Eva Haring-Kappel - Leo - Wismeldas Rache

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Leo hat sich mittlerweile bei Agnes und ihrem Mann Günther in dem kleinen Dorf schon gut eingelebt und besucht sogar zusammen mit ihren Freunden die Schule, wo der freche Franz viel Ärger macht. Bald geschehen jedoch seltsame Dinge und Leo befürchtet, dass ihre Eltern Hilfe brauchen. Gemeinsam mit ihren Freunden Felix, Georg, Benni, Wendel und Anna beschließt sie daher, zurück in die Elfenwelt zu gehen und schon beginnt das nächste Abenteuer. Wismelda, die böseste aller Hexen, sinnt auf Rache und mit ihren Gehilfen stiftet sie eine Menge Unruhe und Ärger. Ob und wie die Freunde die dadurch entstehenden Schwierigkeiten lösen können, erfährt man in diesem Buch.

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„Die Römer, schon wieder die Römer. Was habt ihr Menschen nur mit diesen Römern?“, murmelte sie mit belegter Stimme.

Georg, der auf der anderen Seite neben Leo saß, machte mir hinter ihrem Rücken ein Zeichen, indem er seinen Zeigefinger vor seiner Stirn drehte, um mir zu signalisieren, er sei der Meinung, unsere Freundin wäre nun völlig verrückt geworden.

„Ich mag sie nicht wirklich, diese Römer, sie waren trotz der Errungenschaften, die für die damalige Zeit sicher großartig waren, in vielem noch sehr rückständig und vor allem ihre Mordlust finde ich besonders abstoßend. Gladiatorenkämpfe, sage ich da nur. Meine Großmutter hat mir viel über ihre Brutalität erzählt. Einige Römer kannte sie persönlich, sie ist nach eurer Zeitrechnung am selben Tag geboren wie Gaius Julius Cäsar, nämlich am 13. Juli im Jahr 100 vor Christus. Die Geschichten über die alten Römer ... das weiß man doch alles. Gibt es keine interessanteren Themen für Ihren Unterricht, ich beginne mich wirklich zu langweilen“, teilte sie unserem Lehrer mit.

Die Stille in der Klasse war nahezu unheimlich, Leo und Herr Weixelbaum hatten die volle Aufmerksamkeit aller. Der alte Lehrer schien zur Salzsäule erstarrt zu sein, er war, was wahrscheinlich in seiner Berufslaufbahn bisher noch nie passiert war, sprachlos. Er starrte Leo an, sie starrte zurück. Das schien eine kleine Ewigkeit zu dauern, bis, wie könnte es anders sein, Georg auf den Plan trat.

„Na ja, langweilig finde ich den Unterricht von Herrn Weixelbaum nicht, aber die alten Römer sind wirklich ziemlich ...“ Weiter kam er nicht. Er hatte auf Risiko gespielt und die Rechnung ging scheinbar auf. Oder nicht?

„Ist jetzt etwa die Diskussionsrunde über den Lehrstoff eröffnet? Hat vielleicht sonst noch jemand ein paar Vorschläge, wie ich meinen Unterricht für die Herrschaften abwechslungsreicher gestalten könnte? Bitte, ich höre.“

Wendel meldete sich zum Erstaunen aller. „Bitte, ich ...“

Nun richtete sich der geballte Zorn des Lehrers auf den armen Wendel. „Du? Du hast Verbesserungsvorschläge? Das kann ich mir denken, du passt ohnehin nie auf in meinem Unterricht. Du wirst ja auch von den anderen Kollegen liebevoll Traummännlein genannt, aber nicht mit mir. Das gibt ein Nicht genügend für dich und für alle anderen auch.“

Die Pausenglocke schrillte und Herr Weixelbaum rauschte aus der Klasse.

„Ich wollte ihn doch nur fragen, ob ich aufs Klo kann“, jammerte Wendel.

„Dein Timing, das ist wieder typisch. Hast du keine Uhr? Sich in so einer Situation eine Minute vor dem Läuten zu melden ...“ Georg schüttelte den Kopf, er war richtig böse. Hastig rannte Wendel aus der Klasse.

„Was ist denn mit dir los, Leo?“, fragte ich sie derweil verstört. Sie antwortete mir nicht, sondern blickte schon wieder traurig aus dem Fenster. „Ich mach mir Sorgen um sie“, raunte ich Georg zu.

„Ich mach mir eher Sorgen um mich“, gab der laut zurück, „ein Nicht genügend, für das ich gar nix kann. Das ist zwar neu, aber hilft mir nicht wirklich weiter auf dem Weg zu meinem Schulabschluss.“

„Der eh noch in weiter Ferne liegt“, stellte ich fest.

„Na und? Ich bekomme zu Hause sicher wieder Ärger und das zieht dann diverse Verbote nach sich. Handyverbot, Computerverbot, Fernsehverbot. Das ist so ungerecht, und alles nur, weil ich meinen Mund nicht halten kann. Ich wollte eigentlich nur helfen.“ Missmutig stand Georg auf und verließ das Klassenzimmer.

