Marlene Feger - WanderStudiumGenerale

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Fünf junge Menschen treffen sich mit der Frage: Wie sieht ein individuelles Lernen aus? Wie können wir die Zeit nach Schule oder Ausbildung nutzen, um in kompletter Selbstbestimmung Erfahrungen zu sammeln, die uns niemand mehr nehmen kann? So entstand ein Projekt, das vielen jungen Menschen ein Impuls für ein selbstbestimmtes Lernen sein kann: das WanderStudiumGenerale!
5 junge Menschen
8 Städte
1 Auto
11 Dozierende und ihre Themen
3.500 Kilometer
4 Monate Reise

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UNTERBRINGUNG

Nun, als geklärt war, mit wem wir wann und nicht zuletzt wo arbeiten würden, musste an den unterschiedlichen Orten eine Unterbringung gefunden werden. Hierbei halfen uns häufig die Dozenten, die uns Menschen aus ihrem Umfeld vermittelten, bei denen wir unterkommen konnten. Teilweise waren wir privat bei Freunden untergebracht, einmal bei einem Dozenten selber, in den meisten Fällen war es das Netzwerk der Waldorfschulen und Christengemeinschaften vor Ort, denen wir uns vorstellten und fragten, ob sie eine Bleibe für uns wüssten. Die Unterstützung, die wir hier erfahren haben, erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit. Vollständig unbekannte Menschen öffneten uns Tor und Tür und ließen uns für eine gewisse Zeit in ihrem Heim bei sich wohnen.

INHALTLICHE VORBEREITUNG

Wirklich wichtig erschien es uns, dass jeder Einzelne sich auf die unterschiedlichen Etappen und Themengebiete individuell vorbereiten und diese Vorbereitung den anderen zur Verfügung stellen würde. Jedes Mitglied der Gruppe hatte mehrere Themen vorgeschlagen. Im nächsten Schritte wollten wir erreichen, dass alle sich mit diesem Bereich und Dozenten im Vorfeld bereits etwas auseinandersetzten, Fragen an sie oder ihn stellten und das Thema in einen Kontext setzten. Um das zu erreichen, schrieb jeder zu jedem Thema einen Text, in dem er sich mit diesem auseinandersetzte – wir nannten diese Texte »Dozentenbriefe«. Diese wurden gesammelt, und wir stellten sie in einem kleinen Buch zusammen, von dem jeder eine Ausgabe erhielt. So konnten wir uns schon vor unserem Aufbruch mit allen Themen beschäftigen und uns die zusammengetragenen Gedanken vor Beginn der einzelnen Etappen noch einmal vergegenwärtigen. Dieses Konzept war überaus fruchtbar: Es ermöglichte uns einen guten Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Themen und ein mentales Einstimmen auf das, was als Nächstes kommen würde.

FINANZIERUNG

Der entscheidende Teil des WSG – die Kurse bei den Dozenten – waren wie schon beschrieben ein Geschenk an uns. Wir boten natürlich immer unsere Arbeitskraft als kleines Zeichen zur Hilfe an. Beispielsweise arbeiteten wir im Garten oder kochten, um symbolisch etwas zurückzugeben.

Unsere Kurse zu bezahlen, hätten wir finanziell definitiv nicht stemmen können, das war uns von Beginn an klar. Wir wollten uns dadurch aber nicht von unserer Idee abbringen lassen. Und den Dozenten hatten wir es ja in unserem ersten Schreiben auch schon mitgeteilt.

VERSORGUNG

Der nächste Punkt war die Verpflegung. Vier Monate lang fünf Menschen glücklich und satt zu halten, kostet natürlich etwas. Hier hielten wir die Kosten gering: Da wir mit einem Auto mit einer großen Dachbox unterwegs waren, konnten wir neben unserem Gepäck Küchenutensilien und eine Grundausstattung an Nahrungsmitteln mitnehmen. Wir kochten in den allermeisten Fällen ein- bis zweimal am Tag selbst und versuchten, günstig und in größeren Mengen einzukaufen. Außerdem erhielten wir immer wieder Spenden in kulinarischer Form.

FORTBEWEGUNG Um von Ort zu Ort zu kommen hatten wir anfangs überlegt - фото 8

FORTBEWEGUNG

Um von Ort zu Ort zu kommen, hatten wir anfangs überlegt, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das hätte jedoch bedeutet, dass wir mit all unserem Gepäck und unseren Musikinstrumenten teilweise in sehr kurzer Zeit große Strecken zurücklegen und auf unsere mobile Küche verzichten müssten. Also beschlossen wir, für das Projekt ein Auto zu kaufen. (Wir konnten es sogar nach dem Projekt mit nur wenig Wertverlust wieder verkaufen.)

