Peter Pirker - Codename Brooklyn.

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Eine Geschichte von Widerstand, Verfolgung und Befreiung
In der Nacht auf den 26. Februar 1945 landen ein holländischer und ein deutscher Jude mit einem Tiroler Wehrmachtsdeserteur per Fallschirm in Tirol. Sie sollen dem US-Geheimdienst Informationen aus der Alpenfestung der Nazis liefern. Frauen aus Oberperfuss helfen ihnen. Die Gestapo foltert und tötet, um sie zu enttarnen. Über zwei Monate entspannt sich ein Drama, das in die kampflose Befreiung Innsbrucks mündet. Das Buch schildert die Beteiligten, die Ereignisse und das Vermächtnis der Geschichte, die Quentin Tarantino zu «Inglourious Basterds» inspiriert hat.

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Die erste Entsendung einer größeren Gruppe von OSS-Agenten mit dem Zielgebiet Deutsches Reich entsprang einer Planung der Labor Section und der Abteilung für Secret Intelligence in Central Europe (SI-CE), beide hatten im OSS-Regiment in Süditalien Filialen für Einsätze in Zentraleuropa. Die Erste stand unter der Leitung von Edward Mosk, einem linksliberalen Rechtsanwalt aus Kalifornien, der nach dem Krieg Aktivist der ›Progressive Citizens of America‹ wurde. 129Die Zweite wurde von Howard Chapin geleitet, einem Werbefachmann bei General Foods, dem größten Nahrungsmittelkonzern der USA. Die zwölf Männer, ein gemischtes Team aus amerikanischen Offizieren sowie deutschen und österreichischen Exilanten, starteten Ende August 1944 mit großen Hoffnungen, die sich aus Erinnerungen an die kämpferische österreichische Sozialdemokratie, den Spanischen Bürgerkrieg, Erwartungen linker Solidarität seitens der slowenischen Partisanen und auch Gerüchten über Partisanengruppen in Österreich speisten. Die Kluft zur harten Realität war gravierend. Unter dem Kommando von Charles Fisher 130, im Zivilberuf Industrieanalyst bei einer Kommunalbank in Pittsburgh, und dem deutschen Exilsozialisten Robert Wichmann erhielten sie weder ausreichende Unterstützung der slowenischen Partisanenführung, um die Drau zu überqueren, noch wurden sie von österreichischen NS-Gegnern in Slowenien kontaktiert – in beiden Richtungen eröffnete sich keine Kommunikation. Ohne Aussicht auf Erfolg musste ein Teil der Gruppe nach wenigen Wochen nach Italien zurückkehren. Auch Wichmann verließ Slowenien gemeinsam mit dem Leiter der OSS-Mission in Slowenien, Franklin Lindsay, zwei Monate später unverrichteter Dinge. Ihr Aktionsradius war durch die Kontrolle der Partisanenführung derart eingeschränkt, dass sie nicht einmal von der Aufstellung der Österreichischen Bataillone innerhalb der Partisanenarmee unter der Führung der KPÖ etwas mitbekamen. 131Gerüchte darüber hatten sie gehört, aber nach zwei Monaten in Slowenien war Fisher überzeugt, dass sie gar nicht existierten, wie er in seinem letzten Brief an Howard Chapin schrieb: »Our whole plan of contacting the Austrian Brigade had to be completely revised when we reached here and learned the true story, because, of course, no such Austrian unit existed.« 132

Fisher, 39 Jahre alt und Vater zweier Söhne, wurde während einer deutschen Offensive im Dezember 1944 gegen das Partisanenkommando in der Untersteiermark mit einer Gruppe Partisanen von deutschen Soldaten gestellt. Die Deutschen erschossen alle auf der Stelle. Einem Agenten aus Fishers Gruppe, Robert Plan, war die Flucht rechtzeitig gelungen. Er fand das Massengrab, in dem die Deutschen Fisher und sechzehn Partisanen verscharrt hatten, erst im Jahr 1995. 133

Bereits im September und Oktober 1944 wurde den Kommandanten sowohl der SOE als auch des OSS in Süditalien klar, dass der einzig mögliche Zugang von Italien nach Österreich, Süddeutschland, der Tschechoslowakei und Ungarn direkte Fallschirmmissionen waren. Die slowenischen Partisanen sollten nicht mehr durch Waffenlieferungen unterstützt werden – sie weiter zu stärken galt nun als politisch unvertretbar. Zu dieser Einschätzung waren SOE und OSS unabhängig voneinander gekommen. Auf den Punkt gebracht wurden die Erfahrungen Ende November 1944 in einem Papier des Alliierten Hauptquartiers in Caserta. Darin hieß es: »Although the terrain in Austria was ideal for guerilla warfare the people themselves, Nazi-indoctrinated, and very closely policed, prevented any but the most clandestine resistance to survive. Although many attempts were made by SOE and OSS to infiltrate personnel across the Yugoslav border in 1943 and 1944 few survived and those that returned offered little promise for indigenous resistance except for the Slovene minority in C[arinthia] whom it was clearly politically unsound to arm.« 134

