Teodora Kostova - Ten Mile Bottom

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Finn ist ein erfolgreicher Autor und hat eigentlich alles, was ein Mensch sich nur wünschen kann – und trotzdem sucht er immer wieder Zuflucht in Drogen. Nachdem er das dritte Mal nach einer Überdosis im Krankenhaus aufwacht, beschließt er, dass sich etwas ändern muss. Völlig willkürlich wählt er das kleine Städtchen Ten Mile Bottom für seinen Neuanfang aus. Als Finns geliebtes Auto dann dort den Geist aufgibt, ist Mechaniker Ben seine Rettung. Und zwar nicht nur in Bezug auf schwächelnde Motoren. Bens liebevolle Art zieht Finn aus dem dunklen Loch, das ihn so lange gefangen gehalten hat. Aber sind ein Umzug und eine neue Liebe wirklich genug, um die Probleme aus Finns Vergangenheit abzuschütteln?

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Ben winkte ab. »Ich hab nichts gemacht. Das Auto war in Ordnung. Ich hab nur eine Testfahrt gemacht und ich kann dir versichern, dass das nicht unangenehm war.«

»Du hast auch deine Zeit verschwendet, um ein Problem zu suchen, und hast sie mir dann nach der Arbeit zurückgebracht.« Ich wollte niemandem einen Gefallen schuldig sein. Mir war immer noch nicht eingefallen, wie ich mich bei Steve dafür revanchieren konnte, dass er mich heute Nachmittag aufgenommen hatte, und ich fühlte mich dadurch immer unwohler.

»Ist kein Problem«, sagte Ben und winkte erneut ab.

Ein Auto fuhr vor die Einfahrt und ein Mann mittleren Alters stieg aus, winkte uns zu und nahm dann zwei Tüten aus dem Kofferraum. Lächelnd reichte er mir und Ben eine der Tüten und der köstliche Geruch von dampfend heißem Essen überwältigte meine Sinne. Ich atmete tief ein und schloss einen Moment die Augen, während mein Magen erneut knurrte. Ich gab dem Mann noch ein Trinkgeld, bevor er wieder ging.

»Erwartest du Besuch?«, fragte Ben mit hochgezogener Braue und sah zwischen der Menge an Essen und mir hin und her.

»Nein, aber ich hab das Gefühl, als könnte ich einen Elefanten essen und meine Aufmerksamkeitsspanne ist am Ende, also hatte ich keine Lust, zwischen verschiedenen Dingen zu wählen und hab die ganze Karte bestellt.«

Ben reichte mir die Tüte und ich stand einfach da, zwischen ihm und meinem Auto, während der Geruch nach Essen die Luft erfüllte und meine Knie vor Hunger nachgaben.

»Warum bleibst du nicht wenigstens zum Essen?«, hörte ich mich sagen, aber mein Kopf war nicht schnell genug, um hinterherzukommen. Bens Augen leuchteten auf und das Grün strahlte wie das einer Katze in der Dunkelheit. »Es ist das Mindeste, was ich tun kann, nachdem du dich so um mein Auto gekümmert hast«, fügte ich schnell hinzu. Mein Herz schlug so schnell, dass ich glaubte, aus den Latschen zu kippen und zu sterben.

»Sicher, liebend gern«, sagte Ben, nahm mir die Tüte aus der Hand und ging zum Haus, als würde er spüren, dass ich meine Meinung ändern würde.

»Großartig«, murmelte ich und folgte ihm.

***

Die Sache war, dass wir manchmal dumme, übereilte Entscheidungen trafen, die uns zerstörten, beinahe umbrachten. Aber manchmal trafen wir dumme, übereilte Entscheidungen, die sich zum Besten entwickelten, was uns seit einer Weile passiert war.

Während ich auf dem unbequemen Holzstuhl saß und mir gedanklich notierte, dass ich neue Esszimmerstühle brauchte, die meinen Hintern nicht taub machten und dafür sorgten, dass sich mein Rücken komisch wölbte, beobachtete ich Ben, der gerade angeregt sprach, ohne dass das Lächeln aus seinem Gesicht verschwand.

»Weißt du, es ist praktisch, wenn man ein paar Sprachen spricht«, sagte er und beendete seine Geschichte über ein Auto voller Touristen, die mitten in der Nacht auf der Autobahn gestrandet waren und nur ein paar Worte Englisch sprachen. »Vor allem, wenn man an so einem Ort wohnt.« Er hielt inne, um von seinem Prawn Toast abzubeißen, den er sanft zwischen den Fingern hielt.

Mit Mühe gelang es mir, meine Aufmerksamkeit von seinen sinnlichen Lippen abzuwenden, als er kaute, und mich stattdessen auf seine Worte zu konzentrieren.

»Was für ein Ort?«, fragte ich mit hochgezogener Braue. Ihm war bewusst, dass wir gerade in einem Esszimmer in einem Haus am Rand einer kleinen, ländlichen Stadt mit gerade dreißigtausend Einwohnern saßen, oder?