Trotz einiger notwendiger Reparaturen unterwegs war diese Entscheidung genau das Richtige. Ein zukünftiges WSG könnte mit längeren Pausen zwischen den Etappen sicherlich andere Verkehrsmittel nutzen, wenn es auf ein Auto und die Umstände des Kaufs und Verkaufs verzichten will. Wir haben neben den relativ geringen Anschaffungs- und Instandhaltungskosten natürlich eine Versicherung und Benzin zahlen müssen. Diese Kosten sollte man abhängig von der Strecke, die man zurücklegt, gut kalkulieren. Für uns, die wir viel gefahren sind, war die Anschaffung des Autos in jedem Fall finanziell eine sinnvolle Investition.

Schließlich gab es noch verschiedene Eintritte zu Ausstellungen und Konzerten, die wir während der Reise besuchten. Dabei entdeckten wir, dass es mit etwas Vorbereitung gut möglich ist, für recht wenig Geld viele kulturelle Angebote wahrzunehmen!

BEGLEICHUNG DER KOSTEN

Durch recht sparsames Verhalten und Planung haben wir es geschafft, die Kosten in einem überschaubaren und für uns finanzierbaren Rahmen zu halten. Zusammengefasst und auf uns fünf Mitglieder aufgeteilt waren die Ausgaben für das WSG tragbar. Die entstandenen Kosten konnten wir begleichen, indem wir uns verschiedene Möglichkeiten überlegten.

Wir machten Straßenmusik: Vom Cello begleitet sangen wir in Einkaufspassagen und an belebten Straßen mehrstimmige Lieder. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich mit dieser Tätigkeit ein Essen finanzieren kann! Auch spielten ein einstudiertes Straßentheaterprogramm, um ein wenig dazuzuverdienen.

Wir alle gaben für das WSG von unserem privaten Geld, was wir konnten – Taschengeld und Angespartes. Von Verwandten und Freunden bekamen wir immer wieder Spenden.

Einen guten Teil unserer Kosten konnten wir dank einer großzügigen Spende der MAHLE-Stiftung decken. Dieser berichteten wir schon sehr früh von unserer Idee und waren sehr erfreut und tief dankbar, als man uns eine Unterstützung zusagte. Wir möchten hier einem zukünftigen WSG sehr ans Herz legen, Stiftungen oder anderen Unterstützern ihr Projekt vorzustellen. Uns hat diese finanzielle Entlastung sehr erleichtert.

ÜBER DIE DOKUMENTATION

Im Laufe der Vorbereitung, wie sie hier skizziert ist, wuchs ein immer größer werdender Kreis von Unterstützern und Interessierten, Freunden und Bekannten, die uns fördern wollten. Wir beschlossen deshalb, eine Möglichkeit zu schaffen, mit deren Hilfe man uns auf dem Weg begleiten konnte. Wir sammelten alle Mailkontakte und schrieben jeweils nach einer Etappe einen ausführlichen Bericht über die jüngste Entwicklung, beschrieben das Gelernte, die Arbeitsatmosphäre, die Gruppendynamik, das Erlebte und Behandelte. Dies eröffnete uns, neben der Idee, unsere Begleiter »mitzunehmen«, die Möglichkeit, die einzelnen Etappen auch selbst noch einmal zu reflektieren und zu verarbeiten.

Abgesehen davon, dass jeder von uns auf individuelle Weise während der gemeinsamen Zeit sein eigenes »WanderStudiums-Buch« führte, wurde uns sehr schnell deutlich, wie wichtig es war, unsere Erlebnisse auch für andere Menschen festzuhalten. Wie aber sähe eine angemessene Dokumentation aus, fragten wir uns.

Bis wir die für uns stimmige Form gefunden hatten, war es ein langer Weg, da sich immer wieder Fragen mit hoher Relevanz für die Gestaltung des gesamten Projekts auftaten:

картинка 9Wer soll von unserer gemeinsamen Zeit erfahren?

картинка 10Wie begeistern wir neue Menschen für unsere Idee?

картинка 11Möchten wir einen öffentlich zugänglichen Blog schreiben?

картинка 12Wollen wir soziale Medien für die Darstellung nutzen?

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