Sina Seeland - Mel macht´s anders

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Ist «Mr. Right» ein Mythos? Wird Sex nicht grandios überbewertet? Ist das BDSM oder kann das weg? Und warum zum Teufel kriegen alle Frauen über 30 die große Nummer hin, nur ich nicht?
Mel ist 34 und fragt sich allmählich, ob das Konzept «Liebe» für sie einfach nicht funktioniert. Vielleicht sollte sie sich falsche Fingernägel und Strähnchen zulegen? Für andere Frauen scheint das der Schlüssel zum Erfolg zu sein. Vielleicht sollte sie aber auch einfach aufhören, auf DEN EINEN zu warten, den Traumprinzen der ihr Leben zu einem Hollywoodfilm werden lässt. Experimentierfreudig beschließt sie, alle Konzepte von «Happy Ever After» in den Wind zu schießen und eine neue Lebensphase ohne faule Kompromisse und ohne schlechten Sex einzuläuten. Entschlossen legt sie sich ein Online-Profil bei einer Erotik-Kontaktbörse zu, mietet sich einen Callboy und trifft «Volker mit dem Köfferchen.» Doch leider gibt es da noch Tom. Ebenfalls auf der Suche, ebenfalls Kompromisslos und leider Gottes der Traumprinz – der sie aber einfach nicht um ein Date bittet ..

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Ich lächelte verhalten. Der Nils? Der Nils, der kann nichts dafür, aber dieser Artikel vor dem Namen beim Vorstellen, der ist für mich ein rotes Tuch. Der Nils. Nicht etwa der damals aus dem Kindergarten oder der in der Parallelklasse auf dem Gymnasium, nicht mein ehemaliger Gitarrenlehrer und auch nicht mein Arbeitskollege mit dem unangenehmen Mundgeruch (wow, zum Glück nicht der Nils!) sondern eben genau der Nils. Der Nils aller Nilse. Ich weiß, ich bin eine Zicke. Aber der Nils geht für mich ebenso wenig wie die Monika oder der Horst oder der Waldemar, Dackel meiner Nachbarin Frau Kleinschmidt. Ich bin auch nicht die Melanie. Ich bin eine Melanie von bestimmt sehr vielen auf dieser Welt, machen wir uns doch nichts vor. Und das sagte ich ihm auch gleich.

»Hallo, ja, ich bin Melanie. Schön, dass du gekommen bist.«

Der Nils und ich, wir hatten wirklich einen ganz, ganz putzigen Abend. Wie plauderten bei 2-3 Fassbrausen über Gott und die Welt und den komischen Online-Club und wieso ausgerechnet wir da eigentlich gar nicht hinpassten und dass es ja mit der Partnersuche auch nicht leichter würde mit der Zeit. Der Nils war wirklich … nett. So nett, dass ich nicht mal behaupten kann, der Abend sei langweilig gewesen. Das wäre gemein dem Nils gegenüber. Aber wiedersehen möchte ich den Nils auch nicht. Und ich kann nicht mal genau sagen, wieso. Er war sympathisch, behandelte mich sehr zuvorkommend, war nicht unattraktiv und hatte offensichtlich ein Talent für Smalltalk. Gehöre ich etwa zu diesen Frauen, für die »nett« der kleine Bruder von scheiße ist? Mag ich keine netten Männer? Ich glaube, ich muss mir diese Frage an mich selbst wirklich mal gefallen lassen. Denn Tilo, der war auch nett. Hat er mich deswegen so schnell gelangweilt? Fehlte da der Reibungswiderstand? Ist das nicht auch wieder so ein blödes Klischee, dass Frauen nur auf Typen stehen, die sie schlecht behandeln? Ich will nicht schlecht behandelt werden. Also … nicht so richtig. Nicht schlecht-schlecht. Nicht Frauenhaus-und-Anzeigeschlecht. Aber zu nett ist eben tatsächlich auch nicht gut.

