Marie Louise Fischer - Wie neu geboren

Здесь есть возможность читать онлайн «Marie Louise Fischer - Wie neu geboren» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Wie neu geboren: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Wie neu geboren»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Julia Palmer hat alles erreicht, was sich eine Frau wünschen kann: Sie ist glücklich verheiratet und beruflich erfolgreich. Sie freut sich auf einen unbeschwerten Sonntag, ohne zu ahnen, dass sich an diesem Tag alles ändern wird. Zufällig erfährt sie nämlich, dass ihr Mann Robert ein Kind mit einer anderen Frau hat. Doch Julia versteht zu kämpfen, sie verlässt ihren Mann und konzentriert sich ganz auf ihren Beruf in der Modebranche. Mit dem galanten Grafen Pierre de Cateuaunac verbringt sie wunderbare Tage in Paris. Das Leben zeigt sich ihr wieder von der schönen Seite. Als sie jedoch erfährt, dass Roberts kleine Tochter dringend Hilfe braucht, wird ihr klar, dass es Wichtigeres im Leben gibt als Glanz und Luxus. Sie muss über ihren Schatten springen und wieder auf Robert zugehen.Marie Louise Fischer wurde 1922 in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Lektorin bei der Prag-Film. Da sie die Goldene Stadt nicht rechtzeitig verlassen konnte, wurde sie 1945 interniert und musste über eineinhalb Jahre Zwangsarbeit leisten. Mit dem Kriminalroman «Zerfetzte Segel» hatte sie 1951 ihren ersten großen Erfolg. Von da an entwickelte sich Marie Louise Fischer zu einer überaus erfolgreichen Unterhaltungs- und Jugendschriftstellerin. Ihre über 100 Romane und Krimis und ihre mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher wurden in 23 Sprachen übersetzt und erreichten allein in Deutschland eine Gesamtauflage von über 70 Millionen Exemplaren. 82-jährig verstarb die beliebte Schriftstellerin am 2. April 2005 in Prien am Chiemsee.-

Wie neu geboren — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Wie neu geboren», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Ja, ja, ich weiß«, sagte Julia, denn auch das hatte sie schon mehrfach zu hören bekommen.

Jemand kämmte ihr das Haar zurück und setzte ihr einen Myrthenkranz auf, ein anderer drückte ihr ein Blumenbukett in die Hand und richtete die Schleppe.

Als der Vorhang aufgezogen wurde, empfing sie Applaus, der sich zu einer wahren Ovation steigerte. Die Zuschauer standen auf und warfen ihr bewundernde Blicke zu. Flüchtig bemerkte Julia einen jungen Mann in dunklem Anzug, blond und hochgewachsen, der ihr geradezu frenetisch applaudierte.

Sie war von ihrem eigenen Erfolg berauscht.

Ihre Hochstimmung hielt noch an, als die Mädchen sich nach der Schau gegenseitig und besonders ihr gratulierten. Auch Bemerkungen wie: »Kunststück! In einem Brautkleid hat noch jede Erfolg gehabt!« konnten sie nicht trüben. Sie schloß daraus auf nichts weiter als blanken Neid.

Marquard nahm sie, was sie nie erwartet hätte, in die Arme und küßte sie auf beide Wangen; Tränen schimmerten in seinen Augen.

Dr. Hagen klopfte ihr väterlich auf die Schulter. »Gut gemacht, Julia!«

Daß die Chefin sich gar nicht äußerte, fiel Julia nicht auf. Elvira Hagen schien sehr beschäftigt, jedes Stück der Kollektion auf eventuelle Schäden zu prüfen und auf den Kleiderständern aufzureihen. Inge-Lore half ihr dabei. Für die Einkäufer sollte es noch eine Fachvorführung am nächsten Morgen geben.

