Michael Kotsch - Chinesische Medizin 1

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Asiatische Heilmethoden sind mehr als Medizin. Sie sind religiöse Heilsysteme. Was wollen sie eigentlich? In diesem Band sollen die geistlichen und religiösen Hintergründe der weit verbreiteten asiatischen Heilmethoden genannt und bewertet werden.

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In dieser Zeit entsteht die grundlegende Philosophieder TCM, die Konzepte von yin und yang und der fünf Elemente, der fünf Töne, fünf Geschmäcker, sechs Energien und acht Winde, der Lebensenergie Qi und der zirkulierenden Körperflüssigkeiten. Prägend war eine Mischung der empirisch erhobenen medizinischen Daten mit kosmogenen und geomantischen Interpretationen, die auf eine Harmonisierung mit der Natur abzielten.

Als eigentliche Begründer der chinesischen Heilkunde aber gelten die mythischen UrkaiserShennong (Göttlicher Bauer) und Hu-angdi (Gelber Kaiser), die vor 5000 Jahren gelebt haben sollen. 12Shennong galt als Schutzgott der Drogenhändler (Pharmazeuten), ihm wurden an jedem Tag mit Voll- oder Neumond Opfer gebracht. In seinem Namen wurde „Die klassische Pharmakopöe des gestaltenden Landmannes” geschrieben. Der „Innere Klassiker des Gelben Fürsten”wird Huangdi zugeschrieben. Bei dem wahrscheinlich erst um 300 v.Chr. verfassten Werk handelt es sich um das am häufigsten zitierte Werk der chinesischen Medizingeschichte. In seinem ersten Teil behandelt er elementare Fragen des chinesischen Medizinverständnisses. Der zweite Teil wird „Angelpunkt der Struktivkraft” oder auch „Äußerer Klassiker” genannt. In diesem Werk finden sich die Grundlagen chinesischer Medizin: die Lehre von den Funktionskreisen,das System der Leitbahnenund der auf ihnen liegenden Reizpunkteund der Gedanke der Abhängigkeit der Krankheiten von äußeren Agentien und inneren Faktoren.

Obwohl der Taoismus dem Gelehrten Laotse zugesprochen wird, tauchen einzelne Elemente taoistischer Lehre auch schon beim „Gelben Fürsten” auf. Dabei geht es vor allem darum, sich mit den Regeln der Naturvertraut zu machen, um die Vorgänge auf der Erde und im Menschen in ihrem kosmischen Zusammenhangzu verstehen. „Der Graf von Qi antwortete: Die Menschen des hohen Altertums kannten das tao; sie orientierten sich am yin und yang und erzielten Harmonie durch Technik und Zahl. Im Essen und Trinken waren sie maßvoll, in ihrer Lebensführung befolgten sie eine stete Regel … Was bei den Zeitgenossen die Langlebigkeit verhindert,ist das Streben nach bewusstem Genuss und das Versäumnis, sich mit den Regeln der Natur vertraut zu machen, sich ihnen zu unterwerfen. Dadurch wird fortgesetzt das konstitutionelle Energiepotentialüber Gebühr angegriffen.”13„Für das gesundheitliche Wohlbefinden ist den Taoisten also eine vollständige Harmonie zwischen Mensch und Kosmos,zwischen Mensch und Natur von höchster Wichtigkeit. Dieses Einvernehmen trachteten sie mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten: mit hygienischen, diätetischen, medizinischen und später zuweilen wieder mit magischen.” 14

2.2. Erste Weiterentwicklungen(400 v. Chr. -25 n. Chr.)

In dieser Zeit werden erstmals metallgefertigte Nadelnstatt der bis dahin üblicheren steinernen eingesetzt. Akupunktur, Moxibustion und Kräutermedizin sind die weitverbreiteten medizinischen Therapieformen. Die empirischen Beobachtungen werden durch den Konfuzianismus erstmals für eine spekulativ philosophische Medizinin den Hintergrund gerückt. Erstmals werden nach unserem bisherigen Wissen in dieser Zeit die Lehren der TCM schriftlich niedergelegt.

