Nele Sickel - Nachbarn

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Die Erde im Jahr 2320. Giftige Luft und verheerende Stürme haben die Menschheit unter gläserne Kuppeln getrieben. Im Gedränge der Stadt sucht die siebzehnjährige Bren ihre Schwester Cay. Dabei hört sie Gerüchte von Entführungen, einem mysteriösen Club und uralten Legenden. Bren schenkt ihnen keine Beachtung. Doch dann taucht Cay wieder auf – und sie ist nicht mehr dieselbe.

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An der Theke angekommen streckte sie sich hoch auf die Zehenspitzen, stützte sich mit dem gesunden Arm ab und beugte sich so weit vor, wie sie nur konnte. Der Barkeeper, der gerade zu ihrer Linken drei Bier über den Tresen reichte, kam ihr bekannt vor. Sie glaubte, dass Cay einmal mit ihm ausgegangen war, als sie noch im Fevernight gearbeitet hatte. Wie hieß er nur gleich? »Cev?«, versuchte sie ihr Glück.

Sie war sich sicher, dass sie laut genug gesprochen hatte, um ihre Stimme über die Musik zu erheben. Trotzdem reagierte der Barkeeper nicht. Also nächster Versuch! »Brat?«

Nichts.

»Fin?«

Endlich sah er auf. Mit einem gewinnenden Lächeln, das eindeutig auf eine ordentliche Portion Trinkgeld abzielte, kam er zu ihr herüber und lehnte sich Bren von der anderen Seite der Theke her entgegen.

»Was kann ich für dich tun, Süße?«

»Hast du in letzter Zeit was von Cay gehört? War sie hier?«

Er runzelte die Stirn und lehnte sich ein wenig zurück. »Cay?«, wiederholte er.

»Ja, Cay. Oder Shadowflower, wenn sie hier ist.«

»Wer will das wissen?«

»Bren.« Sie deutete auf sich. »Ich bin ihre Schwester, erinnerst du dich?«

Fin musterte sie eingehend. »Kann sein«, sagte er unschlüssig.

»Ich will nur wissen, ob sie hier gewesen ist. Ich suche sie überall.«

»Seit Ewigkeiten nicht.« Fin hatte inzwischen verstanden, dass sie nichts kaufen würde, und so wandte er sich ab, nahm eine Bestellung auf und machte sich daran, die nächsten Drinks vorzubereiten.

»Gar nicht? War sie mal in der Gegend? Hat sie vielleicht versucht, den Job wiederzubekommen?«

»Wenn, dann sicher nicht von mir«, brummte Fin und schaufelte zerstoßenes Eis in Cocktailgläser.

»Von jemand anderem?«, hakte Bren nach.

Aber Fin antwortete nicht mehr. Seine Aufmerksamkeit lag jetzt wieder ganz bei den Drinks und beim nächsten verheißungsvollen Trinkgeld.

Bren sah ihm noch einen Moment zu und überlegte, ob weiteres Nachbohren lohnte. Nicht, dass sie von dieser Leuchte einen wirklich hilfreichen Beitrag hätte erwarten können. Schon als Cay mit ihm ausgegangen war, hatte er dazu geneigt, das bisschen Grips, das er besaß, mit 7D komplett zu vernebeln. Was sollte es also bringen? Frustriert drehte Bren sich um und schob sich durch die Menge zurück zum Ausgang. Vielleicht würde sie ja im Ol’ Moon mehr Glück haben.

Über dem Wolkenkratzer aus Glas Plastik und Beton in dessen Fuß sich das Ol - фото 11

Über dem Wolkenkratzer aus Glas, Plastik und Beton, in dessen Fuß sich das Ol’ Moon befand, erstreckte sich die Kuppel deutlich höher. Die einzelnen Scheinwerfer waren in dieser Höhe nicht mehr auszumachen, nur ihr weißes Licht erreichte die Straße und verlieh den Menschen eine künstliche Blässe.

Bren würdigte niemanden eines zweiten Blickes. Zielstrebig betrat sie den Pub und lief an Sitzecken und angeheiterten Gästen vorbei direkt zum Tresen. Dort bediente ein Mädchen, das Bren nicht kannte. Sie musste neu sein, denn die ungleichmäßige Art, in der sie die Gläser auf dem Tablett arrangierte, beschwor das Unglück geradezu herauf.

»Ist Manda da?«, fragte Bren und trat ohne weitere Erklärung hinter den Tresen. Sie nahm dem Mädchen das Glas aus der Hand und sortierte alle Getränke mit routinierten Handgriffen um. Dass sie nur mit links arbeiten konnte, machte sie langsamer, hielt sie aber sonst nicht weiter auf.

Das Mädchen sah ihr aus großen Augen zu. Erst als Bren das Umstapeln beendet hatte, schien sie sich zu fassen. Mit trotzigem Blick stemmte sie eine Hand in die schmale Hüfte. »Äh … Du darfst hier gar nicht sein.«

»Die Gläser standen falsch«, erwiderte Bren leidenschaftslos.

»Ja, aber Gäste dürfen nicht …«

»Ist sie nun da oder nicht?«

»Was? Wer?« Schon hatte das Mädchen seine Fassung wieder verloren.

