Frederick Marryat - Seekadett Jack Freimut

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Seekadett Jack Freimut: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Buch (Originaltitel: «Mr Midshipman Easy») erzählt die abenteuerliche Geschichte Jack Freimuts, der als Jugendlicher zur See geht, dort viele Abenteuer erlebt und so allmählich zu einem gereiften Erwachsenen heranwächst. Auf diversen britischen Kriegsschiffen erlebt der junge Seekadett Seegefechte und andere gefährliche Szenen hautnah mit, kann sich aber stets mit viel Glück, Witz und Geschick aus noch der aussichtslos erscheinenden Situation retten. Neben der Schilderung der Abenteuer wird viel Wert auf eine liebevolle und einfühlsame Beschreibung der sehr originellen Charaktere gelegt, die dieses Buch bevölkern. Marryat hat hier ein spannendes und vergnügliches, oft mit einem Augenzwinkern erzähltes Buch geschrieben, das Jung und Alt eine höchst unterhaltsame Lektüre garantiert.-

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„Jetzt weiss ich“, sagte Jack, „was ich zu thun und was ich zu erwarten habe, und will nun diese Kriegsartikel in meiner Tasche tragen, solange ich im Dienste bin, dass heisst nämlich, wenn sie solange halten.

Als Jack in den unteren Raum hinabging, traf er den kleinen Kadetten Gosset weinend an.

„Was haben Sie denn, mein lieber Mr. Gosset?“ fragte Jack.

„Vigors hat mich mit einem Tauende geprügelt“, antwortete Gosset, Arme und Schultern reibend.

„Weshalb?“ fragte Jack weiter.

„Weil er sagt, der Dienst gehe zum Teufel; alle Unterordnung sei jetzt vernichtet, Glückspilze kämen aufs Schiff, die, weil sie eine Fünfpfundnote in der Tasche hätten, thun dürften, was sie nur wollten. Er sagte ferner, er sei entschlossen, den Dienst aufrecht zu erhalten, dann warf er mich zu Boden, zog einen Strick heraus, prügelte mich und bemerkte, er werde dafür sorgen, dass es künftighin keinen Gleichheits-Jack mehr geben solle.

„Schon gut“, antwortete Jack.

„Bei der Seele meines Vaters, sagte Mesty, ich denk’“, „Vigors haben ein sehr schlecht Gedächtnis — brauchen noch ein wenig mehr von Gleichheits-Jack.“

„Und das soll er auch haben“, erwiderte Jack. „Hören Sie, Mr. Gosset, haben Sie Mut?“

„Ja“, erwiderte der Befragte.

„Wollen Sie das nächste Mal thun, was ich Ihnen sage, und sich auf meinen Schutz verlassen?“

„Es ist mir gleich, was ich thue, wenn Sie mich nur gegen den niederträchtigen Tyrannen decken.“

„Meinen Sie mich damit?“ rief Vigors, der eben in die Kajütte eingetreten war.

„Sagen Sie ja“, flüsterte Jack Gosset zu.

„Ja wohl, ich meine Sie“, rief Gosset.

„Ah so, das thatest du — nun gut, mein Bürschchen, so muss ich dir noch mehr von diesem geben“, und damit zog er sein Tau wieder heraus.

„Ich denke, Sie werden besser daran thun, es zu unterlassen, Mr. Vigors“, bemerkte Jack.

„Bekümmern Sie sich gefälligst um Ihre Sachen“, erwiderte Vigors, dem die Einmischung nicht sehr behagte. „Ich habe meine Ansprache nicht an Sie gerichtet. Ich glaube denn doch wohl ein Recht zu haben, meine Bekanntschaft selbst auszusuchen, und verlassen Sie sich darauf — auf einen Gleichheitsmann wird meine Wahl nie fallen.“

„Ganz nach Ihrem Belieben“, antwortete Jack. „Sie haben ein Recht, Ihre Bekannten auszuwählen, aber ich habe auch ein Recht, meine Freunde zu wählen und gegen schlechte Behandlung zu schützen. Gosset ist mein Freund.“

„Dann werde ich mir also“, entgegnen Vigors, „die Freiheit nehmen, Ihren Freund durchzuwalken.“ Mit diesen Worten schlug er auf Gosset los.

„Und ich werde mir die Freiheit nehmen, meinen Freund zu verteidigen“, erwiderte Jack. „Da Sie mich einen Gleichheitsmann nennen, so will ich versuchen, ob ich den Namen nicht verdienen kann.“ Hiermit brachte Jack Herrn Vigors einen Hieb so ausgezeichnet bei, dass letzterer aufs Verdeck hinfiel und sich nicht mehr verteidigen konnte. „Und nun, mein Junge“, sagte er zu Gosset, den Strick aus Vigors’ Hand windend, thun Sie, was ich Ihnen heisse — geben Sie ihm ein paar tüchtige Hiebe — wenn Sie’s nicht thun, werd’ ich Sie durchwalken.“

Bei Gosset bedurfte es keiner zweiten Drohung. Das Vergnügen, feinen Feind, wenn auch nur ein einziges Mal durchzuledern, war Anreizung genug für ihn — und er that es auch gehörig. So hatte Jack wiederum einen Sieg erfochten und sich neue Freunde gewonnen.

