Peter Pirker - Codename Brooklyn.

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Eine Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Befreiung
In der Nacht auf den 26. Februar 1945 landen ein holländischer und ein deutscher Jude mit einem Tiroler Wehrmachtsdeserteur per Fallschirm in Tirol. Sie sollen dem US-Geheimdienst Informationen aus der Alpenfestung der Nazis liefern. Frauen aus Oberperfuss helfen ihnen. Die Gestapo foltert und tötet, um sie zu enttarnen. Über zwei Monate entspannt sich ein Drama, das in die kampflose Befreiung Innsbrucks mündet. Das Buch schildert die Beteiligten, die Ereignisse und das Vermächtnis der Geschichte, die Quentin Tarantino zu «Inglourious Basterds» inspiriert hat.

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037 Fred Mayer und Hans Wijnberg Bari Herbst 1944 Die Villen die OSS und - фото 50

037 Fred Mayer und Hans Wijnberg, Bari, Herbst 1944.

Die Villen, die OSS und SOE in Bari und Umgebung zur Vorbereitung von Spezialeinsätzen in Italien, Österreich und Jugoslawien nutzten, waren gut geschützt – die Villa Suppa bewachten zunächst italienische Wachmänner, Anfang Dezember wurden sie durch fünf Chinesen ersetzt. Auch wenn es in manchen Darstellungen den Anschein hat – um eine süditalienische Idylle handelte es sich in Bari gewiss nicht: Der in Verona stationierte Befehlshaber des deutschen Sicherheitsdiensts, SS-Gruppenführer Wilhelm Harster, setzte Agenten auf die alliierten Schulen an. Die Operationen unter dem Codenamen ›Zypresse‹ leitete SS-Sturmbannführer Otto Begus, der uns bereits in Frankreich begegnet und nach Einsätzen in Griechenland nach Verona beordert worden war. Begus war ein Spezialist für die Infiltration von Agenten in feindliche Widerstandsorganisationen. Doch seine italienischen und deutschen Agenten, gekleidet in britische und amerikanische Uniformen, gingen der britischen Spionageabwehr in die Fänge. Einer ihrer Aufträge war, die alliierten Sabotageschulen in Bari und Brindisi auszuspionieren, die Namen der deutschen und italienischen Rekruten herauszufinden und Widerstandsführer zu ermorden. 160

Von alldem bekamen Fred Mayer und Hans Wijnberg nichts mit. Was ihnen für einen Einsatz fehlte, war ein konkretes Ziel und jemand, der aus Österreich kam oder in den letzten Jahren dort gewesen war, unter dem NS-Regime gelebt hatte, den Alltag und die Leute kannte. Viel Auswahl gab es da nicht – die ehemaligen Flüchtlinge in den Reihen des OSS hatten Deutschland oder Österreich bereits in den 1930er-Jahren verlassen, kaum einer hatte mehr als einige Monate unter dem Regime gelebt, niemand während des Krieges. Nach Jahren der Abwesenheit Bekannte zu suchen und zu finden war kaum möglich, im Fall von Juden noch weniger. Infrage kam im Grunde nur ein österreichischer oder deutscher Kriegsgefangener – jemand, der bis vor kurzem für die Nazis gekämpft hatte. Um sich damit anzufreunden, musste sich Mayer Zeit nehmen und nachdenken. Schließlich verständigte er sich mit Loewenstein auf diese Vorgangsweise: Der richtige Mann würde das Ziel mitbringen.

Im Oktober 1944 gestalteten Ulmer und Loewenstein die unmittelbare technische, nachrichtendienstliche und körperliche Vorbereitung der Agenten auf ihre Einsätze von Grund auf neu. Sie bestellten Lieutenant Jules Konig zum Stationskommandanten für die Villa Suppa und die Villa Pasqua, wo die Agenten untergebracht waren. 161Konig war aus Belgien geflohen, von Beruf ursprünglich Diamantenschleifer und seit mehr als einem Jahr Ausbildner an OSS-Schulen in den USA. Er war erst kürzlich in Bari eingetroffen. Konig kannte die Gefahr des Übertrainierens der Agenten. So klopfte er als Erstes ab, was die Agenten bis zum Überdruss geübt hatten und wo es Mängel gab. Seinem Eindruck nach waren sie durchwegs hartgesottene, in vielen Kriegstechniken ausgebildete Soldaten. Mängel sah er in der Praxis der geheimen Nachrichtensammlung und -übermittlung. Den Schwerpunkt legte er daher auf die Identifikation militärisch und politisch relevanter Daten und die Verwendung eines kompakten und unmissverständlichen Wortlauts für die Übermittlung der Informationen an die Funkstelle in Bari. Um das praktisch zu üben, zog Konig einen Offizier der OSS-Funkstelle in Bari hinzu, der den Agenten genaues Feedback zu ihren Übungsmeldungen gab. Auch Konig vermied Frontalunterricht, ließ die Agenten vormittags in den gebildeten Teams üben. Zudem wurden für jedes Team die fallspezifischen Modalitäten der Funksendungen erarbeitet und festgelegt. Aufgefrischt wurde das Erkennen von militärischen Geräten, von Flugzeugen und Fahrzeugen, dafür war Dyno Loewenstein ein Experte. Nachmittags übten sie Orientierung mit Karten und Luftaufnahmen, Messerkampf, Schießen.

