Tom Wright - Kleiner Glaube - großer Gott

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Inmitten der täglichen Herausforderungen unseres Alltags – und erst recht, wenn es im Leben drunter und drüber geht – fühlt sich unser Glaube oft klein und schwach an. Es fällt uns schwer, Gott zu verstehen, und manchmal haben wir mehr Zweifel als Glauben. Tom Wright erinnert uns in diesem Buch daran, dass es nicht auf unsere Fähigkeit ankommt, Gott zu vertrauen, sondern auf den, dem wir vertrauen. Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen Gott.

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Das erste, was wir sehen, liefert den Kontext für alles Folgende. Johannes sagt: Vor mir stand ein Thron, auf dem jemand saß. Jemand. Johannes versucht nicht, Gott, der auf dem Thron sitzt, zu beschreiben, nicht einmal mit Symbolen. Doch die Tatsache, dass er auf dem Thron sitzt, sagt uns die erste wichtige Sache über ihn. Er ist der König. Er ist souverän. Und der Anblick ist nicht nur Ehrfurcht gebietend: es ist ein Anblick voller Schönheit. Der Thron ist umgeben von Juwelen in vielen Farben und von einem Regenbogen umrahmt, den Johannes erwähnt, um uns daran zu erinnern, dass dies derselbe Gott ist, der Noah und Hesekiel offenbart wurde – der Gott, der liebevolle und gütige Verheißungen schenkt und sie einhält.

Zu dieser Schönheit und Liebe gehören auch große Macht und Majestät. Von Gottes Thron, der von den vierundzwanzig Thronen der Ältesten umgeben ist, gehen Blitze und Donner aus. Mit ein paar kurzen Sätzen weiht Johannes uns in ein Bild von Gott ein, das so groß und furchterregend ist, dass wir gezwungen sind zu fragen: Ist das der Gott, an den wir glauben? Oder ist der Gott der Bibel nicht größer und großartiger als die meisten unserer üblichen Gottesbilder? Dieses Buch handelt vom Glauben, und der Weg zum Glauben führt immer entlang der Straße, die zu einer vergrößerten Sicht von Gott führt, zu einer Sicht, die stetig im Lichte der Bibel geprüft und überarbeitet wird. Wenn das wegfällt, schrumpft der Gott, den wir anbeten, auf einen Götzen zusammen, den unsere eigene Vorstellungskraft gebildet hat. Der Glaube an einen Götzen ist kein Glaube, der des Glaubens wert ist.

In der Szene, die Johannes beschreibt, beten die Geschöpfe jedoch keinen Götzen an. Wir können das jeweils erkennen. Götzenanbeter mögen um vieles besorgt sein, doch sie denken niemals über Heiligkeit nach. Stattdessen denken sie entweder überhaupt nicht über ethische Standards nach – da ein Götze unpersönlich ist und sich daher von so etwas nicht beunruhigen lässt – oder sie folgen einer leeren Askese. Diese ist die äußere Hülle von Heiligkeit, abzüglich der inneren Freude, die im Herzen des wahren Gottes wohnt. Doch die vier lebendigen Wesen denken an nichts anderes als an Heiligkeit – weil sie an nichts anderes denken als an Gott.

Wer sind die vier Wesen? In der Symbolik von Johannes repräsentieren sie die Welt der Schöpfung – Natur, Tiere, Pflanzen. Dies ist das Lied, das die Sonne singt, wenn sie aufgeht. Dies ist das Lied, das die Bäume singen, wenn die Blätter ihre Farbe wechseln. Dies ist das Lied, das die Pinguine singen, wenn sie auf dem Eis herumlaufen. Klingt das ein wenig überspannt? Ganz und gar nicht! Gottes Schöpfung, die von ihm in jedem Moment erhalten wird, ist voll von seiner Herrlichkeit, wenn wir nur die Augen hätten, um sie wahrzunehmen.

Es ist möglich, Augen zu haben, um sie zu sehen. Die Wesen sind mit ihrem Gesang nicht allein. Während die Schöpfung das Gotteslob singt, wird dieses Lied fortwährend von den vierundzwanzig Ältesten aufgegriffen. Und um wen handelt es sich dabei? Zwölf stehen für die zwölf Stämme des Alten Testaments, und zwölf stehen für die Nachfahren der Apostel, für die Kirche in der neutestamentlichen Ära. Die Kirche ist eine Familie von Priestern, die das Lob der Schöpfung in ihrem eigenen Lob zusammenfasst. Doch das Lob dieser Familie geht über das Lob der Schöpfung hinaus. Die Natur lobt schlicht und einfach Gott; erlöste Menschen wissen, warum Gott gelobt werden sollte. Du bist würdig , singen die Ältesten, Herrlichkeit, Ehre und Macht zu empfangen. Wenn wir dieses Lied widerhallen lassen, ist das ein echtes Lebenszeichen, dass wir Gottes Volk sind.

