Isabella Lovegood - Ein Boot, ein Kuss und du

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Ein Boot, ein Kuss und du: краткое содержание, описание и аннотация

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Angelina ist auf der Suche nach Mr. Right. Mit fünfunddreißig wird es höchste Zeit, den Vater ihrer zukünftigen Kinder zu finden. Dass Lorenzo dafür nicht infrage kommt, ist ihr klar. Er macht kein Geheimnis daraus, dass er es liebt, Frauen zu verwöhnen – viele Frauen …
Der Anziehungskraft des charmanten Womanizers kann sich Angelina dennoch nicht entziehen. Da sie es satthat, immer nur vernünftig zu sein, fasst sie für den gemeinsamen Urlaub mit Freunden im vorweihnachtlichen Graz einen gewagten Entschluss.
Ist es das romantische Flair oder hat es doch andere Ursachen, dass letztendlich nichts so kommt, wie geplant?
Ein winterlicher Liebesroman gewürzt mit sinnlich-liebevoller Erotik.
Der Roman ist in sich abgeschlossen, es ist jedoch von Vorteil, die vorherigen Bände gelesen zu haben.
Die Reihe «Mallorca-Erotic-Romance» umfasst folgende Bände:
– Ich, du und sie
– Wir drei für immer
– Zitronenblütenküsse und Lebkuchensterne
– Weil die Liebe siegt
– Wahre Liebe rostet nicht
– Das Meer, du und ich
– Ein Boot, ein Kuss und du
– Du, ich und Weihnachtszauber

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Ich musste lachen. »Na toll! Musst du mich ausgerechnet an meinem Geburtstag an meine tickende biologische Uhr erinnern?« Mein Blick wanderte demonstrativ durch die geöffnete Tür zu meinem Vater, der gerade einen besonders lauten Schnarchlaut ausstieß. »Vielleicht will ich ja gar keinen?«, fragte ich mit einem schiefen Grinsen.

Mama lachte, dann schüttelte sie den Kopf. »Erzähl das jemand anderem, ich glaube dir das nämlich nicht. Allerdings ist es besser alleine, als mit dem Falschen zusammen zu sein.«

Einen Moment fragte ich mich, ob das eine allgemeine Bemerkung war, oder ob sie darauf anspielte, wie oft ich schon danebengegriffen hatte. Spontan stellte ich ihr eine Frage, über die ich schon öfter nachgedacht hatte. »Bist du glücklich, Mama?«

Sie hob erstaunt die Augenbrauen, dann nickte sie. »Ja, das bin ich, meistens jedenfalls. Dein Papa ist ein guter Mann, auch wenn er in den letzten Jahren für meinen Geschmack zu viel auf dem Sofa rumhängt.« Erneut wanderten unsere Blicke zu ihm. »Ich denke, wenn er dann im Ruhestand ist, wird es wieder besser. Darauf freue ich mich schon.«

Ich hatte daran meine Zweifel, aber ich behielt sie für mich. Mein Vater war Schlosser und liebte seine Arbeit, den Kontakt mit den Kunden und das befriedigende Gefühl, wenn er einen Auftrag zu deren Zufriedenheit abgeschlossen hatte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er das alles freiwillig gegen ausgedehnte Spaziergänge mit meiner Mutter und ihrem Dackelmischling Santos eintauschen würde.

Bald darauf verabschiedete ich mich und schlenderte am Hafen entlang nach Hause. Es dämmerte bereits. Leise plätschernd schlugen die Wellen an die Mauer, zwei Möwen stießen ihre charakteristischen Schreie aus und es klang, als unterhielten sie sich miteinander, während sie über meinem Kopf dahinsegelten. Ich liebte diese vertrauten Geräusche, die mich schon mein Leben lang begleiteten.

Einem Impuls folgend stieg ich eine kleine Treppe hinunter, die ins Wasser führte und setzte mich. Obwohl es bereits Ende Oktober war, strich die Luft lau und angenehm über mein Gesicht. Der Beton der Mauer und Stufen hatte den ganzen Tag Sonne gespeichert und gab die Wärme nun ab, sodass sie angenehm durch meine Jeans drang. Ich blickte über das Wasser, beobachtete das leichte Schaukeln der Boote und atmete tief durch. Meine Mutter hatte da etwas in mir berührt, das mir tatsächlich auf der Seele lastete. Meine letzte Beziehung war vor mehr als einem halben Jahr in die Brüche gegangen, nachdem ich nicht mehr ignorieren konnte, dass mein Freund es mit der Treue alles andere als ernst nahm.

Langsam lief mir wirklich die Zeit davon. Oder sollte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, die kinderlose Tante zu bleiben, und das Kinderkriegen meinen jüngeren Brüdern überlassen? Unbewusst seufzte ich tief auf. Eine männliche Stimme hinter mir holte mich aus meinen Gedanken.

»Angelina? Alles in Ordnung mit dir?«

Ich wandte mich um und sah hoch. Lorenzo stand hinter mir und beäugte mich besorgt. Wir kannten uns schon ewig, hatten aber nie besonders viel Kontakt gehabt. Erst seit Kurzem war ich ein Teil seines engeren Freundeskreises. Er trug eine schwarze Hose und ein ebensolches Hemd. Die Ärmel waren hochgekrempelt und betonten seine kräftigen, sehnigen Unterarme mit dem dunklen Flaum.

