Peter Pirker - Codename Brooklyn.
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Codename Brooklyn.: краткое содержание, описание и аннотация
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In der Nacht auf den 26. Februar 1945 landen ein holländischer und ein deutscher Jude mit einem Tiroler Wehrmachtsdeserteur per Fallschirm in Tirol. Sie sollen dem US-Geheimdienst Informationen aus der Alpenfestung der Nazis liefern. Frauen aus Oberperfuss helfen ihnen. Die Gestapo foltert und tötet, um sie zu enttarnen. Über zwei Monate entspannt sich ein Drama, das in die kampflose Befreiung Innsbrucks mündet. Das Buch schildert die Beteiligten, die Ereignisse und das Vermächtnis der Geschichte, die Quentin Tarantino zu «Inglourious Basterds» inspiriert hat.
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Aus dem toten Winkel Nordafrika herauszukommen war daher die dringendste Aufgabe für den kommandierenden Offizier der Einsatzgruppe, in der sich Fred Mayer und Hans Wijnberg befanden. Das gelang ihm erst Ende August 1944. Doch in einem Lager der US-Armee bei Neapel setzte sich das zermürbende Warten fort. Warten, mitten im Krieg? Das mag paradox klingen. Warten war aber keine Ausnahme, sondern im Fall von Agenten die Regel.
Die Voraussetzungen, um einen Einsatz überhaupt planen und organisieren zu können, waren äußerst vielfältig. Die Art der Einsätze hing ganz wesentlich vom Entwicklungsstand des Widerstands im Zielgebiet ab. Für eine größere Einheit zur Verstärkung von Sabotage- und Widerstandsgruppen wie jene von Fred Mayer und Hans Wijnberg fehlten sowohl in Norditalien als auch in Jugoslawien die Voraussetzungen. In Norditalien hatte sich der bewaffnete Widerstand auf breiterer Basis erst im Frühjahr 1944 gebildet. Zunächst erhielten die kommunistisch geführten Garibaldi-Partisanen, die von der liberalen antifaschistischen Bewegung ›Giustizia e Libertà‹ geformten Gruppen und die von Christdemokraten gegründeten Osoppo-Partisanen Zulauf von italienischen Soldaten, die bislang auf dem Balkan gekämpft hatten und nun von einer Zwangsrekrutierung durch die Wehrmacht bedroht waren. Hinzu kamen Zivilisten, die vor der Verschickung zur Zwangsarbeit nach Deutschland flüchteten oder zum Stellungsbau herangezogen werden sollten. Unter den Aktivisten befanden sich viele Frauen. Ein Beispiel: 80 der 200 Mitglieder der ›7a brigata‹ der Gruppo di Azione Patriottica (GAP) in der Emilia-Romagna waren weiblich – die Brigade wurde von Novella Albertazzi geführt. 119Im Februar bildeten die antifaschistischen Parteien in Mailand das Comitato di Liberazione Nazionale Alta Italia (CLNAI). Die ersten Partisanenformationen agierten in Form kleiner Zellen in den Städten und in den Gebirgsregionen als noch lose Guerillagruppen, die keine direkten Kämpfe riskieren konnten. Sie waren noch nicht in der Lage, mehr als ein- bis dreiköpfige Agentengruppen zur Herstellung von Funkverbindungen und zur Hilfe bei Sabotageaktionen aufzunehmen. Abgesehen davon waren Ende Sommer 1944 die Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende bereits verblasst. In Italien waren Einsatzgruppen, wie sie beim OSS für Frankreich gebildet worden waren, wenig praktikabel – hier wurden kleine Teams gebildet, die häufig aus italienischstämmigen Amerikanern und in Italien rekrutierten Antifaschisten bestanden.
In Jugoslawien unterstützten die westlichen Alliierten die Partisanenbewegung unter Josip Broz Tito seit der Konferenz von Teheran Ende November 1943 uneingeschränkt vor allem durch Waffen-, Sprengstoff- und Lebensmittellieferungen, die im Wesentlichen von der SOE und der britischen Luftwaffe durchgeführt wurden. Bei den regionalen Partisanenkommandos in Albanien, Bosnien, Kroatien, Serbien, Montenegro und Slowenien befanden sich kleine Verbindungsmissionen der britischen Armee und der SOE, die die Entgegennahme von Lieferungen aus der Luft koordinierten. Aus pragmatischen Gründen war also eine enge Kooperation mit dem Ziel der Bekämpfung deutscher Truppen auf dem Balkan entstanden, größere alliierte Verbände lehnte die jugoslawische Partisanenführung aber ab. Zu Deutschland hatte das OSS im Juni 1944 schlicht noch keinen Plan: Über etwaigen Widerstand im ›Altreich‹ oder in den Alpen- und Donaugauen gab es keine gesicherte Kenntnis. Selbst für Spionageeinsätze fehlten dem OSS im Sommer 1944 noch die wesentlichen Voraussetzungen – geeignetes Personal, Zugänge, sichere Anlaufstationen.