Es gibt ein weiteres Lied, das die erlösten Menschen singen, und dieses Lied erscheint in Offenbarung 5. Bisher wurden wir heimliche Zeugen einer großartigen Vision Gottes. Nun hören wir etwas, das näher an uns herankommt und uns persönlich berührt. Die Figur auf dem Thron hält in ihrer rechten Hand eine versiegelte Schriftrolle. Gott präsentiert das Buch, das seinen perfekten Plan für die gerechte und heilige Herrschaft über seine Welt enthält. Er wird nicht direkt beschrieben, und er handelt auch nicht direkt. Es scheint so, als wäre es Gottes Absicht, dass sein Wille nicht durch ihn selbst, sondern durch eine andere Person oder ein Volk ausgeführt werden soll. Und das ist das Problem. Wer ist schon würdig, Gottes Willen auszuführen? Wer kann bei der Herrschaft über die Welt an der rechten Seite Gottes stehen? Für einen Moment sieht es so aus, als werde Gott, der durch sein eigenes Dekret gebunden ist, niemals Wahrheit und Gerechtigkeit rehabilitieren – als werde die Welt sich also als sinn- und nutzlos erweisen. Kein Wunder, dass Johannes in Tränen ausbricht.

Doch die Antwort auf das Problem liegt nicht fern, und dieser Moment ist in der Tat der Höhepunkt der gesamten bisherigen Ereignisfolge. Es gibt jemanden, der das Buch öffnen kann. Wenn wir schon die Vision Gottes verwirrend, aber Ehrfurcht gebietend empfanden, dann wird dasselbe auch für sein Bild von Jesus Christus gelten. Er ist der Löwe von Juda – der Herrscher aus dem Stamm, den Gott aus seinem erwählten Volk auswählte. Er ist die Wurzel Davids – er gehört zu dem Stamm, aus dem der Mann nach dem Herzen Gottes kam. Und er hat triumphiert. Mit Johannes drehen wir uns in der Erwartung um, eine königliche Figur zu sehen, die bereit ist, alle Feinde Gottes aus dem Weg zu räumen und die Welt mit eisernem Zepter zu regieren. Doch wir sehen – ein Lamm. Schlimmer noch: Ein Lamm, das geschlachtet wurde. Obwohl es geschlachtet wurde, ist dieses Lamm wieder lebendig geworden, und nun wurde ihm alle Macht und Autorität gegeben (die sieben Hörner), sowie die Herrschaft über die Geister, welche die Welt regieren. Warum? Wie kann dieses Bild zumindest anfänglich Sinn ergeben?

Sehr einfach. Der Löwe von Juda errang den Sieg, indem er das Lamm war, das geopfert wurde: weil die Feinde, die besiegt werden mussten, in der Sünde bestanden (Sünde war der Grund, warum niemand anders würdig war, das Buch zu öffnen) und in dem Tod, der eine Folge der Sünde ist. Und der Löwe besiegte den Tod, indem er als Lamm starb. Er starb, um Sünde wegzunehmen, indem er das volle Gewicht des Bösen auf sich nahm – indem er in der Weigerung starb, sich dem Bösen zu beugen. Er ist würdig – er allein.

An diesem Punkt sind wir nun beim Dilemma des Lauschers angekommen. Was wir nun hören, hört sich verdächtig danach an, dass wir selbst von dem Gehörten betroffen sind; und das könnte vielleicht nicht so viel Spaß machen wie nur Mäuschen zu spielen. Doch wenn wir uns dafür entscheiden, dennoch weiter zuzuhören, dann wird das, was wir hören, sich für uns als segensreich erweisen. Hören wir auf das Lied, das die Tiere und die Ältesten jetzt singen:

Du bist würdig, zu nehmen das Buch

und aufzutun seine Siegel;

denn du bist geschlachtet

und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen

und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht,

und sie werden herrschen auf Erden.

(Offenbarung 5,9–10)

In diesem Lied geht es darum, was Christus, der Löwe von Juda, getan hat. Und wir, die Lauscher, entdecken, dass es um uns geht. Wir finden hier Wahrheiten über uns Erdlinge, die mit Freude von den Bewohnern des Himmels gesungen werden. Wir können sie wie folgt zusammenfassen.

1. Die Tiefe des Evangeliums . Christus hat Menschen für Gott erkauft. Will heißen: Er kam auf den Sklavenmarkt, auf dem seine Leute in Ketten standen, und er bezahlte den Preis, um sie freizukaufen. Er muss dies nicht immer wieder tun. Die Sache liegt in der Vergangenheit: diese Handlung ist abgeschlossen.

2. Die Breite des Evangeliums . Christus erkaufte sich Menschen aus allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen. Das ist der Grund, warum die frühe Kirche betonte (und warum wir nicht vergessen sollten), dass das, was Christus erreicht hat, keine Grenzen der Hautfarbe, Klasse, Geburt oder des sozialen Status kennt. Das steht im Gegensatz zu jenem Exklusivismus, der beinhaltete, dass ein Mensch als Jude geboren worden sein musste, um sich für das Volk Gottes zu qualifizieren.

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