Im Sommer hatte OSS-Chef Donovan auch die Koordination von Sabotageeinsätzen in diesen Ländern an Chapin übertragen. Chapins Abteilung war nach Ländern organisiert – die Einsätze in Deutschland und Österreich leiteten John McCulloch und sein Stellvertreter Alfred Ulmer mit einem kleinen Stab an Offizieren und einer Handvoll Agenten, die sie aus den USA mitgebracht oder in Nordafrika rekrutiert hatten. 135Im Oktober 1944 löste Ulmer McCulloch ab. Über ihn liefen nun alle Außenbeziehungen der German-Austrian Section, die für die Abwicklung von Spionageeinsätzen notwendig waren: zur Luftwaffe, zu den Waffendepots, zu den Kriegsgefangenenlagern. Er überblickte alle Planungen seiner Einheit: die Auswahl und Aufnahme von Agenten, ihre Unterbringung und Sicherheit, ihre Vorbereitung auf Einsätze, die Kontrolle ihres Funkverkehrs und die Informationen, die sie sandten. Er traf die Vorentscheidungen über ihr Vorgehen und das Risiko, das sie eingingen. Ulmer war erst 27 Jahre alt, Sohn eines Schweizers und Absolvent der Eliteuniversität Princeton, von Beruf Journalist. Erfahrungen hatte er beim Nachrichtendienst der Navy und in den OSS-Stationen in Istanbul und Kairo gesammelt. Erst im Juni nach Italien gekommen, lastete auf ihm der große Druck, militärisch verwertbare Informationen über Süddeutschland und Österreich auf den Tisch zu bringen. Es war Ulmers erste nachrichtendienstliche Führungsposition, nach 1945 leitete er die CIA-Station in Wien, später war er in Indonesien, Griechenland und Frankreich für den Auslandsgeheimdienst tätig. Er galt als hart arbeitender, schneller Denker, der seine Ziele mit großer Ernsthaftigkeit verfolgte. 136

Die erste direkte Operation nach Österreich, die Mission ›Dupont‹ mit dem Zielgebiet Wiener Neustadt und dem Zweck, die ersten vor Ort gesammelten Informationen über den Großraum Wien nach Bari zu funken, entstammte noch der Planung McCullochs. Dem balkanerfahrenen amerikanischen Offizier Jack Taylor waren drei österreichische Wehrmachtsdeserteure aus dem Zielgebiet zugeordnet. Die Mission stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Abgesehen von den Verwandten der drei gab es keine Kontakte vor Ort. Bereits während der Vorbereitung harmonierten die vier Agenten nicht sonderlich gut. Die Anforderung, das Team vor dem Winter ins Land zu bringen, führte zu einem hohen Zeitdruck. Auftauchende Zweifel wurden beiseitegeschoben. Am 13. Oktober 1944 flogen sie bei Mondfinsternis mit einer polnischen Crew an den Neusiedler See und landeten ›blind‹. Der Abwurf des Containers mit dem Funkgerät ging daneben – die Crew war schlecht vorbereitet. Was mit den Agenten geschah, wusste in Bari bis in das Frühjahr 1945 niemand. 137

Irgendwann im Oktober 1944 war Fred Mayers Geduld zu Ende, und nicht nur seine. Mit Hans Wijnberg, Alfred Rosenthal, George Gerbner und Robert Steinitz schnappte er sich einen Jeep und machte sich auf den Weg nach Caserta, zum Hauptquartier des OSS, um ihren Fall an der militärischen Hierarchie vorbei persönlich vorzubringen. Nicht gebraucht zu werden erschien ihnen nach all der Ausbildung, mit dem Kriegsgeschehen vor Augen und dem Wissen um ihre Geschichte, unvorstellbar. Als Infanteristen irgendwann, irgendwo wie andere amerikanische Soldaten auch eingesetzt zu werden war ihnen zu wenig. In der Kommandostelle des OSS verlangten sie ein Gespräch mit Howard Chapin, von dem sie gehört hatten, dass er Einsätze in Deutschland organisierte. Sie fanden den Weg in sein Büro, schilderten ihm ihre Lage und ihren Wunsch, endlich etwas zu tun, und Chapin, der den Aufbau der German-Austrian Section an der Operationsbasis in Bari kontrollierte, kamen Fred Mayer und seine Freunde wie gerufen. Er kannte die Personalprobleme, die Ulmer an der Operationsbasis in Bari quälten. Die fünf, die vor ihm standen, schienen ihm für Ulmers Unternehmen gerade recht. Chapin ließ sie in das 2677. Regiment überschreiben und stellte ihnen die Transferscheine nach Bari aus.

Am nächsten Tag traten sie vor Alfred Ulmer an, neben ihm saß ein etwa gleichaltriger Unteroffizier, groß, schmal, ruhig – Dyno Loewenstein, der Mann, der aus ihnen Agenten und aus ihren vagen Vorstellungen konkrete Einsätze machen sollte. 138

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