Als Jolliffe, der von dem Vorgefallenen hörte, unseren Helden allein traf, sagte er ihm: „Nehmen Sie meinen Rat an, wein lieber junger Mann, und fechten Sie in Zukunft die Händel anderer nicht aus; Sie werden bald finden, dass Sie mit den Ihrigen genug zu thun haben.“

Nun beleuchtete Jack den Punkt eine halbe Stunde lang, und dann trennten sie sich. Aber Herr Jolliffe hatte recht. Jack kam aus den Zwistigkeiten nicht heraus, so dass der Kapitän und der erste Leutnant, welche ihm zwar ihren Schutz nicht entzogen, es doch für die höchste Zeit hielten, dass Jack einsehen sollte, wie an Bord eines Kriegsschiffes alles seinen bestimmten Kreis, jede Person ihre bestimmte Richtschnur haben müsse.

Am Tage vor Abfahrt des Schiffes speisten der Kapitän und Herr Asper bei dem Gouverneur, und da nicht mehr viel zu thun war, so ging auch Herr Sawbridge, der das Schiff seit dem Einlaufen in den Hafen noch nicht verlassen hatte, ans Land, indem er Herrn Smallsole, dem Steuermann, den Befehl übertrug. Dieser war, wie schon bemerkt, Jacks eingefleischter Feind. Herr Smallsole war sehr erfreut, den Oberbefehl zu erhalten, da er schon eine Gelegenheit zu finden hoffte, um unseren Jack zu züchtigen.

Wie viele, welche selten zum Befehlen kommen, zeigte sich der Steuermann sehr tyrannisch und unartig — er fluchte die Leute an, liess sie ein und dasselbe Geschäft zwei- oder dreimal thun unter dem Vorwande, dass sie es nicht recht gemacht, und fand überhaupt an jedem Offizier, der an Bord geblieben war, Fehler.

Da das Schiff segelfertig war und es nichts mehr zu arbeiten gab, stand Jack mit Mesty am Bollwerke des Vorderkastells. Beide unterhielten sich miteinander. Als dies Steuermann Schmallsole sah, kam er nach vorn und sagte: „Was machen Sie hier?“

„Ganz und gar nichts, Sir“, erwiderte Jack.

„Gut, so will ich Ihnen etwas zu thun geben, Sir. Gehen Sie auf die Mastspitze hinauf und warten Sie da, bis ich Sie herabrufe. Jetzt hinauf, nach dem Hauptbramstengenkopf; setzen Sie sich auf die Kreuzhölzer — hinauf mit Ihnen.“

„Weshalb soll ich denn da hinaufgehen, Sir?“ fragte Jack.

„Zur Strafe, Herr“, antwortete der Steuermann.

„Was habe ich denn gethan, Sir?“

„Keinen Widerspruch — hinauf mit Ihnen.“

„Mit Ihrer Erlaubnis, Sir“, entgegnete Jack, „wünschte ich den Punkt ein wenig zu beleuchten.“

„Den Punkt beleuchten?“ schrie Herr Smallsole. „Beim Zeus, ich will Sie lehren, Punkte zu beleuchten — hinauf mit Ihnen, Sir.“

„Mit Ihrer Erlaubnis“, fuhr Jack fort, „der Kapitän sagte mir, die Kriegsartikel seien die Regeln und Bestimmungen, nach denen sich ein jeder im Dienste zu benehmen habe. Nun habe ich dieselben durchgelesen, Sir, bis ich sie auswendig konnte, und da steht auch nicht ein Wort von Mastspitzen darin.“ Damit zog Jack die Kriegsartikel aus seiner Tasche und durchblätterte sie.

„Wollen Sie auf die Mastspitze gehen, Herr, oder nicht?“ fragte Herr Smallsole.

„Wollen Sie mir das Mastkorben in diesen Kriegsartikeln zeigen, Sir?“ erwiderte Jack; „hier sind sie.“

„Ich sage Ihnen, Sir, dass Sie auf die Mastspitze gehen; wo nicht, so lasse ich Sie in einem Brotsack hinaufhissen.“

„Da steht wieder nichts vom Brotsack in den Kriegsartikeln“, entgegnete Jack, „aber ich will Ihnen sagen, was darin steht, Sir“, und damit begann Jack laut zu lesen:

„Alle Flaggenoffiziere und sonstige Personen, welche sich auf einem der Schiffe Seiner Majestät befinden, die sich sündhafte Flüche, Verwünschungen, Trunkenheit, Unflätigkeit oder andere verabscheuungswürdige Handlungen zur Verminderung der Ehre Gottes und zum Verderbnis der guten Sitten zu schulden kommen lassen, sollen folgendermassen bestraft werden —“

„Verdammung“, schrie der Steuermann, der vor Wut ganz toll wurde, als er hörte, wie die gesamte Schiffsmannschaft lachte.

„Nicht doch, Sir, nicht mit Verdammung“, antwortete Jack; „das kommt erst bei dem Richter da oben.“

„Wollen Sie auf die Mastspitze hinaufgehen, oder nicht?“

„Mit Ihrer Erlaubnis, das will ich lieber nicht.“

„Gut, so betrachten Sie sich als unter Arrest — ich werde dafür sorgen, dass Sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Gehen Sie hinunter, Herr.“

„Mit dem grössten Vergnügen, Herr“, erwiderte Jack; „das ist ganz recht und den Kriegsartikeln gemäss, welche uns in allem leiten sollen.“ Damit legte er seine Kriegsartikel zusammen, steckte sie in die Tasche und ging in die Kajütte.

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