James V. Schall SJ - Der Islam

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Seit dem Angriff auf das World Trade Center im Jahr 2001 wurde die westliche Welt durch schockierende Terroranschläge erschüttert, die im Namen des Islam verübt wurden.
Pater James V. Schall SJ, ein renommierter politischer Philosoph, analysiert den fortdauernden Konflikt zwischen dem Islamismus und dem Westen. Für ihn steht fest, dass der Terrorismus keine Art unabhängiger Bewegung oder Geisteshaltung im Islam ist. Der politische Islam ist untrennbar mit dem religiösen Islam verbunden.
Der Islam ist deshalb einmalig, weil er zwei Standpunkte vertritt: Innerhalb der islamischen Welt gelten Frieden und gegenseitige Unterstützung. Andererseits sollen alle Andersgläubigen bekämpft werden, bis die ganze Welt Allah unterworfen ist.

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Die Anschläge vom 11. September 2001 auf amerikanischem Boden waren schockierend, doch was mich persönlich auf die Vorgänge in der islamischen Welt aufmerksam werden ließ, war etwas, das sich einige Jahre zuvor in einem entlegenen, von französischen Trappistenmönchen bewohnten Bergkloster in Algerien zugetragen hatte. Später ist daraus ein ergreifender französischer Film entstanden ( Von Menschen und Göttern , 2010). Auf die schiere Brutalität, mit der diese Männer ermordet worden waren, war ich nicht vorbereitet gewesen. Mittlerweile haben wir uns durch die öffentlichen Enthauptungen von Christen in muslimisch kontrollierten Ländern beinahe daran gewöhnt. Dass sich jeder beliebige Mensch all diese Geschehnisse in ihrer ganzen Grausamkeit bewusst machen kann, wenn er einfach nur hinsieht, ist einer der Gründe, die mich bewogen haben, im Folgenden diese Chronik meiner eigenen Reaktionen und Analysen zu einer Reihe von Ereignissen vorzulegen, die sich zwischen 2002 und 2018 zugetragen haben. Eine Kollegin, mit der ich vor mehreren Jahren in Georgetown zusammengearbeitet habe, war mit dem polnisch-französischen Schriftsteller Laurent Murawiec verheiratet, der die blutige Geschichte des Islams sehr genau verfolgt hat. Ich bin keineswegs der Ansicht, dass die Geschichte des Islams ausschließlich blutig ist. Es ist nur so, dass das Blutvergießen ein Teil seiner Geschichte ist – ein Teil, der gerade jetzt, in unserer Zeit, weitergeschrieben wird und an Bedeutung gewinnt. 2

Ich beende diese Einleitung mit einem Artikel, den ich verfasst habe, nachdem ich zum ersten Mal von der Ermordung der guten und unschuldigen Mönche gehört hatte. Die Erinnerung daran soll in die nachfolgende Chronik zu verschiedenen Ereignissen und Fragen einführen, die mit dem erwachenden Selbstbewusstsein des Islams und seiner Erschließung neuer spiritueller und dschihadistischer Energiequellen nach und nach überall auf der Welt akut geworden sind. Das vorliegende Buch ist eine Art Ideengeschichte, die zeigt, wie ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass der Islam ein bedeutender Faktor im aktuellen Weltgeschehen ist. Es ist kein »islamfeindliches« Buch. Ehrlich gesagt muss man den Islam als politischer Beobachter geradezu dafür bewundern, wie es ihm gelungen ist, seine expansive Dynamik in unsere Zeit hinüberzuretten. Und man beginnt zu begreifen, weshalb die westliche Welt die volle Bedeutung dieser Dynamik nicht ermisst.

Im Grunde denke ich, dass der Islam genau das ist, was er zu sein behauptet: eine Religion, die nach wie vor die Mission hat, alle Menschen der Herrschaft Allahs zu unterwerfen. Mein eigentliches Problem mit dieser Mission – die im Koran selbst ihre Wurzeln hat – betrifft nicht den bemerkenswerten Erfolg und die Ausbreitung des Islams. Mein Problem betrifft seine Wahrhaftigkeit. Der praktisch einzige Ort, an dem man heutzutage über solche Dinge sprechen kann, ist ein Buch. Eine öffentliche Diskussion findet nur selten statt, und mit den akademischen Diskussionen sieht es kaum besser aus. Ich behaupte nicht, ein beschlagener Islamwissenschaftler zu sein. Aber ich glaube, dass wir das, was ein Einzelner oder eine Gruppe im Laufe der Zeit tut, mit gesundem Menschenverstand betrachten und beurteilen können. Am Ende bilden wir uns eine Meinung, die am ehesten geeignet ist, das, was wir beinahe täglich sehen und beobachten, zu erklären.