Der Konfuzianismusprägte als Staatsphilosophieseit dem 2.Jahrhundert v.Chr. auch die medizinischen Vorstellungen. Die Gelehrten konzentrierten sich auf soziale und ethische Fragen. In rationaler Spekulation wurden zahlreiche Ordnungen entwickelt, um die zwischenmenschlichen Beziehungenzu regeln. Die Beobachtung der Natur wurde zur Nebensache und Ärzte wurden bestenfalls als geschickte Handwerkerangesehen. Zahlreiche Überlieferungen aus dieser Zeit berichten allerdings von dem außergewöhnlichen Können dieser Ärzte. Demnach vermochte es der Arzt Bian Quebeispielsweise, den todkranken Kronprinzen von Guo durch heiße Umschläge und verschiedene Medikamente zu heilen. Ein anderes Mal warnte er den Herzog von Qi vor einer noch nicht zum Ausbruch gekommene Krankheit. Da dieser noch keine Anzeichen der Krankheit wahrnahm, schlug er die Warnung in den Wind und verstarb kurze Zeit später. Obwohl das Wissen des Arztes in jener Zeit geheim gehalten wurde, soll jener Bian Que ein „Buch über den Puls”verfasst und zahlreiche Schüler in der richtigen Interpretation des Pulses unterrichtet haben. Seine Lehren wurden in dem 200 n.Chr. geschriebenen „Klassiker der Einwände” (Nanjing)überliefert. Hier werden medizinische Beobachtungen mit weltanschaulichen Vorstellungen erklärt. Zum Beispiel: „Woher kommt es, dass beim Menschen nur das Gesicht gegen Kälte widerstandsfähig ist? Beim Menschen ist der Kopf die Sammelstelle für alles yang. Alle yin- Leitbahnen führen nur bis zum Hals und kehren dann zur Brust um; allein die yang- Leitbahnen führen bis zum Kopf. Das ist der Grund für die Widerstandsfähigkeit des Gesichts gegen Kälte.” 15

2.3. Weitere Konsolidierung(25 - 580 n. Chr.)

Dieser Zeitabschnitt zeichnet sich durch weitere Systematisie-rungsversucheund Zusammenfassungen des bis dahin angesammelten Wissens aus. Erstmals werden Akupunkturpunkte standardisiertund die Pulstheorieals Diagnoseform ausgearbeitet. In diesen Jahrhunderten überwiegen Akupunktur und Moxibustion als von chinesischen Ärzten angewandte Therapieformen.

Im 2.Jahrhundert n.Chr. verfasste der als Weiser der Medizin bis heute verehrte Zhang Zhongjingseine „Abhandlung über schädigende Kälteund andere Krankheiten” (Shanhan zabinglun). In den dort enthaltenen 22 Abhandlungen nennt er 400 Regeln für die Behandlung von Krankheiten, 113 Rezepte für Arzneimittel, Hinweise über therapeutisches Schwitzen, den Gebrauch kalten Wassers, Klistiere, Zahnbehandlungen und Hygiene, die zumeist noch heute angewandt werden. In der Theorie führt er Krankheit und Heilung auf einen dreiteiligen yin und yang Zykluszurück: junges yang, mächtiges yang, überstrahlendes yang, junges yin, mächtiges yin und weiches yin.

Dem Arzt Hua Tuowerden in der Überlieferung übermenschliche Fähigkeitenzugeschrieben. Verschiedene Legenden beschreiben sein Wirken, bei dem er auch zu ungewöhnlichen Mitteln greift. Ein erkrankter Distriktpräfekt könne nach seiner Diagnose nur durch einen starken Zornausbruch geheilt werden. Also vernachlässigte Hua Tuo seinen Patienten auffällig, verlangte ein maßloses Honorar und reiste schließlich, einen groben Brief zurücklassend, ab. Der in Zorn geratene Präfekt versuchte erfolglos den Arzt gefangenzusetzen, erbrach sich und genas. Er empfahl wie Priessnitz und Kneipp die Anwendung kalten Wassersund befürwortete regelmäßige Gymnastik:Jeder Mensch hat das Verlangen, sich Bewegung zu verschaffen, nur erreichen die meisten darin nicht die Vollkommenheit. Wenn man sich bewegt, kann die mit der Nahrung aufgenommene Energie verbraucht werden, zirkulieren die pulsierenden Säfte unbehindert, und Krankheit kann nicht entstehen. Es ist dabei wie mit der Türangel, die niemals rostet. Deshalb haben die Unsterblichen des Altertums die Übungen des Dehnens und Streckens… um das Altern hintanzuhalten. Auch ich habe eine Methode, die ich die Spiele der Fünf Tiere,nämlich des Tigers, des Hirsches, des Bären, des Affen und des Vogels nenne. Damit lassen sich nicht nur bestimmte Krankheiten heilen; man erreicht überhaupt eine größere Beweglichkeit …” 16Bis heute werden die aus diesen Anfängen entwickelten Übungen unter dem Namen Tai Chiangewandt. Im Gegensatz zu den meisten chinesischen Ärzten, die vor einem Eingriff in den menschlichen Körper zurückscheuten, führte Hua Tuo auch chirurgische Behandlungendurch, bei denen er die Patienten mit einem Absud von Hanf, Akonit und Ephedra (Meertäubchen) in einer alkoholischen Lösung ruhig stellte. 17Wichtig ist zu bemerken, dass er bei der Schmerzbekämpfungnicht auf die Akupunktur, sondern auf Drogen zurückgriff. Unter dieser Anästhesie soll Hua Tuo Knochenoperationen, Trepanationen und spezielle Magen- und Darmoperationen durchgeführt haben. Die Operationswunden pflegte er mit einer speziellen Paste zu bedecken, sodass sie nach vier bis fünf Tagen verklebt waren.

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