An dieser Stelle höre ich förmlich die Aufschreie der lesenden Männerschaft: »HA! Wir haben’s ja immer gewusst! Erst schneidet ihr uns die Eier ab mit eurer Emanzipation, zwingt uns zum Putzen und zum Windeln wechseln und dazu, gefälligst nach eurem G-Punkt zu suchen und dann seid ihr nicht mehr zufrieden mit der Generation Weichei, die ihr Euch da ranerzogen habt und heult, dass ihr den guten alten Macho zurückwollt. Weiber. Aus denen soll noch mal einer schlau werden.«

Ja, meine Herren. Ihr habt ja recht. Wir wollen die eierlegende Wollmilchsau. Aber wisst Ihr was? Wir wollen da auch nicht mehr, als uns selbst jeden Tag abverlangt wird. Eine Frau muss heute auch auf etlichen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, um am ganz normalen Alltagswahnsinn teilhaben zu können. Sie muss nach wie vor die Chefin des Haushalts geben (richtig, es wird immer noch erwartet, dass sie selbstverständlich alle Knöpfe an der Waschmaschine kennt und weiß, in welchem Gang im Supermarkt das Klopapier liegt und welche Sorte die richtige ist. Männer fragen da gern auch noch das zehnte Mal nach, Frauen dagegen haben Waschmaschinentechnik und Lagepläne von Supermärkten offenbar mit der Muttermilch eingesogen. Ist doch wahr. Schick einen Kerl einkaufen, weil du selbst es mal nicht geschafft hast und er kommt garantiert an mit einem Korb voller Zeug, das sich zuvor noch nie in deinem Haushalt befunden hat. »Ach, das ist nicht der Schinken, den du immer kaufst? Ich dachte …« »Wirklich, Schatz? Nach Denken sieht das hier aber nicht aus.«), sie geht selbstverständlich Vollzeit arbeiten und hat in ganz vielen Fällen auch noch Kinder und Hund und Katz zu versorgen. Wenn der Tag dann wieder ellenlang war und gleichzeitig wieder nicht genug Stunden hatte um alles zu erledigen, soll Frau selbstverständlich auch noch die Sirene und die Verführerin geben, denn ein modernes Paar hat wahnsinnig viel wahnsinnig aufregenden Sex und das natürlich mindestens täglich. Es stecken so viele verschiedene Personen in einer Frau, dass man schon von einer multiplen Persönlichkeitsstörung sprechen kann. Eine moderne Frau hält immer unglaublich viele bunte Bälle gleichzeitig in der Luft und zaubert nebenbei noch einen Hasen in Form von Lieblingsessen und Geburtstagsmuffins für den Kindergarten aus dem Zylinder. Ich finde, da ist es einem modernen Mann abzuverlangen, ein Held im Haushalt zu sein und trotzdem den Weichspüler eben nur an die Wäsche zu geben und nicht an die eigene Persönlichkeit. Wie man das macht? Keine Ahnung, liebe Männer, aber wir Frauen schaffen das schon länger.

Aber zurück zu Nils. Zu dem Nils. Dem Nils der Nilse. Er war mir zu nett und deswegen mag ich ihn nicht wiedersehen. Das war mir alles zu … einfach. Zu undoppelbödig. Zu uninteressant. Zu un-alles. Ja, leider. Ich kann nicht genau sagen, was ich hätte anders haben wollen am Nils. Nichts. Alles. Keine Ahnung. Manno. Vielleicht bin ich das. Ich bin zu schwierig. Zu anspruchsvoll. Ach Quatsch. Bin ich gar nicht. Ich will gar nicht so viel. Ich will nur keinen weiteren Tilo. Einen, der nett ist so wie Usambaraveilchen nett sind oder diese kleinen Kräcker in Fischchenformat oder diese Taschenwärmerherzen mit bunter Flüssigkeit drin zum Kneten. Ist alles nett, will ich aber alles nicht haben. Nice to have but easy to live without. Nein, ich will mehr als das. Ich will Herzflattern 3000, für weniger gebe ich mich nicht mehr her. Und solange ich das nicht habe, lese ich eben weiter Bücher. Fertig, aus.