»Cambridge ist ein paar Kilometer entfernt und stark überfüllt, also neigen die Leute dazu, in die umliegenden Städte auszuweichen«, sagte Ben schulterzuckend und biss noch einmal von seinem Prawn Toast ab. »Und Cambridge, ich weiß nicht, ob du schon mal da warst, aber dort leben Menschen aus der ganzen Welt. Viele von ihnen kommen und gehen wegen der Universität, aber viele bleiben. Wie meine Mum.«

»Deine Mum?«

»Ja, sie ist Kolumbianerin«, sagte Ben grinsend. »Deshalb spreche ich Spanisch.« Er wedelte mit der Hand, um auf die Verbindung zu der Geschichte aufmerksam zu machen, die er gerade erzählt hatte.

Und deshalb hast du so umwerfend dunkle Haut, fügte ich gedanklich hinzu, ehe ich mich räusperte und laut sagte: »Ach ja?«

Heute Abend würde ich keine Preise für Eloquenz gewinnen und das war in Ordnung. Ben schien es auch nicht zu stören.

Er lächelte breit, als er von seiner Mutter sprach. »Ja. Sie ist nach Cambridge gekommen, um Medizin zu studieren – ihre Familie ist stinkreich«, sagte er erneut abwinkend. »Hat meinen Dad kennengelernt, sich verliebt und ist nach dem Abschluss geblieben. Er neckt sie immer damit, dass sie eine Prinzessin der kolumbianischen Mafia ist.«

»Ist sie?«, fragte ich und erwiderte sein Lächeln.

»Nein, ihr Dad ist Arzt und ihre Mutter hat eine reiche Familie, also geht es ihnen gut, auch ohne Verbindungen zur Mafia.« Er wandte nachdenklich den Blick ab, ehe er hinzufügte: »Soweit ich weiß.«

Er sah mir in die Augen und das verschmitzte Glitzern in seinem Blick verriet mir, dass er nur Witze machte. Ich lachte kopfschüttelnd und schaufelte mir etwas Reis auf die Gabel. Eine Weile aßen wir schweigend und ich wusste, dass von mir wahrscheinlich erwartet wurde, den Gefallen zu erwidern und ein paar persönliche Informationen preiszugeben, aber bei dem Gedanken, diesem lieben, fürsorglichen Mann von meiner verkorksten Vergangenheit oder dem Familiendrama zu erzählen, verkrampfte sich mein Magen.

»Finn?«, sagte Ben und ich sah ihn an. Er hatte seine Gabel abgelegt und das Kinn auf die Hände gestützt. »Ich muss dir was gestehen und mir ist klar, dass ich es wahrscheinlich in der Werkstatt hätte tun sollen, als wir uns das erste Mal gesehen haben, aber es schien nicht der richtige Zeitpunkt zu sein und jetzt fürchte ich, dass du denkst, ich wäre ein verrückter Stalker oder so was.« Er plapperte, sein Körper war angespannt und von seiner lächelnden, entspannten Haltung von eben war nichts mehr zu sehen. Es machte mich nervös.

Vielleicht bringen uns dumme, übereilte Entscheidungen doch um.

»Oh Gott, du siehst mich bereits an, als wäre ich ein Stalker.« Seine Augen wurden unmöglich noch größer und plötzlich breitete sich ein beschützerisches Gefühl in meiner Brust aus.

»Ich halte dich nicht für einen Stalker, Ben«, sagte ich, lehnte mich zurück und verschränkte die Arme. »Sag einfach, was du zu sagen hast.«

Er atmete tief ein und stieß die Luft dann wieder aus. »Ich weiß, wer du bist.« Ich war ziemlich sicher, dass er die Luft anhielt, während er mich bedauernd mit großen, runden Augen ansah. »Es tut mir leid, aber es ist so«, fuhr er hastig fort und hob die Hände, als würde er das Stirnrunzeln abwehren wollen, das sich auf meinem Gesicht breitmachte. »Und ich bin ein riesiger Fan. Lost Silence hat mein Leben verändert, Finn. Ich kann dir gar nicht sagen, wie viel mir dieses Buch bedeutet.«

»Scheiße«, stöhnte ich und legte das Gesicht in meine Hände.

Typisch für mich. Ich zog nach Ten Mile Bottom, das ich wortwörtlich wahllos ausgesucht hatte, indem ich auf eine Karte gezeigt hatte, und jemand hier wusste, wie ein Autor aussah, der seit zwei Jahren nichts veröffentlicht hatte.

»Ich folge dir schon seit Jahren in den sozialen Medien, also wusste ich sofort, dass du es bist, aber du hast so mitgenommen und sauer ausgesehen, dass ich nichts sagen konnte.« Er sprach weiter und ich schielte ihn zwischen meinen Fingern hindurch an, mit denen ich noch immer mein Gesicht bedeckte.

Ich wollte gerade nicht Finnegan J. Rowe sein. Ich wollte die Zeit fünf Minuten zurückdrehen, als wir chinesisches Essen gegessen und lustige Geschichten ausgetauscht hatten. Na ja, Ben hatte lustige Geschichten erzählt, während ich einsilbige Antworten von mir gegeben und mich vollgestopft hatte, aber egal.

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