Aus einer Reihe von Gründen – angefangen beim Niedergang des Christentums in der westlichen Welt, der sich in Europa und Amerika insbesondere in den rückläufigen Geburtenzahlen äußert, bis hin zum Erfolg der Muslime, die überall in Europa und Amerika Enklaven errichten, die von ihnen kontrolliert werden – sieht der Islam einer glänzenden Zukunft entgegen. Wenn die islamische Expansion ins Stocken gerät oder sich verlangsamt, dann nur vorübergehend. Die Stadt Tours im 8. und Wien im 16. Jahrhundert konnten der muslimischen Invasion in Europa Einhalt gebieten, aber nur zeitweise. New York und Paris sind heute ebenfalls Schauplätze dieser Schlacht, doch auch sie sind nicht die letzten Orte, an denen wir solche Dinge erleben werden.

Sprechen wir also – in einem ersten Versuch, die aktuelle Lage zu verstehen – über dieses Blutbad in Algerien. Damals hat es mich wachgerüttelt und mir ist klar geworden, womit die Welt es zu tun hat. 1996 schien das, was den französischen Mönchen in ihrem Kloster in den Atlasbergen widerfahren war, noch ein isoliertes Geschehen zu sein. Heute ist es in ganz unterschiedlichen Gegenden der Welt alltäglich geworden.

Wenn ich mir diesen »Zwischenfall« – falls ein so neutrales Wort hier überhaupt angebracht ist – ins Gedächtnis rufe, dann kommt mir in den Sinn, was Robert Royal in seinem Buch The Catholic Martyrs of the Twentieth Century 3geschrieben hat. Viele dieser Menschen, so Royal, werden im Verborgenen getötet. Niemand nimmt es zur Kenntnis. Sie sind gestorben und haben mit ihrem Tod Zeugnis abgelegt. Ich denke an das 15. Kapitel bei Johannes, wo es heißt: »Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. […] Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.« Dieses Gehasstwerden für das, was man ist, scheint mir genau auf uns zuzutreffen, und zwar nicht nur gegenüber der muslimischen, sondern auch gegenüber unserer eigenen Welt mit ihrer inzwischen weitgehend »verhassten« christlichen Vergangenheit. Das vorliegende Buch ist also eine Chronik, eine Bilanz der Ereignisse und meiner Bemühungen, sie im Licht der Philosophie, im Licht des Islams selbst und im Licht der – christlichen wie muslimischen – Offenbarung zu verstehen.

1 Hilaire Belloc, The Great Heresies , Ignatius Press, San Francisco 2017, 92–93.

2 William Kilpatrick, »Good Islam vs. Bad Islam«, Crisis Magazine , 4. Mai 2016, http://www.crisismagazine.com/2016/good-islam-vs-bad-islam.

3 Robert Royal, The Catholic Martyrs of the Twentieth Century , Crossroad Publishing Co., New York 2000.

Die sieben Trappistenmönche: die Welt ohne Reue 4

Eines Abends – ich verbrachte gerade einige Einkehrtage in einem alten Jesuitennoviziat – las ich in der englischen Ausgabe der Zeitung L’Osservatore Romano vom 12. Juni 1996 einen unvergesslichen Brief. Darin schrieb Dom Bernardo Olivera, der Generalabt der Zisterzienser der strengen Observanz, auch Trappisten genannt, über die brutale und völlig willkürliche Ermordung von sieben Trappistenmönchen im algerischen Atlasgebirge durch die muslimische Gruppierung Groupe Islamique Armé (GIA).

Dom Bernardo erinnerte daran, dass sich die Gründung von Cîteaux 1998 zum hundertsten Mal jährte. Er erwähnte die vielen Mönche seines Ordens, die in diesem Jahrhundert getötet worden waren: die sieben in Algerien ermordeten Mönche und die anderen katholischen Brüder und Ordensschwestern, die man dort und an anderen Orten aus demselben Grund massakriert hatte. Er erwähnte, was Johannes Paul II. in Tertio millennio adveniente über das Zeugnis des Martyriums in der Kirche schrieb. »Dieses Zeugnis darf nicht in Vergessenheit geraten«, betonte Dom Bernardo.

Der Artikel erzählt die unmittelbare Vorgeschichte dieser sieben Mönche, die ohne Zweifel sehr gute und demütige Menschen waren. Sie wussten, dass sie in einer gefährlichen Region lebten. Der apostolische Delegat, der Erzbischof und ein Beamter der muslimischen Behörden vor Ort hatten ihnen für den Fall, dass sie in eine sicherere Unterkunft umziehen würden, ihren Schutz angeboten.

Doch bei den Trappisten gibt es das Gelübde der Ortsgebundenheit. Mehrere Jahre lang hatten sie alle Optionen in Erwägung gezogen, sich aber jedes Mal zum Bleiben entschieden.

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