Auch diese Modenschau stand Julia noch durch, ohne daß ein Tröpfchen Wermut in die Süße ihres Erfolgs fiel. Es machte ihr nichts aus, daß Sonntag war und sie — sie hatte am Abend zuvor sehr lange mit ihrem Vater gesprochen — nicht ausgeschlafen und Muskelkater hatte. Unermüdlich, strahlend und beschwingt schritt sie auf und ab. Sie blieb auch stehen, wenn es gewünscht wurde. Ohne mit der Wimper zu zucken, ließ sie es über sich ergehen, daß die Stoffe, die sie trug, zwischen Daumen und Zeigefinger geprüft wurden.

Als der Tag vorbei war, hatte sie immer noch so viel Elan, im Dauerlauf nach Hause zu rennen.

»Du bist überdreht«, sagte der Vater und goß ihr einen Baldriantee auf.

Sie trank ihn, nicht weil sie ihn benötigte, sondern um den Vater nicht zu kränken. Seine Fürsorge rührte sie. Aber essen mochte sie nicht, und er drängte sie auch nicht dazu. Sie ging früh zu Bett, aber sie konnte nicht einschlafen. Am liebsten wäre sie wieder aufgestanden, unterließ es aber, um den Vater nicht zu beunruhigen, und glitt schließlich doch ins Reich der Träume hinüber.

Am nächsten Morgen erwachte Julia, ohne daß der Wecker geklingelt hatte. Sie hatte ihn nicht gestellt, weil man ihr einen freien Tag gegeben hatte. Das fiel ihr aber erst nach einigem Überlegen wieder ein.

In der Wohnung war es sehr still, der Vater war längst zur Arbeit gefahren, und plötzlich überkam sie ein Gefühl der Verlassenheit.

Es war ihr bewußt, daß sie Grund genug hatte, glücklich zu sein. Aber sie war es nicht. Warum nicht? Die Modenschau war doch ein Erfolg gewesen. Sie war gefeiert worden. Warum also war sie jetzt so niedergeschlagen?

Niedergeschlagen war für Julias Zustand gar kein Ausdruck; es war ihr, als wäre sie aus schwindelnder Höhe in einen gähnenden Abgrund gestürzt. Sie war ausgesprochen deprimiert.

Es dauerte lange, bis sie sich dazu aufraffte, ihr Bett zu verlassen. In der Küche goß sie sich eine Tasse Kaffee auf. Sie trank im Stehen und bekam kalte Füße. Sie hatte vergessen, in ihre Hausschuhe zu schlüpfen, brachte aber nicht einmal die Energie auf, das riachzuholen. Sie empfand den zu heißen Kaffee und die kalten Füße als eine gerechte Strafe. Für was? Was hatte sie denn verbrochen?

Am liebsten hätte Julia sich wieder in ihrem Bett verkrochen und den Kopf unter die Decke gesteckt. Aber es war schon elf Uhr vorbei, sie wußte, sie würde nicht wieder einschlafen können. Sie mußte jetzt irgend etwas tun und durfte sich nicht so gehenlassen.

Julia beschloß schließlich, die Wohnung aufzuräumen und zu putzen. Dazu war sie am vergangenen Wochenende nicht gekommen. Hausfrauenarbeit machte ihr keine Freude. Gewöhnlich pflegte sie sich dabei mit einem Liedchen zu ermuntern. Doch heute kam kein Ton über ihre Lippen.

Als endlich das letzte Staubkörnchen entfernt, die letzte Kachel abgewischt war, fühlte sie sich besser — aber immer noch schlecht genug. Sie ließ sich ein Bad einlaufen und lag lange im heißen Wasser, ohne die Glieder entspannen zu können. Dann tauchte sie unter und wusch sich das Haar — ein probates Mittel gegen Anfälle von leichten Depressionen, unter denen sie gelegentlich litt. An diesem Tag half es jedoch wenig.

Immerhin konnte sie den Vater später adrett und gepflegt, den Anflug eines Lächelns um die Lippen, empfangen.

»Hast du schon gesehen, Liebes?« Er schlug die »Rheinische Post«, die er zusammengefaltet in der Hand gehalten hatte, auf dem Küchentisch auf. »Du bist in der Zeitung! Ein Foto von dir — in voller Größe!«

Zu ihrer eigenen Überraschung brach sie in bittere Tränen aus.

