austritt und Bezeichnung 72
Subarachnoidalraum 75
Substantia alba 77
Substantia gelatinosa 96
Substantia grisea 77
Sulcus lateralis anterior 78
Sulcus lateralis posterior 78
Sulcus medianus posterior 69
Sympathikus 93
T
Tractus corticospinalis anterior 79
Tractus corticospinalis lateralis 79
Tractus olivospinalis 80
Tractus reticulospinalis 79
Tractus rubrospinalis 80
Tractus spinocerebellaris 82
Tractus spinoolivaris 83
Tractus spinothalamicus 81
Tractus vestibulospinalis 80
V
Vorderhorn siehe Cornu anterius
W
Wirbelbogenfüßchen siehe Pediculus arcus vertebrae
Wirbelkanal siehe Canalis vertebralis
Z
Zentralkanal siehe Canalis centralis
Weiterführende Literatur
1.Kaila-Kangas L, Leino-Arjas P, Riihimaki H, Luukkonen R, Kirjonen J (2003) Smoking and overweight as predictors of hospitalization for back disorders. Spine 28: 1860–68
2Rivinoja AE, Paananen MV, Taimela SP, et al. (2011) Sports, smoking, and overweight during adolescence as predictors of sciatica in adulthood: a 28-year follow-up study of a birth cohort. Am J Epidemiol 173: 890–97
Kapitel 4
Hirnhäute und Liquorräume des Zentralnervensystems
Hirnhäute
Dura mater encephali
Arachnoidea mater encephali
Pia mater encephali
Sensible und arterielle Versorgung der Hirnhäute
Liquor- und Ventrikelsystem
Innere Liquorräume und deren Verbindungen
Rautengrube und Rhombencephalon
Liquor und Liquorproduktion
Funktion des Liquors
Erweiterungen der äußeren Liquorräume
Zusammenfassung
Was das IMPP wissen möchte
Index
Weiterführende Literatur
Hirnhäute und Liquorräume des Zentralnervensystems
Vorbemerkung
Im Körper gibt es im Wesentlichen zwei Organe, die besonders schützenswert sind: das Herz und das Gehirn. Ein Ausfall eines der beiden Organe – und sei es nur für wenige Sekunden – hat dramatische Folgen für unsere Gesundheit. Deswegen liegen beide geschützt und zwar umgeben von knöchernen Strukturen. Beim Herz übernimmt diese Aufgabe der knöcherne und knorpelige Brustkorb, beim Gehirn die Schädelbasis und die Schädelkalotte. Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Herz und dem Gehirn ist jedoch, dass das Herz allseits von weichem Gewebe umgeben, das Gehirn hingegen recht fest im Schädel verpackt ist. Um Druckschäden zu vermeiden, ruht das Gehirn deswegen auf einer Art „Wasserbett“. Das bedeutet, dass Nervengewebe dem Knochen nicht unmittelbar aufliegt, sondern von drei Hirnhäuten(Meningen) und zudem einem Flüssigkeitskissen aus Liquor cerebrospinalisumhüllt ist. Dieses „Wasserbett“ setzt sich bis auf das Rückenmark fort und hat dort einen vergleichbaren Aufbau.
Es können ein innerer und ein äußerer Liquorraum voneinander abgegrenzt werden. Der innere entspricht den Hirnventrikeln, der äußere dem Subarachnoidalraum. Die Produktion des Liquors findet in den inneren Räumen statt, seine Resorption in den äußeren. Beide stehen über Öffnungen in Verbindung. Da vor allem der äußere Liquorraum eng mit dem Aufbau des venösen Abflusses des Zentralnervensystems verknüpft ist, sollte man beide Kapitel vergleichend betrachten.
Hirnhäute
Die Hirnhäute setzen sich aus drei einzelnen Schichten zusammen. Wir arbeiten uns von außen nach innen vor. Die äußerste, dem Schädelknochen direkt anliegende Hirnhaut ist die Dura mater encephali(harte Hirnhaut). Die mittig liegende Arachnoidea mater encephali(Spinnenwebenhaut) liegt der Dura mater mehr oder weniger unmittelbar nach innen an. Sie ist über eine spezielle Zellschicht, dem Neurothel, mit der Dura mater verbunden. Die innen liegende Pia mater encephali(zarte Hirnhaut) umfasst nur wenige Zellschichten, welche dem Gehirn-parenchym direkt aufliegen und in einem makroskopischen Präparat nicht deutlich zu erkennen sind. Häufig werden Arachnoidea mater und Pia mater unter dem Begriff Leptomeninx (griech. λεπτός – „fein, zart“) zusammengefasst und so von der derberen Pachymeninx (entspricht der Dura mater; griech. παχύς – „dick, derb“) abgegrenzt.
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