Fr 121012 Habe überlegt mir einen Callboy zu leisten Nein ernsthaft Und - фото 12

Fr. 12.10.12

Habe überlegt, mir einen Callboy zu leisten. Nein, ernsthaft. Und wieso eigentlich nicht?

Ich habe Tom davon geschrieben – also, dass ich darüber nachdenke – und der hat sich kaputtgelacht. Dann hat er geschrieben, wenn ich es schon so nötig hätte, müssten wir uns wohl wirklich mal treffen. Witzig. Haha. Das brauche ich ja sowas von gar nicht, ein Mitleidsdate! So nebenbei schrieb er das außerdem, als hätte er schon zigmal ein Treffen vorgeschlagen. Hat er aber nicht. Hat er noch nie. Und darum bin ich auf so eine halbherzig dahingeblödelte Einladung auch gar nicht eingegangen. War bestimmt sowieso gar keine.

Nein, ich werde mich zumindest mal mit dem Gedanken befassen, mir einen Abend mit einem sündhaft teuren, sündhaft gut aussehenden und sündhaft versierten Mann zu gönnen. Ich meine, praktischer geht es doch nicht: Man hat eine klare Absprache, es gibt sehr klare Regeln, es ist klar, was passiert und was garantiert nicht. Ich weiß, ich habe geschrieben, ich sei nicht der Typ für One-Night-Stands, aber mit einem Callboy ist das etwas anderes. Das ist rein geschäftlich. Da geht Geld über den Tisch und man bekommt eine (hoffentlich) entsprechende Gegenleistung.

Ist das vielleicht auch schon der Haken an der Sache? Wenn er mir Komplimente macht und dafür sorgt, dass ich mich begehrenswert fühle, dann macht er das, weil 2-3 Komplimente im Pauschalpreis inbegriffen waren (ab 4 Komplimente kostet es dann extra) und weil es sein Job ist, dass ich mich begehrenswert fühle. In Wirklichkeit findet er meinen Hintern vielleicht zu platt und findet, dass ich mich im Bett ungeschickt anstelle. Also, alles nur gelogen. Mit Geld erkaufte Lügen. Muss man sich da nicht wahnsinnig anstrengen, also, kopfmäßig, um so einen Abend mit einem Callboy trotzdem genießen zu können?

Ich hab mich da auf den einschlägigen Seiten mal umgeschaut … meine Güte, da ist ja wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Fast wie auf der Speisekarte bei meinem Lieblingsitaliener. Von geschniegelt und gebügelt über wild, tätowiert und unordentlich bis zu glatzköpfig und mit Meister-Proper-Charme … auf einer dieser Seiten habe ich Kjell gefunden. Ist das nicht hübsch? Kjell? Ist bestimmt ein Künstlername, ich wette, in Wirklichkeit heißt er Jürgen. Kjell lässt sich einfach schöner stöhnen. Naja, wenn man kommt. Dann klingt »Ooooh Kjell!!« ja wohl sehr viel erotischer als »Ooooh Jürgen, du scharfer Hund.« Mir egal wie er wirklich heißt, ich kaufe mir eine Illusion. Und Kjell ist 29. Haha, sind wir das nicht alle? Nein, mal im Ernst. Selbst wenn er wirklich jünger ist, na und? Wenn ich schon einen Haufen Schotter locker mache (und Kjell kostet wirklich einen Haufen Schotter, ist ja nicht irgendeiner, ist ja ein Schicker …) dann möchte ich es auch jung, attraktiv und knackig unter meinen Fingern spüren. Diese Gelegenheit kommt nämlich sicher nicht so schnell wieder, das hat mein Geldbeutel mir glaubhaft versichert.

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