Diana Richardson - Zeit für Liebe

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"Die Leute sind viel zu erregt, um wirklich guten Sex zu haben."
Diana Richardson im Brigitte woman-Interview
Die Reise in ein neues Verständnis von Sex beginnt, wenn wir zu unseren innewohnenden männlichen und weiblichen Polaritäten Kontakt aufnehmen und sie wiedererwecken, sagt Diana Richardson. Wenn wir unsere Polarität annehmen, entwickelt sich eine Anziehungskraft zwischen Mann und Frau, eine organische magnetische Intelligenz zwischen Penis und Vagina, die mit der Zeit stärker wird. Das Ergebnis davon ist, dass wir uns immer weniger anstrengen müssen um Liebe zu 'machen' – der Körper tut es von selbst. So bekommen wir die Chance, zu unserer wahren Natur als Mann und Frau zurück und die spirituelle Sprache der Liebe zu lernen durch den körperlichen Akt des Liebemachens. Der erst Schritt dazu ist, sich Zeit zu nehmen beim Liebemachen. «Sex in seiner höchsten Form trägt etwas Göttliches in sich. Er bringt uns dazu, wirklich „hier“ zu sein und die Göttlichkeit dieses Augenblicks zu spüren, in dem wir uns glücklich und wohlfühlen. Es ist eine orgiastische biologische Ekstase, die aus dem dynamischen Zusammenspiel der polaren Gegensätze von Mann und Frau entsteht, und die unsere Seele nährt.»

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Ohne dass wir es überhaupt bemerken, sind diese festgelegten Grenzen die reinen Selbstläufer: Unsere Mütter, Großmütter und Urgroßmütter haben ja auch schon so Liebe gemacht, und wenn es für sie gut genug war, warum dann nicht auch für uns? So habe ich gedacht, bis ich begann, Liebe in einem anderen Rahmen zu erforschen, aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Vom Tun zum Sein

Was ist letztendlich dabei herausgekommen, dass wir die sexuelle Energie zwingen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen? Wir haben die Fähigkeit verloren zu entdecken, wie unsere Genitalien ganz von selbst „Liebe machen“ wollen und was sie „tun möchten“. Wir haben eine feste Vorstellung davon, was wir wollen, und dadurch haben wir nichtsahnend unsere „genitale Intelligenz“ verloren.

Sex ist heute eine Funktion des Verstandes, statt wirklich körperlich zu sein. Diese sexuelle Konditionierung hat zu einem eher extravertierten und biologischen Zugang zum Sex geführt. Unsere sexuelle Energie ist in sich gefangen und unsere Körper sind übermäßig angespannt. Unsere lebenslange Angewohnheit, die sexuelle Energie zu komprimieren und absichtlich – wenn auch unbewusst – in zielgerichtete Bahnen zu lenken, hat diese Energie chronisch verzerrt.

Die körperlichen und emotionalen Spannungen unserer vergangenen Erfahrungen sitzen in den Genitalien und lassen sie viel weniger empfindsam sein, als sie sein könnten. Sex ist heute mehr ein mechanisches „Tun“ und hat natürlich auch die Funktion, für Nachkommen zu sorgen.

Aber wir haben keinen Zugang mehr zu den göttlichen „Seinsaspekten“ der sexuellen Vereinigung. Wir wissen nur, was wir „tun“ müssen beim Liebemachen, aber nicht, wie wir dabei „sein“ können. Stell dir eine Blüte vor, die in einer Knospe verschlossen bleibt und nie die Gelegenheit bekommt, sich zu öffnen und zu blühen. Genauso ergeht es uns. Wir stehen unter chronischer Anspannung und unser sexuelles Zentrum ist so verdreht und verzerrt, dass die Energie, die sich natürlicherweise ausbreiten will, daran gehindert wird, sich über den ganzen Körper hin auszudehnen. Sex wird auf den Bereich der Genitalien beschränkt, und wir sind nicht in der Lage, höhere ekstatische Erfahrungen zu machen.

Das Umlenken der Sexenergie nach innen und nach oben, das für Tantra erforderlich ist, geschieht, wenn sich Körper und Genitalien entspannen, weil sie nicht länger zum Orgasmus gezwungen werden. Dann kann sich diese Energie ausbreiten und wohlig über den Körper ausdehnen.

Nur wenige von uns haben diese Erfahrung gemacht, denn wir sind viel zu angespannt, weil wir versuchen, die sexuelle Energie in eine bestimmte Richtung zu lenken. Wenn dieselbe Energie sich aber frei und eigenständig bewegen kann, wird Sex zu einer herrlichen Mischung aus unbändiger Leidenschaft und berührender Stille.

Kollektive und individuelle Spannungen

Das sexuelle Zentrum ist der Sitz unserer individuellen Psychologie und unserer Persönlichkeit. Hier nimmt unsere Programmierung ihren Lauf. Unsere frühesten unbewussten Eindrücke, die den Sex und das Leben an sich betreffen, werden hier geformt. Sie beeinflussen uns für den Rest unseres Lebens, lange bevor wir sexuell aktiv werden. Die negativen Prägungen, die Jahrhunderte sexueller Missverständnisse, die Kommentare, die Blicke, all das wird in unserem Körper gespeichert, während wir noch jung sind. So erben wir unsere sexuelle Konditionierung, die in Form von körperlichen Spannungen, die uns ruhelos und reizbar machen, in unserem Körper sitzt. Die Spannungen unserer kollektiven Vergangenheit kommen zu den Spannungen unserer individuellen Vergangenheit hinzu; beide können sowohl bewusst als auch unbewusst sein.

