Josef Peil - Änfach frei laafe geloss

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Josef Peils mehr als 40-jährigem Schaffen sind bodenständig und neugierig auf die Welt zugleich.
Das Buch blickt ebenso tief in die Vergangenheit, wie es schon Aktuelles berücksichtigt. Das macht es gegenwärtig und dynamisch.
Einer vom Hunsrück wird diese Zeilen verschlingen und genießen und immer wieder drin lesen. Und einer, der eine ebenso bodenständige Kindheit oder auch ein ganzes Leben in seiner Heimat woanders erlebt hat, auch.
Die Texte verleiten zum Schmunzeln oder auch laut Lachen, oft aber machen sie auch betroffen. Josef Peil hat einen breiten Spiegel des menschlichen Lebens aufgefahren und mit viel Klugheit und Lebensweisheit versehen.

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Reporter: Also Simmern nicht, und damit scheidet eigentlich der Hunsrück insgesamt schon aus. Wie steht es dann mit dem Mainzer Pulverturm, damit sind doch angenehme, wenn auch vielleicht letztendlich wehleidige Erinnerungen verbunden. Dort verbrachte Johannes Bückler die letzten Stunden seines Lebens mit seiner Frau.

Gebeine: Nein, von Julchen einmal abgesehen, ist auch Mainz für den Schinderhannes ein Ort der Schande, wohin er nicht zurückkehren möchte. Stellen Sie sich doch einmal vor: nach heutiger Rechtsprechung käme er mit Lebenslänglich, sprich fünfzehn Jahre bei guter Führung davon. Die neuerliche Gefangenschaft im Pulverturm würde aber womöglich noch länger dauern als das höllische Fegefeuer, das mir immer wieder aus der Presse entgegenlodert.

Reporter: Ich habe Verständnis für Ihr Bemühen, Ihr Inkognito zu wahren. Heißt das nun aber, dass Sie hier im Heidelberger Keller verbleiben wollen, bis einst vielleicht doch noch das Rätsel Ihrer Herkunft wissenschaftlich gelöst wird?

Gebeine: Eine wissenschaftliche Lösung hilft mir nicht mehr, dafür ist es schon zu spät. Vielleicht ist die Trennung des Schinderhannes von Johannes Bückler die beste Lösung. Johannes Bückler ist tot, und es tut ihm gut, in Ruhe gelassen zu werden. Den Schinderhannes haben sich Menschen erfunden. Und wenn sie merken, dass er ihre Fragen nicht beantworten kann, dann setzen sie ihm irgendwie ein Denkmal und vergessen ihn am Ende. Die Geschichtchen um den Johannes durch den Wald waren ja schon der beste Weg dahin. Aber Nationalheld? Dafür ist doch schon der Name zu schauerlich. Oder sollte die Wirklichkeit gar nicht schrecklich genug gewesen sein, um aus Johannes Bückler den Schinderhannes zu machen?

Ich sage es offen, der Ort meiner Sehnsucht ist eine mit Erde gefüllte Gruft, wo mit den Knochen auch der Mythos des Schinderhannes vermodern könnte.

Grand ohne drei

Gleich wie er die Kart uffgeroff hot, hot de Gähle Adam gesiehn, das Spiel musst er hoch reize. Wenn er ’s tät laafe losse, konnt er nor verleere. Die drei stärkste Bauere honn em gefehlt, awer en Karospiel war das mit de Pik-As debei ohne Kreiz unn Herz.

Wie das gepasst hot, grad harre se noch die Red devun gehatt. Drei Kinner harr-er, unn alle drei ware se fort, de ältst Bu beim Opel, de anner noch weirer fort uff eme Schiff, unn die Toochter in Kulenz mit eme Beamte verheirat. So war er mit seiner Änni allän im Haus geblieb.

Awer das Autofahre is em in letzter Zeit immer schwerer gefall. Unn fahre musst er, Geschäft war käns im Dorf.

»Achtzeh«, de Ewald war am Sahn, »zwanzig, zwo, drei«, do musst er passe. Awer de Kurt is hochgang. Bei 40 hot de Adam noch emoh iewerlaacht, sollt er ’s riskeere?

Die Toochter war domit komm, se wollte baue. Unn wenn die Alte ehr Häisje verkaafe, mit baue unn dann die zwei Enkelcher verwahre täre, dass die Toochter mit könnt schaffe gehn, dann wär doch for all gesoricht, harre se gemänt.

Er hot hien unn her iewerlaacht, mit Karo unn Pik war er stark, sollt er Hand spiele?

Es hot em hart uffgang, ma hot’s gesiehn.

Er hatt jo noch viel in das Haus ningestoch in de letzte Johr, Bad unn Heizung ingebaut, de Fußborem unn die Deere nou, die Decke verkläd unn vertäfelt. Ma hot kaum meh gesiehn, dass es en alt Haus war. Dreihunnerttausend, harr er gemänt, müsst er dofor kriehe könne.

De Adam hot dem Kurt mitgehall, awer de Kurt hatt aach en gut Blaat.

»Achtenveerzich«, das war de Punkt, alles ore nix.

Was war em dann anneres iewerich geblieb, als wie alles uff die Toochter ze setze unn das Haus ze verkaafe. Die Rente war nitt so arich, unn zwanzigtausend immer noch ze bezahle. Wenn er das Häisje hätt könne gut los were. Se harre angefang ze baue, ware schun bal fertich.

Unn awei musst er die Sach dorchziehe, zurück is nimmee gang.

»Die honn eich aach noch«, saht de Adam, unn domit harr er das Spiel. Wenn awei in de Blinne en Bauer leihe tät. Rechene konnt er domit jo nitt. Dass dann awer nor zwei Lusche drin ware, wo er gleich lei’e losse konnt, das hot em nitt so gut geschmeckt.

Grad so wenich wie dass er noch käner gefunn hatt, de em aach nor hunnertachtzigtausend genn hätt. Es ware noch drei annere Häiser fäl im Dorf. Die junge Leit, falls se iewerhaupt geblieb sinn, harre entwere kä Geld ore selwer nou gebaut. Unn die Fremme, wo sich so Dinger leiste, die honn die groß Auswahl unn könne die Preise drücke.

»Eich muss Grand spiele«, saht de Adam, unn de Kurt do druf ganz drucke: »Eich wäß das, awer vum-mer kriehst de Contra.«

Dann hot de Kurt de Herzbauer uffgespielt unn dem Adam domit gleich de änziche Trump rausgezoh. Dorch en Fehler vum Ewald kam de Adam wiere ins Spiel unn hot e paar gure Stich gemach.

Er hatt die Aue mitgeziehlt, unn beim Nohziehle am Schluss sinn’s aach nitt meh wor.

»60«, saht de Kurt, »us langt das«, unn de Adam wusst, dass er froh wär, wenn er wie bei dem Spiel am Enn die Hälft kräächt.

De Kurt hot die Karte zesammegeroff: »Dou bist am Genn!«

Awer de Adam hatt kä Luste meh, for annere die Karte ze mische. »Eich mah nimmee, eich gehn häm«, sahr-er.

»Bleib doch noch e bisje«, saht de Ewald unn hot das Thema angefang. Die Froh musst jo komme, wo de Adam Ängst devor hatt: »Unn wann ziehst de fort?«

Do is de Adam weerklich uffgestann, unn im Fortgehn sahr-er: »Am liebste gar nitt.«

Domit war das aach so: Die Hälft gewunn, for ihne war das verlor.

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