Dr. Christine Hutterer - Depression. Das Richtige tun

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5,3 Mio. Deutsche erkranken jedes Jahr an einer Depression. Die ernst zu nehmende psychische Krankheit kann starke Auswirkungen auf Angehörige und Freunde haben. Für sie ergeben sich dann viele Fragen: Kann ich helfen und wenn ja, wie? Was ist eine Depression eigentlich genau? Wie spreche ich den Verdacht an? Wie schaffe ich es zu helfen, ohne mich selbst aufzugeben? Er stellt Lösungen aus der therapeutischen Praxis vor, beschreibt gängige Therapien und nennt darüberhinaus geeignete Anlaufstellen. In sechs Kapiteln werden die notwendigen Schritte erklärt und die Phasen der Heilung erläutert: Vom nötigen Hintergrundwissen, um die Art der Depression zu erkennen, über das Beleuchten der eigenen Erwartungen und der derzeitigen Beziehung zum Betroffenen bis hin zur achtsamen Selbstwahrnehmung, in der Grenzen klar abgesteckt werden, um die eigene körperliche und psychische Gesundheit aufrechtzuerhalten. So kann es gelingen, für Betroffene auf ihrem Weg hinaus aus der Depression Kraft und Halt zu spenden und nicht zuletzt gemeinsame Zukunftsperspektiven zu entwerfen.

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Dem Wesen der Krankheit ins Auge blicken

Die Krankheit zu akzeptieren bedeutet vor allem, sich von unrealistischen Hoffnungen zu verabschieden:

картинка 60Vielleicht wird die Krankheit Sie und Ihren Angehörigen ein Leben lang immer wieder einmal begleiten.

картинка 61Vielleicht wird es nicht mehr so, wie es vor dem Beginn der Erkrankung war.

картинка 62Sie werden es nicht schaffen, den Erkrankten zu heilen, selbst wenn Sie sich noch so sehr anstrengen.

картинка 63Sie können trotz großer Liebe und Zuneigung professionelle Hilfe nicht ersetzen.

картинка 64Die Krankheit hält sich nicht an Vorgaben und Regeln und nimmt auch keine Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse.

картинка 65Die Depression ist eine Krankheit, die gut behandelt werden kann – wenn man sie behandelt!

Verstehen und helfen

Teufelskreis der Schuldgefühle.Einige Angehörige von depressiv Erkrankten gehen auf Distanz, um sich selbst zu schützen, denn im Hintergrund nagt oft die Frage, ob der Grund für das Verhalten des Betroffenen nicht auch ein schlechtes Gewissen sein könnte. Vielleicht hat der Betroffene tatsächlich einen großen Fehler gemacht oder ist in irgendeinem Zusammenhang schuldig geworden? Schließlich hat er ja Schuldgefühle! Doch diese Schuldgefühle sind ein Symptom der Krankheit, das durch das Verhalten der Menschen im Umfeld dann unbeabsichtigt noch weiter verstärkt werden kann.

Das klingt für Sie wahrscheinlich sehr hart. Vielleicht erzeugen diese Aussagen Trotz und Sie möchten das Buch zur Seite legen. Oder es macht sich Trauer in Ihnen breit, weil Sie ahnen, dass das ein schwerer Weg werden könnte. Egal, welche Gefühle Sie gerade wahrnehmen, es wird Ihnen helfen, wenn Sie nicht die Augen vor der Realität verschließen. Lassen Sie diese Gefühle zu. Sie werden wahrscheinlich besser durch diese Krise kommen, wenn Sie diese akzeptieren und sich nicht gegen die Krankheit auflehnen, gegen sie kämpfen, sie zu ignorieren versuchen und dabei auf die falschen Mittel setzen. Dadurch verausgaben Sie sich, werden vielleicht selbst krank und könnten unter Umständen den Krankheitsverlauf Ihres Angehörigen sogar ungünstig beeinflussen.

Wenn es Ihnen gelingt, die zuvor genannten Tatsachen als gegeben anzunehmen, werden Sie viel Kraft sparen, die Sie in den nächsten Monaten an anderen Stellen dringend brauchen. Die Krankheit zu akzeptieren bedeutet aber nicht, gegenüber dem Betroffenen gleichgültig zu werden, ihn gar aufzugeben oder nur noch auf sich zu schauen. Ganz im Gegenteil: Indem Sie sich nicht falschen Hoffnungen hingeben, verringern Sie die Gefahr, in Aktionismus zu verfallen, den Betroffenen unter Druck zu setzen und damit selbst in den Zustand der Erschöpfung zu rutschen. Sie erhalten sich also Ihre Kraft, was auch Ihrem Angehörigen zugutekommt.

