Diana Richardson - Zeit für Liebe

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"Die Leute sind viel zu erregt, um wirklich guten Sex zu haben."
Diana Richardson im Brigitte woman-Interview
Die Reise in ein neues Verständnis von Sex beginnt, wenn wir zu unseren innewohnenden männlichen und weiblichen Polaritäten Kontakt aufnehmen und sie wiedererwecken, sagt Diana Richardson. Wenn wir unsere Polarität annehmen, entwickelt sich eine Anziehungskraft zwischen Mann und Frau, eine organische magnetische Intelligenz zwischen Penis und Vagina, die mit der Zeit stärker wird. Das Ergebnis davon ist, dass wir uns immer weniger anstrengen müssen um Liebe zu 'machen' – der Körper tut es von selbst. So bekommen wir die Chance, zu unserer wahren Natur als Mann und Frau zurück und die spirituelle Sprache der Liebe zu lernen durch den körperlichen Akt des Liebemachens. Der erst Schritt dazu ist, sich Zeit zu nehmen beim Liebemachen. «Sex in seiner höchsten Form trägt etwas Göttliches in sich. Er bringt uns dazu, wirklich „hier“ zu sein und die Göttlichkeit dieses Augenblicks zu spüren, in dem wir uns glücklich und wohlfühlen. Es ist eine orgiastische biologische Ekstase, die aus dem dynamischen Zusammenspiel der polaren Gegensätze von Mann und Frau entsteht, und die unsere Seele nährt.»

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Sich des Augenblicks bewusst zu sein, während er sich entfaltet, lässt uns erfahren, wie es ist, „hier“ und „präsent“ zu sein, und daraus entsteht innere Stille und Entspannung. Das ist die Erfüllung, nach der wir in der Meditation suchen. Die einfache Tatsache, das Bewusstsein dazu zu bringen im Körper zu sein, egal ob wir uns bewegen oder stillliegen, lässt Ruhe, Tiefe und Präsenz entstehen. Der Körper kann sich ganz natürlich bewegen und die Stellung ändern, aber das Bewusstsein bleibt still und gelassen.

Langsamer werden und sich Zeit zu lassen beim Liebemachen ist der Weg, wie wir beginnen können Bewusstheit zu erfahren. Wir müssen uns Zeit nehmen, um zu lauschen, und unsere Aufmerksamkeit nach innen lenken auf die Feinheiten, die aus dem Präsentsein oder der Stille entstehen. Wenn ein Paar immer wieder auf diese entspannte Art Liebe macht, wird die Wahrnehmung mit der Zeit und mit wachsender Erfahrung feiner werden und die Empfindungsfähigkeit nimmt zu. Das Erleben wird schöner und ekstatischer, dehnt sich mehr über den Körper aus. So kann Sex zu einer tiefen, andauernden Meditation werden, bei der sich Körper und Seele zweier Menschen wirklich miteinander verbinden.

Wenn wir davon sprechen, die Art, wie wir Liebe machen, zu verändern, ist Bewusstsein der entscheidende Schlüssel. Bewusstheit ist der Weg, um Sex auf eine neue, höhere Ebene zu bringen. Der erste Schritt ist, dass wir die ganze Zeit auf unseren Körper achten und auf das, was wir tun und fühlen, wenn wir Liebe machen. Langsam, langsam nehmen wir jede Bewegung, jede Geste, jeden Atemzug wahr. Wenn wir lernen, alles zu beobachten, was sich in unserem Körper abspielt, und damit einfach sind, dann wird der Sex an sich zum Fokus unserer Wahrnehmung. Und allein die Tatsache, dass wir präsent sind und alles beobachten, bewirkt schon Transformation.

Wenn wir unseren Körper bewusst wahrnehmen, werden wir überrascht sein, dort eine ganze Welt mit vielen verschiedenen Realitäten zu finden. Und alle sind hier gleichzeitig am Werk: Das Herz schlägt, der Atem hebt und senkt den Brustkorb, wir können über den Körper bestimmte Vibrationen spüren, ein Prickeln und Wärme, ja sogar Licht.

Wenn wir uns zu sehr mit Äußerlichkeiten beschäftigen, wenn unsere Gedanken mit etwas anderem oder jemand anderem beschäftigt sind, wird unsere Aufmerksamkeit nachlassen und nutzlos sein. Unsere Achtsamkeit lässt durch unser Interesse am Orgasmus schnell nach, denn wenn wir uns auf ein Ereignis in der Zukunft konzentrieren, verpassen wir den gegenwärtigen Augenblick. Selbst wenn wir uns nur einer einzigen Sekunde voraus sind: In Wahrheit sind wir abwesend. Wenn wir beginnen, diese Abwesenheit zu hinterfragen, fangen wir an, präsent zu bleiben. Wir lernen, im Hier und Jetzt, im Körper zu bleiben, und das braucht unsere ganze Aufmerksamkeit.

Der Fokus ist auf den Moment gerichtet

Sex gibt uns die Gelegenheit, Bewusstheit zu üben und zu verstärken, um im wahrsten Sinne den gegenwärtigen Augenblick zu erschaffen. Wir lernen, beim Sex mehr zu „sein“ und weniger zu „tun“. Daraus entsteht das magische tantrische Erleben. Plötzlich, wenn es kein Ziel gibt, werden wir spontan und ungehindert mit Lebensenergie beschenkt. Die natürliche Anziehung zwischen Penis und Vagina ist so stark, so voller Leben, dass es ganz leicht ist, in den Moment zu kommen.