Benni, der meistens sehr wenig sagt, dafür aber umso mehr denkt, stand plötzlich neben Leo und sprach sie an. „Du hast Heimweh, das ist ganz klar. Magst du nicht mit uns darüber reden?“

Leo sah ihn erstaunt an „Woher weißt du das?“, fragte sie, während bereits Tränen in ihren Augen schimmerten.

„So schwer ist das jetzt auch wieder nicht zu erraten.“ Benni schaute sie ernst an. „Ich habe eine große Familie, es ist manchmal megaanstrengend – für meine Eltern, für meine Geschwister, für mich, für uns alle. Die viele Arbeit, das Geld, das ständig fehlt, alle müssen zusammenhelfen, damit der Alltag klappt. Aber ich könnte keinen einzigen Tag ohne sie leben und ich will es auch nicht.“

Nun kullerten Leo die Tränen über die Wangen. „Ja, du hast recht, ich vermisse meine Familie so sehr, ich habe mir eure Welt ganz anders vorgestellt, ich dachte, alles wäre viel besser, spannender, schöner hier bei euch Menschen. Ich dachte, ich könnte ohne meine Familie auskommen, denn ihr seid für mich da, Agnes und Günther sind wie Eltern zu mir und Anna ist jetzt meine kleine Schwester, aber ich schaff es einfach nicht, ich kann nicht ...“ Damit vergrub sie ihr Gesicht in ihren Armen und schluchzte so herzzerreißend, dass wir gar nicht bemerkten, dass Franz wohl schon eine Weile hinter uns stand und uns belauschte.

„Das ist der Beweis“, brüllte er plötzlich, „schon lange habe ich den Verdacht, dass mit der da etwas nicht stimmt.“

Betreten schauten wir uns an, das war nun wirklich eine blöde Situation. Wir hatten gegen unsere sonstige Gewohnheit nicht aufgepasst und über Dinge geredet, die wir sonst nur in kleiner Runde besprachen.

„Du bist gar keine blöde Ausländerin, nein, du bist noch was viel Schlimmeres, du bist womöglich gar kein richtiger Mensch.“ Franz war völlig außer sich ob der Begeisterung über diese Erkenntnis.

Wieder einmal rettete die Glocke die Situation. Unser Mathelehrer stand schon in der Klasse und in diesem Fach konnte sich niemand ein negatives Auffallen oder eine schlechte Note leisten, Franz schon gar nicht.

„Das hier ist noch nicht geklärt“, raunte er Leo zu. „Ich werde herausfinden, wer oder was du wirklich bist, und wenn es das Letzte ist, was ich auf dieser Welt mache“, flüsterte er theatralisch. Dann lief er zu seinem Platz.

***

„Gevatter Dachs?“

Die schnarrende Stimme der Ratte riss den alten Dachs aus seinen Gedanken, die Notenläufe und musikalischen Abfolgen seiner Komposition, die mit ihrem fulminanten Crescendo der Höhepunkt seines kompositorischen Schaffens hätten werden können, waren ausgelöscht. Nur ein unangenehmer Summton in seinem linken Ohr, wie er in letzter Zeit häufiger auftrat, war zurückgeblieben.

Zornig starrte er dem Nachbarn entgegen. „Was soll die unerwünschte Störung?“, schimpfte er. „Ist es denn schon so weit? Ich bin noch gar nicht vorbereitet.“

„Folg mir“, war die kurze Antwort, „du wirst es nicht bereuen.“

*

4. Kapitel

Wir saßen gemeinsam im Pächterhäuschen von Agnes und Günther, die Leo nach ihrer Verwandlung bei sich aufgenommen hatten. Draußen pfiff ein kalter Herbststurm ums Haus und es begann schon, dämmrig zu werden. Drinnen in der Küche war es gemütlich und warm und ein Feuer knisterte im Ofen. Agnes hatte diese Krisensitzung, wie sie es nannte, einberufen und ich fühlte mich nicht wohl bei dem Gedanken, dass es hier um Leos seltsames Verhalten in letzter Zeit und um ihre Zukunft gehen sollte. Ich sorgte mich um das Ergebnis und wo uns das alles noch hinführen würde.

Agnes hatte eine Schale mit Äpfeln und Nüssen auf den Tisch gestellt und ich griff nach einem Apfel, weil mich das Kauen ein wenig von den trüben Gedanken ablenken sollte. Leo wirkte wie meist in letzter Zeit geistesabwesend und schaute mit großen Augen Richtung Fenster. Ich folgte ihrem Blick, konnte aber nichts Ungewöhnliches entdecken. Einige welke Blätter wehten draußen vorbei, der Wind rüttelte an den Ästen der alten Apfelbäume, sodass man ihr Knarren sogar hier drinnen hören konnte. Für einen Augenblick sah man einen Schatten vorbeihuschen.

„Wahrscheinlich Günther“, dachte ich, „der noch etwas im Stall zu erledigen hat.“

Im nächsten Moment schreckte mich Agnes’ Stimme aus meinen Gedanken auf. „Günther kann heute leider nicht bei uns sein, er musste in die Stadt, um für Herrn Rosenberg eine dringende Besorgung zu machen.“

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