Was ist Teil der Krankheit, was der Persönlichkeit?

Wenn es sich um eine erste depressive Episode handelt, so sind beide – sowohl der Erkrankte als auch Sie – in einer neuen Situation. Der Betroffene zieht sich immer mehr zurück und nimmt an gemeinsamen Aktivitäten oder den Familienritualen nicht mehr teil. Sie wundern sich über sein Verhalten und reagieren zu Beginn vielleicht verärgert.

картинка 66Nichts mehr wollen können

„Jetzt steh doch endlich mal auf! Du kannst doch nicht den ganzen Vormittag im Bett rumliegen!“ „Warum ziehst du dich von uns zurück?“ „Jetzt reiß dich mal zusammen, ich bin auch müde und kümmere mich trotzdem um die Kinder!“ Diese verständlichen, aber sehr direkten, fordernden und vorwurfsvollen Ansprüche sind für den Erkrankten ein Problem: Denn er würde gern normal weitermachen, aber er kann nicht. Die Krankheit saugt die Energie ab. Körper und Geist können nichts mehr wollen.

Wenn Sie schon länger in engem Kontakt zu einem depressiv Erkrankten stehen, sind Sie sich vielleicht irgendwann nicht mehr sicher, ob es sich bei dem eventuell als egoistisch und rücksichtslos empfundenen Verhalten um eine Folge der Depression handelt oder um eine Charaktereigenschaft, die Sie bisher so nicht kannten oder denken übersehen zu haben. Hier kann es helfen, sich zu erinnern, wie der Betroffene vor seiner Erkrankung war. Ist die Eigenschaft oder das Verhalten untypisch oder unverhältnismäßig? Wenn Sie das bejahen, so handelt es sich wahrscheinlich um eine Folge der Krankheit. War der Betroffene früher immer sehr aufmerksam und aktiv und ist jetzt in allem träge und langsam, so ist das keine Absicht, sondern ein Symptom der Depression. Ebenso kann es sich mit Aggressivität verhalten. Auch das Fehlen von Freude und Begeisterungsfähigkeit gehören zur Krankheit.

Schwierig ist es für die meisten Angehörigen, die scheinbare Gleichgültigkeit und Ablehnung, die ihnen vonseiten des depressiv Erkrankten entgegenschlägt, nicht persönlich zu nehmen. Das Verhalten kränkt. Punkt. Doch es ist wichtig, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es nicht die „Person“ ist, die zu Ihnen spricht oder Sie abblitzen lässt, sondern die Krankheit, die durch die Person spricht. Wenn Sie sich das immer und immer wieder sagen, gelingt es Ihnen besser, eine Trennung zu schaffen zwischen der Person und der Krankheit. Es fällt Ihnen dann leichter zu erkennen, dass keine Absicht und kein böser Wille hinter dem Verhalten stecken. Es fällt auch leichter, die Ablehnung nicht persönlich zu nehmen. Das ist eine bedeutende Erkenntnis, denn dann kann es auch gelingen, sich nicht von dem vermeintlich „gemeinen“ und „egoistischen“ Verhalten provozieren zu lassen und wütend auf den Betroffenen zu sein. Dennoch muss man als Angehöriger nicht jedes Verhalten des Erkrankten hinnehmen und ihn entschuldigen. Für persönliche Verletzungen, verbale Angriffe oder Beschimpfungen ist der Betroffene trotz seiner Krankheit verantwortlich. Sprechen Sie ihn ruhig, aber klar darauf an, dass Ihre üblichen Umgangsformen auch weiterhin gelten.

Was ist Krankheit, was Gewohnheit?

Verhalten und Eigenschaften, die Sie vom Betroffenen nicht kennen, sind meist eine Folge der Depression. Dauert eine Depression jedoch schon sehr lange an (chronische Depression) oder kehren depressive Episoden immer wieder, so kann mit der Zeit depressives Verhalten auch zur Gewohnheit werden. Eine Unterscheidung zwischen Folge der Depression und einer Persönlichkeitseigenschaft wird dann schwieriger.

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