Erregung und sexuelle Anspannung

Sobald unsere sexuelle Erregung ein bestimmtes Maß erreicht, lösen die unbewussten Spannungen in uns ein drängendes körperliches Bedürfnis, ein starkes Verlangen nach einem Orgasmus aus. Wenn diese Spannungen ganz vehement in uns einschießen, bewegen wir uns automatisch weg vom Hier und Jetzt und arbeiten mit allen Mitteln auf einen künstlichen Höhepunkt zu, da unser Fokus in der Zukunft liegt. Tatsächlich sind wir beim Sex nicht wirklich präsent, weil wir bereits nach einem bestimmten Ergebnis schielen. So kann die sexuelle Energie keine ermächtigende und bewegende Kraft sein, sondern ist einfach ein Aufladen und ein daraufhin entsprechendes Entladen der Spannung.

Diese sexuelle Spannung bewegt sich selten durch den Körper hindurch oder verlässt ihn jemals ganz. Stattdessen bleibt sie uns als unbefriedigtes Verlangen erhalten, nimmt mit der Zeit zu und sucht ständig nach einer neuen Möglichkeit, sich zu entladen. Das macht unsere Genitalien hart und unempfindlich, und lässt uns selbst emotional, ruhelos, lüstern oder wütend zurück. Wird diese angestaute Energie ausgelöst oder durch sexuelle Stimulation angefeuert, kommt sie zu der bereits angespannten Energie in unserem Sexzentrum hinzu.

Es ist wie beim Fundament eines Hauses: Ist der Grundstock schwach, fehlt es allen Strukturen, die darüberliegen, an Stabilität und Unterstützung von der Basis. Genauso fehlt es den höheren Energiezentren im Körper an Vitalität, Nahrung und Integrität. Wenn die Spannungen, die uns zum Orgasmus drängen also die Basis unseres Liebemachens sind, wird ein eh von Grund auf geschwächtes System einbrechen. Dieser Einbruch, der auf unser empfindsames Sexzentrum einwirkt, reißt automatisch das ganze unbewusste, kollektive, sexuelle Erbe mit sich. Wenn sich der Strom psychologischer Krankheiten und Perversionen aus Tausenden von Jahren heute durch unseren Körper bewegt, geht die eigentliche Unschuld und die Spiritualität des Sexaktes verloren. Dabei handelt es sich im Grunde um eine psychologische Krankheit, die, auch wenn sie sich über den Körper ausdrückt, durch eine Haltung des Verstandes hervorgerufen wird.

Zeit zum Entspannen

Tantra arbeitet direkt mit dem Verstand und der Ruhelosigkeit der Psyche, indem es uns wieder mit unserer eigentlichen sexuellen Natur verbindet. Sex ist ein Aspekt der Seele. Da Herz und Seele heutzutage mit Sex an sich wenig zu tun haben, handelt es sich bei dem wieder neu aufgeflammten Interesse für altes Wissen über Sexualität um einen wirklichen Versuch, der wachsenden Unwissenheit über Sex zu begegnen. Wenn wir Sex intelligent angehen, wenn wir sexuelle Energie auf unschuldige, spielerische, fast kindliche Weise erfahren, ohne von vornherein ein Ziel im Auge zu haben, fangen wir an, unser Gefangensein in persönlicher und kollektiver Vergangenheit zu lösen und uns für eine Welt neuer Erfahrungen zu öffnen.

Zunächst brauchen wir zum Thema Zeit eine andere Haltung, denn Zeit ist das, was wir daraus machen: Ist Zeit Geld, dann übt Zeit Druck aus, mehr Dinge darin unterzubringen und mehr aus ihr zu machen. Wenn Zeit wie in der Natur zyklisch ist, dann entsteht eine Geduld, die den Druck herausnimmt und durch Gelassenheit ersetzt.

Du hast dich bestimmt schon einmal gefragt, wie du z. B. vor einem Flug alles geregelt kriegen sollst. Und dann sitzt du im Flugzeug, alles ist geschafft und du fliegst über den Wolken. Wenn Zeit das ist, was wir daraus machen, dann muss sie flexibel gehalten werden, sodass sie sogar stillstehen kann. Und das geschieht, wenn wir in den gegenwärtigen Augenblick kommen. Deswegen braucht man beim Tantra für das Liebemachen einen Stil, bei der man sich Zeit lässt. Wir haben es nicht eilig, und wir machen uns wegen der Zeit keine Sorgen; so werden wir uns des Augenblicks, der sich in voller Vielfalt zeigt, bewusst.

Als ich in Indien lebte, habe ich erlebt, dass Zeit dort fast unwichtig ist; tatsächlich schert sich niemand wirklich darum. Gestern, heute, morgen – das macht keinen großen Unterschied. Interessanterweise benutzt man auf Hindi für „gestern“ und „morgen“ dasselbe Wort: „kal“! Diese Grundhaltung der Zeit gegenüber verleiht dem gesamten Land eine unheimlich entspannende Qualität, in der Sein wichtiger ist als Tun. Jederzeit kann zum Beispiel ein überfüllter Zug anhalten und fünf Stunden stillstehen, nur zwanzig Minuten vom Zielbahnhof entfernt, kurz vor Ende der Reise. Das habe ich selbst erlebt, und es gab keine Erklärung für diese riesige Verspätung. Alle Passagiere akzeptierten es voller Gelassenheit. Erwachsene entspannten und unterhielten sich und die Kinder bewegten sich im überfüllten Abteil, als wären sie zu Hause, Leckerbissen wurden herumgereicht, und schließlich setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Keine Panik oder Aufregung, denn niemand musste sein Ziel zu einer bestimmten Zeit erreichen.

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