»Ja, klar. Kommst du von der Arbeit?«, fragte ich ihn angesichts seiner Kleidung. »Es ist doch noch gar nicht so spät?«

»Für heute ist Schluss. Es war wenig los, also hat mich mein Chef heimgeschickt.«

Die Treppe war zu schmal, um nebeneinanderzusitzen. Stattdessen machte er Anstalten, sich auf die Stufe oberhalb von mir zu setzen. Er streckte die langen Beine rechts und links von mir aus. Dabei ließ er einen tiefen Seufzer hören. »Puh, die Saison steckt mir in den Knochen. Ich bin froh, dass sie beinahe zu Ende ist. Ein paar Tage noch.« Für ein, zwei Minuten waren wir beide still und sahen einer Llaüt zu, die an uns vorbei fuhr und dann der Hafenausfahrt zustrebte. Ich mochte diese alten, traditionellen Fischerboote. Sie waren ein Teil unserer Kultur.

»Ich freue mich schon darauf, endlich mal wieder mit meinen Boot rauszufahren«, stellte Lorenzo sehnsüchtig fest. »Den ganzen Sommer waren nur meine Freunde damit unterwegs.«

Ich wandte mich lächelnd zu ihm um, dabei berührte mein Rücken sein Knie. »Es ist wirklich nett von dir, es herzuleihen.«

Er zuckte lässig mit den Schultern. »Es tut dem Boot nicht gut, immer nur im Hafen zu liegen.«

»Wie lange hast du es jetzt schon?«

»Drei Jahre.«

»Hast du mal wieder etwas von ihr gehört?« Mir fiel im Moment der Name nicht ein, doch auch ohne ihn zu nennen, wusste er sofort, wen ich meinte. Die Geschichte mit dem Abschiedsgeschenk kannte schließlich unser gesamter Freundeskreis.

»Sporadisch. Geburtstagsgrüße, Glückwünsche zum Jahreswechsel, so in der Art.«

Nun war auch ihr Name wieder da: Juliana. Ich erinnerte mich nur dunkel an sie, obwohl wir uns in jenem Sommer einige Male über den Weg gelaufen waren. Vor allem im einzigen Supermarkt von Portocolom, in dem ich arbeitete. Lorenzo wechselte seine Freundinnen oft, aber sie war ein auffallend hübsches Mädchen gewesen, ein bisschen aufgedreht vielleicht, aber nie arrogant, trotz des vielen Geldes im Hintergrund.

»Hast du Lust, mal mit mir rauszufahren?«

Überrascht sah ich zu ihm hoch. »Das wäre verlockend. Bist du denn gerade solo?« Schließlich wollte ich niemandem in die Quere kommen.

»Ja, schon eine ganze Weile. Kurz nach Saisonbeginn hat sie Schluss gemacht, weil ich nie Zeit für sie hatte. Außerdem war ich zu müde für alles.« Er zwinkerte mir zu und zuckte gleichzeitig lässig mit den Schultern. »Nach ein paar Monaten Nichtstun ist es besonders hart, von einem Tag auf den anderen voll einzusteigen. Es spielt sich dann rasch wieder ein, aber die erste Zeit falle ich einfach nur ins Bett und bin tot. Man wird ja auch nicht jünger.« Er grinste verschmitzt und ich fragte mich, ob er nach einem Kompliment fischte, doch den Gefallen tat ich ihm nicht. Allerdings stellte ich neidvoll fest, dass er, obwohl er etwas müde wirkte, zu den Männern gehörte, die mit zunehmender Reife besser aussahen als in ihrer Jugend. Wie unfair! Schlagartig fiel mir wieder ein, was mir vorhin durch den Kopf gegangen war, und offenbar spiegelte sich das in der Folge auch auf meinem Gesicht wider.

»Was ist los?«, fragte er mich sofort.

»Ich bin seit heute fünfunddreißig«, verkündete ich mit Grabesstimme.

»Herzlichen Glückwunsch!« Er beugte sich vor und küsste mich auf die Schläfe. Sein Bartwuchs war ein wenig kratzig, doch seine weichen, warmen Lippen hinterließen ein wohliges Kribbeln, das mich irritierte. Wir kannten uns von Kindheit an, also was sollte das? Er lächelte mich sichtlich erstaunt an. »Dann bist du also nur zwei Jahre jünger als ich? Ich dachte, es wären mehr.«

Ich schüttelte den Kopf. »Ich war damals dreizehn, du fünfzehn.« Als er fragend die Augenbrauen hochzog, hätte ich mich ohrfeigen können. Natürlich hatte er es vergessen. Was hatte mich geritten, es ausgerechnet jetzt aufs Tapet zu bringen? »Längst verjährt«, versuchte ich mit einer lässigen Handbewegung, meine Bemerkung abzuschwächen.

»Was denn? Klärst du mich bitte auf?«

»Nicht der Rede wert«, stellte ich fest und stand auf. »Ich muss dann mal nach Hause. Lässt du mich bitte vorbei?«

Er erhob sich ebenfalls, machte aber keine Anstalten, nach oben auf den Gehweg zu steigen, und um an ihm vorbeizukommen, war die Treppe zu schmal. Ich musste den Kopf in den Nacken legen, um ihn anzusehen, weil er eine Stufe über mir stand.

»Erst sagst du mir, was du gemeint hast.« Sein Tonfall ließ mich leicht erschauern. Das Timbre seiner Stimme hatte mir immer schon gefallen, doch meistens sprach er leichthin und mit einem fröhlichen Unterton. Nun klang er zwar sanft, aber dennoch bestimmend. Unwillkürlich zuckte mir der Gedanke an mit Plüsch bezogene Handschellen durch den Kopf. Wo kam denn das auf einmal her? Ich runzelte irritiert die Stirn, was er anscheinend als Verärgerung interpretierte.

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