»Manda. Ich muss mit ihr reden.«

»Sie ist hinten, aber …«

»Danke.«

Bren ließ das Tablett stehen und schritt an dem Mädchen vorbei durch die altmodischen Schwingtüren in die Küche. Dort stand Manda über ein Ofenblech gebeugt und schüttete gerade die Zutaten für frischen Shepherd’s Pie zusammen. Sie war offensichtlich in Gedanken vertieft, denn sie sah nicht auf.

Bren trat näher. Ein Quietschen in ihrem Rücken verriet ihr, dass das Mädchen vom Tresen ihr nachgekommen war. Sicherlich überlegte es nun, ob es sie rausschmeißen oder das Reden doch lieber Manda überlassen sollte. Besser Bren ergriff jetzt gleich das Wort.

»Was denn? Warme Küche um diese Uhrzeit?« Schmunzelnd trat sie an Manda heran und sah ihr über die Schulter. »Ich dachte, nach Mitternacht geben wir den Trinkern nur noch Erdnüsse und Cracker.«

Manda schrak auf und fuhr herum. »Bren!« Strahlend wischte sie sich mit einer pulververschmierten Hand eine aufmüpfige graue Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe sie einen Arm um Bren legte und sie kurz, aber kräftig an sich drückte. »Was verschlägt dich denn hierher?«

»Ich muss dich was fragen.«

Hinter ihnen quietschte es wieder. Das Mädchen musste an den Tresen zurückgekehrt sein.

Manda löste sich von Bren und schob sie mit dem halbwegs sauberen Handrücken zwei Schritte zurück. Dann ließ sie ihren Blick von oben bis unten über sie schweifen.

»Du hast dich verletzt«, stellte sie fest.

Bren nickte.

»Ist es sehr schlimm?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Ah«, kommentierte Manda. »Aber den Job auf den Feldern kannst du so nicht mehr machen, stimmt’s? Du brauchst Arbeit.«

»Auch«, gestand Bren ein.

Manda seufzte. »Ach, Kleines, du weißt, ich hab dich lieb. Aber wir sind derzeit voll besetzt und mit dem Arm kann ich dich echt nicht gebrauchen.«

»Besser als deine Neue bin ich sogar mit zwei gebrochenen Armen.«

»Na und? Sie lernt noch. Du warst in ihrem Alter auch nicht besser.«

Bren hob zweifelnd die Brauen.

»Na gut! Nicht viel besser.«

Das brachte Bren zum Grinsen. Es tat gut, zurück zu sein.

Allein der Gedanke an den eigentlichen Grund für ihr Kommen vertrieb das wohlige Gefühl so schnell, wie es sich eingestellt hatte.

»Manda, war Cay irgendwann mal hier?«

»Cay? Nein, wieso? Sucht sie auch einen Job? Wir sind wirklich voll. Ich kann leider gar nichts für euch tun, ehrlich!«

Bren ließ die Schulter hängen und lehnte sich erschöpft gegen die Arbeitsplatte. »Ich suche sie schon den ganzen Tag. Sie hat sich seit über einer Woche nicht gemeldet.«

»Tut mir leid, Kleines, hier war sie nicht. Aber sie findet sich sicher wieder an. Ist doch ein kluges Mädchen. Komm, hol dir was zu trinken und bleib noch ein wenig hier. Wir reden und ich lenke dich ab. Kriegst sogar ein Stück vom Shepherd’s Pie, wenn er fertig ist. Was meinst du?«

»Du bist lieb.« Bren löste sich von der Arbeitsplatte und umarmte Manda noch einmal. »Aber ich muss weiter. Meldest du dich, falls Cay auftaucht? Oder falls die Neue das Handtuch wirft?«

»Verlass dich drauf!«

Glas lieh dem modernsten Viertel der Stadt zu Recht seinen Namen Die in Muster - фото 12

Glas lieh dem modernsten Viertel der Stadt zu Recht seinen Namen. Die in Muster und Formen gehauenen Steine, die jedem Gebäude Struktur und Halt boten, waren zweifelsohne eindrucksvoll. Aber es waren die schier endlosen Glasfronten, die der ganzen Gegend diese spezielle Atmosphäre von Offenheit und Weite schenkten, die man in der Enge unter der Kuppel sonst vergeblich suchte.

Bren wandelte mit aufmerksam umherschweifenden Augen zwischen den Häusern des Glasviertels umher. Auf die Spur des Alien Neighbours zu kommen, war schwerer gewesen, als sie angenommen hatte. Für einen ganz neuen Laden machte der Club erstaunlich wenig Werbung. Um genau zu sein, hatte sie weder in der SUB noch auf der Straße überhaupt eine Werbeanzeige über die Monitore flimmern sehen, die den Neueinsteiger angepriesen hätte. Auch unter den Leuten im Viertel hatte sich die Nachricht nicht so schnell verbreitet, wie man hätte erwarten können. Bren hatte mehrere Anläufe starten müssen, ehe schließlich jemand gewusst hatte, wovon sie sprach, und ihr den Weg weisen konnte.

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