Die Atmosphäre beschrieben die Agenten später als wenig militärisch, als locker und ungezwungen – ein wenig klingen die Erinnerungen so, als wäre die Villa Suppa eine Art Gegenwelt zum Militär gewesen. Abends hatten sie frei, sahen sich Filme an und manchmal fuhren sie nach Bari in die Oper. Hans Wijnberg hatte seine Chemiebücher dabei, er hatte viel Zeit, darin zu schmökern. Anfang Dezember wurden Mayer und er zu einer letzten medizinischen Untersuchung geschickt und übten in der Gegend von Brindisi eine Woche lang Manöver für den Empfang von Nachschublieferungen aus der Luft. 162Jetzt fehlten noch der dritte Mann und ein konkreter Plan.

Loewenstein hatte bereits in den USA mit deutschen Kriegsgefangenen Kontakt gehabt und Befragungen durchgeführt. Seit seiner Ankunft in Süditalien ging er auch hier in Kriegsgefangenenlager, in denen britische und amerikanische Offiziere systematisch Erhebungen unter Gefangenen durchführten, um Informationen über ihre Truppenteile, die rückwärtigen Stellungen, die Moral der Truppen und Ähnliches zu erlangen. Das gehörte hier nicht zu Loewensteins Aufgaben, aber durch eine weitreichende Vollmacht, ausgestellt von General Dwight D. Eisenhower, dem Kommandanten der alliierten Streitkräfte in Europa, hatte er Zutritt zu den Lagern und konnte sich dort bewegen, Eindrücke der Gefangenen gewinnen und mit einzelnen sprechen.

Er suchte nach geeigneten Wehrmachtssoldaten, die seine Agenten als Ortskundige begleiten würden. Zunächst wandte er sich an die Lagerleiter und die Verhöroffiziere. Sie erstellten Listen der Gefangenen, geordnet nach drei Kategorien: erstens Soldaten, die aktiv übergelaufen, also desertiert waren; zweitens Gefangene, die sich außerdem in Vernehmungen bereiterklärt hatten, für die Alliierten tätig zu werden; und drittens der Rest. Interessant für Loewenstein war die zweite Kategorie. An einem Tag im Dezember ging er im britischen Kriegsgefangenenlager 209 in Afragola die Liste mit dem Verhörspezialisten Lieutenant Taubman durch. Taubman wies seinen amerikanischen Kollegen auf drei Österreicher hin: Leutnant Franz Weber, den Obergefreiten Emmerich Kohl und den Gefreiten Helmut Hagendorfer. 163Kohl und Hagendorfer stammten aus der Steiermark, und Loewenstein kritzelte neben ihre Namen »Bruck–Hochschwab«, ein mögliches Einsatzgebiet an der Südbahnstrecke. Über Weber erfuhr Loewenstein, dass es sich bei ihm um einen Katholiken handelte, der aus Oberperfuss bei Innsbruck stammte. Weber war bereit, den Alliierten zu helfen. 164Loewenstein notierte neben seinen Namen »Innsbruck«. Seine Herkunft war ideal für das Auskundschaften der Brennerstrecke. Genau das war jetzt möglich, wusste Loewenstein: »Wir befanden uns in einer Art Tunnel. Wir tappten im Dunkeln, weil wir niemanden in Innsbruck hatten. Wir wussten, der Brenner war ganz in der Nähe, das war der Grund, warum wir uns für Innsbruck interessierten.«

Die Brennerlinie ins Visier zu nehmen war für Ulmer und Loewenstein eine Chance, die Nützlichkeit ihrer Abteilung innerhalb der Organisation unter Beweis zu stellen – ein Thema, das in den Kriegsinstitutionen ständig präsent war. Über die hohe Priorität des Ziels hatte sie William J. Salant informiert, einer der Ökonomen, die im OSS-Zweig Research & Analysis für die Zieldefinitionen der Bomberstaffeln zuständig waren. 165Das Problem bestand darin, dass die Strecke zwar häufig, aber ineffektiv bombardiert wurde – der deutsche Nachschub nach Italien funktionierte nach wie vor ausgezeichnet. Dyno Loewenstein ersuchte Lieutenant Taubman, mit Franz Weber sprechen zu dürfen. 166

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