Wenn wir spazierengehen, zum Beispiel, kann es leicht passieren, dass wir mit unseren Gedanken abschweifen, da der Kontakt des Fußes zum Boden über den Schuh nicht gerade ein erhabenes Gefühl ist (obwohl es das sein kann, wenn du das willst). Das Gleiche gilt beim Kochen, der Kochlöffel in unserer Hand lässt keine großartige Begeisterung entstehen, keine Faszination. Die Gedanken wandern dabei eher zu anderen Themen. Die Intensität der sexuellen Verbindung, die uns von Natur aus stark berührt, macht es uns daher leichter, im Moment zu sein. Anders sieht es da beim Gehen, Kochen oder bei irgendeiner anderen gewohnten Tätigkeit, der wir nachgehen, aus. Das Genießen wird beim bewussten Sex zu einer Erfahrung, die uns im gegenwärtigen Augenblick verankern kann.

Sei dir deiner selbst bewusst

Um uns zu helfen, in den Moment zu kommen, rät Tantra, unsere Aufmerksamkeit und Bewusstheit bei uns selbst zu lassen. Beim konventionellen Sex ging es mir generell so, dass die Aufmerksamkeit vor allem beim Partner war. Wir konzentrieren uns auf seinen oder ihren Genuss. Wie geht es ihm? Fühlt er sich gut? Mache ich es richtig? Er war fast wichtiger als ich. Während ich meine Aufmerksamkeit auf die eine oder andere Weise auf meinen Partner gerichtet habe, ist mir aufgefallen, dass ich keine echte innere Verbindung zu meinem eigenen Körper hatte und nicht das Gefühl, dass ich nach innen und unten geerdet war. Ich war mit meiner Energie nach oben und außen gerichtet, und im Grunde habe ich für jemanden anderen Liebe gemacht.

Durch Tantra habe ich gelernt, meine Aufmerksamkeit zu mir zurückzubringen, den Mann zu vergessen und mich zunächst um meine eigene Energie zu kümmern. Ich habe gelernt, meine Aufmerksamkeit nach innen und in den unteren Bereich meines Körpers zu lenken, meinen Bauch und meinen Atem zu spüren, mich für mich selbst zu interessieren, bevor ich mich dem anderen zuwende. Das klingt vielleicht verrückt, aber genau darin besteht der Unterschied! Daraus erwachsen eine Leichtigkeit und eine Entspannung, aus denen ganz natürlich Intimität und Anziehung entstehen und in denen sich Unsicherheiten leicht in nichts auflösen. Das heißt, dass ich zuerst meinem eigenen Körper Energie gebe und mich mit ihm eins fühle, bevor ich mit einem Partner zusammen bin. Ich nähere mich mit meinem Körper meinem Partner, bin innerlich in Einklang mit mir, lebendig, und voller Vorfreude, Liebe zu machen. Mit dieser Haltung, sich selbst an erste Stelle zu setzen, sich zu erden und zu zentrieren, kann beim Liebemachen so viel mehr geschehen.

Das wurde mir klar, während ich als Körpertherapeutin arbeitete und unterrichtete. Mein ganzes Leben lang schon habe ich es genossen, Massagen zu geben. Ich beschloss, mich so gut wie möglich zu qualifizieren. Also lernte ich viele neue anspruchsvolle Techniken. Doch bald stellte ich fest, dass Genuss und Freude des Gebens verschwanden, sobald ich ein bestimmtes Resultat vor Augen hatte. Nach einiger Zeit entschied ich, die ganzen tollen Techniken, die ich gelernt hatte, beseite zu lassen und kehrte zur Essenz der Massage in ihrer Einfachheit zurück, folgte den abenteuerlichen Konturen des Körpers, strich und glitt die Muskeln entlang. Ich spürte die wunderbaren Oberflächen, jede eine interessante Geschichte für sich, während ich nach Knoten und verhärteten Sehnen suchte. Für mich waren das die interessantesten Stellen, und dann habe ich bald gar nicht mehr daran gedacht, mit welcher Technik ich es tat. Stattdessen begann ich mich ganz darauf zu konzentrieren, was ich berührte. Wie fühlte sich das Gewebe darunter an? Wie konnten die Fingerspitzen ihre Suche am meisten genießen? Was würde sich für mich am besten anfühlen, wenn ich dort liegen würde? Wo wollten meine Hände unbedingt hin, und wie?

Ich habe angefangen, nicht an denjenigen zu denken, den ich massierte, sondern mich nur mit den Bewegungen meines eigenen Körpers, meiner Atmung, meiner inneren Entspannung und dem Inneren des Körpers unter meinen Händen zu beschäftigen. Je mehr ich mich auf meinen Körper, meine Hände konzentrierte, desto mehr entspannte sich der Empfänger, und manchmal stieg eine fast hörbare Stille auf. Den Klienten tat es sehr gut, sie fühlten sich tief entspannt, gelassen und erfrischt. Ihr Gefühl von Zeit veränderte sich, eine Stunde körperloser Unendlichkeit.

Je mehr ich bei mir und im Moment war, desto mehr konnte der andere sich entspannen und zu sich zurückkommen. Ich erinnere mich, dass ich mich etwas schuldig fühlte, wenn ich während einer Behandlung nicht mehr an ihre körperlichen Probleme dachte, aber immer, wenn ich es einfach nur genossen hatte, ihre Körper zu berühren, fühlten sich die Leute besser, sogar bereichert. Heute bringe ich meinen Massageschülern bei, sich auf sich selbst zu fokussieren, auf die unschuldige Freude der Berührung und des Gebens ohne Agenda. Aufhören, sich über Techniken den Kopf zu zerbrechen, und einfach mit Liebe und Bewusstheit zu berühren.

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