029 Ausschnitt aus Aufzeichnungen der Wehrmacht über Sabotage der Partisanen in Kroatien, Februar 1944.
Im Vergleich war die SOE durch ihr frühes Engagement auf dem Balkan um einiges weiter. Bereits im November 1943 hatte SOE-Chef Colin Gubbins zwei seiner fähigsten Agenten, Peter Wilkinson und Alfgar Hesketh-Prichard, die Direktive für die Mission ›Clowder‹ erteilt – den Versuch, mithilfe der slowenischen Partisanen, die bis in das Klagenfurter Becken hinein agierten, in das Deutsche Reich einzudringen. Die militärisch und nachrichtendienstlich auf höchstem Niveau ausgebildeten Agenten sollten entlang der deutschen Südgrenze zunächst mithilfe der slowenischen, dann auch der italienischen Partisanen Agentenposten aufbauen. Wilkinson und Hesketh-Prichard hatten 1941 bei der SOE die Operation ›Anthropoid‹ vorbereitet, das tödliche Attentat auf Reinhard Heydrich, den stellvertretenden Reichsprotektor in Böhmen und Mähren und Leiter des Reichssicherheitshauptamts. Es wurde von zwei tschechoslowakischen Widerstandskämpfern im Mai 1942 erfolgreich ausgeführt. Die slowenischen Partisanen, die seit Herbst 1942 als einzige bewaffnete Widerstandsformation kontinuierlich innerhalb der Grenzen des Deutschen Reichs agierten, schienen ihnen ein Schlupfloch in die Alpen- und Donaugaue, nach Deutschland, in die Tschechoslowakei und nach Polen zu bieten. Von Juni bis September 1944 lieferte die SOE 24 Flugzeugladungen mit Waffen und anderer Ausrüstung in die Karawanken. Sie leistete damit einen effektiven Beitrag zur Entwicklung von militantem antinazistischem Widerstand innerhalb des Deutschen Reichs. Die Kärntner Partisanenverbände wuchsen in dieser Zeit von 200 auf fast 900 bewaffnete Männer und Frauen und sie profitierten von diesen Lieferungen bis Kriegsende. 120Der slowenische Historiker Marjan Linasi zählte nicht weniger als 800 Kämpfe, Aktionen und Auseinandersetzungen zwischen Kärntner Partisanen und NS-Kräften im zweisprachigen Kärnten. 121
Während die Aufrüstung der Kärntner Partisanen der größte, wenn auch ein häufig übersehener Beitrag der drei alliierten Mächte zum Widerstand innerhalb NS-Deutschlands war, gelang es der SOE und (in ihrem Windschatten) auch dem OSS im Jahr 1944 nicht, die slowenischen Partisanen als Sprungbrett zur Kontaktaufnahme mit nichtslowenischen NS-Gegnern in Zentraleuropa zu nutzen. Alle diese Versuche wurden von der Führung der Kommunistischen Partei Sloweniens (KPS) spätestens ab September 1944 obstruiert. Warum? Im Frühsommer 1944 wurde ein rascher Durchbruch der westlichen Alliierten gegen die Wehrmacht auf dem italienischen Stiefel und eine Kapitulation der deutschen Streitkräfte noch im selben Jahr für möglich gehalten. Die slowenische Befreiungsfront (Osvobodilna fronta slovenskega naroda, OF) und ihre bewaffneten Partisanenverbände kämpften im Rahmen der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee unter Titos Kommando nicht nur für die Überwindung der deutschen Okkupation und die Wiedererrichtung ihres Landes nach der Dreiteilung im Jahr 1941, sondern auch für eine Überwindung der feudalistisch-kapitalistischen Gesellschaftsordnung und einen ethnischen Nationalstaat aller Slowenen, auch jener, die innerhalb des ehemaligen Österreich und Italiens lebten. Die politischen und territorialen Ziele widersprachen den ideologischen und geopolitischen Zielen der Westalliierten. Die Führung der slowenischen Befreiungsbewegung befürchtete zugleich eine Beschneidung ihrer Souveränität durch eine Einmischung Großbritanniens und der USA, möglicherweise im Zuge einer Landung in Istrien.

030 Die westlichen Alliierten versorgten die Partisanen in Jugoslawien aus der Luft mit mehr als 16.000 Tonnen Waffen, Sprengstoff und anderem Kriegsmaterial.
Von einem engen Bündnis mit der Sowjetunion erwartete sie sich hingegen Unterstützung und Anerkennung ihrer Ziele. Militärisch-politische Präsenz und Vorherrschaft im Widerstand in den begehrten Gebieten galt der slowenischen und jugoslawischen Führung jedenfalls als eine Voraussetzung, um diese Ziele umsetzen oder zumindest starke Machtpositionen für die Nachkriegsverhandlungen aufbauen zu können. Westliche Präsenz beziehungsweise österreichischer und italienischer Widerstand unter westlicher Führung oder Anleitung hingegen hätte die Chance auf Gebietsgewinne geschmälert. Deshalb unterband die KPS, so es in ihrer Macht stand, das Vordringen von SOE- und OSS-Teams nach Österreich, während sie das Einsickern kommunistisch geführter Gruppen, etwa der aus der Sowjetunion eingeflogenen Kampfgruppe Avantgarde aus dem Umfeld der KPÖ, förderte. 122Doch auch die Kooperation der slowenischen, sowjetischen und österreichischen Kommunisten erbrachte 1944 wenige Erfolge in Österreich. Aus der Gruppe Avantgarde entstand zwar eine Partisanenformation auf der Koralpe, aber die einzige autochthone Partisanengruppe in Österreich, die Österreichische Freiheitsfront Leoben-Donawitz, effektiv zu unterstützen war die transnationale kommunistische Allianz nicht in der Lage. Wie schon ihre Vorgänger 1941 begann die Gruppe Leoben-Donawitz im Juni 1944 mit Anschlägen auf die Südbahn. Hier agierten österreichische Partisanen, nach denen SOE und OSS suchten – doch die Agenten saßen in Slowenien fest und hörten außer vagen Gerüchten nichts von ihnen. Ohne Hilfe von außen waren sie ihren Verfolgern wehrlos ausgeliefert: Zwischen Juli und Oktober 1944 nahm die Gestapo in der Obersteiermark insgesamt 500 Personen fest, deportierte viele von ihnen in Konzentrationslager oder ließ sie von der NS-Justiz hinrichten. 123
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