4

Als Julia wieder in der Firma erschien, sah sie miserabel aus, und sie wußte es. Sie hatte sich bemüht, ihre Augenringe zu überschminken, und es war ihr ganz gut geglückt. Aber wer sie vor der Modenschau gekannt hatte, konnte, nicht übersehen, in welchem Zustand sie sich befand.

So empfand sie Elvira Hagens leicht hingeworfene Frage: »Na, wie geht’s Ihnen, Julia?« als blanken Hohn.

»Danke, großartig!« entgegnete sie und warf den Kopf zurück.

Die unruhigen Blicke der Chefin glitten über sie hinweg. »Ich nehme an, die ›headhunters‹ sind schon hinter Ihnen her.«

Julia verstand nicht. »Wer? Wieso? Was meinen Sie?« fragte sie konsterniert.

»Die › Kopfjäger ‹, auf gut deutsch gesagt. Männer, die davon leben, daß sie Talenten gute Posten vermitteln oder eben geeignete Leute suchen.«

»Davon weiß ich nichts.«

»Nun, dann wird’s schon noch kommen.«

Sie befanden sich in Julias kleinem Büro.

Die Chefin wandte sich zur Tür. »Bestätigen Sie bitte die Aufträge, die gestern hereingekommen sind. Die Unterlagen haben Sie vor sich.«

»Was soll ich tun?«

»Habe ich doch gerade gesagt. Die Aufträge …« Julia fiel ihr ins Wort. »Nein, das meine ich nicht. Was soll ich tun, wenn so ein … ›headhunter‹ sich an mich wendet?«

Elvira Hagen blieb, den Türgriff schon in der Hand, überrascht stehen. »Das fragen Sie mich?«

»Wen denn? Es gibt doch sonst niemanden, der mir einen Rat erteilen könnte.«

»Sie müssen selbst wissen, was Sie wollen.«

»Das ist es ja eben. Ich weiß es nicht.«

Elvira Hagen lachte laut auf. »Sie haben Skrupel, Julia? Das hätte ich nie von Ihnen erwartet. Gewiß, Sie sind für unser junges Unternehmen sehr wichtig. Aber unersetzbar sind Sie nicht. Wenn Sie also in der großen weiten Welt Triumphe feiern wollen — ich wäre die Letzte, die Sie davon abhalten würde.«

»Triumphe? Als Mannequin?«

»Als Starmannequin. Warum denn nicht? Ich sage es Ihnen nur ungern, Julia, aber Sie haben das Zeug dazu.«

Julia schlug die Augen nieder. »Wenn mir der Erfolg nur nicht so schlecht bekommen wäre.«

Die Chefin kam zum Schreibtisch zurück. » Wie kommen Sie denn darauf? Ich habe noch nie einen Menschen so obenauf erlebt.«

»Stimmt. Aber anschließehd war mir hundeelend zumute.«

»Katzenjammer?«

»Ich komme mir vor wie eine geplatzte Seifenblase.«

»Trefflicher Vergleich.«

»Das ist gar nicht komisch. Was bedeutet es schon, in einem schönen Kleid auf der Bühne zu stehen? Ja, ich liebe schöne Kleider. Aber hat der Beifall mir gegolten oder dem Brautkleid? Kann es denn für einen Menschen genug sein, zu nicht mehr als einem Kleiderständer zu taugen?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Wie neu geboren»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Wie neu geboren» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Marie Louise Fischer - Liebe im Grand Hotel
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Bravo, liebes Hausgespenst
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Einmal und nie wieder
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Späte Liebe
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Wirbel im Internat
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Ein Mädchen wie Angelika
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Mit einer weißen Nelke
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Nie wieder arm sein
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Frei wie der Wind
Marie Louise Fischer
Отзывы о книге «Wie neu geboren»

Обсуждение, отзывы о книге «Wie neu geboren» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x